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Strongest
TA Elite Member

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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 2589
Ich bin: keine Angabe Geschlecht: männlich Wettkampferfahrung: Nein
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Verfasst am: 05 Jun 2006 08:48
Titel: Kaliumbikarbonat
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Kaliumbikarbonat
Was ist das? Kaliumkarbonat ist eine der am weitesten verbreiteten Chemikalien. Die meisten von uns kennen seinen Cousin, das Natriumbikarbonat, als Backpulver. Aber auch wenn es sich trivial anhört, so ist es doch eine wertvolle Substanz, wenn es um die Verbesserung der Leistung geht.
Wie funktioniert es? Kalium selbst ist an verschiedenster Stelle im Körper an Stoffwechselvorgängen beteiligt. Für Leistungsfähigkeit beim Training und die Regeneration ist es unerlässlich. So ist Kalium für die Muskelkontraktion und die Weiterleitung von Nervenimpulsen entscheidend. Es beeinflusst auch die Ausschüttung von Wachstumshormon und IGF-1 sowie Testosteron über seine Wirkung auf das luteinisierende Hormon. Man weiß auch von positiven Wirkungen auf Ausdauer, Knochenwachstum und das Volumen der Muskelzellen.
Bikarbonat kann sich auf die Muskelmasse auswirken, indem es den pH-Wert des Blutes reguliert. Liegt im Körper eine Übersäuerung vor, wird sowohl Knochen- als auch Muskelmasse abgebaut. Bikarbonat kann Säuren löschen und ist daher für das Puffern von Säuren im Blut sehr wichtig.
Es wird vermutete, dass der Muskelverlust, den Athleten während strenger Diäten erfahren, teilweise durch die Übersäuerung des Gewebes hervorgerufen wird. Diese Änderung wird auch als Stoffwechsel-Azidose bezeichnet.
Unter normalen Umständen wird der pH-Wert des Blutes und der anderen Gewebe sorgfältig geregelt und in einem relativ geringen Schwankungsbereich gehalten. Die typische westliche Ernährung liefert jedoch einen dermaßen großen Überschuss an �Säurespendern", dass eine latente Übersäuerung nahezu normal ist. Ursache dieses Problems ist der hohe Anteil an tierischem Protein sowie der Mangel an Obst und Gemüse, die in der Regel als �Basenspender" gelten. Für Sportler ist es daher notwendig, auf basenreiche Kost zu achten. Ein Hilfsmittel dabei ist Kaliumbikarbonat. Es kann nicht nur Muskelabbau verhindern, sondern Muskelaufbau unterstützen.
Die Forschung: In einer Studie der University of California (San Francisco) wurde Kaliumbikarbonat älteren, gesunden Probandinnen verabreicht. Die Versuchspersonen erhielten sechs bis 12 g Kaliumbikarbonat pro Tag, was dazu führte, dass eine leichte Azidose ausgeglichen werden konnte. Interessant ist, dass die Versuchspersonen danach an fettfreier Muskelmasse zunahmen, obwohl sie nicht trainierten.
Azidose kann unabhängig vom Alter zu Knochensubstanz- und Muskelmasseverlusten führen. Die im Bodybuilding typische Eiweißmast hat eine mehr oder weniger ausgeprägte Übersäuerung zur Folge, sofern nicht gleichzeitig reichlich Gemüse und Obst aufgenommen wird. Dies resultiert in kataboler Stoffwechsellage, was den Muskelaufbau direkt behindert. Die Einnahme von Kaliumbikarbonat ist daher für Bodybuilder eine wichtige Überlegung.
Dosierung und Einnahme: Fangen Sie mit einem gehäuften Teelöffel an und steigern Sie sich langsam auf zwei Teelöffel pro Tag. Nehmen Sie Kaliumbikarbonat mit reichlich Wasser zu sich. An dieser Stelle sei eine Warnung gegeben: Zu viel Kaliumbikarbonat kann zu Durchfall führen.
Um die Einnahme zu erleichtern, kann man die tägliche Dosierung mit zwei bis vier Liter Wasser vermischen und über den Tag verteilt zu sich nehmen. Kaliumbikarbonat ist eines der billigsten Nahrungskonzentrate. Hält man sich an die empfohlene Dosierung ist es zudem nebenwirkungsfrei.
Schlussfolgerung
ZMA und Kaliumbikarbonat sind hervorragende Supplemente, die den Muskelaufbau langfristig unterstützen.
qelle flex
Zuletzt bearbeitet von Strongest am 05 Jun 2006 14:49, insgesamt 3-mal bearbeitet
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bulkolly
Leiter /Team Ernährung

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Anmeldungsdatum: 15.07.2004
Beiträge: 4013
Ich bin: Bodybuilder Geschlecht: männlich Gewicht in kg: 94 Größe in cm: 181 Training seit(Jahren): 20 Oberarmumfang: 46,5 Bauchumfang in cm: 74 Wettkampferfahrung: Nein
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Verfasst am: 05 Jun 2006 09:55
Titel:
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2 Bedenken zu Sache:
- Eine stark überhöhte Kalumzufuhr kann zu Herzrythmusstörungen und im Extremfall zum Herzstillstand führen.
- Da Kalimbicarbonat wie Natron stark basisch ist, neutralisiert es die Mangensäure, worauf der Magen bei empfindlichen Personen bald mit einer Überkompensation beginnnt, d.h. er schüttet generell mehr Magesäure aus, auch dann, wenn gerade kein Bicarbonat zugeführt wird. Das kann zu starker Übersäuerung des Magens und Sodbrennen führe. (Geht mir so). Deshalb sind Mediziner von der Sebstmedikation bei Sodbrennnen mit Natron nicht begeistert. Wird leicht zu einem Teufelskreis.
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Strongest
TA Elite Member

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Anmeldungsdatum: 02.03.2006
Beiträge: 2589
Ich bin: keine Angabe Geschlecht: männlich Wettkampferfahrung: Nein
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Verfasst am: 05 Jun 2006 10:13
Titel:
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Sorry hab was übersehen!!!
Zuletzt bearbeitet von Strongest am 05 Jun 2006 11:51, insgesamt einmal bearbeitet
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bulkolly
Leiter /Team Ernährung

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Anmeldungsdatum: 15.07.2004
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Ich bin: Bodybuilder Geschlecht: männlich Gewicht in kg: 94 Größe in cm: 181 Training seit(Jahren): 20 Oberarmumfang: 46,5 Bauchumfang in cm: 74 Wettkampferfahrung: Nein
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Verfasst am: 05 Jun 2006 11:16
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Du sprichst aber von KALIUMBicarbonat nicht Natriumbicabonat (Natron) und somit geht es auch nicht um Natrium sondern um Kalium und das ist was ganz anderes.
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