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Das gesündeste Öl ???

Best of zum Thema Ernährung/Supplements

Moderator: Team Ernährung & Supplemente

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tomarse
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Beitragvon tomarse » 18 Sep 2007 22:31

Das Omega-3-Pflanzenöl von Becel enthält aber, welch Ironie, wesentlich mehr (fast 6x so viel) Omega-6 als Omega-3 und ist als O3 Supplementierung daher denkbar wenig geeignet...

Komisches Leinöl.. meines hielt problemlos 2 Monate gekühlt. Länger kann ich nicht beurteilen, da war die Flasche vorher aufgebraucht ;)


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinem Profil ausschalten.
 


Jo.Ch.
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Beitragvon Jo.Ch. » 18 Sep 2007 23:18

Meines hielt ca. 6 Monate (hatte es gekauft, dann erfahren, dass Lachsöl wegen der schlechten Umwandlungsrate bei Leinöl besser ist und dieses dann stehen lassen).

mm1983
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Beitragvon mm1983 » 20 Sep 2007 22:00

tomarse hat geschrieben:Das Omega-3-Pflanzenöl von Becel enthält aber, welch Ironie, wesentlich mehr (fast 6x so viel) Omega-6 als Omega-3 und ist als O3 Supplementierung daher denkbar wenig geeignet...

Komisches Leinöl.. meines hielt problemlos 2 Monate gekühlt. Länger kann ich nicht beurteilen, da war die Flasche vorher aufgebraucht ;)


meins schmeckte komisch und es bildeten sich Flocken in der Flasche(Marke: Schneekoppe)


Wieviel gr. O3-Fettsäuren nimmst du ungefähr täglich zu dir?

hab gelesen, dass das Verhältnis von O3 zu O6 ca. 1:7 sein sollte, von dem her hab ich dieses Öl ausgesucht.

gruß

Falls ich mit diesem Öl wirklich so schlecht liege, welches dann? mal abgesehen vom Leinöl. Ich kipp mir immer 3 Esslöffel öl in meinen Quark und da geht Leinöl definitiv nicht(geschmacklich).

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tomarse
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Beitragvon tomarse » 21 Sep 2007 18:08

Ich habe aufgehört, meine Ernährung penibel in Zahlen zu fassen. Zu großer Einschnitt in meine Lebensqualität und für mich ist BB bzw. besser gesagt Fitnesstraining nur (mehr) ein Hobby.

Aber ich nehme jetzt explizit nur mehr 4g Lachsöl (mit 30% EPA und 20% DHA, also etwas höher als Standard dosiert) zu mir, also sind das 2g Omega-3 aus Lachsöl täglich. Den Rest aus der Ernährung zähle ich wie gesagt nimmer, Leinöl nehme ich z.Zt. auch keines mehr.

Wenn dir der Geschmack nicht zusagt, misch es nicht in den Quark sondern schlucks einfach am Löffel. Schmeckt vielleicht nicht gut, aber ist schnell vorbei. Leinöl übrigens zeitversetzt mit anderen Ölen oder Nahrung einnehmen, die Omega-6 enthalten.

Ich sehe das ideale Verhältnis eher in der Gegend von 1:2 bis 1:3.
Da das Verhältnis ohne gezielte Supplementierung ohnehin viel höher seitens der O6 ausfällt, kriegst du das gewünschte Verhältnis umso schneller hin, je besser das Verhältnis O3 zu O6 im supplementierten Öl ist. Daher halte ich Becel für nen Unfug, was das angeht.

Aber wie gesagt, ich selber mache das alles nimmer so genau. Ich kann nur weitergeben, was ich weiß, interessieren tut es mich ja weiterhin.

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Beitragvon Rocco89 » 12 Okt 2007 15:17

Was für ein Verhältnis von EPA zu DHA ist denn gut / schlecht? Gibt ja verschiedene..

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Beitragvon tomarse » 12 Okt 2007 18:13

EPA:DHA liegt normalerweise 2:1 vor, kenne auch keine anderen Produkte. Grundsätzlich sollte es egal sein, da EPA zu DHA und umgekehrt je nach Bedarf umgewandelt werden kann.

