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Der alte Mann will's nochmal wissen... (Bilder S. 1, 6, 34)

Das Forum für Erfahrungsberichte im Bereich Training.

Moderator: Team Bodybuilding & Training

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Grenzgänger
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Der alte Mann will's nochmal wissen... (Bilder S. 1, 6, 34)

Beitragvon Grenzgänger » 29 Sep 2010 10:47

Hallo zusammen,

nachdem ich in diesem Forum schon so zahlreiche gute Anregungen erhalten habe, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mit meinem Log auch einen kleinen Teil zum immer größer werdenden Wissenspool unserer Gemeinde beitragen. Da ich bereits 26 Jahre am Eisen bin, möchte ich in meinem ersten Log etwas ausholen, und ein wenig etwas über mich und die Geschichte erzählen, die mich mit diesem schönen Sport verbindet...

Meine Anfänge waren alles andere als leicht, zumal ich mit 16 Jahren gerade einmal 67 kg bei 187 cm Körpergröße gewogen habe und offensichtlich über alles andere als gute Voraussetzungen für einen schnellen Muskelaufbau zu verfügen schien. Irgendwo habe ich noch ein paar Bilder aus dieser Zeit herumfliegen, wenn ich sie finde, werde ich sie einstellen, bis dahin sollten meine Maße Genüge tun, um dem interessiertem Leser meine ausladende Muskulatur zu visualisieren. :o

Brust: 92 cm
Taille: 86 cm
Bizeps: 29 cm
Beine: 56 cm
Waden: 31 cm

Und hier die versprochenen Bilder...:)

Bild Bild

Ich war zwar nicht gerade unsportlich, aber auch alles andere als eine Sportskanone. Ein Jahr vorher hatte ich mit dem Boxen angefangen, für das ich technisch und konditionell durchaus talentiert war, mangels Kraft im Ring jedoch nicht wirklich überzeugen konnte. Nachdem ich im Training einen ehemaligen Vereinskameraden beobachten konnte, der vom Boxen zum Bodybuilding übergewechselt war und über eine - für meine damalige Sicht - beeindruckende Körperentwicklung verfügte, habe ich mich kurz darauf dazu entschlossen, mich selbst in dieser faszinierenden Sportart zu versuchen um mir mittels Gewichttraining eine Grundlage für einen besseren Punch zu verschaffen... *boxingsmilie1*

Fündig geworden bin ich dann in einem kleinen Fitnessstudio in Wiesbaden, das einige hervorragende Bodybuilder hervorgebracht hat (u.A. Roland Cziurlok und Frank Michel) und nebenbei auch 1987 die Geburtsstätte des KDK Vereins "Powergym Wiesbaden" gewesen ist. Das Studio war klein und heimelig, ein umgebauter Lagerraum im Untergeschoss einer Baufirma, mit vielen freien Gewichten und alten, teilweise selbst zusamengeschweißten Maschinen, einem alten Teppichboden, einer kleinen Bar, einem verschrobenem Besitzer, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, aus Hamplemännchen wie mir anständige Männer zu machen und einem Haufen Riesenkerle, die mich ungeachtet meiner körperlichen Verfassung ebenso schnell wie herzlich aufgenommen haben - einfach herrlich :D

Als ich mich nach einigen Wochen Maschinentraining das erste Mal an freie Gewichte getraut hatte, habe ich unter Aufsicht das erste Mal Bankdrücken gemacht - mit 40 kg, die mich regelrecht erschlagen haben und mit denen ich mit Mühe und Not und kräftiger Unterstützung gerade mal eine Handvoll Wdh hinbekommen habe. Ich weiss noch heute, wie grandios ich an meinem Höchstversuch mit 60 kg gescheitert bin, meine Kraftsubstanz war auf einem selbst für Anfänger niedrigem Level. Bis heute habe ich um jedes Kilo gekämpft, sowohl bei den Gewichten, als auch beim eigenen Körpergewicht. Doch zurück zu den Anfängen: Der Studioinhaber hatte damals ein sehr einfaches und zumindest für Unwissende recht einleuchtendes Rezept: Jeder Muskel wird 1x die Woche trainiert, an 6 Tagen, mit 6 Übungen à 6 Sätzen à 6 Wiederholungen - Volumentraining at its max und eigentlich nur für Schüler geeignet und Verrückte, die ihren Erstwohnsitz ins Studio verlegt haben *smashsmilie*

Ungeachtet dem Schwachsinn der selbst für Volumentraining übertriebenen Satzanzahl konnte ich mit dem Programm zumindestens im 1. Jahr gute Erfolge erzielen, wobei ich im 2ten jahr wohl permanent übertraniert gewesen bin. 1987 lag mein Körpergewicht bei gut 80 kg, ich konnte zwar ebensoviel auf der Bank drücken, hatte aber ein Plateau erreicht, von dem ich mich auf Teufel komm raus (man beachte die Ansammlung von 6ern des Prinzips ) nicht lösen konnte. Stoffen war für mich keine Lösung, ich wusste zum damaligen Zeitpunkt noch nicht einmal, dass es Anabolika gibt - was war ich damals noch unbedarft und naiv! Irgendwann haber ich dann selbst angefangen, das Trainingsvolumen herunterzufahren, erst durch regelmäßiges Schwänzen von Trainingseinheiten, dann durch Reduktion der Übungen und schlußendlich auch der Sätze. 1987 war aber auch das Jahr der Gründung von Powergym, dessen Initiator Wilfried Dörner mich und viele andere für KDK beigeistert hat und an den ich mich heute noch ebenso gerne erinnere wie an meinen Trainingspartner Ralf, Roland, Johann, Fünfer, Michael, Andy und die ganzen anderen Verrückten, mit denen ich eine tolle gemeinsame Zeit verbracht habe...

