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Brusttraining. Scott Herman

Allgemeine Fragen zum Thema Bodybuilding- und Fitnesstraining.

Moderator: Team Bodybuilding & Training

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cVd
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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon cVd » 02 Dez 2011 23:43

runn wird wohl nicht gemeint haben dass jeder wie schwarzenegger aussehen kann sondern viel mehr dass man sich nicht selbst von vorne herein abwerten sollte aus der angst heraus sich lächerlich zu machen - wenn der schalter im kopf schon so falsch gelegt ist, ist die ganze sache doch schon zum scheitern verurteilt - und wenn jemand wie crash in seinem log ernsthaft behauptet er sei an seinem genetischen limit zeigt mir das nur was wir für eine faule, nach ausreden suchende menschheit sind
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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Runn12 » 02 Dez 2011 23:46

danke, cvd. genau das meine ich.
Ich weiss das Vertrauen in mich, dem Einen oder Anderen einen Plan erstellen zu können, wirklich zu schätzen; leider bin ich weder ein Guru, noch ein "Coach". Bitte wendet Euch bei solchen Anliegen einfach an die Sportskameraden und -Kameradinnen, die derlei Dienstleistungen anbieten - mein Interesse gilt ausschliesslich dem Training selber, nicht dem Verteilen von kostenpflichtigen Ratschlägen.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon creepingdeath » 02 Dez 2011 23:47

Okay, dem würde ich auch zustimmen. Deshalb hätte ich trotzdem gerne den Körper eines Scott Herman (nicht als Endziel, logischerweise) und bin mir trotzdem nicht zu schade, mir "den Arsch im Studio aufzureissen". ;)

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Dave M » 02 Dez 2011 23:55

creepingdeath hat geschrieben:Das hat nichts mit Ausreden, sondern mit Genetik zu tun. Wer schafft es denn auch nur annähernd, an sein Idol Schwarzenegger ranzukommen? Ist doch logisch, dass man sich (sogar mit Juice) realistischere Ziele setzt. Zyzz zum Beispiel ist auch nicht gerade mein Traumkörper, das sind ganz andere Brocken (wie zum Beispiel Arnie, oder zumindest ein Steve Reeves); deshalb wäre ich trotzdem froh, würde ich so aussehen wie der Kerl. Mir ist noch dein Trainingsvideo im Hinterkopf und ich muss klar sagen, dass ich lieber einen Körper wie du als Scott Hermann hätte. Trotzdem: "Nicht den Arsch aufreissen" - finde eine solche Aussage ist respektlos gegenüber vielen ernsthaft Trainierenden, die trotz allem eben noch nicht so aussehen wie z.B. Scott Hermann. Und wie viele ernsthaft trainierende Naturalathleten auf Andro sehen denn so aus? *downsmilie*

Und stefanco, du hast sicherlich keine "unterdurchschnittliche Genetik", wenn du behauptest, jeder könnte mit ein bisschen Liegestützen und Klimmzügen nach einem Jahr so aussehen wie Scott Herman. Bei allem Respekt, dir scheint ein wenig die Perspektive verloren gegangen zu sein oder du hast eine ausserordentliche Genetik, sahst selbst nach kürzester Zeit so aus und kannst aus Erfahrung sprechen. ;)


*upsmilie*

Geht mir ähnlich. Mir gefällt ein Arnold Schwarzenegger auch super und ich würd verdammt gern so aussehen (ok die Beine dürften ruhig was dicker sein ;) ) aber für mich trotzdem kein Idol im Sinne von auf so einen Körper arbeite ich hin. Nach den ersten Jahren in denen ich wirklich reingehauen habe kam die Ernüchterung. Ich war insgesamt auch immer sehr sehr unzufrieden mit meinem Körper , habe mich geradezu in XXL Shirts versteckt und mich nur ungern gezeigt. Ich hatte ein total falsches Bild von dem was (für mich) machbar ist und was eine gute Leistung ist. Seitdem ich meine eigenen Grenzen akzeptiere hat sich das total geändert. Ich bin relativ zufrieden mit dem was ich habe (was nicht heisst, dass ich nich immer weiter versuchen werde mich zu verbessern ;) ) und auch stolz drauf.