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Beitragvon Der Schwabe » 14 Nov 2007 23:03

Ich nehm Omega Öl...Is der Hit..
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Beitragvon Boriss » 27 Dez 2007 23:27

Maddox hat geschrieben:
die Frage ist ja was ist gesund ?? Mehrfach ungesättigt sind :
Leinöl, Hanföl, Walnussöl, Weizenkeimöl, Olivenöl...
Einfach ungesättigt sind: Haselnuss, Macademianuss und Mandelöl.

Für optimale Zellwandfunktion eignen sich daher alle.

Wenn Du Wert auf die Omega 3 bzw. Omega 6 Fettsäuren legst dann ist
ein kalt gepresstes Olivenöl den anderen weit überlegen, vor allem hat es
die Omega 3 Fettsäuren in einem optimalen Verhältnis zu den Omega 6
Fettsäuren. Da wir eh mit unserer Eiweißreichen Nahrung sehr viel Omega6 Fettsäuren zu uns nehmen ist es wichtig den Schwerpunkt auf die Omega 3 Fettsäuren zu legen.
Distel- bzw. Sonnenblumenöl sind unter diesem Aspekt eher als ungeeignet anzusehen. 150:1 bzw. 120:1.

Ein Überschuß an Omega6 führt zu vermehrter Bildung der Arachidonsäure .
Ich meine hier einige Threads bezüglich der Bedeutung der Omega3 und 6 Fettsäuren bereits gesehen zu haben.....
_____________________________________________________________

Grobstofflich war ich auch schon so weit, daher habe Ich Mich für Sonnenblumen Öl von Tip entschieden. Der Anteil ungesättigter&merfachungesätigter Fettsäuren insgesammt ist gleich hoch wie bei Becel nur über 2€ billiger... . Aber auf die Frage was man eigentlich will ... in welchem Verhältniss oder welche Öle nimmst Du (Moderator) so zu Dir?
Vielen Dank Boriss

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Beitragvon tomarse » 28 Dez 2007 00:09

Boriss hat geschrieben:Grobstofflich war ich auch schon so weit, daher habe Ich Mich für Sonnenblumen Öl von Tip entschieden. Der Anteil ungesättigter&merfachungesätigter Fettsäuren insgesammt ist gleich hoch wie bei Becel nur über 2€ billiger... . Aber auf die Frage was man eigentlich will ... in welchem Verhältniss oder welche Öle nimmst Du (Moderator) so zu Dir?
Vielen Dank Boriss


Sonnenblumenöl enthält so gut wie keine Omega-3-Fettsäuren, dafür massig Omega-6, ist also zum Erreichen des "optimalen" O3:O6 Verhältnisses nicht geeignet.

Becel Omega-3-Öl ist, wie ich weiter oben schon geschrieben habe, zur vermehrten Aufnahme von Omega-3 auch absolut nicht geeignet. Details siehe mein entsprechendes Posting weiter oben.

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Beitragvon ehemaligerAllergiker » 01 Jan 2008 19:03

@all

Bin erst heute hinzugestossen und sehe gerade das Thema über ernährungsphysiologisch hochwertige Öle und Fettsäuren (Abk.:FS).

Wichtig ist, dass die Omega-6 und Omega-3 FS möglichst ausgeglichen aufgenommen werden, und eben nicht das von WHO und DGE empfohlene Verhältnis von 5:1 (O6:O3) eingehaltenwerden sollte, sondern eben ausgeglichen.

Ein so schlechtes Verhältnis führt häufig zu einem Mangel an Serie-1 und Serie-3 Prostaglandinen (Abk.:PG), da die PG-Synthese aufgrund zu reichlich vorhandener Arachidonsäure (O6) zusammenbricht, da die Bildung des für den Fettsäure-Stoffwechsels wichtigste Enzym, delta-6-Desaturase(Abk.:D6D) durch das Überangebot an Arachidonsäure gehemmt wird.

Dann gibt es nur noch die Serie-2 PG, sie aber sind die Auslöser von allen chron. Krankheiten, wie Allergien, Neurodermitis, chron.Entzündungen, uvam. außerdem entstehen zu hohe LDL und Triglyceridwerte.