Nachfolgend 2 Snapshots aus 1987:

Bild Bild

Unter der Anleitung von Wilfried habe ich gelernt, vernünftige Kniebeugen zu machen (mit dem A... bis zum Boden!), meine Liebe zu Kreuzheben entdeckt und vor allem verstanden, dass man um Mehr zu erreichen, weniger machen muss - aber dies dafür umso intensiver. Fortan habe ich meine Übungen und meine Sätze halbiert und schweres KDK-Training eingebaut, ich habe gelernt, über meinen Hunger hinaus zu essen - mit 8-10 tausend Kalorien am Tag habe ich gefressen wie ein Scheunendrescher und so innerhalb der folgenden 2 Jahr mein Gewicht auf 107 kg hochgetrieben, clean! wohlgemerkt. Meine Höchstleistungen lagen - soweit ich mich erinnern kann - bei 235 kg Kniebeuge, 270 kg Kreuzheben und 142 kg Bankdrücken (das war immer meine Schwäche). Summa sumarum > 600 kg, aber viel zu wenig, um ernsthaft an eine aktive Wettkampfteinahme zu denken, zumal es im Powergym in meiner Gewichtsklasse ein paar Jungs gab, die 100 kg und mehr über meinen Leistungen lagen, darunter auch einen Fünfer, der ungestofft - und für ihn würde ich auch heute noch meine Hand ins Feuer legen - bereits damals im Wettkampf 300 kg perfekt gebeugt hatte! Zumindest im Kreuzheben war ich aber an den großen Jungs dran, und neben Roland (Cziurlok), Michael und Fünfer der einzige Bekloppte, der sein Auto regelmässig in oder aus eine(r) Parklücke gehoben hat (ich habe damals einen Golf II gefahren). #08#

Die Wende kam dann Ende der 80er, mit dem plötzlichen Tod eines dern sympatischsten Mitglieder unseres Studios, von dem wir alle wussten, dass er gestofft hatte und bei dem die Todesursache klar auf Anabolikamißbrauch zurückgeführt werden konnte. Wir waren alle geschockt von der Nachricht, wobei zumindest ein Teil derjenigen, die zu dem Zeitpunkt unter Strom gestanden haben (und das war zu diesem Zeitpunkt fast jeder Zweite im Studio) eine Lehre aus der Erfahrung gezogen und das Stoffen aufgegeben haben... Viel ist in dieser Zeit passiert: Wilfried, der Zeit seines Lebens immer für einen sauberen Sport eingetreten ist, hat sich kurz danach mit dem Studiobesitzer überworfen und das Powergym verlegt, Roland hat das Studio gewechselt und Ralf und ich haben beschlossen, unser in den letzten 2 Jahren nicht unerheblich auch durch Fett erhöhtes Körpergewicht deutlich zu reduzieren. Nachdem Ralf mit einer völlig bekloppten Diät mit 14 kg innerhalb 2 Wochen in Vorlage getreten ist, habe ich nachgezogen und mein Körpergewicht ebenfalls innerhalb von 2 Wochen von 107 kg auf 87 kg reduziert! Einen derartigen Blödsinn würde ich heute nicht mehr machen, zu offensichtlich ist der erhebliche Verlust an hart erarbeiteter Muskelmasse, den ich in dieser kurze Zeit erlitten habe. Aber zu diesem Zeitpunkt waren Ralf und ich einerseits unserer Meinung nach an die Grenze dessen gelangt, was ohne Stoff erreichbar war und andererseits derart "zugefressen", dass wir uns in unserer Haut nicht mehr wirklich wohl gefühlt haben. Zudem waren wir beide Singles und wollten unsere Chancen bei den Mädels aufbessern, die mit unserer kurzfristig durchgeführten Körperstraffung in der Tat erheblich angesteigen waren. (**)

1989 - 2 Jahre Powergym-based Traing: VOR und NACH der Diät. leider habe ich von der Zeit vor der Diät nur ein Kopfbild, aber ich denke, dieses zeigt genügend, dass man sich den Rest auch so gut vorstellen kann :D

Die Bilder rechts neben dran sind ca. 2 Monate nach meiner Hardcorediät enstanden, mit ca. 93 kg bei einem Körperfettanteil von unter 12 Prozent. Die Form habe ich dann gute 10 Jahre gehalten - bis ich meine Frau und Ihre gute Küche kennengelernt habe ;)

Bild Bild Bild

Irgendwann im Laufe 1990 habe ich dann auch das Studio gewechselt, Ralf hat nur noch Klimmzüge und Dips gemacht (er sieht damit auch heute noch fantastisch aus!) und ich habe mein 3-Satz-Training mit dem Ziel des Muskelerhaltes (ich hatte mich in den Folgejahren von 87 kg sukzessiv wieder auf 97 kg hochgearbeitet, bei durchaus guter Form) die nächsten 15 Jahre weiterbetrieben. In dieser Zeit ging es auch beruflich steil aufwärts, ich war lange Zeit selbständig und hatte verdammt viel um die Ohren, sodass ein 3-Tage-Training die logische Konsequenz meines engen Zeitkontingents gewesen ist.