Man sollte seine Ziele sicher nicht zu niedrig ansetzen aber für manche Leute ist es sicher vernünftiger sich ein realistisches Ziel auszusuchen. Gibt natürlich auch wieder die Fraktion von Leuten, die so verbissen an eine Sache rangehen und noch Motivation aus schier unerreichbaren ZIelen schöpfen - das sind dann oft auch Leute, die wirklich aussergewöhnliches erreichen. Aber dazu gehören die Wenigsten.. und da muss dann auch ein Großteil seines Lebens auf das Erreichen dieses einen Ziels ausgerichtet zu sein.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Runn12 » 03 Dez 2011 00:04

logisch. es ging bei dem schwarzenegger beispiel ja auch darum, dass jeder so aussehen kann, nicht etwa darum, dass die absolute mehrheit aller menschen sich deutlicher von superlativen begeistern lassen :o .

aus dem grund haben wir ja auch fernsehshows wie "wer wird 10 euro gewinner, nachdem er jauch geschlagen hat" ( ist einfach viel realistischer, als die blöde million ) - und aus dem grund jubelt man auch den leuten, die zum zwanzigsten mal an der olympiade teilnehmen und wie immer letzter werden, zu, nicht etwa dem, der den neuen weltrekord im sprinten aufstellt .

stolz darf jeder auf alles sein. wer sich aber hinstellt und mir erzählen will, dass das, was da auf dem clip zu sehen ist, das ende der fahnenstange für einen ernsthaft trainierenden ist, der ist auf dem holzweg - und - schlimmer noch - bremst sich selber massiv aus.

( man braucht natürlich keinen 45er oberarm, oder ein sixpack, oder was auch immer, um glücklich zu werden. das steht ausser zweifel. )
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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon creepingdeath » 03 Dez 2011 00:12

Runn12 hat geschrieben:stolz darf jeder auf alles sein. wer sich aber hinstellt und mir erzählen will, dass das, was da auf dem clip zu sehen ist, das ende der fahnenstange für einen ernsthaft trainierenden ist, der ist auf dem holzweg - und - schlimmer noch - bremst sich selber massiv aus.

#10#
Da gehen wir konform. Ich habe mich an was anderem gestört- und zwar kam es bei dir so rüber, als ob der Körper von dem Typen im Clip schnell und einfach zu erreichen wäre, und dass jemand, der noch nicht so aussieht und den Körper erstrebenswert findet gleichzusetzen ist mit jemandem, der nicht ernsthaft trainiert.

#13#

By the way, wie wärs mal mit einem neuen Trainingsvideo? :D

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Runn12 » 03 Dez 2011 00:29

ne, nix da. das habe ich nicht gesagt. ich verstehe auch, warum der eine oder andere denken mag, er würde niemals über ein bestimmtes niveau hinauskommen. das war bei mir ganz genau so. ich war mit meiner entwicklung die ersten 2 jahre absolut unzufrieden. das blöde ist halt nur, dass die meisten user im thread doch noch recht jung ( und sicher auch ungeduldig ) sind. wenn man 20 ist und seit 2 jahren trainiert, will man eben endlich die gute form haben, weil man sich davon auch irgendwas erhofft ( weiber, respekt alter, was auch immer :-)).
da wirft man die flinte schnell ins korn und findet jeden typen, der von rechtsaussen kommt und einem erzählen will, dass das, was man selber noch nicht hat, für jedermann erreichbar wäre, unglaublich nervtötend.
wenn man aber mal ein paar jahre dabei bleibt ( und die zeit vergeht viel schneller, als man denkt - rückblickend auf jeden fall ) - sieht man vieles ganz anders - und bewertet ehemalige ziele auch ganz anders.
das ist doch überall so - mit zunehmender erfahrung ändern sich sichtweisen. der kerl, der anfangs noch eine echte kante war, ist drei jahre später oftmals nicht mehr der leistungsträger, der er anfangs für dich war. ( und nochmal - das heisst nicht, dass er nicht nett, ein liebenswerter mensch, eventuell viel klüger als man selbst oder was - auch - immer sein kann. das bedeutet auch nicht, dass man sich hinstellt und ihn auslachen sollte, weil man jetzt mehr drückt, als er. es bedeutet nur, dass man seine leistungen anders bewertet, weil man selber mehr erfahrungen gesammelt hat und hoffentlich besser bescheid weiss.)
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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Polymath » 03 Dez 2011 01:57