Ein optimales Verhältnis, also 1 : 1 erreicht man durch Mischen des Leinöls mit beispielsweise Olivenöl, und zwar 1L Leinöl und 4L Olivenöl, das ergibt rechnerisch ein 1:1 Verhältnis, und das Olivenöl dominiert so stark, daß das Leinöl fast nicht mehr zu schmecken ist. Aus dieser Mischung lassen sich dann Dressings und Majonaisen herstellen.

Das von mir verwendete Leinöl ist nicht Cadmium belastet, daraufhin wurde es bereits untersucht. Vorsicht aber bei billigen Leinöl-Angeboten, es kommen verstärkt Importe auch aus China zum Einsatz, die bekannterweise hochbelastet sein sollen.

Sollte das Leinöl einen leicht bitteren Nachgeschmack haben, wurde das Öl mit zu hohem Druck gewonnen, dann gelangen auch Gerbsäuren mit in's Öl.

Hat das Leinöl hingegen einen nussigen Geschmack, wurde es vor dem Pressen angeröstet, damit verliert es seinen Wert, da die hochungesättigten Fettsäuren darunter leiden.

Täglich sollten rund 25-30% der Kalorienzufuhr aus O6 und O3 bestehen, damit die für die Zellregeneration erforderlichen FS auch ausreichend vorhanden sind. Denn nur diese beiden FS vermögen dazu beizutragen, daß die Zellmembranen transparent sind und gut versorgt werden können.

In tierischen Fetten und Fleisch ist Arachidonsäure enthalten, die den Metabolismus stören! Gehärtete Fette sind ebenfalls zu vermeiden. Kartoffeln und weisse Bohnen sind wie Zucker zu behandeln, da sie einen hohen GI haben und Diabetes mellitus fördern.

Das im Mischungsbeispiel genannte Olivenöl wurde von mir gewählt, nicht weil es ernährungsphysiologisch so gut wäre, sondern weil es gegenüber allen anderen Ölen den niedrigsten O6 Anteil von nur 8-9% enthält. Die O3 ist nur 0,5-1%. Von der Verwendung als ausschließlicher FS-Lieferant ist abzusehen, da der Metabolismus aufgrund zu geringer O3 FS nur bedingt funktioniert, auf jeden Fall entsteht ein Mangel an S-1 und S-3 FS (schwächelndes Immunsystem).

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Beitragvon tomarse » 01 Jan 2008 20:10

ehemaligerAllergiker hat geschrieben:Täglich sollten rund 25-30% der Kalorienzufuhr aus O6 und O3 bestehen, damit die für die Zellregeneration erforderlichen FS auch ausreichend vorhanden sind. Denn nur diese beiden FS vermögen dazu beizutragen, daß die Zellmembranen transparent sind und gut versorgt werden können.


30% der täglichen kcal-Zufuhr aus O3+O6 wären bei einer täglichen Energieaufnahme von 3000kcal und einem 1:1 Verhältnis von O3:O6 jeweils 50g O3 und 50g O6. Man kann das zwar erreichen, aber das ist dann wohl weit entfernt von einer natürlichen Ernährung. Abgesehen davon sind bei einer Aufnahme von 100g mehrfach ungesättigten Fettsäuren täglich so viele Antioxidantien nötig, wie sie wohl kaum ein Mensch heutzutage aufzunehmen vermag, und ohne diese ist eine überhöhte Zufuhr an mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht gesundheitsfördernd, da sie im Körper leicht oxidieren und freie Radikale bilden.
Meintest du nicht vielleicht eher 30% der täglichen Fettaufnahme, das klingt vernünftiger...

In tierischen Fetten und Fleisch ist Arachidonsäure enthalten, die den Metabolismus stören! Gehärtete Fette sind ebenfalls zu vermeiden. Kartoffeln und weisse Bohnen sind wie Zucker zu behandeln, da sie einen hohen GI haben und Diabetes mellitus fördern.