2005 bin ich schwer erkrankt, aufgrund eines angeborenen, mir nicht bekannten Herzklappenfehlers (bikuspide Aortenklappe) habe ich nach einer Zahnsanierung eine Herzklappenentzündung erlitten, die ich 3 Monate lang mit hochdosierten Antibiotikakombinationen bekämpfen musste. Bereits während der Behandlung - und die Vermutung liegt nahe, dass dies DURCH die Behandlung entstanden ist - habe ich schwere Stoffwechselprobleme bekommen, die sich u.a. in massiven Herz- und Kreislaufbeschwerden, erheblichen Gelenkbeschwerden und Muskelschmerzen, Migräneanfällen und Konzentrationsstörungen sowie permanenter Müdigkeit geäußert haben. Nachdem mich verschiedene Ärzte auf den Kopf gestellt haben, wurde bei mir Ende 2005 - zu diesem Zeitpunkt war ich 9 Monate praktisch bettlägerig gewesen - ein Chronique Fatigue Syndrom (CFS) -> Wikipedia diagnostiziert, mein Leistungsindex auf der Bell-Skala lag zu diesem Zeitpunkt bei 20 Prozent, ich hatte einen Ruhepuls von >90 (heute: <60) und war sicher, dass ich das nächste Jahr nicht mehr überleben würde... *deathgruftismilie*

Glücklicherweise habe ich ein recht gutes medizinisches Verständnis, zudem bin ich seit Mitte der 90er beruflich darin geübt, Informationen aus dem Internet zu ziehen. Mit der Diagnose im Hinterkopf habe also alles gelesen, was ich zu dem Thema auf den Schirm bekommen konnte und konnte mir so innerhalb weniger Wochen eine Therapie zusammenstellen, die mich nicht nur wieder aus dem Bett, sondern zudem zurück an meinen Arbeitsplatz und schlußendlich auch wieder ins Studio gebracht hat. Dennoch hat es über 2 weitere Jahre gedauert, bis ich durch zahlreiche Experimente bestätigt endlich die richtige Kombination an Supplementen zusammengestellt habe, mit denen ich auch heute noch - 5 Jahre nach Ausbruch der Krankheit - nahezu vollkommen beschwerdefrei bin. Sollte jemand in Eurem Bekanntenkreis unter dieser schrecklichen Krankheit leiden, bin ich gerne bereit, meine Erkenntnisse zu teilen, zumal der normale Mediziner schon mit der Diagnose idR vollkommen überfordert ist und viele der selbsternannten CFS-Experten nichts anderes als Geldmacher und Scharlatane sind...

Doch zurück zum Thema: Seit dem Ausbruch meiner Krankheit habe ich Probleme mit der Kondition, die mich insbesondere in den ersten 2 Jahren in meinem Training behindert haben. Nach 15 Jahren klassischem 3er-Satztraining war ich also gezwungen, mich nach einer Alternative umzuschauen, die mich konditionell weniger forden bzw. ein deutlich kürzeres und weniger häufiges Training ermöglichen würde. So kam ich also notgedrungen auf HIT, zumal ich im Gegensatz zum Volumen durch eine Erhöhung der Intensität keine negativen Auswirkungen auf mein Wohlbefinden verspürt habe. Allerdings würde ich lügen wenn ich an dieser Stelle behaupte, dass meine Trainingsintensität der letzten Jahre den Massstäben von Arthur Jones oder gar Mike Mentzer standgehalten hätte. Zumindest mit dem Übertraining hatte ich also keine Probleme, dafür allerdings mit meinem Körperfettanteil, der heute schon fast wieder an den Punkt angelangt ist, von dem ich mich gut 20 Jahre zuvor ein für allemal verabschiedet hatte - so dachte ich damals zumindest. 8-|

Für einen Eindruck habe ich ein Bild aus dem letzten Urlaub angehängt:

Bild

Ein Blick auf die Maße per 01. August verdeutlicht das Desaster in Zahlen :-o

Gewicht 103 kg
Brust 121
Schulter 142
Bizeps 45
Trizeps 43
Unterarme 34
Taile 99
Hüfte 102
Oberschenkel 65
Waden 39

Es ist also offensichtlich, dass ich wieder etwas mehr tun muss. Da ich nunmehr wieder nicht nur fähig, sondern vor allem auch willens bin, etwas zu verändern habe ich die letzten 2 Monate sehr viel Zeit damit verbracht, mein angestaubtes Wissen hinsichtlich Training und Ernährung aufzupolieren und auf den neuesten Stand zu bringen. Darüber hinaus habe ich diverse Experimente durchgeführt, die mich mehrfach nicht nur an den Rande des Übertrainings gebracht haben *uglysmilie*

Wie es künftig weitergeht, erzähle ich Euch in meinem nächsten Logbucheintrag - ich muss jetzt erst einmal etwas essen, zumal ich zwar gewillt bin abzuspecken, keinstenfalls aber einen Sinn darin sehe, mehr als unbedingt notwendig zu leiden :D

Bis demnächst also in diesem Forum :)
GG
Zuletzt geändert von Grenzgänger am 17 Dez 2010 17:20, insgesamt 6-mal geändert.
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon _Nimmersatt » 29 Sep 2010 12:07

Sehr schöner Beitrag. #04#
Du hast in der Tat mit wenig Gewicht für dein Alter angefangen und ich finds toll wie ehrlich du deine damalige Leitung wiedergibst.
Bei mir war es ähnlich. Nur bin ich schon mit 10kg vorher auf der Bank gescheitert :D
Deinen Werdegang hast du sehr toll beschrieben. Hat Spaß gemacht ihn zu lesen, bis auf deine Krankheitsgeschichte natürlich. Das ist echt hart.
Aber du hast richtig damit getan, dich selber anständig zu informieren. Es ist erschreckend, mit wie viel Unwissenheit auf fachlicher Ebene man täglich konfrontiert ist. Und das auch nahezu auf allen Gebieten. Das Internet ist echt ein Seegen wenn es darum geht, den Dingen selbst auf den Grund zu gehen. Und meist kommt dabei auch am meisten raus. Man muss nur wissen, wie man mit der Informationflut umzugehen hat und wie man die Informationen einzuschätzen hat. Das Problem ist oft das Überangebot und das einfache nachplappern von bereits Beschriebenem. Erfahrung und Übung ist in dieser Hinsicht denke ich das A und O. Leider ist es auch mit viel zeitlichem Aufwand verbunden.

