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Kyokushinkai/Kyokushin Karate

bulkolly, 29.04.2007

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Ein Artikel von Martialartsplanet.com
von Sarah "Kgirl" Evans

Was ist Kyokushinkai/Kyokushin?

Kyokushinkai/Kyokushin (ausgesprochen als Kai-Ko-shink-eye bzw. Kai-Ko-shink) ist sowohl eine Kampfsportart als auch ein Lebensstil. Der Kampfstil wurde in den fünfziger Jahren von Masutatsu Oyama entwickelt und existiert heute in vielen verschiedenen Formen und Gruppen, welche alle Mas Oyama als ihren Sosai (Präsidenten) anerkennen.
  • Kyoku – ultimativ
  • Shin – Wahrheit oder Realität
  • Kai – sich treffen, beitreten oder angehören
Kyokushinkai ist mehr eine japanische als eine okinawanische Form von Karate. Es stellt einen "harten" Kampfstil dar, der hauptsächlich aus direkten Schlägen, Tritten und Abblocken besteht. Kyokushinkai auf einem niedrigen bis mittleren Level ähnelt vom Stil her Shotokan, während Kyokushinkai auf der höchsten Stufe dem Goju Ryu ähnlich ist.

Das Kanku

Unser Symbol ist das Kanku. Das Kanku steht für eine ganze Reihe von Dingen. Die Spitzen des Kanku repräsentieren die Finger und sind ein Symbol für ultimative oder körperliche Höhepunkte. Der Mittelbereich steht für das Handgelenk und impliziert Kraft und Energie. Der Kreis, welcher das Kanku umschließt, steht für Einheit und Kontinuität. Das Kanku ist vom Nidan Kata, Kanku Dai abgeleitet bei dem der Karateka den Himmel mit seinen Händen in der Form des Kanku zu Beginn und am Ende des Kata absucht.
Die Rangstufen Die Struktur der Rangstufen beim Kyokushinkai sieht ungefähr wie folgt aus:
  • Anfänger – weißer Gürtel
  • 10th Kyu – roter Gürtel
  • 9th Kyu – roter Gürtel mit schwarzem Streifen
  • 8th Kyu – blauer Gürtel
  • 7th Kyu – blauer Gürtel mit schwarzem Streifen
  • 6th Kyu – gelber Gürtel
  • 5th Kyu – gelber Gürtel mit schwarzem Streifen
  • 4th Kyu – grüner Gürtel
  • 3rd Kyu – grüner Gürtel mit schwarzem Streifen
  • 2nd Kyu – brauner Gürtel
  • 1st Kyu – brauner Gürtel mit schwarzem Streifen
Prüfungen für den zehnten bis dritten Kyu können in dreimonatigen Intervallen abgelegt werden. Die Prüfungen für den dritten bis ersten Kyu können dagegen in halbjährlichen Intervallen abgelegt werden.

Inhaber des ersten Kyu müssen ihren Rang ein Jahr lang behalten, bevor sie sich für die Prüfung zum Shodan anmelden können. Von Shodan bis zum Nidan müssen dann weitere 2 Jahre verstreichen und vom Nidan bis zum Sandan noch einmal 3 Jahre. Dan-Grade können bis zum dritten Grad über Prüfungen erreicht werden. Jeder höhere Grad kann nur auf Empfehlung des Leiters der Organisation (Hanshi Steve Arneil in Großbritannien) für besondere Verdienste am Karatesport verliehen werden.

Der Gründer des Kyokushinkai

Kyokushinkai Karate wurde 1951 von Sosai Masutatsu (Mas) Oyama begründet. Oyama ist bekannt für seine erstaunlichen Kampfsportfähigkeiten, insbesondere beim Tameshiwari (die Kunst des Zerbrechens), und dafür, mit bloßen Händen einen Stier getötet zu haben. Er wurde 1923 in Seoul geboren und begann 1932 im Alter von 9 Jahren chinesisches Kempo zu lernen. Als Kind war Oyama von der Luftfahrt fasziniert und zog im Alter von 12 Jahren, mit der Absicht Pilot zu werden, nach Japan. Während seiner Zeit in Japan begann er mit dem Erlernen von Judo. Später lernte er unter dem großen Gichin Funakoshi das, was später zu Shotokan Karate wurde. Er war ein Naturtalent und machte beim Shotokan so schnell Fortschritte, dass Funakoshi ihm den Nidan Grad bereits im Alter von 17 verlieh. Im Alter von 20 erreichte er den Rang eines Yondab. Während des zweiten Weltkrieges wurde Oyama in die japanische Armee eingezogen, doch der Krieg endete, bevor sein Geschwader einsatzbereit war. Oyama war bitterlich enttäuscht über die Niederlage im zweiten Weltkrieg und die folgende Besatzung. Während dieser Zeit beschloss er, sein Leben und seine Seele ganz dem Karate zu widmen und verbrachte ein ganzes Jahr in der Einsamkeit der japanischen Berge. Er trainierte jeden Tag 12 Stunden lang hart, wobei er unter eisigen Wasserfällen trainierte (dies wird heute noch im Kyokushinkai praktiziert), Steine zerbrach und Bäume als Makiwara verwendete.

Während dieser körperlichen und geistigen Ausdauerleistung hatte Oyama so gut wie keinen Kontakt zum Rest der Welt. Im Jahre 1947 kehrte er zurück in die Zivilisation und nahm an den ersten japanischen Karatemeisterschaften teil, welche er auch gewann. Hiernach kehrte er für weitere 2 Jahre zurück in die Einsamkeit der Berge.

Im Jahre 1952 reiste Oyama als Repräsentant des japanischen Karate nach Amerika. Hier führte er viele Tameshiwari Vorführungen durch, deren Zahl auf 270 geschätzt wird. Aufgrund seiner Fähigkeit wurde er als der "Gott der Hand" bekannt. Seine berühmtesten Vorführungen beinhalteten unter anderem das Zerbrechen großer Eisblöcke und das Abschlagen von Flaschenhälsen mit Schlägen der Hand oder eines Messers. Er nahm auch an Schaukämpfen mit professionellen Boxern und Wrestlern teil, bei denen er alle Gegner besiegte. Während dieser Zeit wählte Oyama den Namen Kyokushinkai, der grob übersetzt so viel wie "Der Weg der ultimativen Wahrheit" bedeutet. Nachdem er nach Tokyo zurückgekehrt war, begann er mir dem Bau des Honbu Dojo in Nishi Ikebukuro. Dieses wurde das Zentrum für Kyokushinkai, welches sich schnell in der ganzen Welt ausbreitete. Das Honbu kann heute als Gedächtnisstätte für Mas Oyama besichtigt werden, welcher traurigerweise am 26. April des Jahres 1994 im Alter von 70 Jahren an Krebs starb.

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