Autsch. Dann lass doch auch gleich Karotten und sonstiges Gemüse und Obst weg, das einen hohen GI hat, denn die fördern Diabetes Mellitus #01#
Ich bezweifle ganz ehrlich, dass ein hoher GI per se Diabetes Mellitus fördert, eher wohl wird er begünstigt, wenn man Kohlenhydrate ohne die von der Natur mitgelieferten Vitamine und Mineralstoffe isst (z.B. Weißmehl, Zucker, ..). Nicht ohne Grund kommen in der Natur Kohlenhydrate nicht ohne diese Begleitstoffe daher. Wenn sie fehlen, sind das "leere Kalorien" (das hat mit dem GI absolut nichts zu tun) und laugen den Körper langfristig aus (was zu verschiedensten Krankheiten führen kann, u.a. Diabetes Mellitus), weil der Verdauungs- und Verwertungsvorgang eben diese Begleitstoffe verbraucht.

Und was du zur Arachidonsäure sagst, stimmt schon. Ich möchte hier nur einwerfen, dass das nicht am Fleisch an sich liegt, sondern daran, dass so gut wie alles Fleisch, dass wir auf den Tisch bekommen, von Tieren stammt, die nicht so gefüttert wurden, wie es natürlich wäre. Wir essen ja fast ausschließlich Pflanzenfresser, und diese würden sich viel mehr von Grünfutter (--> mehr O3) ernähren, als sie es in der Zucht bekommen (--> viel mehr O6). Und dieser O6 Überschuss resultiert schließlich in dieser Menge an Arachidonsäure.

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Beitragvon ehemaligerAllergiker » 02 Jan 2008 02:01

@tomarse

vielen Dank für Deinen schnellen Kommentar.

Das mag man so einschätzen, Tatsache aber ist, daß
durchschnittlich eben nicht nur max. 30% sondern sogar
40% fett konsumiert werden, aber nicht die "gesunden",
sondern die "ungesunden" Fette werden konsumiert.

Iß doch bitte einmal eine Artischocke mit einem Knoblauch-
Majonaise-Dipp, da sind 100 gr Fett fast zu wenig.

Oder bereite Dir doch einmal einen "russischen Salat", da
hat eine Portion Minimum 150 gr. Fett. Leider meist nur das
Fett von Majonaisen. die mit Sonnenblumenöl oder sonstigen
Billig-Ölen hergestellt wurden.

Oder einen Thunfischsalat, ohne Majonaise schmeckt der
Salat doch nicht richtig. Da brauchst Du auch locker 80-100
gr. Majonaise, damit der schmeckt, oder?

Das sind reale Werte, die sind für den, der sich nach altem
Muster ernährt, vielleicht undenkbar, aber eine gesunde
Ernährung erfordert ein Umdenken. Wir ernähren uns falsch!!!

Die von Dir erwähnten Antioxidantien werden ja gleich vom
Öl mitgeliefert. Das Leinöl z.B. liefert jede Menge Tocopherol
mit, damit eben das Öl nicht schon beim ersten Kontakt mit
dem Luftsauerstoff oxidiert. #01#

Wichtig ist vor Allem, daß die FS möglichst noch vor der
Aufnahme in eine stabile Bindung mit Aminosäuren gebracht wird.

Deine Anmerkung bzgl. Karotten, Gemüse und Obst, kann ich
leider nicht nachvollziehen, diese haben bis auf die von mir
Genannten einen niedrigen GI.

Diabetes Mellitus wird leider immer noch von Vielen nicht
richtig eingeschätzt, daher kommt es weiter zu einer Zunahme
an daran Erkrankten. Übrigens eine Möglichkeit
mit entsprechenden Aktien viel Geld zu machen.

Die bei uns herrschende Lehrmeinung verursacht die
Fehleinschätzungen bei vielen Krankheiten.

Richtig, wenn Du Dir die Galloway-Rinder ansiehst, die sind das
ganze Jahr über im Freien, werden nicht krank, und
haben sogar Omega-3 FS im Fleisch.

Ich denke wir verstehen uns, auf jeden Fall höre ich gern wieder
von Dir!
Chron.Krankheiten mit den "richtigen" Ölen heilen.

