Hallo Forum,
ich in der Meinnug, dass von den meisten die Ernährungsplanung übertrieben wird. Das gilt natürlich nicht eine Wettkampfvorbereitung. Aber ansonsten halte ich es für völlig überzogen, wenn hier grammgenaue Ernährungsplane aufgestellt werden. Das wird doch ohnehin nicht so umgesetzt und führt nur zu zwanghaftem Verhalten.
Außerdem behaupte ich, dass die meisten ernsthaft Trainierenden zu viel essen. Jedenfalls haben die meisten einen KFA von gut und gerne 20%. Das wird dann meistens bei der Berrechnung des Kalorienbedarfs nicht berücksichtigt. Im Übrigen sollten Anfänger nicht angestiftet werden, sich zu mästen. Der Hunger kommt dem steigender Trainingsintensität und Volumen von selbst.
Es wäre besser, wenn nach Hungergefühl, gesundem Menschenverstand und Spiegelbild gegessen werden würde und nicht nach Zahlen in Form von Ernährungsplänen und Formeln über Kalorien- und Nährstoffbedarf. Die paar Grundregeln der Ernährung (mehrere Mahlzeiten, genügend Protein, u.ä.) sind doch überschaubar und den meisten auch hinreichend bekannt. Meistens ist nur - wie gesagt - die konsequente Umsetzung zu bemängeln.
Ich finde daher zum Beispiel die hier oft gemachte Aussage "Alles zu mindestens 50% eine Frage der Ernährung, o.ä." falsch.
Die Ernährung eine notwendige Bedingung für den Erfolg, aber keine hinreichende Erfolgbedingung.
Denn auch bei perfekter Ernährung wird man ohne gutes Training keinen Erfolg haben. Umgekehrt gilt das nicht im gleichen Maße, sondern die Ernährung muss nur gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllen.
Was meint ihr?


) zugeben.

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