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Back 2 Iron

Einer von ihnen (II)

Daniel Hüpenbecker, 28.09.2011

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Teil 1 findet ihr hier..

Und auch meine Fotos, die ich seit der ersten Woche jeden Sonntag vor der Badezimmerwand in Shorts zur Kontrolle machte bestätigten es. Zwar war der Fettabbau nicht überragend, aber der direkte Vergleich der Fotos nach vier Wochen ließ vermuten, dass ich gewachsen war. Erst jetzt wurde mir klar, wie meine Körperhaltung sich durch die fehlende Körperspannung verändert hatte. Ich hing da wie der berühmte Sack Muscheln auf dem ersten Foto, und nach vier Wochen hoben sich die Schultern und der Brustkorb, der Bauch stand unter Spannung. Kleine Unterschiede mit großer Wirkung.
Die Waage würde in den kommenden Wochen unwichtiger werden, die Körperzusammensetzung ändert sich, und ich verlasse mich daher stärker auf die weiter regelmäßig zu machenden Fotos.

Viel wichtiger war aber, dass ich nach vier Wochen den nächsten Trainingszyklus einläuten würde. Nach den ersten Wochen mit geringer Intensität, die mich aufweckten, standen 4 Wochen mit höherer Intensität an, die einen deutlichen Schub bringen sollten.

Vom GK dreimal in der Woche stand der Wechsel zum 2er Split mit drei Einheiten pro Woche an. Die hohen Gewichte, die ich früher bewegt hatte, standen nicht zur Debatte. Ich konnte und wollte in keinem Fall das Risiko eingehen mich zu verletzten. Daher hatte ich mich für einen eher volumenorientierten Ansatz mit Intensitätstechniken wie Drop- und Supersätzen entschieden. Ein Ansatz der mir schon früher gute Erfolge brachte, von dem ich aber des Schwanzvergleichs im Studio wegen immer wieder zu höheren Gewichten gewechselt war. Dumm, unreif … aber eben männlich.

Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich mir ein Pump-Supp gegönnt, und war gespannt auf dessen Wirkung. Ein paar essentielle Supplemente sollten mir helfen das ganze besser durchzustehen. Neben einem guten Proteinpulver waren Glutamin und BCAAs im Warenkorb gelandet, und standen nun in der Küche bereit. Gespannt auf die gesamten vier Wochen und ihren Verlauf und voller Zuversicht war ich bereit mir den Hintern aufzureißen, um größere Schritte vorwärts zu machen.

Meine Vorkochabende waren mittlerweile zum beinahe meditativen Ritual geworden. Nach stressigen Arbeitstagen in der Küche mit Gewürzen experimentieren, Essen für 3-4 Tage zubereiten, und hin und wieder Gesellschaft von der süßen Praktikantin, die sich inzwischen als ungemein unterhaltsame intelligente und charmante Frau erwiesen hatte, mit der ich beim kochen über Gott und die Welt philosophieren konnte und die an meinem vorkochen nichts merkwürdig fand.
    Wenn du nach längerer Abstinenz wieder ins Studio kommst, bist du kein Anfänger. Du profitierst vom sogenannten Muskelgedächtnis, von neuronalen Pfaden, die nur wie eine zugewucherte Straße wieder frei geschnitten werden müssen. Je nachdem wie lange du aus dem BB-Rhythmus raus bist, kann nach 4-6 Wochen der richtige Zeitpunkt sein um ein erstes Mal vorübergehend wieder auf eine höhere Intensität zu wechseln.

    Wenn du über die finanziellen Möglichkeiten verfügst, können in diesem Zeitraum auch Supplements positiven Einfluss auf deine Erholung entfalten. Such dabei nicht nach exotischen Wundermitteln, sondern halte dich an bewährte Klassiker mit erwiesener Wirksamkeit.

    Plan dabei ganz gezielt ein, die höhere Intensität auf einen Zeitraum von wiederum 3-6 Wochen zu beschränken, und danach wieder ein wenig herunterzufahren um deinem Körper Zeit für ausgiebigere Erholung zu gönnen. Dazu kommt der Faktor der Motivation. Wenn absehbar ist, dass du nur 3-6 Wochen hast, dann kannst du einerseits durch das absehbare Ende eher durchhalten, wenn es mal zu anstrengend erscheint. Andererseits schaffst du durch das fehlen von Ausweichmöglichkeiten durch ein klares zeitliches Limit einen positiven Druck.

    Umgib dich wann immer möglich mit Menschen die im Bezug auf den Lebensstil, die Ernährung ähnlichen Idealen folgen wie du. Auch das hilft die Motivation aufrecht zu erhalten.
8 Wochen sind vergangen, ich fühle mich wie ein anderer Mensch, und sehe auch langsam aus wie ein anderer. 6kg weniger und eine deutliche Veränderung der Körperzusammensetzung zeigen nicht nur auf meinen wöchentlichen Kontrollfotos deutliche Auswirkungen. Auch im Alltag ernte ich erstaunte und bewundernde Blicke aus meinem Umfeld.