Ich lese mit ;)

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon alexBB » 29 Sep 2010 12:39

Schön geschrieben! Erinnert mich ein wenig an meinen Log.

Wünsche dir viel Erfolg!
stefanco hat geschrieben:Dein gut durchgeplantes Training beeindruckt mich aber noch mehr, so sollte es sein

Maddi87 hat geschrieben:Du solltest deinen Log im Trainingsplanforum verlinken wenn mal wieder ein beratungsresistenter hautständer meint sein ausgebuffter 3er/4er Split voll mit Isos gespickt sei das Beste

Mein Log! -> http://www.team-andro.com/phpBB3/alexbb ... 68890.html

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Grenzgänger » 30 Sep 2010 15:36

Vielen Dank für das herzliche Willkommen und die guten Wünsche, das ist wirklich motivierend! :)

Heute werde ich Euch ein wenig zu meinen Zielen sowie meinen Experimenten der vergangenen 2 Monate erzählen - und welche Erfahrungen ich daraus gezogen habe.

Anfang Juli - 2 Wochen, nachdem mein obiges Bild ebntstanden ist - habe ich mich dazu entschlossen, mich wieder mehr auf mein Training zu konzentrieren und den zunehmend offensichtlichen Alterungsprozessen ein Schnippchen zu schlagen. Zwar sieht man mit immer noch an, dass ich Zeit meines Lebens dem Eisen treu geblieben bin, nicht zu übersehen sind aber auch meine Neigung zu gutem Essen (einschließlich gutem Rotwein :) ) sowie meine offensichtliche Abneigung gegenüber länger andauernden Cardiosessions. Darüber hinaus findet in unserem Unternehmen aktuell ein größerer Stellenabbau statt von dem ich auch betroffen sein werde, und dessen Begleiterscheinungen mir im Gegensatz zu früher mehr als ausreichend Zeit lassen, mir neue Ziele zu definieren und mich intensiv mit den theoretischen Grundlagen für ihre Erreichung auseinanderzusetzen.

Seit 2003 trainiere ich nur noch an 2 Tagen in den Woche, was neben beruflichen Verpflichtungen auch meiner Familie geschuldet ist. Ich bin Wochenendheimfahrer und habe daher wenig Lust, mich auch am WE im Studio herumzudrücken, meine beiden festen Trainingstage sind daher seit Jahren Montag und Donnerstag (die sich natürlich auch mal um einen Tag verschieben können). Dies ist eine von den Einschränkungen, die ich in Kauf nehme, ungeachtet meiner Bestrebungen, meine neu gesetzten Ziele zu erreichen. Apropos Ziele: Ich habe eine relativ konkrete Vorstellung davon, was ich erreichen möchte, wobei ich meine genetischen Möglichkeiten ebenso zu berücksichtigen versuche, wie auch etwaige Einschränkungen durch Beruf und Familie. Konkret auf meine körperliche Entwicklung bezogen, sehen meine Ziele folgendermaßen aus:

Werte per Anfang August
Gewicht 103 kg
Brust 121
Schulter 142
Bizeps 45
Trizeps 43
Unterarme 34
Taile 99
Hüfte 102
Oberschenkel 65
Waden 39
Körperfettanteil ca 20 % (im Gegensatz zum Urlaub konnte ich im August meine Bauchmuskeln bereits wieder erkennen ;-))

Zielwerte
Gewicht ?
Brust 125
Schulter 146
Bizeps 48
Trizeps 46
Unterarme 37
Taile 90
Hüfte 105
Oberschenkel 70
Waden 45(!)
Körperfettanteil 10-12 %

Nun könnt ihr die - absolut berechtigte - Frage stellen, warum ich ausgerechnet auf die oben genannten Maße komme. Die einfache Antwort lautet: Es sind lediglich Näherungswerte, die aller Voraussicht nach aber dem Bild nahekommen, dass ich von mir im Kopf habe und von dem ich mir zu einhundert Prozent sicher bin, dass ich es bis Ende nächsten Jahres erreichen kann. Darüber hinaus habe ich mir ebenfalls das Ziel gesetzt, meine alten Höchstleistungen wieder in Angriff zu nehmen, wobei ich mich ganz besonders darauf fokussieren werde, meine alte Grenze im Bankdrücken nach oben zu schieben.
*banksmilie*
Für die Erreichung ambintionierter Ziele muss man auch bereit sein, sein bestmögliches zu geben, ergo habe ich mich erst einmal intensiv mit den theoretischen Grundlagen - sprich Trainingsprinzipien und Ernährung - auseinandergesetzt, zwei Themen, denen ich in den letzten Jahren kaum noch Beachtung geschenkt hatte (das heisst nicht, dass ich nur noch Mist trainiert bzw. gegessen habe - ich habe mich aber einfach nicht mehr mit den neuen Erkenntnissen bzw. prinzipien auseinandergesetzt.

