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Die Suche nach dem ultimativen anabolen Post-Workout Supplement

bulkolly, 28.01.2012

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Ein Artikel von Mindandmuscle.com
Von Anssi Manninen

"Eine Leistungssteigerung geht nicht gegen den Geist des Sports – sie ist der Geist des Sports. Sich dafür zu entscheiden besser zu sein, heißt menschlich zu sein."—J Savulescu et al. British Journal of Sports Medicine, 2004;38:666-670.

Insulin, Aminosäuren Proteinanabolismus

Angemessenes Widerstandstraining führt zu einer signifikanten Zunahme der Skelettmuskelmasse (Hypertrophie), welche durch eine Steigerung der Muskelproteinsynthese, einer Reduzierung des Proteinabbaus oder beidem zustande kommen kann. Während Stimuli (d.h. Widerstandstraining) für eine Muskelhypertrophie wichtig sind, spielt die Verfügbarkeit von Nährstoffen bei der Regulierung des Grades der Hypertrophie eine kritische Rolle. Ganz offensichtlich hat auch das hormonelle Milieu der Muskeln einen großen Einfluss auf die Muskelproteinsynthese.

Es ist bekannt, dass sowohl die Ausschüttung von Insulin als auch eine Erhöhung der Verfügbarkeit von Aminosäuren für eine Maximierung des Muskelproteinanabolismus wichtig sind. Die wichtige Bedeutung der Verfügbarkeit von Aminosäuren für die stimulierenden Wirkungen von Insulin wurde von Bennet und Kollegen hervorgehoben, die berichteten, dass Insulin unter Voraussetzung ausreichender Mengen von Aminosäuren den Proteinanabolismus über eine Anregung der Proteinsynthese und einer Hemmung des Proteinabbaus signifikant anregen kann (2).

Dies stimmt mit den aktuellen Untersuchungen von Borsheim und Kollegen überein, die zeigten, dass die Proteinbilanz des Muskels nach einem Widerstandstraining negativ bleibt, wenn nur Kohlenhydrate verzehrt wurden (3). Im scharfen Gegensatz hierzu erhöhte der alleinige Verzehr von Aminosäuren den Proteinanabolismus nach einem Widerstandstraining signifikant (60). Der Konsum von sowohl Aminosäuren als auch Kohlenhydraten resultierte jedoch in einer sehr viel größeren Auswirkung auf den Proteinanabolismus (57), was eine interaktive Wirkung von Insulin, Aminosäureverfügbarkeit und Widerstandstraining nahelegt. Es ist weiterhin gut belegt, dass die anregende Wirkung von Aminosäuren nach dem Training größer als die Wirkung von Aminosäuren ausfällt, die im Ruhezustand verabreicht wurden (75). Somit ist auch das Nährstofftiming eine wichtige Komponente, die in Betracht gezogen werden muss (76-79).

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Erhöhung der Blutinsulinspiegel für die Anregung der Muskelproteinsynthese und die Begrenzung des Proteinabbaus nach dem Training einen Schlüsselfaktor darstellt (43), ist es nicht überraschend, dass einige hardcore Trainierende Insulin missbrauchen, um Muskelmasse und Kraft zu steigern. Laut MDs eigenem Steroidguru William Llewellyn können Insulininjektionen "nahezu direkt nach Beginn der Therapie ein rapides und merkliches Muskelwachstum produzieren" (4).

Die meisten Athleten entscheiden sich für eine Insulinadministration direkt nach dem Training (4). Sie erkennen offensichtlich, dass dies die anabolste Zeit des Tages für die Verwendung dieses Hormons darstellt. Der Insulinmissbrauch ist jedoch eine äußerst riskante Angelegenheit – ein Fehler bei der Dosierung und/oder der Ernährung kann tödliche Folgen haben oder den Anwender zu einem debilen Wrack machen. Glücklicherweise haben sich aktuelle Studien auf sichere ernährungstechnische Mischungen aus Proteinhydrolysaten, bestimmten Aminosäuren (insbesondere Leucin) und hochglykämische (schnell wirksame) Kohlenhydrate konzentriert (12, 14 – 17).