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tomarse
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Beitragvon tomarse » 02 Jan 2008 11:27

Guten Morgen!

ehemaligerAllergiker hat geschrieben:@tomarse

vielen Dank für Deinen schnellen Kommentar.

Das mag man so einschätzen, Tatsache aber ist, daß
durchschnittlich eben nicht nur max. 30% sondern sogar
40% fett konsumiert werden, aber nicht die "gesunden",
sondern die "ungesunden" Fette werden konsumiert.


Ausgehend aber von Leuten, die von Ernährung keine Ahnung haben und sich damit auch nicht beschäftigen. Für mich gibt es - von den in der Natur vorkommenden Fetten - keine gesunden und ungesunden Fette. Eher nur gesunde oder ungesunde Verhältnisse der einzelnen Fettsäuren zueinander.
Da die Ernährungswissenschaften heutzutage in meinen Augen keine "gefestigte" Wissenschaft ist, weil es ständig neue Erkenntnisse gibt, Jahrzehnte alte Dogmen umwerfen, bilde ich mir an Hand aller Informationen, die ich habe, meine eigene Meinung. Und ich versuche mich hier eher daran zu orientieren an einer Ernährung die "natürlich" und ursprünglich erscheint. Auf die Fette bezogen, wäre das für mich eher eine gleichmäßige Aufteilung von gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Ich glaube nicht, dass in Urzeiten irgendjemand die Muße dazu hatte, jeden Tag so viele Leinsamen zu essen, dass er auf 50g Omega-3 kommt. Und Fisch gibt es auch nicht überall. Außerdem wurden da auch gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren genauso gegessen.
Ich vertrete halt eher die Ansicht, dass man von allem ein bisschen essen sollte, und nicht nur von etwas bestimmtem ganz viel.

Iß doch bitte einmal eine Artischocke mit einem Knoblauch-
Majonaise-Dipp, da sind 100 gr Fett fast zu wenig.

Oder bereite Dir doch einmal einen "russischen Salat", da
hat eine Portion Minimum 150 gr. Fett. Leider meist nur das
Fett von Majonaisen. die mit Sonnenblumenöl oder sonstigen
Billig-Ölen hergestellt wurden.

Oder einen Thunfischsalat, ohne Majonaise schmeckt der
Salat doch nicht richtig. Da brauchst Du auch locker 80-100
gr. Majonaise, damit der schmeckt, oder?


Das sind alles Dinge, die ich nicht esse, daher kann ich dazu nichts sagen ;)

Das sind reale Werte, die sind für den, der sich nach altem
Muster ernährt, vielleicht undenkbar, aber eine gesunde
Ernährung erfordert ein Umdenken. Wir ernähren uns falsch!!!


Wenn "wir" die Allgemeinheit ist, dann auf jeden Fall ja.

Die von Dir erwähnten Antioxidantien werden ja gleich vom
Öl mitgeliefert. Das Leinöl z.B. liefert jede Menge Tocopherol
mit, damit eben das Öl nicht schon beim ersten Kontakt mit
dem Luftsauerstoff oxidiert. #01#

Wichtig ist vor Allem, daß die FS möglichst noch vor der
Aufnahme in eine stabile Bindung mit Aminosäuren gebracht wird.

Deine Anmerkung bzgl. Karotten, Gemüse und Obst, kann ich
leider nicht nachvollziehen, diese haben bis auf die von mir
Genannten einen niedrigen GI.


Dennoch würde ich deine "Verurteilung" von beispielsweise Kartoffeln nie unterschreiben. Hoher GI schön und gut, dafür ist die Menge an Kohlenhydraten auf 100g recht gering, vor allem in Relation zu den Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.
Der GI ist in meinen Augen ein komplett fehlgeleitetes Konzept des letzten Jahrzehnts, das nur Panik vor Kohlenhydraten an sich sowie dem krank und fett werden durch Kohlenhydrate verbreitet - völlig unbegründet meiner Meinung nach.