Runn12 hat geschrieben:logisch. es ging bei dem schwarzenegger beispiel ja auch darum, dass jeder so aussehen kann, nicht etwa darum, dass die absolute mehrheit aller menschen sich deutlicher von superlativen begeistern lassen.

aus dem grund haben wir ja auch fernsehshows wie "wer wird 10 euro gewinner, nachdem er jauch geschlagen hat" ( ist einfach viel realistischer, als die blöde million ) - und aus dem grund jubelt man auch den leuten, die zum zwanzigsten mal an der olympiade teilnehmen und wie immer letzter werden, zu, nicht etwa dem, der den neuen weltrekord im sprinten aufstellt :-) .

stolz darf jeder auf alles sein. wer sich aber hinstellt und mir erzählen will, dass das, was da auf dem clip zu sehen ist, das ende der fahnenstange für einen ernsthaft trainierenden ist, der ist auf dem holzweg.


ja damit hast du recht. aber es ging vielen hier im forum einfach darum, dass der "durchschnittsmann" kaum in einem halben jahr so aussehen wird, was auch meine persönliche meinung ist.
auch finde ich dein "wenn man nur will kann man 200kg auf der bank drücken und nebenher einen 42er marathon laufen" eine ziemlich unpassende aussage.

man sieht ja im natural-bilder-thread eindeutig, was man relativ leicht erreichen kann und ab wann es schwierig wird, ohne jetzt genauer auf trainingszeit und trainingsmethode einzugehen.
ausserdem kann man sich durch die vielen logs ein bild davon machen, was wohl unter "unterschiedlicher genetik" zu verstehen sein wird.


ich habe mich eine weile mit dem fragen:
- was ist natural möglich an maximaler muskelmasse bei einem kfa von unter 10%
- was für kraftwerte sind natural möglich

beschäftigt um einen gewissen "richtwert" festlegen zu können.
dies hat unter anderem seinen grund da ich mein hobby mindestens 20 jahre ausführen möchte ohne danach mit grossen einschränkungen leben zu müssen. ausserdem nehme ich an keinen wettkämpfen teil noch muss ich geld damit verdienen.
mit meinem hobby meine ich meine persönliche vorstellung eines gesunden und wohldefinierten körpers. darunter stellt sich wohl jeder etwas anderes vor, meine ziele sind also folgendendermassen aufgebaut:
- kfa dauerhaft zwischen 10-12%, d.h. also etwa 95kg auf 1.85m
- unter obiger voraussetzung maximale kraftwerte zu erreichen in meinen übungen (momentan kdk, dips, klimmzüge, powerclean&press), dabei können sich die übungen in den klammern auch ändern. mir geht es darum, dass ich einfach "stark" sein möchte. ich möchte eine gute und gleichmässige kraftentwicklung meines körpers. darum gefallen mir auch kettlebell übungen und einarmiges reissen oder auch grip-train und tau-ziehen. ich möchte flexibel sein und da ich nicht auf eine spezfische sportart trainere muss ich mich nicht zwangsweise auf gewisse übungen festlegen.
- mich stetig steigern im radfahren & rudern. ich liebe es im sommer bergtouren zu unternehmen oder einfach mal mit 50km/h ne kurze strecke zu "sprinten". genauso gefällt mir im winter das ergometer-rudern inklusive tabata-intervalle bei denen ich kurz vor dem explodieren bin. dass heisst für mich gehört ausdauer dazu, sozusagen eine ideale ergänzung.
- mir nebenbei selbst ein solides grundwissen anzueigenen und ein gutes verständis über den eigenen körper zu erlangen, ohne mich zu irgendwas zu zwingen. dies geschieht natürlich auf der einen seite durch langes training, andererseits auch durch informationen und erfahrungsberichte im internet.