Basierend auf den besten verfügbaren Daten würde ich schließen, dass eine ernährungsinduzierte Hyperinsulinämie nach dem Training (hohe Insulinblutspiegel), die durch eine durch den Verzehr von Proteinhydrolysaten und Leucin induzierte Hyperaminoazidämie (hohe Aminosäurespiegel im Blut) unterstützt wird, die Nettoproteineinlagerung im Muskel erhöht, was in Verbindung mit einem angemessenen Widerstandstraining zu einer gesteigerten Skelettmuskelhypertrophie und gesteigerter Kraft führt. Untersuchen wir im Folgenden etwas der Wissenschaft hinter meiner Hypothese.

Aminosäuren & Insulinausschüttung

Insulin ist ein Peptidhormon, das von den Betazellen der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Früher einmal glaubte man, dass die Insulinausschüttung fast ausschließlich durch die Blutzuckerspiegel, d.h. den Verzehr kohlenhydrathaltiger Nahrungsmittel, kontrolliert wird. Die Wissenschaft erkannte jedoch später, dass auch Aminosäuren bei der Insulinausschüttung eine sehr wichtige Rolle spielen. Bestimmte Aminosäuren bewirken beim Menschen selbst unter Zuständen, bei denen sich die Blutzuckerspiegel im Bezug auf den Basiswert nicht nennenswert verändern, eine Insulinausschüttung (5). Veränderungen der Blutzuckerspiegel beeinflussen jedoch die Empfänglichkeit der Betazellen gegenüber einzelnen Aminosäuren deutlich. Studien, die mit isolierten Bauchspeicheldrüsenzellen von Ratten durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass physiologische Aminosäuremixturen und selbst pharmakologische Konzentrationen isolierter Aminosäuren die Gegenwart permissiver Glukosespiegel benötigen, um die Betazellen effektiv zu stimulieren (5). Leucin stellt hierbei jedoch eine Ausnahme dar (35). Im Gegensatz zur weit verbreiteten Ansicht ist oral verabreichtes Arginin kein effektiver Insulinbooster (15).

Die verzweigtkettige Schlüsselaminosäure Leucin agiert als Nährstoffsignal für die Anregung des Proteinanabolismus. Leucin beeinflusst den Muskelproteinstoffwechsel durch eine Reduzierung der Rate des Proteinabbaus (8), welche mit größter Wahrscheinlichkeit über Erhöhungen der Mengen des zirkulierenden Insulins zustande kommt. Zusätzlich hierzu aktiviert Leucin Schlüsselmoleküle, die an der Regulierung der Proteinsynthese beteiligt sind, was selbst in Abwesenheit einer Erhöhung der zirkulierenden Insulinkonzentration beobachtet werden konnte (9). Nach dem Training benötigt die Erholung der Muskelproteinsynthese über die Nahrung zugeführtes Protein oder verzweigtkettige Aminosäuren, um die Gewebespiegel von Leucin zu erhöhen (10). Das wichtige Fazit ist, dass Insulin im physiologischen Zustand und Leucin bei einer Zufuhr über die Nahrung es der Skelettmuskulatur und erlauben, die Proteinsynthese zu koordinieren (10). Wenn man ein detaillierteres Review lesen möchte, dann sollte man sich das von Norton und Layman in The Journal of Nutrition (136:533S-537S, 2006) veröffentlichte Paper ansehen.

Schnell absorbierbare Proteinhydrolysate

Proteinhydrolysate (d.h., vorverdautes Protein) werden aus gereinigten Proteinquellen durch ein Erhitzen mit Säure oder vorzugsweise durch die Zugabe von Enzymen, gefolgt von Reinigungsprozeduren hergestellt (6). Der Hydrolyseprozess ahmt die Verdauungsaktionen des Körpers nach, weshalb viele Experten der Ansicht sind, dass dies ein idealer Weg ist, Nahrungsprotein zu verarbeiten – insbesondere, dann wenn eine rapide Absorption wichtig ist (z.B. nach dem Training). Der extrem bittere Geschmack ist jedoch eine negative Eigenschaften, die mit den meisten Proteinhydrolysaten in Verbindung gebracht wird ("Mann, dieses Zeug schmeckt wie Eselshodenextrakt").