Diabetes Mellitus wird leider immer noch von Vielen nicht
richtig eingeschätzt, daher kommt es weiter zu einer Zunahme
an daran Erkrankten. Übrigens eine Möglichkeit
mit entsprechenden Aktien viel Geld zu machen.


Die Zunahme an Erkrankungen liegt an vielen Faktoren. Das sind zum einen sicherlich die falschen Kohlenhydrate (damit meine ich nicht solche mit hohem GI, sondern solche ohne bereits erwähnte Begleitstoffe), zu viel Fett, die falschen Fette (Transfette), zu wenig Bewegung, zu viel kcal-Aufnahme, Stress, etc.

Viele der anderen sog. Zivilisationskrankheiten unterliegen den selben Ursachen.

Die bei uns herrschende Lehrmeinung verursacht die
Fehleinschätzungen bei vielen Krankheiten.

Richtig, wenn Du Dir die Galloway-Rinder ansiehst, die sind das
ganze Jahr über im Freien, werden nicht krank, und
haben sogar Omega-3 FS im Fleisch.


That's it. Da brauchts dann auch keine Antibiotika, Nahrungsmittelzusätze und sonstiges. Die Ernährung eines Tieres spiegelt sich IMMER im Fleisch und im Fett wieder. Bei Menschen ist das genauso, warum sollte es also bei Tieren anders sein. Die Ernährung spiegelt sich immer im Körper wieder.

Die Nahrungsmittel müssen ja immer billiger werden, ist ja logisch, dass da irgendwas auf der Strecke bleibt. Meiner Meinung nach gehören Nahrungsmittel teurer gemacht, sowie "gute" Lebensmittel subventioniert und "schlechte" Lebensmittel stärker besteuert. Dann würde nicht jeder so viel Dreck fressen.
Wenn ich mir ansehe, wie viele dicke Leute es gibt, ist das essen noch viel zu billig. Vor allem eben der ungesunde Dreck.

Ich denke wir verstehen uns, auf jeden Fall höre ich gern wieder
von Dir!


Auf jeden Fall.. wird ne interessante Diskussion.

Christian1234567
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Beitragvon Christian1234567 » 04 Jan 2008 13:42

hallo leute,
durch den tread habe ich doch einiges gelernt und mein gezieltes essen mit dem schielen auf ungesättigte fettsäuren ist wohl doch nicht so optimal.

mein problem: icdh habe zu hohe triclyceridwerte (300) die ich dringend reduzieren will. HDL+LDL sind absolut normal, übergewichtig bin ich nicht, aber ich habe sehr viel fettiges gegessen. nach 3 monaten ernährungsumstellung lag ich bei 250 und ich möchte wieder auf die 150 kommen. ich esse nur noch pute kaum was vom schwein, mache mir aber gerne tomatensalat mit öl und essig und nun lese ich, dass sonnenblumenöl, denkbar ungeeignet ist. ich esse trotzdem sehr viel und muss mehr fett zu mir nehmen, da ich 3 kilo abgenommen habe, aber welches, es sollte ja fördern die werte zu senken! becell proaktiv schmier ich mir schön anstelle der 25% dudarfst butter drauf.

welches öl von welcher marke erzielt den max erfolg. ich hatte zuletzt das tomyöl 70 raps/30 sonnenblume mit 33,6 zu 7,3g omega 6 zu 3 alsp 1 zu 5. wie kann man noch den wert gezielter in den griff bekommen und vor allem wie lange dauert dies auch wenn dies nicht ganz das thema trifft, theorie ist das eine praxis das andere!?

gruß
christian

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Beitragvon tomarse » 04 Jan 2008 14:58

Für Omega 3: Leinöl, Fischöl. Sonst gibts kaum ein Öl, das deutlich mehr Omega 3 als Omega 6 hat.

Davon müssen aber nicht automatisch die Blutfettwerte besser werden. Triglycerid-Werte sind übrigens oft auch abhängig davon, was man die letzten Tage vor der Blutabnahme gegessen hat.

Weißt du auch deinen Nüchternblutzucker? Vielleicht hast du eine angehende Insulinresistenz, wegen welcher die Triglyceride so hoch sind. Eine von vielen Möglichkeiten! Aber ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

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