von Bloddy Bonnie » 26 Mai 2012 10:16
Das ist Haarspalterei auf höchstem Niveau, liebe Maddox.
Auf der einen Seite wird dem gesunden Sportler sogar dazu geraten, seine Kh-Speicher NACH dem Training wieder aufzufüllen. Und zwar zum Zwecke einer sportlichen Leistungsverbesserung.
Auf der anderen Seite wird dies dann beim Insuliner als unphysiologischer Zeitpunkt bezeichnet und der ganzen Sache ein "G'schmeckle" angeheftet?
Ich hoffe, ich weiß es besser und es ist nicht so, aber Dein Comment kommt so rüber wie der eines bockigen Kindes, das mit den Nachbarskindern nicht in den Zoo darf.
Und wo bitte betreibe ICH, damit meine ich MICH persönlich und nicht andere Insuliner in irgendeiner Weise Medikamentenmissbrauch, wenn ich mir MEIN mir verschriebenes Medikament verabreiche? Wo habe ich um eine Anleitung zum Medikamentenmissbrauch gebeten? Wie kommst Du darauf, dass ich vorhabe, Insulin in höheren Dosen zu nutzen als nötig und zu anderen Zeitpunkten als zu meinen Mahlzeiten?
Du schreibst selbst so schön den Satz: "......in der Therapie von Diabetikern die Insulinzufuhr den letzten Ausweg darstellt...."
Ich bin nicht Typ I, sondern Typ II, müsste aber dennoch spritzen, weil es auch bei mir der "letzte Ausweg" ist. Der einzige Grund, warum ich nicht spritze ist, weil ich mich konsequent und bis zum Erbrechen an meinen Ernährungsplan mit minimalen Kh am Tag halte und permanent meinen Blutzucker kontrolliere.
Nochmal: Ich hatte meinen Beitrag geschrieben, weil ich eine Diskussion über den entfernten Link anstoßen wollte. Die darin gemachten Angaben sind für Diabetiker meiner Meinung nach nicht nur nicht durchführbar, sie sind sogar gefährlich.
Und darauf hinzuweisen bzw. darüber zu diskutieren, DAS war meine Intention!!!
Ich dachte eigentlich, ich hätte das mit meinem weiteren Beitrag ausreichend erklärt.
@DerAndiii
Ich interpretiere jetzt auch mal und denke, genau das will Maddox damit sagen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Natürlich werden (Achtung, Ironie) Sportler überall auf der Welt dazu gezwungen, zu von den NADAS oder der WADA festgelegten Zeiten zu speisen. Jeder, der nach dem Training einen Müsliriegel isst und sich dann 1 EH spritzt wird sofort wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. Ach was sage ich....Kopf ab, Rübe runter (Achtung, Polemik).
Unter "...nur die Menge Insulin zu verwenden...." ist mMn klar zu verstehen, dass sich nur die Menge EH gespritzt werden darf, die auch in BE's zu sich genommen wurde. Dass diese Menge -so nebenbei- sich aber von Mahlzeit zu Mahlzeit unterscheidet, wird völlig außer Acht gelassen. Und wenn ich nach dem Training ein 700 Kcal-Müsli essen will, dann mache ich das und spritze mir die nötige Menge.
So what?
Mit der Behauptung, dass man eine zeitlich länger andauernde, über den Bedarf hinausgehende Insulingabe wieder deregulieren kann, wäre ich vorsichtig, Andiii. Da habe ich von gleich mehreren Fachleuten das Gegenteil gehört. Das ist auch der Grund, warum ich noch nicht spritzen will. Mit dem Alter steigt die Insulinresistenz der Zellen und man muss sowieso mehr und mehr spritzen. Die gefürchteten Diabetes-Folgekrankheiten kommen fast unausweichlich auf uns zu. Nicht ohne Grund sollte einmal im Jahr z.B. auf diabetischen Fuß untersucht werden (meiner Meinung nach zu selten). Daher versuche ich, so lange wie möglich ohne Insulin auszukommen.
Zum Thema erhöhte Insulinspiegel und deren pathologische Folgen. Pathologisch bedeutet "krankhaft". Da steht wohl Doping nicht an erster Stelle.
Mal abgesehen davon, dass hier z.B. die Hyperinsulinämie mit ständig basal erhöhtem Spiegel -so scheints- völlig vergessen wird (denn die betrifft ggf. auch den Diabetiker, aber nicht nur den, sondern auch den "Gesunden"), ist der wichtigste, direkte pathologische Zustand, den ich mit der Erhöhung des Insulinspiegels durch das Spritzen von Kurzzeitinsulin erreiche (und um das geht es hier) eine Hypoglykose.........und die kann unbehandelt beim Typ I zum Tode führen (gerade erst im Familienkreis erlebt, ein Verwandter wurde mit Dextro in der Hand tot aufgefunden. Er hat es wohl noch realisiert, die Verpackung aber nicht mehr aufbekommen).
Beim Typ II kann es zum Tode führen, dann muss aber schon viel schief gelaufen sein, z.B. Alkohol getrunken. Ansonsten rettet uns Typ IIer die Leber!
Das wird jetzt aber akademisch.
Von einer "Leiterin Ernährung, AAS und Medizin", von der ich doch annehme, dass sie über medizinischen Background verfügt (den ich nebenbei besitze) hätte ich dann aber doch etwas mehr Sachlichkeit und Fairness erwartet.
Und damit bin ich bin raus aus dieser Diskussion. Ich habe jetzt zum zweiten Mal Stellung genommen und glaube nicht, dass wir hier einen Konsens finden werden.
Ich entschuldige mich nochmal bei allen Diabetikern hier im Forum dafür, dass durch meine Beiträge dieser Thread in den -so scheint es- "anrüchigen Bereich" katapultiert wurde.
Das hier ist mein Log! Es gibt viele andere, aber dieses ist meines! Mein Log ist mein bester Freund! Es ist mein Leben!
Ich muss es meistern, wie ich mein Leben meistern muss! Ohne mich ist mein Log nutzlos! Ohne mein Log bin auch ich nutzlos! Mein Log lügt nie!
Ich muss härter und besser sein als mein Gegner, der innere Schweinehund! Denn sonst besiegt er mich! Ich muss ihn besiegen, bevor er mich besiegt!
Das werde ich!
Vor Gott glaube ich und schwöre: Mein Log und ich werden meine Muskeln verteidigen! Wir sind die Bezwinger meiner Fettdepots!
Wir sind die Bewahrer meine Gesundheit, meiner Stärke, meiner Fitness, meines Lebens! Das schwöre ich! Bis kein Fett mehr ist, wo es nicht sein soll!
Nur Muskeln und Stärke und Fitness!
Amen!
Mein Trainingslog
Kratzbürste hat geschrieben:fresse echt wie ein tier .. über das doppelte meines körpergewichtes
abergau hat geschrieben:Das wage ich zu bezweifeln. Wenn du wirklich jeden Tag über 156 kg an fester Nahrung zu dir nehmen würdest, hättest du kein Armproblem; mein Wort drauf!