Glücklicherweise konnten mit Hilfe spezifischer "Entbitterungsmethoden" relativ neutral schmeckende Proteinhydrolysate hergestellt werden (20). Stark hydrolysiertes Protein enthält hauptsächlich Di- und Tripeptide (Ketten aus zwei und drei Aminosäuren), welche schneller als freie Aminosäuren und sehr viel schneller als intakte (nicht hydrolysierte) Proteine absorbiert werden (6, 7, 21). Die im Vergleich zu Aminosäuremixturen in freier Form deutlich höhere Absorptionsrate von Aminosäuren, die in Form von Di- und Tripeptiden zugeführt werden, scheint das Resultat der Aufnahme durch ein System zu sein, das eine höhere Transportkapazität als das Aminosäuretransportsystem aufweist und somit den Wettstreit unter seinen Substraten minimiert (21).

Aktuelle wissenschaftliche Daten deuten darauf hin, dass nur Di- und Tripeptide intakt absorbiert werden (48). Größer Peptide scheinen einer Hydrolyse zu bedürfen, bevor ihre Abbauprodukte absorbiert werden können (48). Auch wenn das Ausgangsprotein und die Methode der Hydrolyse die Absorptionscharakteristika beeinflussen, ist die Länge der Peptidketten die wichtigste Variable. Proteinhydrolysate, die aus unterschiedlichen Quellen hergestellt wurden, zeigten eine gesteigerte Aminosäureabsorption beim Menschen, wenn der Anteil an Di- und Tripeptiden erhöht wurde (48). Somit sollte das ideale Proteinhydrolysat, wenn es um eine Maximierung der Absorptionsrate geht, hauptsächlich Di- und Tripeptide enthalten. Ein solches Proteinhydrolysat scheint die schnellste Hyperaminoazidämie zu produzieren. Im Allgemeinen ist es die Kinetik der Absorption (und weniger die Nettoabsorption der Aminosäuren), die die Höhe der ernährungstechnischen Wertigkeit von Proteinhydrolysaten bestimmt.

Die Verwendung von Proteinhydrolysaten in Post-Workout Drinks wird bevorzugt, da sie im Vergleich zur Verwendung intakter Proteine in einer schnelleren Erhöhung der Blutaminosäurekonzentrationen während der zwei Stunden Phase resultiert (15). Und die Spiegel der essentiellen Aminosäuren im Blut regulieren im Gegenzug die Proteinsynthese (61). Ein praktischer Vorteil besteht darin, dass man ein proteinhydrolysathaltiges Supplement direkt nach dem Training konsumieren kann, ohne dass dieses ein aufgeblähtes Gefühl verursacht oder den Appetit exzessiv unterdrückt, so dass man früher eine weitere Mahlzeit essen und so möglicherweise das „anabolen Zeitfenster“ nach dem Training optimieren kann. Zusätzlich hierzu stimulieren Proteinhydrolysate die Insulinausschüttung stark (14, 17). Hydrolysiertes Wheyprotein stellt bei Athleten das beliebteste Proteinhydrolysat dar. Wheyprotein wurde basierend auf seinem exzellenten Aminosäureprofil als die ultimative Proteinquelle ausgewählt (6, 23).

Wheyprotein könnte noch weitere Vorzüge bieten (8, 23, 26, 27, 28, 31, 32). In einigen Proteinmixturen werden auch Kaseinhydrolysate verwendet, doch ich bevorzuge Wheyprotein Hydrolysate. Nebenbei bemerkt, liegt die biologische Wertigkeit von hydrolysiertem Kollagen (auch als Gelatine bekannt) bei Null, weshalb eine Kollagensupplementation als Proteinquelle nicht empfohlen wird. Man sollte sich also von diesen minderwertigen Proteinriegeln, die Kollagen enthalten, fernhalten. Es wurde jedoch vorgeschlagen, dass hydrolysiertes Kollagen bei der Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen (z.B. Osteoarthritis) nützlich sein kann (24, 25).