Bei den Trainingsprinzipien standen - neben dem meinerseits bereits seit Jahren praktiziertem HIT - ganz oben auf meiner Liste Heavy Duty, PITT und Doggcrap, zu denen ich alles erdenkliche Material inklusive der Bücher von Karsten und Jürgen verschlungen habe. Darüber hinaus habe ich mit allen Prinzipien experimentiert, nicht, um seine Möglichkeiten zu probieren, sondern einfach um herauszufinden, welches Prinzip mir am meisten zusagt. Nach über 20 Jahren Training weiss man sicherlich noch nicht alles, aber zumindest das, dass ein Training immer nur so effektiv sein kann, wie seine Übereinstimmung mit den körperlichen und seelischen "Andockstellen" des Probanden. Ich lese hier immer wieder mal Beiträge zur reinen Lehre bestimmter Prinzipien, die strengstens befolgt werden müssen, weil nur so ein maximaler Erfolg möglich ist. Dass mag aus Sicht eines Anfängers sicherlich richtig sein, für einen fortgeschrittenen Athleten ist dies jedoch Blödsinn, da er sich mit einem starren festhalten an Methoden, die ihm persönlich nichts bringen nur selbst blockiert. Das beste System ist unnütz, wenn sich der Proband mit dessen Prinzipien nicht 100%ig(!) identifizieren kann. Instinktprinzip ist für mich in diesem Zusammenhang das wichtigste Stichwort; ein Athlet wird nur dann maximale Erfolge aufweisen, wenn er auf seinen Körper und sein Unterbewusstsein hört und sein Training und seine Ernährung danach ausrichtet.

Bezogen auf die Auswahl meines künftigen Trainingsprinzips habe ich schnell festgestellt, dass mir PITT Force einfach nicht liegt. PITT ist sicherlich ein intelligentes und funktionales Programm und es gibt viele Athleten, die damit sehr gute Erfolge erzielt haben - aber für mich persönlich fühlt sich ein PITT-Trainingseinheit an wie ein 30 minütiger Coitus Interruptus - schon irgendwie effektiv, für mich aber nicht wirklich befriedigend. Was mir an dem System aber gefallen hat, war die Endphase eines jeden Satzes, also die letzten 2-3 Wdh, die nur aufgrund verlängerter Pausen möglich waren. Das Prinzip von PITT basiert ja in Teilen auf dem aus HIT bekanntem Rest Pause Training, von dem es zahlreiche Adaptionen, u. a. auch von Mike Mentzer, gibt. Neben dem klassischem PITT Force beschreibt Karsten in seinem Buch auch das Grundprinzip einer anderen Variante, die mir schon rein prinzipiell mehr zuzusagen schien: PITT Hardcore, bei dem erst 10 konventionelle und danach 10 RPT Wiederholungen ausgeführt werden. Eine wirklich interessante Variante - und die wohl effektivste Möglichkeit, um innerhalb von 3 Wochen ins Übertraining zu geraten - wenn man es so macht wie ich, also 10 Wdh bis zum MV und danach so kurze Pausen, dass man gerade genug Kraft für die nächste Wdh gesammelt hat... *uglysmilie*


Ich trainiere meine Sätze seit 25 Jahren generell bis zum MV, und abgesehen von der Erfahrung mit PITT Hardcore - und ein paar Wochen später beinahe mit DC - bin ich noch nie ins Übertraining geraten. Für mich persönlich steht fest, dass ein Training mit einfachem MV nicht ins Übertraning führt; ich muss schon Intensitätstechniken anwenden und diese auch ganz schön übertreiben, um an den Punkt zu kommen. Wobei ich betonen möchte, dass ÜT für mich eine wirklich neue Erfahrung ist, auf deren Wiederholung ich nicht wirklich Wert lege. *smashsmilie*

Nun also Doggcrap. Dante ist ja schon ein ordentlicher Brocken, der auch gerne mal unverblümt seine Meinung kundtut. Alleine dafür hat er bei mir schonmal einen Pluspunkt. DC basiert auf 3 RPT-Sätzen, mit 12-15 Atemzügen dazwischen - was sich seeehr gut anfühlt. Auch das Prinzip von 1-Satz-je-Muskelgruppe mit revolvierenden Übungen ist absolut einleuchtend. Dante ist aber auch ein Mann der Extreme, was sich in seinen Überlegungen zu Maximalkontraktion und Extreme Stretching widerspiegelt, die ich weder logisch nachvollziehen kann, noch praktisch teilen will. Hier stelle ich für mich fest, dass ich nichts in mein Training einfliessen lasse, von dem ich nicht überzeugt bin, was meine Trainingszeit nur unnötig verlängert und was mich unnötig quält. Versteht mich bitte nicht falsch: Auch ich habe früher Atemkniebeugen ausgeführt, 20 WDH mit 160 kg auf dem Rücken, ich habe mich gestretcht bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus und ich habe fast jeden meiner Sätze mit einer Maximalkontraktion abgeschlossen. Rückblickend behaupte ich, dass mir nichts davon wirklich etwas gebracht hat, weder für meine Erholung, noch für das Muskelwachstum. Zumindest nicht in einem Umfang, der mir aufgefallen ist und damit in Relation zum Aufwand steht. Es mag sein, dass richtig ausgeführtes Extreme Stretching für die Rehabilitation etwas bringt, aber neben dem fehlenden, wissenschaftlich unterlegtem Beweis für diese These kann ich mich für meinen Teil darauf zurückziehen, dass meine Reha auch ohne diese Maßnahmen hervorragend funktioniert. Ich trainiere Mo und Do ein GK-Programm, mit einem Satz je Muskelgruppe, der sich wiederum in 3 bis zum absoluten MV durchgeführten RP-Sätzen aufsplittet, mit 2 unterschiedlichen Übungen für die beiden Tage, die ich dann tausche, wenn ich keine Steigerung mehr erzielen kann. Also durchaus vieles von Dante, aber eben nicht Alles, zumal das Einzige, woran ich heute wirklich glaube Progression ist - und Periodisierung, sowie ein kurzes und hartes Training bis zum Muskelversagen und - dosiert - darüber hinaus. Nach 3 Monaten Herumexperimentieren stelle ich für mich fest, dass diese Form von RPT die vielversprechendste Variante für die Ausführung meiner Trainingssätze ist, weitaus effektiver als die Supersätze oder Reduktionssätze, die ich von meiner HIT-Zeit kenne....

