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Ernies
TA Neuling
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Anmeldungsdatum: 31.05.2005
Beiträge: 1
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Verfasst am: 31 Mai 2005 10:45
Titel: Schlaflosigkeit, Stress, Depression
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Hallo Leute,
hier kann man sich eine Anweisung zur Bekämpfung der Schlaflosigkeit holen:
depression-hilfe.org
schlaflosigkeit-hilfe.de
schlafprobleme.org
stress-hilfe.org
Gruss
Arnold[/url]
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Google-Werbung
Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinem Profil ausschalten.
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webeagle
TA Stamm Member

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Anmeldungsdatum: 21.08.2005
Beiträge: 600
Ich bin: Bodybuilder Geschlecht: männlich Training seit(Jahren): 22 Wettkampferfahrung: n/t
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Verfasst am: 02 Sep 2005 20:50
Titel:
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danke !
Die links kann man gut gebauchen. So manch einer mit Roids-bedingten Nebenwirkungen derer Art, sollte dan mal einen Blick hineinwerfen.
lg
webeagle
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flxp
V.I.P

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Anmeldungsdatum: 22.04.2005
Beiträge: 1256
Ich bin: keine Angabe Geschlecht: keine Angabe Wettkampferfahrung: keine Angabe
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Verfasst am: 03 Sep 2005 00:48
Titel:
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Die echte Depression gehört in medizinische Behandlung!
Ansonsten gibt es viele gute Hinweise im Internet, um z.B. Schlafprobleme zu bekämpfen.
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dennis
Mod /Team AAS
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Anmeldungsdatum: 11.09.2004
Beiträge: 2086
Ich bin: keine Angabe Geschlecht: keine Angabe Wettkampferfahrung: n/t
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Verfasst am: 03 Sep 2005 16:31
Titel:
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| Zitat: | | Die echte Depression gehört in medizinische Behandlung |
Ab wann ist es eine echte depression?
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Peavy
Mod /Team Kampfsport
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1468
Ich bin: Kampfsportler Geschlecht: keine Angabe Training seit(Jahren): 20 Wettkampferfahrung: Ja
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Verfasst am: 15 Sep 2005 12:34
Titel:
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@dennis
wenn du nur noch auf der Couch liegst und an die Decke guckst. Hab
da Erfahrung
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Dr. Snuggels
Miterfinder und Autor

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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 6916
Ich bin: keine Angabe Geschlecht: keine Angabe Wettkampferfahrung: n/t
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Verfasst am: 15 Sep 2005 13:27
Titel:
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| dennis hat folgendes geschrieben: | | Ab wann ist es eine echte depression? |
Medizinisch gesehen ist Depression ein diagnostisch unspezifischer Begriff für Störungen im affektiven Bereich, der Gefühlsansprechbarkeit des Menschen. Dabei können Zeitabschnitte von Traurigkeit, Niedergeschlagenheit und bedrückter Stimmung eintreten, die über ein vertretbares Maß hinausgehen. Diese niedergedrückte Stimmung bleibt häufig ungewöhnlich lange bestehen und ist durch den Betroffenen selbst nicht mehr vollständig kontrollierbar.
Depressive Menschen leiden häufig unter massiven Selbstvorwürfen und unter extremen Minderwertigkeitsgefühlen verbunden mit einer Abkapselung nach außen. Es treten Gefühle der Leere und Sinnlosigkeit auf, die häufig mit Angst, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen (auch zu viel Schlaf ist möglich), Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust oder Esslust und Gewichtszunahme verbunden sind. Häufig leiden depressiv Erkrankte an mangelnder Konzentrationsfähigkeit, Interesselosigkeit und Bewegungsmangel. Eine ausführliche Beschreibung verschiedenster Symptome sind wie folgt:
Niedergedrückt:
Herabgestimmt, bedrückt, niedergeschlagen, trostlos, resigniert, unglücklich, quälend schwermütig.
Gefühllos:
Überdrüssig, lustlos, freudlos (wichtiger Hinweis: an nichts mehr Freude haben), ferner unfähig zu genießen, ja überhaupt etwas zu empfinden ("gefühlte Gefühllosigkeit"), schließlich sogar unfähig zu trauern bzw. zu weinen ("tränenlose Trauer").
