KDK geht ja inzwischen nicht mehr wegen der lieben Bandscheiben.
Als ich noch KDK parallel zum BB gemacht habe, war mein Training in der BB-Offseasonoft sehr KDK geprägt.
Dennoch hatte ich eine echte Powerliftingvorbereitung nur auf meinen letzten Kreuzhebewettkampf. Ich habe in dieser Vorbereitung viel dazu gelernt und es ist schade, dass es danach aus war.
In den BB-WK-Vorbereitungen habe ich mich vor allem auf die beseitigung von Schwachstellen gekümmert
(also Ganzkörpertraining

),
ohne die großen K3k Übungen zu sehr zu vernachlässigen.
In der Kniebeuge habe ich in den letzten Wochen der Diät immerein wenig an Kraft verloren.
Auf´s Kreuzheben und Bankdrücken traf das weniger zu.
Beim Bankdrücken konnte ich nichts verlieren, weil ich da noch nie stark war
....und meine Studiokollegen habe ich direkt vor der RLP/Hessen im BB etwas gefoppt als ich Kreuzheben noch mit 260kg gemacht habe.
Würde ich heute aber nicht mehr riskieren.
Ich musste mir oft sagen lassen, dass man nur in einer Sache wirklich gut sein kann und ich mich gefälligst auf BB konzentrieren sollte.
Offseasonernährung:
Früher war ich auch in der Offseason sehr akribisch was die BB-gerechte Ernährung angeht.
Ich wohnte beispielsweise mit der späteren Mutter meines Jungen bereits 18 Monate zusammen bevor ich mit ihr endlich mal das versprochene Eis essen ging...und das auch nur unter Androhung eines körperlichen Verweis
Diese Einstellung habe ich inzwischen deutlich entschärft,
ohne deswegen gleich fett zu werden.
Ich wurde früher oft dafür kritisiert übers Jahr zu sehr an einer guten Form zu klammern um zu wachsen. Inzwischen habe ich das zumindest ein bisschen eingesehen und konsumiere deshalb offseason deutlich mehr Kalorien und bin nicht mehr so streng was die Lebensmittelauswahl angeht als in der Vergangenheit.
Offseason kümmere ich mich nun in erster Linie um die Proteinzufuhr, mindestens 6 kleine Mahlzeiten, gute Öle und ausreichend Wasser.
Die Kalorien zähle ich da nur selten mal um wenigstens halbwegs den Überblick zu behalten und notiere das dann in einem Kalorienzählprogramm.
Die Kohlenhydratzufuhr ist deutlich höher als in der Vorbereitung.
Lowcarb oder gar Keto ist toll um abzunehmen, aber zum Aufbau halte ich eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr für absolut unverzichtbar.
Ich habe einmal 1,5 Jahre „kohlehydratfrei“ gelebt und außer 6-8mal täglich Proteinpulver mit Öl praktisch nichts gegessen. Die Form war zu jeder Zeit nahezu Bühnenreif, aber es war mir absolut unmöglich trotz hartem Training auch nur das kleinste bisschen massiver zu werden.
Gelegentlich wandert jetzt auch mal ein Stück Torte, ein Schokoriegel oder ein Burger den Gierschlund hinunter.
Wenn ich den Eindruck habe deutlich weicher zu werden, dann streiche ich jeglichen Junk und reduziere die Carbs bis die Form wieder akzeptabel ist.
Mit dem Begriff " Wellness " werden Weicheier abgezockt.
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Keine OP 2008!