Zu guter Letzt sollte erwähnt werden, dass einige kommerzielle Produkte mit Weizenglutenhydrolysaten angereichert sind (d.h. Glutaminpeptide). Weizengluten besitzt ein einzigartiges Aminosäureprofil: Glutamylreste machen etwa 40 Prozent der Aminosäuren aus (29). Glutamin ist für einige Zellen des Immunsystems ein wichtiger Energielieferant und könnte bestimmte, das Immunsystem anregende Wirkungen besitzen (30).

Am Copenhagen Muscle Research Center wurde eine Studie durchgeführt, in deren Rahmen die Wirkungen unterschiedlicher proteinhaltiger Lösungen auf die Insulinreaktion und die Aminosäureverfügbarkeit beim Menschen bestimmt werden sollten. Es wurden vier unterschiedliche 600 ml Lösungen verwendet. Die Glukoselösung (Kontrollgruppe) enthielt lediglich Glukose (25g/L) und die restlichen drei Lösungen enthielten dieselbe Menge an Glukose plus Protein (0,25g/kg Körpermasse), doch die Proteine stammten aus unterschiedlichen Quellen: Wheyprotein Hydrolysat, Erbsenprotein Hydrolysat und eine Lösung aus vollständiger Kuhmilch. Die Studie zeigte Folgendes:
  • Der Verzehr von Glukose und Proteinhydrolysat resultiert in einer synergistischen und schnellen Erhöhung der Blutinsulinspiegel. In der Tat stimulierten Proteinhydrolysate eine Erhöhung der Blutinsulinspiegel, die um den Faktor 2 und 4 höher ausfiel, als dies bei der intakten Milchproteinlösung und der Glukoselösung der Fall war.
  • Proteinhydrolysate werden mit einer schnelleren Rate als intakte Milchproteine aus dem Verdauungstrakt absorbiert, was sich in der rapiden Erhöhung der Blutkonzentration von Aminosäuren im peripheren Blut widerspiegelte.
  • Wheyprotein Hydrolysate resultierten in der größten Verfügbarkeit von Aminosäuren während der drei Stunden nach dem Verzehr. Die Autoren schrieben diesen Unterschied der rapiden Erhöhung der Blutaminosäurespiegel während der ersten 40 Minuten der Verdauungsphase zu, während der die Erhöhung nach dem Verzehr der Wheyprotein Hydrolysat Lösung um 37 Prozent höher als nach dem Verzehr der intakten Kuhmilchproteinlösung ausfiel.
Es ist wahrscheinlich, dass die hohen Spiegel der Blutaminosäuren und des ausgeschütteten Insulins eine Überlegenheit von Proteinhydrolysaten gegenüber intakten Proteinen im Bezug auf eine bessere Stickstoffverwendung (d.h. Proteinanabolismus) erklären. Der gleichzeitige Verzehr von Kohlenhydraten scheint die Absorptionskinetik zu beeinflussen. Calbet und Holst zeigten, das Whey- und Kaseinproteine und ihre entsprechenden Hydrolysate für sich alleine verabreicht ähnliche Raten der intestinalen Absorption von Aminosäuren produzierten (22). Es sollte erwähnt werden, dass auch der Grad der Hydrolyse (d.h. die Länge der Peptidketten) die Absorptionskinetik beeinflusst. Unglücklicherweise liefern die meisten Wissenschaftler keine Informationen bezüglich der Proteinhydrolysate, die sie bei ihren Studien verwendeten.