Elendsgefühl:
Allgemeines Elendigkeitsgefühl, wie zerschlagen, tiefes Unwohlsein mit einer Art genereller, schwer beschreibbarer "Übelkeit" usw.
Passiv:
Energielos, passiv, schwach, kraftlos, leicht und rasch erschöpfbar, ohne Initiative, Schwung und Antrieb, willenlos, matt, apathisch, bisweilen regelrecht "versteinert".
Unruhig:
Innerlich unruhig, gespannt, getrieben, fahrig, nervös, "wie unter Strom", mit leerem Beschäftigungsdrang, ziellosem oder rastlosem Umhergetriebensein (Fachausdruck: agitiert), ferner jammerig, klagsam, anklammernd (erhöhte Selbsttötungsgefahr).
Pessimistisch:
Mutlos, verzagt, ratlos, schwernehmend, pessimistisch, leicht irritierbar, hoffnungslos, selbstzerstörerisch, negative Sichtweise ("schwarze Brille"), Überbewertung aller Probleme, Gefühl der Aussichtslosigkeit, ja fatalistisch, mit unbeirrbarer Suche nach Negativem.
Interesselos:
Interesselos, schließlich völlige Gleichgültigkeit auf allen Gebieten, teils durch eine alles durchdringende Kraftlosigkeit, teils durch die gefürchtete "Leere im Kopf".
Überempfindlich:
Überempfindlich, leicht verletzlich, kränkbar, unzufrieden, vorwurfsvoll und ungerecht, rasch und unvermittelt mit Verzweiflung reagierend, aber auch reizbar, missgestimmt, mürrisch, aufbrausend oder gar aggressiv bis feindselig ("feindselige Depression", insbesondere im höheren Lebensalter).
Minderwertig:
Minderwertigkeitsgefühle, allgemeine Unsicherheit, mangelndes Selbstwertgefühl, negative Selbsteinschätzung.
Schwache Konzentration:
Merk- und Konzentrationsstörungen ("Gedächtnisschwäche"): langsames, umständliches, zähflüssiges, mühsames Denken, Ideenarmut, "Leere im Kopf" bis zur Angst, schwachsinnig geworden zu sein (sogenannte depressive Pseudo-Demenz, die natürlich kein echter erworbener Schwachsinn, sondern nur eine vorübergehende Denkerschwernis ist).
Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen.
Entscheidungsunfähig, wankelmütig, zwiespältig, hin- und hergerissen, alles bis zum Ende durchdenken und dann von neuem anfangen wollend, ziellos, ängstlich abwägend, ohne abschließende Entscheidungsfähigkeit.
Grübelsucht:
Grübelneigung bis zur Grübelsucht, unfruchtbares Gedankenkreisen.
Schuldgefühle:
Schuldgefühle: Überbewertung früherer oder aktueller Ereignisse, häufig maßlos übertrieben, nicht selten grundlos, dennoch schuldhaftes Verarbeiten krankheitsbedingten Versagens mit Versündigungsideen, Selbstanschuldigungen ohne Grund (Partnerschaft, Beruf, Verbote, ja sogar kriminelle Handlungen).
Probleme, Gefühle zu vermitteln:
Beziehungsstörungen zu anderen: Unfähigkeit, gefühlsmäßig mitzuschwingen, zwischenmenschliche Zuwendung und Wärme zu vermitteln, dafür Angst vor "innerlichem Erkalten", "Glaswand zu den anderen".
Ängste:
Angstzustände: Gefühl, unerwünscht oder im Wege zu sein, nicht geliebt oder akzeptiert bzw. verlassen zu werden bis hin zu Panikattacken.
Verarmungsideen:
Verarmungsideen: nichts vorweisen können, nichts haben, nur Geld verbrauchen, Krankenkasse und Familie schädigen, schließlich unkorrigierbarer depressiver Verarmungswahn.
Innere Leere:
Innere Leere mit Absterben aller Gefühle, Gefühl der Gefühllosigkeit, wie benommen, dumpf, ausgebrannt, versteinert.