Apropos Training: Heute habe ich als Sahnehäubchen das erste Mal seit langer Zeit wieder Kniebeugen eingeplant. In den letzten Jahren habe ich - wenn überhaupt - KB eher mit Spielgewichten (110-120 kg) trainiert, zumal ich krankheitsbedingt oft unter Gelenkschmerzen gelitten habe, eine üble Begleiterscheinung von CFS, die ich mit einer massiven Erhöhung meiner Magnesiumzufuhr endlich in den Griff gekriegt habe (ebenso wie meine langjährigen Herzrhytmusstörungen, aber das ist ein anderes Thema). Nachdem ich mich mit ordentlichem RPT-Beinpressen vor 2 Wochen derart ins All gebeamt habe, dass ich die darauf folgende Nacht nicht schlafen konnte, haben meine Oberschenkel während der 14-tägigen Zwangspause einen guten cm auf aktuell 67 cm zugelegt. Grund genug doch mal zu schauen, ob ich mich wenigstens einigermassen wieder im Bereich "normaler" Gewichte bewegen kann, allerdings ganz konventionell und ohne jegliches RPT, diese Form der Selbstvernichtung bleibt im Beintraining künftig ausschließlich meinen Waden vorbehalten, mit denen ich - siehe Ziele - ja etwas ganz Besonderes vorhabe... *teufelsmilie*

Heute Abend poste ich Euch meinen aktuellen Trainingsplan.

Bis dahin frohes Schaffen *hantelueberkopfsmilie*
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon _Nimmersatt » 30 Sep 2010 15:50

Wow, wieder ein sehr schöner Beitrag. Etwas lang um mal eben drüber zu schauen aber der, wenn man sich die Zeit genommen hat, wirklich lohnenswert zu lesen ist. Man bekommt eine Menge von verschieden Trainingsmethoden zu hören, kann bereits vorhandenes Wissen damit eventuell verbinden oder einfach was Neues dabei lernen. Auch toll, wie du beschreibst, wie individuell man doch auf die verschienden Systeme anspricht und das ein dogmatisches Festhalten nicht immer die richtige Lösung ist. Der individuelle Weg ist da sehr richtig das Entscheidende. Schön daran erinnert zu werden. Ich freu mich auf deinen Trainingsplan. :)

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon QQQ » 30 Sep 2010 16:10

also ich denke ,dass du deine ernährungsweise wohl umstellen musstest und deinen darm sanieren musstest
von 107 auf 87 in 2 wochen ist unmöglich btw^^ ausser du hast ne fettabsaugung gemacht lol
was hast du denn gemacht um das cfs in ordnung zu bekommen

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Brustumfang (cm): 123
Oberschenkelumfang (cm): 67
Wadenumfang (cm): 41
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Grenzgänger » 30 Sep 2010 18:02

QQQ hat geschrieben:also ich denke ,dass du deine ernährungsweise wohl umstellen musstest und deinen darm sanieren musstest
von 107 auf 87 in 2 wochen ist unmöglich btw^^ ausser du hast ne fettabsaugung gemacht lol
was hast du denn gemacht um das cfs in ordnung zu bekommen


Stimmt, das musste ich wohl... *teufelsmilie*

Die 20 kg stimmen schon, war sicherlich auch ne Menge Wasser dabei, aber mit einer Diät bestehend aus einem Apfel und einer Dose Thunfisch (im Saft) am Tag kann fast jeder einen zweistelligen Gewichtsverlust "hinbekommen". Eine entsprechende Grundmasse und völlige Ignoranz gegenüber Hungergefühlen und Nebenwirkungen natürlich vorausgesetzt *uglysmilie*

6 Wochen später hatte ich ja auch schon wieder 93 kg, bei erheblich besserer Form, die ich dann auch gute 10 Jahre - bis zu dem Tage, an dem ich meine Frau und ihre exzellenten Kochkünste kennengelernt hatte - gehalten habe :p
Werde am WE mal nach Bildern aus der Zeit suchen, ich hoffe, ich werde fündig - es lohnt sich :D
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Eliois » 30 Sep 2010 18:25

Les auch mit, hier kann man nur was lesen! #04# #06#

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Mrs. TB5050 » 30 Sep 2010 19:06

sehr schön geschrieben! :)
Abo ---> bestellt! :D

wünsche Dir ganz viel Erfolg! #04#

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Grenzgänger » 30 Sep 2010 19:24

Schön, es füllt sich ja langsam hier - dann erstmal ein herzliches Willkommen an alle Besucher meines Logs #13#

So, wie versprochen, nachfolgend etwas zu meinem Training:

  • Ich trainiere an 2 Tagen in der Woche
  • ein Ganzkörperprogramm
  • mit einer Übung pro Muskel
  • und einem Rest-Pause-Satz je Übung (Ausnahme: Kniebeugen und Kreuzheben)
  • wobei sich die Übungen an Tag 1 und 2 unterscheiden
  • die Ausführung erfolgt in sauberer Technik, mit einer Kadenz von ca. 6 Sekunden
  • Ein Rest-Pause-Satz besteht aus 3 Satzeinheiten, von denen die erste mit 8 bis 12 WDH bis zum positiven Muskelversagen ausgeführt wird, Einheit 2 und 3 folgen direkt im Anschluss nach jeweils 15 Atemzügen Pause
  • jede TE wird entweder das Gewicht oder die Anzahl der (Gesamt)WDH des Satzes erhöht
  • Weitere Intensitätstechniken kommen nicht zum Einsatz (wäre ja auch *etwas* selbstmörderisch *uglysmilie* )

Mein heutiges Programm bestand aus folgenden Übungen (Angaben aller pro RP-Einheit durchgeführten WDH)

[list][*]T-Bar-Rudern: 70 kg x 9/5/3
[*]Dips mit 15 kg: 12/5/3
[*]SZ-Frontziehen: 35 x 10/5/3
[*]SZ Scott Curls: 40 x 10/4/2
[*]Trizepsdrücken am Seilzug: 75 x 11/5/2
[*]Wadenheben stehend: 100 x 16/6/5
[*]Kniebeuge: 110 x 10 ; 143
Gesamtrainingsdauer: ~ 45 Minuten

Zu den Übungen muss ich anmerken, dass ich aktuell um eine Verletzung herum trainiere, ich habe seit Monaten eine hartnäckige Bizepssehnenentzündung, die nur langsam verschwindet. Gegen die Entzündung nehme ich Teufelskralle und seit kurzem zusätzlich jeden Abend Aspirin, was die Entzündung deutlich - aber leider noch nicht vollständig - zurückgedrängt hat. Aus diesem Grund habe ich kürzlich alle Übungen gestrichen, bei denen ich auch nur ansatzweise Probleme verspüre , unter anderen - leider - alle Überkopf Zug- und Drückübungen, darunter auch Klimmzüge und Nackendrücken. Heute habe ich das erste Mal SZ-Frontziehen ausprobiert, was ganz ordentlich geklappt hat und neben Shrugs wohl die zweite Übung in meinem Schulterkatalog darstellt. Seitheben funktioniert auch nicht ohne Probleme, weshalb ich leider auch von dieser Variante Abstand nehmen musste, aber besser ein paar Wochen Einschränkungen bei den Übungen, als ein dauerhaftes Problem mit der Bizepssehne, oder?

In meinem nächsten Beitrag werde ich Euch etwas zu meiner aktuellen Ernährung erzählen, hier befinde ich mich noch in der Experimentierphase, wobei ich final wohl auf eine kohlehydratreduzierte Diät hinauslaufen werde, allerdings mit etwas mehr Fundament, als vor 20 Jahren :D

Ich wünsche Euch allen einen schönen, besinnlichen Abend :)
Euer Grenzgänger
Zuletzt geändert von Grenzgänger am 14 Okt 2010 13:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Grenzgänger » 30 Sep 2010 19:56

QQQ hat geschrieben:was hast du denn gemacht um das cfs in ordnung zu bekommen


Erstmal viel gelesen und experimentiert, ich hatte in 9 Monaten Krankschreibung ja ausreichend Zeit, mich in das Thema einzulesen und praktikabel mit dem Erlernten zu befassen. Über die Jahre habe ich an der Zusammensetzung meiner Therapie gearbeitet, die mich heute nahezu beschwerdefrei durch den Tag gehen lässt. Wer jemanden kennen sollte, der CFS hat - insbesondere in der schweren Form, die mich erwischt hat, weiss, was das heisst - und wie hilflos die betreuenden Ärzte in der Regel sind. Für diesen Fall gebe ich Euch gerne einen Einblick in meine aktuelle Therapie, weitere Infos gerne per PM.

Aktuelle tägliche Medikation

  • 12 mg NAD(H) (und zwar Nicotinsäureamid-Adenin-Dinukleotid, eine Vitamin B3 Vorstufe, die erheblichen Einfluss auf den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien hat. ACHTUNG: Nicht mit Niacinamide verwechseln, das ist die leider völlig unwirksame - und billig herzustellende - Vorstufe von NAD, die von unseriösen Firmen gerne als NADH verkauft wird)
  • 3g Kreatin (Creapure)
  • 2g L-Carnitin (Carnipure)
  • 700 mg Sägepalmextrakt als DHT-Blocker (ein erhöhter DHT-Spiegel ist neben der Stoffwechselstörung in den Mitochondrien das Hauptproblem von CFS). SPE ist übrigens auch ein hervorragendes Mittel gegen erblich bedingten Haarausfall - und preiswert noch dazu...
  • B- und C-Vitamine
  • 1200 mg Magnesium
  • 20 mg Zink + Selen

Anmerkung: KEINE der o.g. Substanzen bewirkt bei einem gesunden Menschen irgendeine leistungsteigernde Wirkung, das gilt auch für das in BB-Kreisen so beliebte Kreatin oder das angeblich für die Fettverbrennung hilfreiche Carnitin (Schwachsinn!). Die Medikation bewirkt lediglich einen gewissen Ausgleich des beim CFS-Patienten gestörten Energiestoffwechsels, was möglicherweise mit einer gestörten RNase-L Produktion zusammenhängt, die wiederum Einfluss auf die Synthese bzw. Extraktion o.g. Substanzen in den Nebennieren nimmt. Bevor ich jetzt aber zu sehr abschweife, beende ich meinen medizinischen Exkurs, wir sind hier ja nicht im Seniorenforum... :D
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon QQQ » 30 Sep 2010 20:19