Vor nicht allzu langer Zeit bestimmten Kaastra und Kollegen den Umfang der Erhöhung der Insulinspiegel durch den kombinierte Verzehr hochglykämischer Kohlenhydrate und eines Kasein Proteinhydrolysats – mit oder ohne Leucin - währen der Regeneration nach dem Training (14). Vierzehn männliche Sportler wurden drei randomisierten über Kreuz Versuchen unterworfen, bei denen sie zwei Stunden lang trainierten. Danach wurden die Probanden während einer Dauer von 3,5 Stunden untersucht, während der sie entweder nur Kohlenhydrate(0,8g/kg/Stunde), Kohlenhydrate (0,8g/kg/Stunde) + Protein (0,4g/kg/Stunde) oder Kohlenhydrate (0,8g/kg/Stunde) + Proteinhydrolysat (0,4g/kg/Stunde) + Leucin (0,1g/kg/Stunde) in Doppelblindmanier zu sich nahmen.

Die Resultate zeigten, dass die Blutinsulinreaktion beim Kohlenhydrate + Protein bzw. Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat + Leucin Versuch um 108 Prozent bzw. 190 Prozent höher als beim Versuch mit ausschließlich Kohlenhydraten ausfiel. Diese Studie zeigte außerdem, dass die Zugabe von freiem Phenylalanin, wie diese in früheren Studien zum Einsatz kam (15, 16), nicht notwendig ist, um solch hohe Insulinreaktionen nach dem Training hervorzurufen.

Auf ähnliche Art und Weise untersuchten Manders und Kollegen die Blutinsulinreaktion nach dem kombinierten Verzehr von Kasein Proteinhydrolysat mit oder ohne Leucin und einer einzelnen Gabe hochglykämischer Kohlenhydrate (17). Auch hier nahmen die Probanden an drei Versuchen teil, bei denen die Blutinsulinreaktion nach dem Verzehr der drei Getränke mit unterschiedlichen Zusammensetzungen bestimmt wurde:
  • nur Kohlenhydrate (0,7g/kg),
  • Kohlenhydrate (0,7g/kg) + Proteinhydrolysat (0,3g/kg)
  • Kohlenhydrate (0,7g/kg) + Proteinhydrolysat (0,3g/kg) + Leucin (0,1g/kg).
Die Resultate zeigten, dass die Blutinsulinreaktion bei den gesunden Probanden in der Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat Gruppe bzw. der Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat + Leucin Gruppe um 66 bzw. 221 Prozent höher als bei der Kohlenhydratgruppe ausfiel. Mit anderen Worten ausgedrückt zeigte auch diese Studie, dass der kombinierte Verzehr eines Proteinhydrolysats und Leucin die Insulinreaktion nach dem Konsum einer einzelnen Gabe Kohlenhydrate stark erhöht.

Die Vorstellung, dass Proteinhydrolysate starke, die Insulinausschüttung anregende Eigenschaften besitzen, wird auch durch Studien unterstützt, die die Wirkungen von Post-Workout Drinks untersuchten, die intakte Proteine enthielten. Ivy und Kollegen verglichen die Wirkungen von Getränken, die Kohlenhydraten + intaktes Protein (80 g Kohlenhydrate, 28 g Protein, 6 g Fett), niedrigere Mengen an Kohlenhydraten (80 g Kohlenhydrate, 6 Fett) oder mehr Kohlenhydrate (108 g Kohlenhydrate, 6 Fett) enthielten und kamen zur Schlussfolgerung, dass sich die Blutinsulinspiegel in Reaktion auf diese drei Getränke zu keinem Zeitpunkt voneinander unterschieden (46). Zawadzki und Kollegen beobachteten hingegen, dass die Blutinsulinspiegel nach einem Getränk aus Kohlenhydraten (112 g) und intaktem Protein (40,7g) höher als nach einem Getränk ausfielen, das lediglich Kohlenhydrate (112g) enthielt (47). Auch ein Post-Workout Getränk, das eine Mischung aus freien Aminosäuren enthält, besitzt eine starke Auswirkung auf die Insulinausschüttung (57). Eine große Dosis Aminosäuren kann jedoch Verdauungsbeschwerden verursachen.