Misstrauen:
Beziehungsideen: Angst vor Tuscheleien und übler Nachrede, Misstrauen, furchtsame Verfolgungsideen.
Entfremdung:
Entfremdungserlebnisse ("ich bin nicht mehr ich", "alles unwirklich, fremd, abgerückt", "die Zeit geht nicht voran").
Zwänge:
Weitere Krankheitszeichen wie Zwangsdenken, Zwangsbefürchtungen, Zwangshandeln, hypochondrische Ängste vor seelischen, körperlichen oder sonstigen Veränderungen, mitunter sogar wahnhafte Reaktionen.
Schuldgefühle:
Bei allem kein echtes Krankheitsgefühl, trotz massiver Störungen, damit auch keine Krankheitseinsicht, eher Schuldgefühle ("Ich bin schuldig, nicht krank", "Warten auf Strafe von oben" usw.).
Störungen des Antriebs
Antriebsstörungen können psychisch oder physisch sein. Bei den depressiven Störungen des Antriebs handelt es sich entweder um eine körperliche Unruhe und innere Getriebenheit oder um eine unerklärliche, unnatürliche tiefe Müdigkeit, Mattigkeit, Antriebslosigkeit, bis hin zu innerem Erstarren oder seelisch-körperlicher Blockierung. Besonders quälend: äußerlich gehemmt, aber innerlich unruhig.
Körperliche Krankheitszeichen
Trotz Teilbefunden bleiben körperliche Symptome unerklärlich. Bei den körperlichen Krankheitszeichen im Rahmen einer Depression finden sich vielfältige Störungen, meist ohne nachweisbare Ursache. Bisweilen ergeben sich bestimmte Befunde, die jedoch nur einen Teil des geklagten Beschwerdebildes erklären können (z.B. Blutdruckabfall, Gewichtsverlust, Störungen des Schlafablaufs usw.). Die häufigsten Beispiele sind.
Schlaf: Schlaf: Ein- und Durchschlafstörungen, Früherwachen, schwere Träume, tagsüber unfrisch oder dösig.
Appetit:
häufig Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, manchmal auch Heißhunger.
Magen/Darm:
Magen und Darm: Übelkeit, Brechreiz, Völlegefühl, Blähungen, Aufstoßen, Magendruck, Krämpfe, Druckschmerzen, Verstopfung oder Durchfall.
Kopf:
Kopfdruck, manchmal über den Augen, manchmal als Hinterhauptsdruck, manchmal wie ein "Helm" oder "Reifen" um den Kopf (vgl. Spannungskopfschmerz).
Sinne:
Nachlassen von Seh- und Hörfähigkeit bzw. Geruch oder Geschmack, bisweilen auch Überempfindlichkeit.
Herz/Atmung:
Herz und Atmung: vielfältige Beschwerden bis Schmerzen in der Herzgegend (z. B. Druck auf der Brust, besonders nach dem Früherwachen), ferner Atemenge, Kreislaufstörungen usw.
Vegetative und sonstige Beschwerden:
Kloß im Hals, Verspannungen, Gelenk-, Rücken- und Muskelschmerzen, meist nicht exakt festlegbar, oft wandernd, Blasenstörungen, Zungenbrennen, Mundtrockenheit, Hautüberempfindlichkeit, schwere Beine, Hitzewallungen, Kälteschauer, Störungen der Schweiß- und Tränensekretion ("tränenlose Trauer"), Nachlassen von sexuellem Verlangen und Potenz, allgemeine Missempfindungen am ganzen Körper usw.
Ich möchte noch ausdrücklich darauf hinweisen das die von mir aufgeführten Symptome als Anzeichen einer Depression anzusehen sind. Eine sogenannte "Selbstdiagnose" anhand dieser Symptome ersetzt keine vom Facharzt erstellte Diagnose, da auch bei einem "gesunden" Menschen derartige Befindlichkeitsstörungen (Stimmungsschwankungen) auftreten.
Eine Therapie ist bei einer diagnostizierten Depression unabdingbar!!!