um nun auf obige zwei fragen zurückzukommen:
ich bin generell ein grosser fan von kraftathleten aus dem 19. und 20. Jahrhundert. genauso mag ich auch die gewichtheber & "bodybuilder" aus der pre-steroid ära. dabei bin ich relativ skeptisch was man unter dieser "Pre-steroid-ära" verstehen soll. meiner meinung nach kann man alles vor 1938 als absolut clean bezeichnen. 1940-1950 gehe ich ziemlich sicher davon aus, dass bis auf einige spezielle tests der grösste teil clean war. 1950-1960s schaue ich mir einfach gerne an, aber setze dort keine referenz für meine ziele fest.

unter dem link (http://musclememory.com/articles/MrAsizes.html) kann man sich die umfänge der ersten 15 mr america gewinner ansehen. man kann davon ausgehen, dass diese jungs die messlatte hoch angesetzt haben. viele haben im frühen kindesalter mit dem stemmen von gewichten begonnen und zeigten grosses talent.
z.b. "john grimek" . seine daten von 1940 beeindrucken einfach: 171.6cm auf 88kg, 44.5cm bizeps, 35.5cm unterarm, 120cm brustumfang, 79cm taille.
(foto: http://www.schwarzenegger.it/mro/grimek/jg162.jpg 1945)
aber auch wer es ein bisschen "bulkiger" haben möchte findet mit Steve Stanko einen vertreter. oder noch definierter "dan lurie" (http://www.musclesofiron.com/wordpress/ ... -1-300.jpg 1942?)

also nur schon "bodybuilding-mässig" ist vieles möglich. und wer keine wettkämpfe bestreitet kann wohl gut mit einem kfa von <12% klarkommen.

bei der zweiten frage gibt es auch zahlreiche spannende menschen. mein favorit ist "Hermann Görner" - der Mächtige^^. cleaner als clean hat er wahnsinnige kraftakte vollbracht. 330kg one-hand-deadlift nur so als beispiel. aber auch seine umfänge können sich sehen lassen: Hermann Görner wog ca. 120 kg bei einer Größe von 1,83 m, Brustumfang ca. 135 cm, Oberarmumfang ca. 48 cm, Oberschenkelumfang ca. 70 cm, Unterschenkelumfang ca. 46 cm
(mehr unter: http://www.sandowplus.co.uk/Competition ... -intro.htm dort wird auch die massive taille von 115cm erwähnt oder 40cm unterarme (!!!))

also natural kann man schon gewaltig viel erreichen. auch wenn man sich vielleicht manchmal zuviel gedanken über die eigene genetik und fortschritte macht, sollte das überhaupt nicht stören solange man spass an seinem hobby hat. man sollte sich nicht immer nur vergleichen, vor allem wenn man keine wettkämpfe bestreiten muss.

ich als natural-hobbysportler denke mir immer wieder wie gut es mir nur geht. da stemm ich meine gewichte und achte auf ne tolle ernährung, schau dass ich genügend zeit finde 3mal die woche 1.5h zu trainieren und nebenbei

a) Mit dem Ausdruck Welthunger wird die Situation beschrieben, dass auf der Welt Menschen unter Unter- und damit einhergehender Mangelernährung leiden.