Eine ausgeklügelte Studie, die von Koopman und Kollegen durchgeführt wurde, untersuchte den Muskelproteinanabolismus und die körperweite Proteinbilanz nach dem Training nach dem Verzehr von hochglykämischen Kohlenhydraten mit oder ohne Wheyprotein Hydrolysat und/oder Leucin (12). Ihr Ernährungsprotokoll war recht streng – die Probanden erhielten alle 30 Minuten ein Getränkevolumen von 3ml/kg, um eine gegebene Dosis von 0,3 g hochglykämischer Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht und 0,2g Proteinhydrolysat pro Kilogramm Körpergewicht – mit oder ohne Zugabe von 0,1g Leucin pro Kilogramm Körpergewicht - jede Stunde sicherzustellen. Wiederholte Gaben dieser Nährstoffe wurden alle 30 Minuten bis zum Zeitpunkt t = 330 Minuten nach dem Training verabreicht.

Die Resultate zeigten, dass die Ganzkörperproteinsyntheseraten bei der Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat + Leucin Gruppe am höchsten waren. Auch der Muskelanabolismus im vastus lateralis Muskel fiel bei der Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat + Leucin Gruppe im Vergleich zur Kohlenhydratgruppe signifikant höher aus, während bei der Kohlenhydrate + Proteinhydrolysat Gruppe Werte im mittleren Bereich gemessen wurden. Aufgrund dieser Ergebnisse kamen die Autoren der Studie zur Schlussfolgerung, dass "Der zusätzliche Verzehr von freiem Leucin in Kombination mit Protein und Kohlenhydraten wahrscheinlich eine effektive Strategie zur Erhöhung des Muskelanabolismus nach einem Widerstandstraining darstellt." Diese Studie verwendete recht hohe Leucin Dosierungen, doch andere aktuelle Studien haben gezeigt, dass auch relativ kleine Leucin Dosierungen die Trainingsleistung verbessern (18) und die Kraftsteigerung beschleunigen können (19).

Auch wenn die Koopman Studie darauf hindeutet, dass eine supplementinduzierte Hyperinsulinämie plus Hyperaminoazidämie nach dem Training wünschenswerte Auswirkungen auf die akute Phase der Reaktion auf ein Widerstandstraining besitzt, sind die Wirkungen einer wiederholten Supplementation auf langfristige Anpassungen an ein Widerstandstraining zur Zeit noch unklar. Um etwas Licht in diese Angelegenheit zu bringen untersuchten Bird und Kollegen die Auswirkungen einer chronischen Supplementation mit hochglykämischen Kohlenhydraten und/oder essentiellen Aminosäuren auf hormonelle und muskuläre Anpassungen bei untrainierten jungen Männern (66). Alle Probanden befolgten dasselbe überwachte Widerstandstrainingsprotokoll zweimal wöchentlich für eine Dauer von 12 Wochen. Nach dem Widerstandstraining konsumierten die Probanden entweder ein hochglykämisches Kohlenhydrat Supplement, eine essentielles Aminosäuresupplement (6g) eine Kombination aus hochglykämischen Kohlenhydraten + essentiellen Aminosäuren oder ein Placebo, das lediglich Aspartam und Zitronenaroma enthielt.

Die Resultate zeigten, dass die Supplementation mit Kohlenhydraten und essentiellen Aminosäuren die muskulären und hormonellen Anpassungen in größerem Umfang als sowohl eine alleinige Kohlenhydrat Supplementation als auch eine alleinige Supplementation mit essentiellen Aminosäuren verbesserte. Die Kohlenhydrate + essentielle Aminosäuren Gruppe zeigte die größte relative Zunahme des Durchmessers der Typ I Muskelfasern. Die Veränderungen der Muskelfasern vom Typ II zeigten einen ähnlichen Trend.

Auch wenn dies außerhalb des Fokus dieses Artikels liegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die chronische Reduzierungen der trainingsinduzierten Kortisolreaktion, die mit dem Verzehr von Kohlenhydraten und Aminosäuren nach dem Training in Verbindung gebracht wird, über Reduzierungen des hormonvermittelten Proteinabbaus einen positiven Einfluss auf die Hypertrophieadaptionen der Skelettmuskulatur an ein Widerstandstraining besitzt.

