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Gesunder Lebensstil

Krebs: Schützen Obst und Gemüse doch nicht?

Frank-Holger Acker, 01.08.2012

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Ein gesunder Lebensstil inklusive einer genügenden Zufuhr an Obst und Gemüse sind die besten Maßnahmen gegen eine mögliche Krebserkrankung. Oder etwa nicht? Eine im Journal of the Nationale Cancer Institute veröffentlichten Studie kam zu dem überraschenden Ergebnis, dass Obst und Gemüse scheinbar kaum einen Einfluss auf die potentielle Krebsgefahr ausüben würden. Widersprechen die Forscher damit allem, was man bisher als Verbraucher über Krebs und Ernährung zu wissen meinte?

Krebs – Eine Volkskrankheit?

Bevor das eigentliche Ergebnis der Studie relativiert wird, sollten dem Leser einige Hintergrundinformationen zu dieser Krankheit gegeben werden. Als Krebs werden im allgemeinen Sprachgebrauch bösartige Tumore verstanden. Also Gewebeveränderungen, die im Körper immer weiter wachsen, da regulierende Mechanismen, die normalerweise ein Gleichgewicht von sterbenden und neu entstehenden Zellen aufrecht erhalten, nicht greifen. Prinzipiell können sich diese überall im Körper bilden, wobei statistisch gesehen manche Krebsarten häufiger sind, als andere.

Anfang Dezember 2011 verkündete das Britische Portal medicalnewstoday.com auf Basis einer Untersuchung in Großbritannien, dass 40% aller Krebsvorfälle vermeidbar wären. Eine verdammt große Zahl, die zunächst zu der Frage führt, wie groß das Risiko tatsächlich für einen selbst ist.

Für Deutschland gab das Robert Koch-Institut zuletzt 2005/2006 zusammen mit der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland einen umfassenden Bericht zum Thema Krebs heraus. Ohne den Leser an dieser Stelle mit der Auflistung von Statistiken zu langweilen, sei an dieser Stelle auf Seite 12 und 13 des Berichts hingewiesen, auf denen zu erkennen ist, dass nicht nur die Art der Krebserkrankung unterschiedlich große Häufigkeiten aufweist, sondern auch ein Unterschied zwischen Männern und Frauen festzustellen ist. Darüber hinaus stehen die Häufigkeiten der geschätzten Neuerkrankungen in keiner direkten Korrelation zu den Sterbefällen. Während Männer also am häufigsten an Prostata-Krebs erkranken, sind wiederum die meisten Sterbefälle aufgrund von Lungenkrebs beim männlichen Geschlecht festzustellen.

Generell ist es richtig, wenn in den Medien immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die Zahl der jährlichen Krebserkrankungen zunehmen würde. Dabei ist jedoch zu beachten, dass dies in erster Linie dem demographischen Wandel zu schulden ist. Seit 1990 haben sich lediglich die Erkrankungsraten bei 55- bis 80-jährigen Männern und 45- bis 70-jährigen Frauen erhöht, in allen anderen Altersklassen nahm die Rate dagegen ab. Gleichzeitig sank die Sterberate bei Frauen und Männern um 20% ab. Krebs ist also eine Krankheit, die vor allem (sehr) alte Menschen in Deutschland betrifft, was die Gefahr nicht herunterspielen, jedoch unseriösen Angstmachereien ein wenig den Wind aus den Segeln nehmen soll.

Der Großteil der Leser dieses Artikel kann sich somit die nächsten Lebensjahre über vieles Gedanken machen, Krebs gehört aber rein statistisch gesehen eher zu den kleineren Problemen. Wobei an dieser Stelle eine erhöhte Gefahr, wie beispielsweise für Brustkrebs, wenn es bereits Vorfälle in der Familie gab, nicht einbezogen wird. - Die Aussage, dass Krebs vor allem ein Altersproblem ist, ist dabei allerdings soweit zu relativieren, dass die Krankheit Zeit braucht, sich zu entwickeln und nicht wie eine Grippe innerhalb weniger Tage auftritt. Ist man also an Krebsvorbeugung interessiert, muss man sich einem Langzeitprojekt stellen, deren größten Erfolg man daran bemerken wird, dass man nichts bemerkt.

Obst und Gemüse als Krebsvorsorge?

Viel Bewegung, Vermeidung von Übergewicht, eine gesunde und ausgewogene Ernährung, wenige Alkohol und gar kein Rauchen – die allgemeinen Empfehlungen zur Krebsvorsorge sind wenig überraschend und entsprechen dem, was von den Meisten als gesunder Lebensstil verstanden werden würde.

Die von 1992 bis 2000 durchgeführte Studie European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC) beschäftige sich intensiver mit Krebs und seinen Präventionsmöglichkeiten. Dazu wurden in zehn europäischen Ländern insgesamt 519.000 Studienteilnehmer auf ihre Ernährung, Lebensweise, Krebs und weiteren Punkten untersucht und über die letzten Jahre immer wieder neue Auswertungsergebnisse veröffentlicht.

Als eines der wohl erstaunlichsten Ergebnisse publizierten die Forscher 2009/2010. Wie bereits eingangs beschrieben, stellten die Forscher im Journal of the Nationale Cancer Institute dar, dass Obst und Gemüse kaum einen Einfluss auf das Krebsrisiko der Menschen ausüben würden. Genauer gesagt würde eine Erhöhung der täglichen Obst- und Gemüseportionen um 150g das Risiko lediglich um 2,3 (bei Frauen) bis 2,6% (bei Männern) senken. Wer hingegen gänzlich auf Obst und Gemüse verzichten würde, hätte lediglich ein um 9% gesteigertes Krebsrisiko. Ein recht unbefriedigendes Ergebnis für Menschen, die eine bewusste Ernährung verfolgen, was jedoch nicht dazu führen sollte, seine tägliche Obstportion in Zukunft nur noch in Form von Fruchtgummis zu konsumieren.

Der amerikanische Autor Jon Barron ließ das Ganze nicht unkommentiert und wies auf Ungenauigkeiten hin, die die zunächst reißerisch wirkenden Ergebnisse deutlich relativieren: Das größte Problem am Studiendesign ist schlichtweg die Tatsache, dass niemand behauptet hat, dass alle Obst- und Gemüse-Sorten gegen Krebs helfen würde. So wie Bizepscurls keinen Einfluss auf die Kniebeugeleistung ausüben, wird auch ein exzessiver Konsum von Eisbergsalat oder Getreide nicht im Sinne der Krebsprävention sein.

Die scheinbar so bahnbrechende Aussage der Studie, die möglicherweise zum Umdenken hätte verleiten können, sorgt also eher für Kopfschmerzen: Der Verbraucher wird mit solchen Aussagen mal wieder in die Irre geführt, denn der Konsum bestimmter Lebensmittel kann nach wie vor gegen bestimmte Krebsarten hilfreich sein. Abgesehen davon bleibt es bei der Erkenntnis, dass Menschen, die täglich mehrere Portionen Obst und Gemüse essen, weniger zu Fettleibigkeit neigen, was wiederum positiv für die Krebsvorsorge ist.

Unterm Strich bleibt die Erkenntnis, dass die im Journal of the Nationale Cancer Institute veröffentlichten Ergebnisse zwar im Rahmen der Studie nachgewiesen wurden. Doch der Aussagegehalt und die tatsächliche Bedeutung für die Krebsprävention bleibt gleich Null.

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