Interessant wäre , wie man bei dir das cfs diagnostiziert hat und wie sich die bettlägerigkeit symptomatisch geäussert hat.
Die krankheit kann man sicherlich mit einer autoimmunreaktion vergleichen ,auch wenn der begriff etwas schwammig ist

Ausserdem wäre sehr interessant was für eine diät du gemacht hast um die symptome los zu werden

ich vermute,dass eine fett und eiweißreiche kost , viel gekochtes gemüse und sehr wenig kohlenhydrate die beste lösung bei pilzen sind .
hast du auch enzyme und Lactobacillus genommen um den darm wieder in gleichgewicht zu bringen

hat man überhaupt eine koloskopie gemacht?

hast du dir gedanken über die bioverfügbarkeit der mineralien gemacht ?oder benutzt du zink und selen aus dem supermarkt

du nimmst aber viel sägepalmextract
da würde es schon allein 100€ im monat kosten laut meinen juvenilen informationen^^
Zuletzt geändert von QQQ am 30 Sep 2010 20:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon Grenzgänger » 30 Sep 2010 20:39

QQQ hat geschrieben:Interessant wäre , wie man bei dir das cfs diagnostiziert hat und wie sich die bettlägerigkeit symptomatisch geäussert hat.
Die krankheit kann man sicherlich mit einer autoimmunreaktion vergleichen ,auch wenn der begriff etwas schwammig ist


Mit einer Ausschlussdiagnose - inklusive umfassendem CT - in der DKD Wiesbaden. Das war aber auch schon alles, was man dort für mich tun konnte. Bei den Symptonen ist das schwerwiegendste wohl die extreme, permanente Müdigkeit, vergleichbar nur für Menschen, die mal versucht haben, mehrere Tage am Stück wach zu bleiben, sowie in meinem Fall die hohe Herzsensitivität mit einem Ruhepuls, der damals über 90 Schlägen lag und schon bei einfachem Gehen auf 130 bpm angestiegen ist. Dazu Herzstechen und -rhytmusstörungen bis zum Abwinken, Schwindelgefühl auch im Liegen, migräneartige Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkrheuma, körperliche Schwäche, permanentes Schlafbedürfnis aber ohne erholsamen Schlaf und extreme Vergeßlichkeit. Und das sind nur ein paar der Probleme, an die ich mich gerade - ungerne - erinnere. Und ja, eine extreme Anfälligkeit für Infekte, kaum hatte jemand in meiner Nähe eine Erkältung, musste ich kurz danach Antibiotika wegen einer Lungenentzündung schlucken. Der Vergleich mit einer Autoimmunreaktion passt insoweit, dass es sich bei CFS um eine Autoimmunkrankheit handelt, ähnlich wie Aids, nur nicht ganz so (schnell) tödlich. Der Auslöser ist derzeit noch unbekannt, möglicherweise hat bei den Patienten ein Virus das Immunsystem überlistet, aktuell kloppen sich die Experten, ob gegebenenfalls der dem AIDS-Virus nahestehende Gammaretrovirus XMRV der böse Bube ist, es könnte aber auch Eppstein Barr sein, oder wiederum etwas ganz Anderes. Vielleicht werden wir es in ein paar Jahren erfahren, vielleicht auch nicht. Ich für meinen Teil kann mit der Krankheit zwischenzeitlich sehr gut leben, wenn ich jemandem in einer ähnlichen Situation helfen kann, stehe ich dafür gerne zur Verfügung, auch für wissenschaftliche Anfragen...

Ach ja, Pilze kenne ich auch, sind eine Begleiterscheinung, bedingt durch die Immunschwäche, jedoch nicht die Ursache des Problems - und bei mir auch glücklicherweise Keines mehr. Alle Supplemente, die ich einnehme, haben pharmazeutische Qualität - also nix aus dem Supermarkt. Die Sägepalme kostet als Sabalvit Uno gerade mal 25 EUR die 100er Packung, bei 2 am Tag (Korrektur, es sind 640 mg) bin ich somit von 100 EUR noch ein gutes Stück entfent. In der Summa komme ich aber auf gute 100 EUR, die ich für meine Gesundheit ausgeben muss, aber die bezahle ich nur zu gerne..
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Re: Der alte Mann will's nochmal wissen...

Beitragvon QQQ » 30 Sep 2010 20:49

ich verfolge die entstehung von krankheiten seit mehreren jahren und bei vielen fällen liegt eine mononukleose/epstein vor ,was auch noch total suspekt scheint ist,dass man ironischerweise einige autoimmunkrankheiten durch antibiotikagabe zerstören kann ,wie bsp morbus crohn.
diese krankheiten scheinen immer einen oder mehrere erreger zu haben , vielleicht fördern einige antibiotika die schlimmen bakterien in uns . Auf solche Dinge geht man praktisch nicht ein in der Medizin . Genauso die vielen Pflanzlichen Heilmittel .. Ich kenne schon einige wie bsp Indischen Weirauch . Könnte dir behilflich sein,falls du rheumatische Beschwerden hast.

Edit nur mal zur verdeutlichung

Antibiotika zerstören einige bakterien , wieso sollen sich dann andere nicht besser ausbreiten können.
Zuletzt geändert von QQQ am 30 Sep 2010 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

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