Man kann seinen Proteinshake haben und ihn auch trinken!

Im Gegensatz zu dem, was viele glauben, besitzt eine höhere Proteinzufuhr keine negativen Auswirkungen auf gesunde Nieren (36, 37), den Flüssigkeitsstatus (36, 38, 39, 41) oder die Knochen (36, 38, 39, 41). Proteine scheinen sogar positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Knochen zu besitzen, da sie die zirkulierenden Spiegel des Insulin-like Growth Factor I (IGF-1) erhöhen, welcher bei der Knochenbildung eine wichtige Rolle spielt (39). Ballard und Kollegen berichteten z.B., dass ein Proteinsupplement während eines Kraft- und Konditionierungsprogramms im Vergleich zur Kontrollgruppe, die auch trainierte und ein isokalorisches Supplement konsumierte, zu einer Erhöhung der IGF-1 Blutkonzentrationen führte (40). Auch die alkalischen Serum Knochen Phosphatase Konzentrationen stiegen im Lauf der Zeit und neigten dazu, bei der Proteingruppe höher als bei der Kohlenhydratgruppe auszufallen, was auf eine gesteigerte Knochenbildung hindeutet.

Zusätzlich hierzu spielt IGF-I auch bei der Entwicklung, dem Wachstum, der Reparatur und der Aufrechterhaltung der Skelettmuskulatur eine entscheidende Rolle (44). Somit könnte IGF-I zum Teil erklären, warum viele Kraftsportler (insbesondere Bodybuilder) das Gefühl haben, dass eine sehr hohe Proteinzufuhr für die Hypertrophie der Skelettmuskulatur von Vorteil ist. In der Tat deuten Studien auf eine gesteigerte positive Stickstoffbilanz hin, wenn die Proteinzufuhr erhöht wird (45). Es bedarf jedoch weiterer Untersuchungen, bevor das Geheimnis des Proteinbedarfs bei Menschen, die versuchen Muskelmasse aufzubauen, endgültig gelöst werden kann (45, 49, 50, 54).

Traditionell stand der Begriff "Proteinbedarf" für die Menge an Nahrungsprotein, die konsumiert werden muss, um die Aminosäuren zu liefern, die für die Synthese der Proteine benötigt wird, die irreversibel im Rahmen des Stoffwechsels des Körpers abgebaut werde. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass Kraft-Power Athleten die minimale Menge an Protein, die für die Aufrechterhaltung der normalen Körperfunktion notwendig ist, völlig egal ist. Sie sind vielmehr an maximalen Zuwächsen an Muskelmasse und/oder Kraft interessiert. Man sollte auch andere potentielle Vorzüge einer höheren Proteinzufuhr nicht vernachlässigen (51, 52, 53, 63, 80).

Die im Rahmen dieses Artikels betrachteten Studien zeigen klar, dass ernährungstechnische Mixturen, die Proteinhydrolysate, zugesetztes Leucin und hochglykämische Kohlenhydrate enthalten, im Vergleich zur alleinigen Gabe hochglykämischer Kohlenhydrate, die Insulinausschüttung deutlich steigern. Wenn die Hyperinsulinämie nach dem Training durch eine durch Proteinhydrolysaten und Leucin induzierte Hyperaminoazidämie unterstützt wird, dann sollte es zu einer Nettoproteineinlagerung im Muskel kommen. Deshalb gehe ich davon aus, dass ein Regenerationsdrink nach dem Training, der diese Nährstoffe enthält, in Verbindung mit einem angemessenen Widerstandstraining zu einer gesteigerten Skelettmuskelhypertrophie und Kraftzuwächsen führen kann.

PS. Ganz offensichtlich gibt es auch noch andere potentiell nützliche Inhaltsstoffe für Post-Workout Supplements, doch diese werden in meinen zukünftigen Artikeln beschrieben.

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