Die Zahl der hungernden Menschen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, steigt jedoch langsamer als die Bevölkerung an: 1990 waren es etwa 822 Millionen, im Jahr 2008 etwa 963 Millionen Menschen.[1] Am 19. Juni 2009 berichtete die BBC, dass nun offiziell eine Milliarde Menschen hungern.[2] Das ist etwa jeder siebente Mensch auf der Erde. Jedes Jahr sterben etwa 8,8 Millionen Menschen, hauptsächlich Kinder, an Hunger, was einem Todesfall alle 3 Sekunden entspricht (Stand 2007).[3]

b)Nach Angaben der Weltbank hatten im Jahr 2001 weltweit ca. 1,1 Mrd. Menschen (entspricht 21 % der Weltbevölkerung) weniger als 1 US-Dollar in lokaler Kaufkraft pro Tag zur Verfügung und galten damit als extrem arm. (Zum Vergleich: 1981 waren es noch 1,5 Mrd. Menschen, damals 40 % der Weltbevölkerung; 1987 1,227 Mrd. Menschen entsprechend 30 %; 1993 1,314 Mrd. Menschen entsprechend 29 %).

Die größte Zahl dieser Menschen lebt in Asien; in Afrika ist allerdings der Anteil der Armen an der Bevölkerung noch höher. Die Mitglieder der UN haben sich beim Millenniumsgipfel im Jahr 2000 auf das Ziel geeinigt, bis zum Jahr 2015 die Zahl derer, die weniger als 1 US-Dollar am Tag haben, zu halbieren (Punkt 1 der Millenniums-Entwicklungsziele). Nach Angaben der Weltbank vom April 2004 kann das gelingen, allerdings nicht in allen Ländern. Während durch einen wirtschaftlichen Aufschwung in Teilen Asiens der Anteil der Armen deutlich zurückging (in Ostasien von 58 auf 16 Prozent), hat sich in Afrika die Zahl der Ärmsten erhöht (in Afrika südlich der Sahara von 1981 bis 2001 fast verdoppelt). In Osteuropa und Zentralasien wurde eine Zunahme der extremen Armut auf 6 Prozent der Bevölkerung errechnet. Zieht man die Armutsgrenze bei zwei US-Dollar pro Tag, gelten insgesamt 2,7 Milliarden Menschen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung als arm.

(quelle: wikipedia)

c)Aktuelle sozialrechtliche Definition in Deutschland

Im bundesdeutschen Recht wird die Behinderung im Sozialgesetzbuch IX (dort: § 2 Abs. 1), so definiert: Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist und länger als 6 Monate besteht.

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
Am 13. Dezember 2006 beschlossen die Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen - den ersten Menschenrechtsvertrag des 21. Jahrhunderts - zum Schutz und zur Stärkung der Rechte und Möglichkeiten der weltweit auf 650 Millionen geschätzten Zahl von Menschen mit Behinderung

ich weiss, es soll keine rechtfertigung sein warum man glücklich sein sollte, wenn man von obigem nicht betroffen ist. besonders bei letzterem hab ich ein schlechtes gefühl wenn ich manchmal denke: ach zum glück hast du die behinderung xy nicht weil du sonst damit nicht leben könntest und eh nie glücklich wärst...



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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon stefanco » 03 Dez 2011 11:43

Um im Training Erfolg zu haben, braucht man einfach nur Geduld.

Es gibt Naturtalente, die haben schon nach 5 Jahren guten Erfolg, die Mehrheit aller Sportler im BB-Bereich braucht aber durchschnittlich 15 Jahre, um den Körper soweit zu entwickeln, wie es individuell machbar ist.

Da ist es natürlich, wenn hier ein 20jähriger im Forum nach 3 Jahren Training meint, er müsse mit der Mittelmäßigkeit zufrieden sein.
In der Regel ist da der Horizont über Jahrzehnte hinweg noch nicht da.

