Vader hat geschrieben:Die Idee, die dahintersteckt stammt von Vince Gironda, der das Prinzip der "Maximierung der Trainingsdichte" erfunden hat. Vieles, was heute selbstverständlich ist, stammt urpünglich von ihm.
Der gute Vince... Harter Hund - mit einem Spitzenkörper (für seine Zeit). Auch wenn's jetzt Buh-Rufe hagelt: So einen Look (gerne auch Mr. Frank Zane) würde ich jederzeit einem Zuchtbullen-Körper à la Big Ron Coleman vorziehen!
Seine Trainingsphilosophie hat mit Sicherheit stark unseren heutigen Sport beeinflusst (auch wenn ihm die allgemeine Entwicklung wohl bitter aufgestoßen wäre, zumal er ja ein erbitterter Doping-Gegner war)... Bezüglich der von ihm favorisierten Übungen kann man sicherlich streiten (mir persönlich ist unklar, wie man mit +- 100kg sternum chins bewältigen soll, mal ganz abgesehen von weighted sissy squats oder gar diesen sonderbaren Gironda-Dips, bei denen mir die Handgelenke eine Woche lang schmerzten...), aber die von Dir angesprochenen Systeme wie 6x6 oder German Volume funktionieren halt einfach. PUNKT!
Das mit den kurzen Pausen ist sicherlich eine Geschmacks- und vor allem Gewohnheitssache - für den Aufbau respektive für Kraftzuwachs halt ichs lieber mit längeren Pausen.
Vader hat geschrieben:Ich habe das System jetzt gut 3 Monate ausgetestet und konnte damit bessere Fortschritte machen, als im gesamten letzten Jahr, in dem ich noch schwerpunktmäßig auf Gewichtsprogrssion trainiert habe (HIT, PITT und vor allem Doggcrapp).
Von HIT bin ich wenig begeistert - hab's zweimal versucht und bin zweimal dran gescheitert... Muss aber zugeben, dass das wohl einfach eine Frage der Disziplin ist: Wenn du mit normalem Tempo 12 Chin-Ups mit 20kg Load machst und mit den HIT-Kadenzen plötzlich nur noch 6 ohne Zusatzgewicht, dann nagt das einfach übelst am Ego!

Insofern sag ich nicht, dass HIT nicht funktioniert, sondern nur, dass es für mich nicht funktioniert!
Anders PITT: Bin ich grundsätzlich sehr überzeugt von, zumal Karsten Pfützenreuter ja bezüglich der eigentlichen Technik völlig freie Hand lässt. Also nix von wegen superslow oder Sekundenzählerei während den Sätzen - das spielt mir in die Karten! Im Grunde gab es nur zwei Probleme:
1. ohne sauberes Aufwärmen geht nix! Da es ja im Grunde nur einen Arbeitssatz gibt, der also auch mit entsprechend Gewicht und Schmackes ausgeführt wird, ist es fatal, wenn der Muskel nicht auf "Arbeitstemperatur" ist. Muss zugeben, dass ich da damals nicht geduldig genug war... Schweres Kreuzheben plus schwere Chins = überanspruchte Sehnen und schmerzhafte Entzündungen in beiden Ellenbogen!
2. auch hier muss man halt sein Ego im Griff haben! Im Grunde besteht PITT ja aus 1 Satz pro Muskelgruppe, also 3 bis 4 Sätzen pro Einheit. Dazu ein paar Warmups und fetsch... Das bedeutet: Nach 30 Minuten is rum! So! Wenn man aber jetzt vorher ein volumenbasiertes Training gefahren hat, d.h. 20+ Sätze pro Tag, dann fühlt man sich so halt doch ein wenig "unterversorgt".
Alles in allem ist PITT aber sicher eine gute Sache, die durchaus funktioniert (wie Peter Baers eindrucksvoll beweist!

)
Und zu Doggcrap: TOP, TOP, TOP!!!
Tino100 hat geschrieben:Die Form wird wesentlich besser, aber ich bin halt schon so ein kleiner oder etwas größerer Massefetischist.
Also bei jedem Gang auf die Waage ist ein weinendes und ein lachendes Auge dabei!
Das kann ich in allen Punkten bestätigen!!!!

Wird scho!!!!
Heut bring mer die Bruscht wieder zum Heulen!!!!!!!!
P.S.:
Tino100 hat geschrieben:Hab grad aus so ner Aboprämie den Multipower-Professionell-NO-X-Treme-Booster.
Wie, Du nimmst Drogen?????