Die letzten vier Wochen mit höherer Intensität haben mir einen heftigen Schub verpasst. Jetzt weiß ich, was das Muskelgedächtnis ausmacht. Im Studio kursieren Gerüchte, ich sei auf Stoff, so eindrucksvoll erscheint die Metamorphose von außen. Dabei bin ich noch weit, weit weg von meinem Allzeithoch, würde mich selbst auf momentan auf weniger als 50% dessen schätzen was ich früher schon erreicht hatte. Aber im Vergleich zu dem kläglichen Bild, das ich noch vor 8 Wochen abgab ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Bei günstigem Licht werden meine Bauchmuskeln immer deutlicher sichtbar, Adern tauchen an Stellen auf, an denen ich sie mir früher sehnlichst gewünscht hatte - zumindest während des Training. Die berühmte Muskelreife? Egal, ich steh einfach drauf.

Zum Ende meines 4-wöchigen Zyklus mit höherer Intensität wurde der Pump im Training besser und besser - an schlechten Tagen erwies sich das Pump-Supplement als enorme Hilfe. Mein Verzicht auf die Gewichtsorientierung hatte sich auch bezahlt gemacht. Manches Gewicht hätte mir früher ein müdes Lächeln entlockt, hat mir aber nun aber einen besseren Pump, mehr Muskelgefühl gebracht als ich das früher mit dem doppelten Gewicht erreicht habe. Ich trainiere definitiv smarter. Und wenn ich auf diesem Weg bleibe, dann womöglich bald härter als früher. Ich ertappe mich immer öfter bei dem Gedanken, ob meine Bestform nicht zu toppen sein könnte.

Während ich mich noch vor ein paar Wochen als alter Sack fühlte, erscheinen mir meine 31 Jahre plötzlich nicht mehr als profunde Ausrede für eine schlechter werdende Form. Hatte ich damals wirklich alles ausgereizt. Je öfter ich darüber nachdenke um so klarer zeichnet sich ab: Nein! Und was sind 31 Jahre? Das ist kein Alter!

Hatte ich mir damals klare Ziele gesetzt? Mir eine Strategie zurechtgelegt? Die Disziplin von heute? Nein, weder noch. Ich hatte konzeptlos gepumpt, und das Glück das mein testosterongetränkter Körper das als ausreichend empfand, um meine Muskeln wachsen zu lassen. Aber waren das meine Grenzen? Nein, das wollte ich nicht glauben, da geht noch was! Also lege ich nach den nächsten vier Wochen mit moderater Intensität den nächsten Zyklus mit höherer Intensität ein, und schaue was passiert.

Aus 93 speckigen Kilos sind in 8 Wochen 87 einigermaßen trainierte geworden. Für manch einen wären es austrainierte, aber ich merke wie sich meine Maßstäbe verschoben haben. Wie ich mir meine 8 Wochen alten Fotos anschaue, und diese Wurst wieder mitleidig betrachte. Mitleidig, weil sich meine Maßstäbe verschoben hatten, und ich akzeptiert hatte was mir jetzt wieder inakzeptabel erscheint – weil mehr geht, weil es besser geht. Weil ich in jeder Sekunde meines Alltags von meiner besseren Form profitiere. Weil ich in Geschäftsbesprechungen wieder Selbstbewusstsein, Dynamik und Power ausstrahle, statt nur davon zu sprechen. Weil ich wieder lächelnd die Treppe hoch sprinte, während die Kollegen mit hängenden Mundwinkeln und Fettschürzen den Aufzug nehmen. Weil ich der Mutter am Treppenabsatz den Kinderwagen abnehme und unverschwitzt hochtrage, statt ihn schwitzend mit ihr zusammen durch die Gegend zu wuchten.

Und weil der Klaps den mir die süße Praktikantin morgens beim rasieren gibt auf einem straffen Hintern einfach besser klingt.
    Bist du dir sicher, dass du schon dein Limit erreicht hast? Alter z.B. ist nicht nur eine Last, sondern auch ein Vorteil. Oft ermöglicht es uns eine gewisse Reife wesentlich effektiver vorzugehen, strategischer und kontrollierter vorzugehen und so bessere Ergebnisse zu erzielen. Such nicht nach Ausreden oder "Gründen", sondern nach Möglichkeiten, nach Potential! Sprenge deine Grenzen… auch wenn das vielen suspekt und zu esoterisch erscheint: Kaum jemand nutzt sein Potential wirklich aus. Denk einfach mal darüber nach, ob du in deinem Training, deiner Ernährung, deiner Erholung, deiner Supplementierung wirklich überall 100% deiner Möglichkeiten nutzt, überall das Optimum erreicht wird. Wenn die Antwort auf diese Frage ein Nein ist, und das ist sie bei den allermeisten von uns, dann kann z.B. eine längere Studioabstinenz auch die Gelegenheit sein um sein Potential besser und effektiver auszunutzen.
Und wenn es um Bodybuilding geht, und du dir mal nicht sicher bist, ob es die investierte Zeit wert ist, dann vergegenwärtige dir die positiven Auswirkungen, die das BB auf dein gesamtes Leben, deinen gesamten Alltag hat. Und es ist nie zu spät wieder einzusteigen!

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