Selbst die 5 Jahre der Supergenetiker sind da schon zu lang :-) .
Wenn man sich 1 oder 2 Jahre zu 100% in den Sport hineinkniet, dann meinen viele, sie müssten auch den entsprechenden Erfolg haben, die Erwartungen sind aber einfach viel zu hoch.
Dann ist man frustriert und gibt das Training auf oder man macht es nur noch halbherzig.

Es gibt aber auch die große Mehrheit der Sportler, die von Anfang an alles halbherzig machen und sich dann auch wundern, dass sie immer nur Mittelmaß oder noch schlechter bleiben.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon einoeL » 03 Dez 2011 12:21

Runn12 hat geschrieben:im umkehrschluss sollte man sich nicht mit jeder mittelmässigkeit zufriedengeben. vor 20 jahren war das irgendwie anders...heute scheint das gross in mode zu sein.


Das sehe ich anders.
Zum Glück lässt sich das, was Mann in der Hose trägt, nicht ohne weiteres vergrößern.
Das setzt dem totalen Gigantismus bzw. dem männlichen Größenwahn eine gesunde Grenze.
Und noch etwas: Lieber 10kg Muskeln weniger und dafür keine geschrotteten Gelenke.
Ich möchte auch mit 50 ohne Rollstuhl einkaufen gehen können.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Runn12 » 03 Dez 2011 12:29

ja, natürlich. es hat auch sein gutes, pleite zu sein - da nutzt sich die eigene brieftasche nicht so stark ab wie die des blöden geldsacks nebenan.
Ich weiss das Vertrauen in mich, dem Einen oder Anderen einen Plan erstellen zu können, wirklich zu schätzen; leider bin ich weder ein Guru, noch ein "Coach". Bitte wendet Euch bei solchen Anliegen einfach an die Sportskameraden und -Kameradinnen, die derlei Dienstleistungen anbieten - mein Interesse gilt ausschliesslich dem Training selber, nicht dem Verteilen von kostenpflichtigen Ratschlägen.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon stefanco » 03 Dez 2011 12:31

@einöl: in gewisser Weise hast Du Recht.

Das Vorhaben überdurchschnittliche Muskelmasse und/oder Kraft aufzubauen, ist für mich Leistungssport.

Und Leistungssport ist auch niemals gesund und man muss immer irgendwann den Preis dafür zahlen.

Im Leben gleicht sich alles aus.

Daher handelt es sich beim Bodybuildingsport eindeutig um Leistungssport, denn es geht ja darum eine überdurchschnittlich hohe Muskelmasse auch noch gepaart mit einem ungewöhnlich niedrigen Körperfettprozentsatz zu entwickeln, was auch wiederum für all diejenigen, die nicht von Natur aus damit gesegnet sind, ein äüßerst ungesundes Unterfangen ist.

Umgekehrt muss man aber dann sagen, dass es sich bei dem hier diskutierten Körper dann nicht um Bodybuilding oder Leistungssport handelt, sondern eher um Fitness-Training.
Und dies hat eigentlich strenggenommen wiederum keinen Platz in einem Bodybuilding-Forum, genauso wenig wie all diejenigen, die einen solchen Körper für erstrebenswert halten.

Es gibt doch hier ein Unterforum "Cross-Fit", da würde es doch reinpassen.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Dave M » 03 Dez 2011 12:38

stefanco hat geschrieben:Um im Training Erfolg zu haben, braucht man einfach nur Geduld.

Es gibt Naturtalente, die haben schon nach 5 Jahren guten Erfolg, die Mehrheit aller Sportler im BB-Bereich braucht aber durchschnittlich 15 Jahre, um den Körper soweit zu entwickeln, wie es individuell machbar ist.