In diesem Kontext ist auch folgendes Buch für den Laien empfehlenswert:
Depressionen überwinden ISBN: 3931908836
Dr. Snuggels
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muse83
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Ich bin: Fitness Bodybuilder Geschlecht: männlich Gewicht in kg: 92 Größe in cm: 192 KFA: 12% Bankdrücken in kg: 135 Training seit(Jahren): 4 Oberarmumfang: 40 Wettkampferfahrung: Nein Steroiderfahrung: stereo?
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Verfasst am: 19 Nov 2007 11:12
Titel:
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@ dr. snuggels
sehr guter text. kenn ich garnicht ;-)
bzgl.: Therapiebedürftigkeit "Therapie unabdingbar".
Ich halte diese Behauptung für nicht richtig.
ICD Codes sowie deren Abkömmlinge (wie es deine Liste ja zweifelsfrei ist), sind nicht geeignet eine "Bedürftigkeit" im Sinne, von einer psychologischen oder psychiatrischen "Mussbehandlung" aufzuzeigen.
Nennen wir das Kind doch beim Namen und sagen: " Wer sich unwohl fühlt, der solte sich nicht scheuen sich unterstützen zu lassen."
Die ausschließliche Medikamentöse Behandlung mit Thymoleptika (SRI, NRI, DRI usw.) halte ich für nicht Zielführend.
lg Muse _________________ I like to party fucking hard
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Dr. Snuggels
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Verfasst am: 19 Nov 2007 20:37
Titel:
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Hi Muse,
da gebe ich dir vollkommen Recht. Deshalb habe ich auch folgendes geschrieben über dem dickgedruckten:
| Zitat: | | Ich möchte noch ausdrücklich darauf hinweisen das die von mir aufgeführten Symptome als Anzeichen einer Depression anzusehen sind. Eine sogenannte "Selbstdiagnose" anhand dieser Symptome ersetzt keine vom Facharzt erstellte Diagnose, da auch bei einem "gesunden" Menschen derartige Befindlichkeitsstörungen (Stimmungsschwankungen) auftreten. |
Falls der behandelnde Mediziner eine Störung diagnostiziert sollte man auch "dranbleiben" und von daher ist eine Theraphie unabdingbar. Das Problem bei vielen Formen von psychischen Störungen ist ja das Patienten wenn diese Eingestellt werden dazu neigen die Theraphie/Medikamente abzubrechen da die Symptome abklingen. Vor diesem Hintergrund entstand der von dir beantstandete Satz.
Ich glaube dem Text liegt das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM-IV-TR) zugrunde und eine Praxisleitlinie zur Diagnostik und Therapie selbiger. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher, da es schon etwas her ist.
LG _________________ This is madness! -This is Snuggels!!!-
Now with preposterous amounts of testosterone! PREPOSTERONE!!! Think fast, DOUCHE-FAG!!!
Der Nick "Dr. Snuggels" ist eine Anlehnung an ein Cartoon aus den 80er, ich kann Euch weder sagen was aus dem Dachs geworden ist noch bin ich ein Mediziner!
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muse83
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Verfasst am: 20 Nov 2007 08:32
Titel:
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hi dr. snuggels
Oh ja. hab ich erst jetzt gesehen.
Wie gesagt guter Text. Find die amerikanischen DSM Schemen im allg. offener und besser zur Diagnose-Stellung. Eine Angleichung bzw. Abgleichung der ICD u DSM wäre wahrscheinlich auch nicht schlecht naja tut aber hier nix zur Sache.
Bzgl. Depression:
Ich muss oft feststellen, dass Personen oft emotionalen Schmerz mit Depression verwechseln. Was nat. grundlegen falsch ist. Solange der Schmerz oder in manchen Fällen die Angst noch emotional (er)lebbar ist, sind die Klienten meistens noch rel. gesund. Eine Trauerreaktion beispielsweise, wie sie die meisten Menschen nach einer Trennung erleben ist völlig normal und trägt im Wesentlichen zu eine Regeneration und Heilung bei. Depression bedeutet weniger Trauer als Leere. Verschiedene ungelebte, vielleicht auch unaushaltbare Gefühle können dahinter verborgen sein.
