2Deutsche Soldaten bei Hubschrauberabsturz gestorben

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2Deutsche Soldaten bei Hubschrauberabsturz gestorben

Beitragvon proteintyp » 20 Jun 2008 13:26

Hubschrauber-Absturz in Bosnien
Berlin, 19.06.2008.
Ein spanischer Hubschrauber mit zwei deutschen Soldaten an Bord ist am 19. Juni in Bosnien und Herzegowina abgestürzt. Die Soldaten der Bundeswehr und die spanischen Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.


Verbindungshubschrauber Bo 105 (Quelle: Bundeswehr/Podauke)Größere Abbildung anzeigen Die Maschine vom Typ Bo 105 ging gegen 11.45 Uhr Ortszeit circa 40 Kilometer südöstlich von Banja Luka brennend zu Boden. An Bord befanden sich neben den spanischen Besatzungsmitgliedern zwei Soldaten der Bundeswehr. Die Raum um die Absturzstelle ist stark vermint und war für Rettungsmannschaften auch wegen des Feuers schwer zugänglich. Ein zweiter spanischer Hubschrauber mit einem deutschen Soldaten an Bord landete circa 600 Meter neben der Absturzstelle. Dieser deutsche Soldat ist unverletzt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Im Rahmen einer Ausprache im Deutschen Bundestag zum Bericht des Wehrbeauftragten kondolierte Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung den Angehörigen und sprach ihnen seine tiefe Betroffenheit und innere Anteilnahme aus.

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Re: 2Deutsche Soldaten bei Hubschrauberabsturz gestorben

Beitragvon cb-martinauto » 25 Jun 2008 14:17

proteintyp hat geschrieben:Hubschrauber-Absturz in Bosnien
Berlin, 19.06.2008.
Ein spanischer Hubschrauber mit zwei deutschen Soldaten an Bord ist am 19. Juni in Bosnien und Herzegowina abgestürzt. Die Soldaten der Bundeswehr und die spanischen Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.


Verbindungshubschrauber Bo 105 (Quelle: Bundeswehr/Podauke)Größere Abbildung anzeigen Die Maschine vom Typ Bo 105 ging gegen 11.45 Uhr Ortszeit circa 40 Kilometer südöstlich von Banja Luka brennend zu Boden. An Bord befanden sich neben den spanischen Besatzungsmitgliedern zwei Soldaten der Bundeswehr. Die Raum um die Absturzstelle ist stark vermint und war für Rettungsmannschaften auch wegen des Feuers schwer zugänglich. Ein zweiter spanischer Hubschrauber mit einem deutschen Soldaten an Bord landete circa 600 Meter neben der Absturzstelle. Dieser deutsche Soldat ist unverletzt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Im Rahmen einer Ausprache im Deutschen Bundestag zum Bericht des Wehrbeauftragten kondolierte Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung den Angehörigen und sprach ihnen seine tiefe Betroffenheit und innere Anteilnahme aus.



Sowas ist immer scheisse :(

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Beitragvon proteintyp » 25 Jun 2008 18:08

Noch ein nachtrag

Gestorben für den Frieden
Zweibrücken, 24.06.2008.
Die Bundeswehr trauert um ihre bei einem Hubschrauberabsturz in Bosnien und Herzegowina verstorbenen Kameraden aus der Luftlandebrigade 26 Saarland. Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung nahm Abschied von den Soldaten anlässlich der Trauerfeier in der Alexanderskirche in Zweibrücken.


Stilles Gedenken (Quelle: BUndeswehr/Kremers)Größere Abbildung anzeigen Die engsten Angehörigen der Verunglückten gaben ihren verlorenen Familienmitgliedern den Wunsch mit auf den Weg, mögen sie in Frieden ruhen. Auch die saarländische und rheinland-pfälzische Bevölkerung stand ihnen auf dem letzten Weg im bis zum letzten Platz gefüllten Gotteshaus bei. Dekan Joachim Simon (katholisches militärisches Bischofsamt) und Dekan John Krumm (evangelisches militärisches Bischofsamt) zelebrierten am Nachmittag den Trauergottesdienst.

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„Bestürzt und betroffen“ (Quelle: Bundeswehr/Kremers)Größere Abbildung anzeigen „Wir verneigen uns“
Minister Jung gedachte in seiner Trauerrede der Toten mit den Worten: „Wir verneigen uns vor Oberleutnant Tim Heinen und Oberfeldwebel Zoran Krakic. Sie sind gestorben, weil sie sich aktiv für eine friedlichere Zukunft auf dem Balkan eingesetzt haben. Wir sind bestürzt und betroffen über den Tod beider Kameraden.“ Gleichzeitig erinnerte der Verteidigungsminister an die Soldaten der spanischen Armee, die den am 19. Juni 2008 abgestürzten Hubschrauber steuerten. „Wir trauern um Santiago Hormigo Ledesma und Joaquin Lopez Moreno. Unsere Gedanken sind heute auch bei ihnen und ihren Angehörigen“. Jung würdigt das Engagement der Verstorbenen – und auch das der Soldaten, die im Ausland trotz des Unglücks weiter ihren Beitrag zum Frieden leisten. „Unsere Soldaten haben bei ihrem Einsatz bei den Menschen vor Ort ein sehr hohes Ansehen. Der Absturz führt uns aber auch auf schreckliche Weise vor Augen, unter welchen Risiken für Leib und Leben sie im Ausland ihren Dienst leisten“.

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Würdiger Rahmen (Quelle: Bundeswehr/Kremers)Größere Abbildung anzeigen Stille Anteilnahme
Zweibrückens Oberbürgermeister Prof. Dr. Hubert Reichling erinnerte in seiner Rede an die besondere Bedeutung der Soldaten für die Garnisonsstadt: „Sie gehören seit 656 Jahren zum Stadtbild, wie ein Bäcker oder Metzger. Der Tod der Soldaten macht uns betroffen. Sie sind die Garanten für Frieden, Freiheit und Menschenrechte. Die Soldaten sind für das höchste Gut gestorben, das wir alle haben. Wir geben ihnen als Stadt die letzte Ehre.“ In stiller Anteilnahme nahmen der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, und der Kommandeur der Luftlandebrigade 26, Brigadegeneral Volker Bescht, Abschied von ihren treuen Kameraden.

Ebenfalls unter den Trauergästen: die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages Ulrike Merten, der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Reinhold Robbe, der saarländische Innenminister Klaus Meiser und Staatssekretär Roger Lewentz aus dem rheinland-pfälzischen Innenministerium. Die Familien der Verstorbenen werden die Särge schon bald in ihrer Heimat im Kreise ihrer Lieben beisetzen.
Meine tägliche Motivation ,sehenswert!
http://www.youtube.com/watch?v=CuN2lglHBKA


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