Da ist es natürlich, wenn hier ein 20jähriger im Forum nach 3 Jahren Training meint, er müsse mit der Mittelmäßigkeit zufrieden sein.
In der Regel ist da der Horizont über Jahrzehnte hinweg noch nicht da.

Selbst die 5 Jahre der Supergenetiker sind da schon zu lang :-) .
Wenn man sich 1 oder 2 Jahre zu 100% in den Sport hineinkniet, dann meinen viele, sie müssten auch den entsprechenden Erfolg haben, die Erwartungen sind aber einfach viel zu hoch.
Dann ist man frustriert und gibt das Training auf oder man macht es nur noch halbherzig.

Es gibt aber auch die große Mehrheit der Sportler, die von Anfang an alles halbherzig machen und sich dann auch wundern, dass sie immer nur Mittelmaß oder noch schlechter bleiben.



Das liest sich aber jetzt ganz anders als deine Beiträge im Starting Strength Thread.

Da schreibst du selber, dass deine Erfolge in den ersten 5 Jahren nichts besonderes wären und gibst ein meiner Meinung nach total unrealistisches Beispiel an was denn möglich wäre in 5 Jahren ohne darauf hinzuweisen, dass das wenn dann nur für Leute mit sehr guter Veranlagung gilt - im Gegenteil , liest sich eher so als ob jeder der von diesen Daten weit entfernt ist nicht anständig trainiert oder gegessen hat. Finde ich einfach nicht fair, dass man Leuten, die nicht so eine tolle Veranlagung haben direkt Faulheit oder mangelnden Willen vorwirft.

stefanco hat geschrieben:Sportler B beginnt mit dem gleichen Körpergewicht, Körpergröße, Fettanteil und frisst 5 Jahre, was das Zeug hält und hält sich fanatisch an die Grundübungen.
Nach diesen 5 Jahren wiegt er 115kg bei 20% Körperfett, er schafft 180 kg auf der Bank und 250kg in der Kniebeuge.
Da er nun halbwegs zufrieden ist, macht er 6 Monate Diät und pendelt sich bei 98-100 kg ein bei sichtbaren Bauchmuskeln, die Kraft konnte er fast erhalten, er drückt noch 170kg, in der Kniebeuge immer noch die 250. In der Diät hat er natürlich auch einen Teil seiner Muskelmasse verloren, aber was solls. Wahlweise könnte er nun auch mit 90kg an einem Wettkampf teilnehmen, wenn er denn Lust hätte



Ich glaube wer nach 5 Jahren noch keine herausragenden Fortschritte gemacht hat wird diese nach 15 Jahren auch nicht machen - zumindest nicht in Punkto Muskelaufbau. Kraft ist noch eine andere Sache , da kann man sich mit gezieltem Training schon noch lange steigern.
Kenne aber niemanden der natural nach 5 Jahren ernsthaftem Training noch nennenswert was aufgebaut hat (vorausgesetzt die Person war nach diesen 5 Jahren schon "erwachsen"). Nach 5 Jahren hat man den Grundstock gelegt und in den nächsten 10-15 Jahren wird da natural auch nicht mehr so gewaltig viel hinzukommen. Klar über die Jahre noch ein paar Kilo Muskelmasse, wenn alles stimmt und man wird hier und da noch die Form verbessern können aber dein Posting liest sich eher so als ob nach 5 Jahren aufeinmal nochmal n Gang höher geschaltet wird. Die größten Erfolge macht man nunmal in den ersten Jahren , danach ist Feintuning angesagt. Bei dir war es doch laut deinem Werdegang auch nicht anders ? Nach 5 Jahren naturalem Training hattest du 85? kg in Wettkampfform und 170kg? gedrückt. Jetzt nach weiteren 10 oder 15 Jahren Training hast du 90kg ? in Wettkampfform und drückst 200kg?.
Also hast du doch selber auch in den ersten 5 Jahren fast alles aufgebaut und hinterher war alles Feintuning obwohl du da auch nicht mehr natural warst..
Zuletzt geändert von Dave M am 03 Dez 2011 12:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon Stihl » 03 Dez 2011 12:39