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Dr. Snuggels
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Verfasst am: 20 Nov 2007 12:43
Titel:
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Hi muse,
um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen da Du relativ neu "on Board" bist und ich nicht mehr so aktiv bin: Ich bin nur eine Zeichentrickfigur, also der Nick und diagnostiziere garnichts im realen Leben sondern nur im Fernsehen. Hach, ist das kompliziert...
Nichts desto trotz sind mir die Probleme mit den Klassifikationssystemen bekannt. Das DSM-IV ist ja im allgemeinen genauer was die Diagnostik angeht und da es eigentlich eine nationale Publikation ist erscheint dies durchaus einleuchtend. Mir fällt gerade auf das ich die diesjährige Revision (TR) angegeben habe, die hatte ich 2005 natürlich nicht.
Die ICD ist ja im Grundgedanken löblich, nur scheitert es an der Tatsache das es jeder Verstehen muss und somit die internationalen Gefälle in der Qualifikation von Medizinern einkalkulieren muss. Tja, nun muss es seit glaube ich Januar verwendet werden und das DIMDI gibt sich ja auch recht Mühe mit der GM wie ich während meiner derzeitigen Recherche für einen Artikel feststellen konnte.
Die falsche Selbsteinschätzung der eigenen Befindlichkeit war auch meine Intension dies seinerzeit hier reinzusetzen, allerdings vor einem anderen Hintergrund als den von dir skizzierten. Die meisten haben hier aufgrund der Missbrauchspraktiken eine völlig heruntergesetzte Hemmschwelle gepaart mit eine gehörigen Portion Unaufgeklärtheit. Es werden fleißig Steroide in hohen Dosierungen und über lange Zeit konsumiert mit der Folge das beim Absetzen durch den gestörten Hormonkreislauf die Psyche oft angeschlagen ist. Kommt dann noch ein Schicksalschlag wie eine Trennung dazu ist der Leidensdruck ungleich höher als unter normalen Bedingungen. Wen wunderts? Im Anschluß wird dann eine Depression selbstdiagnostiziert und z.B. Benzodiazepine, Barbiturate und Thymoleptika "eingeschmissen" mit der Folge das alles noch schlimmer wird. Um es garnicht soweit kommen zu lassen ist aus meiner Sicht der erste Schritt sich dieses Umstandes bewusst zu sein und der zweite Schritt zu verstehen das eine Depression ein wenig mehr ist als "schlechte Laune".
LG _________________ This is madness! -This is Snuggels!!!-
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muse83
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Verfasst am: 20 Nov 2007 15:13
Titel:
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hi!
bzgl. Arzneimittelmissbrauch. Ich denke sowie du, ebenfalls nicht , dass irgendwelche Antidepressiva beim Arzneimittelmissbrauch bzw. Steroidmissbrauch indiziert sind. Abwarten und Tee trinken. Depressionen sind wie du schreibst, sicherlich mehr als eine Hormonstörung (bei den allermeisten besteht ja überhaupt keine Hormonstörung).
DIMDI ist mir weniger geläufig --->wohne ja in Österreich . Hier wird alles nach ICD diagnostiziert. In Wirklichkeit ja nur für die Krankenkasse ;-)).
Jedoch kann Psychotherapie auch bei körperlichen Leiden Erleichterung verschaffen....
liebe güße _________________ I like to party fucking hard
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Dr. Snuggels
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Verfasst am: 20 Nov 2007 20:26
Titel:
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Oh, das Du Österreicher bist habe ich geflissentlich überlesen.
| Zitat: | | Jedoch kann Psychotherapie auch bei körperlichen Leiden Erleichterung verschaffen |
Ha, ich kann wieder etwas lernen. Wie meinst Du das? Bei psychosomatisch bedingten Krankheiten in Kombination mit einer gewissen Behandlungsform der Psychotheraphie? Ich habe mich mal in die Hypnotherapie bei einem Bekannten begeben wegen Schlafstörungen (nicht im Zusammenhang einer Depression) was dann deiner Aussage entsprechen würde. Bleibt nur die Frage ob derartiges (nicht unbedingt Hypnotherapie) bei reinen körperlichen Leiden als offiziell anerkannte Form der Psychotheraphie gelten würde?
