Fornit´s Roid Rechner und Frontloads

Fragen anabole Steroide, Prohormone u. mehr. Kein Handel !!!

Moderator: Team AAS

Phoenix
TA Neuling
 
Beiträge: 4
Registriert: 15 Jul 2004 10:10

Fornit´s Roid Rechner und Frontloads

Beitragvon Phoenix » 16 Jul 2004 09:06

Mal eine Frage zum Roid-Rechner V52:
Wenn ich es richtig verstanden habe wird dort in der Verlaufskurve das jeweils im Körper wirksame synthetische Gesamttestosteron angezeigt. Das körpereigene Testosteron, dessen Produktion ja im Laufe der Kur zunehmend unterdrückt wird, wird dabei nicht berücksichtigt - richtig?
Meine Überlegung ist, ob die Bemühung durch Frontloads einen möglichst gleichmäßigen synthetischen Wirkstoffspiegel hinzubekommen falsch ist, da die abnehmende körpereigene Produktion nicht berücksichtigt wird. In diesem Fall würde eine gleichbleibendes synthetisches Niveau zu einem insgesamt abnehmenden Spiegel führen. Durch die zunehmende Rezeptorsättigung wäre ja eher ein leicht zunehmender Spiegel sinnvoll. Weiterhin führt ein Frontload durch den Peak am Anfang (synthetisch + endogen) wahrscheinlich zu einer schnelleren Unterdrückung der eigenen Produktion.
Zu diesem Thema würde ich gerne mal Fornit´s Meinung (und dies jedes anderen der sich dazu berufen fühlt) hören. Danke!

werbung
Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinem Profil ausschalten.
 


Markus M.
Seitenbetreiber
 
Beiträge: 20125
Registriert: 26 Jan 2004 16:44
Körpergewicht (kg): 108
Körpergröße (cm): 187
Körperfettanteil (%): 17
Oberarmumfang (cm): 44
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Bankdrücken
Ziel Gewicht (kg): 120
Ziel KFA (%): 10

Beitragvon Markus M. » 18 Jul 2004 18:03

Komm weg vom Gedanken mit der Rezeptorensättigung. Wenns so wäre würde ich nicht mehr aufbauen oder müsste mir 10 gramm Testo geben...#16#


Gruß,
Pumpi

Phoenix
TA Neuling
 
Beiträge: 4
Registriert: 15 Jul 2004 10:10

Beitragvon Phoenix » 20 Jul 2004 11:14

Ok, selbst wenn wir mal davon ausgehen dass die Rezeptorsättigung nicht eintritt, bleibt der Kernpunkt der Frage bestehen. Die körpereigene Produktion wird zunehmend unterdrückt und ist nicht im dargestellen synthetischen Spiegel eingerechnet. Wenn der Spiegel schon nicht aus Gründen der Rezeptorsättigung ansteigen muss, so sollte er doch zumindest aus Gründen der Nebenwirkungen gleich bleiben und nicht direkt bei Kurbeginn wesentlich über das Durchschnittsniveau steigen.

Sind Frontloads daher also doch nicht so günstig, weil sie den synthetischen Spiegel schnell auf ein konstantes Niveau bringen, aber zusammen mit der körpereigenen Produktion über Ziel hinausschiessen und dadurch zusätzlich zu einer schnelleren Unterdrückung der eigenen Produktion führen?

Markus M.
Seitenbetreiber
 
Beiträge: 20125
Registriert: 26 Jan 2004 16:44
Körpergewicht (kg): 108
Körpergröße (cm): 187
Körperfettanteil (%): 17
Oberarmumfang (cm): 44
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Bankdrücken
Ziel Gewicht (kg): 120
Ziel KFA (%): 10

RE:

Beitragvon Markus M. » 20 Jul 2004 12:06

Original geschrieben von Phoenix

Ok, selbst wenn wir mal davon ausgehen dass die Rezeptorsättigung nicht eintritt, bleibt der Kernpunkt der Frage bestehen. Die körpereigene Produktion wird zunehmend unterdrückt und ist nicht im dargestellen synthetischen Spiegel eingerechnet. Wenn der Spiegel schon nicht aus Gründen der Rezeptorsättigung ansteigen muss, so sollte er doch zumindest aus Gründen der Nebenwirkungen gleich bleiben und nicht direkt bei Kurbeginn wesentlich über das Durchschnittsniveau steigen.