stefanco hat geschrieben:
Umgekehrt muss man aber dann sagen, dass es sich bei dem hier diskutierten Körper dann nicht um Bodybuilding oder Leistungssport handelt, sondern eher um Fitness-Training.
Und dies hat eigentlich strenggenommen wiederum keinen Platz in einem Bodybuilding-Forum, genauso wenig wie all diejenigen, die einen solchen Körper für erstrebenswert halten.

Es gibt doch hier ein Unterforum "Cross-Fit", da würde es doch reinpassen.


Soll ich jetzt, nur was ich kein Bodybuilder bin sondern Fitness betreibe meine Informationen aus einem Fitnessforum beziehen #05# .
Die Informationen die ich hier finde helfen mir auch im "Fitnessbereich" weiter.
Optimusperfect hat geschrieben:
BIn diese Woche öfters angesprochen worden was mir BB bringt und wie es so ist.
Jetzt würde ich gerne eure Meinung wissen was ihr davon haltet, und ob BB dir in einer handgreiflichen situation wirklich helfen kann.
Ebenfalls hilfreich fand ich es bis jetzt, dass, wenn ich meine Fruendin dabei habe, sie beim fortgehen keiner mehr Anmacht oder in irgendeiner Weise blöd kommt, vermutlich aus Respekt.
Wenn man single ist, hat man auch einen gewissen Vorteil, da Girls in meinem alter auf einen halbwegs durchtrainierten körper abfahren, und seien wir mal ehrlich. Wenn ich in der Bim stehe, bin ich überdurchschnuttlich muskulös und fange auch manchmal sehr intensive, musternde Blicke ein.
Und dass obwohl ich gerade mal 5 Monate trainiere und dementsprechend aussehe.


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stefanco
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Re: Brusttraining. Scott Herman

Beitragvon stefanco » 03 Dez 2011 13:02

Ich sehe da keinen Widerspruch, natürlich ist es so, dass man 70% der individuell möglichen Entwicklung in der Regel in den ersten 5 Jahren erreicht (geeignetes Training und entsprechende Ernährung vorausgesetzt), für die restlichen 30% braucht man dann die nächsten 10 Jahre.

Man kann also nach 5 Jahren durchaus schon abschätzen, wohin die Reise geht und wie groß das eigene Talent ist.

Das Problem ist aber eher das, dass noch nicht einmal diese 5 Jahre investiert werden bzw. dass man sich in diesen ersten 5 Jahren nicht maximal einsetzt.

Mit der Zielsetzung, einen Körper zu bekommen, wie der von Scott Herman, hätte ich mich auch gar nicht erst zum Training aufraffen können.

Auch Frauen waren für mich keine Motivation, ich wollte eher einen Körper entwickeln, der die Durchschnittsfrau anwidert, das wäre für mich ein Zeichen gewesen, dass ich Erfolg habe.

Ich hatte als 15jähriger ganz konkrete Ziele, 50cm Oberarm, 200kg auf der Bank und ein Körper, der zumindest von der Muskelmasse her im Finale einer Nationalen Meisterschaft bestehen könnte.

Im Prinzip habe ich das auch erreicht, aber auf dem Niveau von 1982, die Entwicklung der Leistungen im BB in der Spitze verlief aber schneller als meine eigene, von daher war ich dann in den 90ern gerade mal in der Lage, auf einer Regionalmeisterschaft zu bestehen.

Im Kraftdreikampf war es eher umgekehrt, hier ist das Niveau im Laufe der letzten Jahrzehnte so sehr gesunken, dass ich damals mit meinen Leistungen einer unter vielen war und heute kann ich sogar an Meisterschaften teilnehmen, obwohl ich eigentlich sportinvalide bin.

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