LG _________________ This is madness! -This is Snuggels!!!-
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muse83
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Verfasst am: 20 Nov 2007 21:41
Titel:
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hi doc.
ja du liegst ganz richtig mit deinem verdacht.
psychotherapie kann aber auch bei anderen körperlichen leiden unterstützend sein. wir haben bei uns im spital zZ einen jungen mann der seine beine verloren hat -:-( hier kann man ihm natürlich nicht die beine zurückgeben, aber ihm lernen besser mit der neuen situation fertigzuwerden. ich will damit andeuten das heilung nicht immer beudeutet, dass der ursprüngliche zustand wiederhergestellt werden muss....das ist meist ja sogar bei erkältungen in der alopathie nicht möglich..
oder essgestörte menschen - die leiden ja auch körperlich an ihren fasten,hunger und fressattacken.
auch im rahmen einer depression kann man div. körperliche (erschöpunsbedingte) beschwerden bekommen. anzeichen sind meist: verdauungstrackt, heiserkeit, kloßgefühl im hals, dauernde erkältungen, verspannungen, stechen in der brust, etc.... auch hinter diesen zuständen KANN ein psychischer engpass stecken.
Suggestion ist dabei eine besondere form der therapie.
Wie waren deive erfahrungen damit?
Bei "rein" körperlichen leidet meist immer der "geist" mit. Wie gesagt hier kann psychotherapie nur den psychischen druck durch die veränderte lebenssituation lindern.
Gerade in der verhaltenstherapie gibt es bei körperlichen beschwerden gute ansätze.
lg muse _________________ I like to party fucking hard
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Dr. Snuggels
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Verfasst am: 21 Nov 2007 15:06
Titel:
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Hi muse,
merke gerade das ich mich was missveständlich ausgedrückt habe. Das z.B. eine Depression auch Auswirkungen auf den Körper hat ist mir klar. Wird eine Depression behandelt hat dies dann auch unweigerlich einen Einfluss auf die körperlichen Symptome, aber es wird ja die Krankheit behandelt. Hatte dich so verstanden das Psychotherapie auch helfen könnte wenn es sich um eine zuvor diagnostizierte somatische Krankheit handelt. Daher ist mir auch die Hypnotherapie eingefallen wo ich es mir grundsätzlich vorstellen könnte.
Meine Erfahrungen dazu sind geteilt. Einmal habe ich es aus Spaß mit einem Verwandten versucht was aber in die Hose ging. Nach meiner Ansicht hatte das was mit der familiären Zugehörigkeit zu tun das ich mich noch nicht mal entspannen konnte. Bei meinem Bekannten hat es allerdings geklappt in privaten Räumlichkeiten und war auch in Kombination mit Entspannungsübungen in kurzer Zeit erfolgreich, ohne irgendwelche Pharmaka.
LG _________________ This is madness! -This is Snuggels!!!-
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muse83
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Verfasst am: 21 Nov 2007 15:38
Titel:
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hi doc!
oh... ehm...also bei rein somatischen fällen hat psychotherapie bis auf die beschriebenen fälle, im sinne von seelischem beistand, natürlich keine auswirkungen auf die krankheit. zumindest wäre mir kein fall bekannt, der dies einwandfrei belegen könnte.
ich habe aber vor, mich in zukunft mit psychotischen phänomenen zu beschäftigen (auch auf dem gebiet der forschung). hier gibt es halt die gröbsten lücken in der psychiatrie und daher möchte ich mich mit ehem. studienkollegen und freunden engagieren. genaugenommen (vielleicht zu genau) sind diese dinge somatisch manifestiert(fehlregulationen der amygdala sowie anderer teile des limbischen systems wurden in studien schon nachgewiesen).
psychotherapie kann ja auch hier nur den umgang mit der psychose lehren --im besten fall :-(
dissoziationstörungen und dissoziative identitätsstörung (multiple persönlichkeitsstörung) sind weitere themen die mich diesbezüglich interessieren.
lg muse _________________ I like to party fucking hard
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