Sind Frontloads daher also doch nicht so günstig, weil sie den synthetischen Spiegel schnell auf ein konstantes Niveau bringen, aber zusammen mit der körpereigenen Produktion über Ziel hinausschiessen und dadurch zusätzlich zu einer schnelleren Unterdrückung der eigenen Produktion führen?


Ein AAS wirkt erst nach einigen Wochen im vollen Umfang. Es ist wie mit einem Stein der langsam ins Rollen gerät. Da machen selbst Dbol & Co. keine Ausnahme. Richtige Kraftsteigerungen und deutliche Wirkung erst nach einigen Wochen. Zumindest im vollem Umfang. Rezeptorensättigung = Idealzustand. Zumindest interprätiere ich das so...


Pumpi

Phoenix
TA Neuling
 
Beiträge: 4
Registriert: 15 Jul 2004 10:10

Beitragvon Phoenix » 02 Aug 2004 10:20

Da die Nebenwirkungen deutlich schneller eintreten können, halte ich einen Wirkungseintritt nach mehreren Wochen für falsch. Es ist sicherlich richtig, dass erst dann genügend Muskulatur gewachsen ist, dass man eine deutliche Leistungssteigerung spürt. Andere leistungssteigernde Effekte wie mehr Muskelvolumen durch Wasserrentention (= besserer Wirkungsgrad) und verbesserte Kreatin-Synthese treten sicherlich früher ein. Aber mir geht es gar nicht um Rezeptorsättigung.

Meine Frage an Fornit ist: Sollte man beim Roid-Rechner nicht den körpereigenen (zunehmend abfallenden) Testo-Spiegel mit in die Berechnung für einen gleichmäßigen Spiegel aufnehmen? Interessant wäre hierbei ob es feste Richtwerte für einen dosis- und wirkstoffabhängige Unterdrückung der eigenen Produktion gibt? Zusammen mit einer Variable für den individuellen Spiegel (Bluttest beim Doc) müßte sich damit doch eine entsprechende Kurve errechnen lassen.

Warum überhaupt den eingenen Spiegel mit einberechnen: Weil die momentane Kurve nur den künstlichen Spiegel wiedergibt und damit Prozeduren wie Frontloads um die scheinbare Lücke zu Beginn der Kur zu schliessen evtl. überflüssig sind.

Big-T
TA Neuling
 
Beiträge: 34
Registriert: 20 Jul 2004 14:47

Beitragvon Big-T » 02 Aug 2004 10:39

Ich bin kein Experte was das angeht aber ist es nicht so das im Vergleich zu der externen Menge an Testo die Du Deinem Körper mit einer Gabe zuführst die Menge die Dein Körper selber herstellt verschwindend gering ist und deshalb vernachlässigbar ?

Gruss
Big-T

Benutzeravatar
fornit
Gotteskrieger
 
Beiträge: 704
Registriert: 26 Jan 2004 17:31
Ich bin: keine Angabe

Beitragvon fornit » 02 Aug 2004 12:14

Ja, so ist es.

Der Körper produziert ja pro Tag nur ca. 5 - 7 mg Testosteron, die fallen bei einem Frontload mit 500 mg T-E weniger ins Gewicht.

Dazu kommt, dass die Gabe von T-E die endogene T-Produktion schnell und deutlich reduziert. Werde demnächst eine Studie in den Download-Bereich stellen, in der dies deutlich wird.
Da sinkt der LH-Wert im Mittel von ca. 5,0 auf 1,0 - und das binnen 4 Tagen.

Gruß
Zuletzt geändert von fornit am 02 Aug 2004 12:15, insgesamt 1-mal geändert.


Zurück zu Roids & Prohormone

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: E.Dantes, Powerbaer und 1 Gast