Hegemonie der Muskeln

Allgemeine Themen aus der Welt des Bodybuildings. Nicht trainingspezifisch.

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Ramon Zerano
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Hegemonie der Muskeln

Beitragvon Ramon Zerano » 21 Mär 2008 21:08

Hallo Leute und erfahrene BB`s

Ich habe das Problem wenn ich meinen Körper betrachte, dass meine Arme im Vergleich zu den restlichen Muskelpartien sehr überproportioniert sind.

d.h. sie sind im Vergleich zu Schulter und Brust einfach zu voluminös.

Das ist wahrscheinlich auf die genetische Veranlagung zurückzuführen.

Ich habe daher seit nunmehr 2 Jahren keine Arme separat trainiert...lediglich die Unterarme, was nicht unbedingt zum Erfolg führte..sie sind weiter und krasser gewachsen als die übrigen Partien.

Nun ist meine Frage sollte ich vielleicht die Arme trainieren umso sie so definierter aussehen zu lassen, also ein spezielles Arm-definitions-Training oder doch einfach versuchen die anderen Partien mehr zu trainieren um eine gute Symbiose hinzubekommen?
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Beitragvon Achraf » 22 Mär 2008 00:24

Bilder währen sehr hilfreich.danke

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Beitragvon Master_D » 22 Mär 2008 09:32

Es gibt kein Definitionstraining

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Beitragvon eisenjunkie » 22 Mär 2008 09:48

ja, es gibt keine wirkliches definitionstraining. oder wie hast du dir das genau vorgestellt? dass du curls mit 50 wiederholungen machst und dann nur die arme definierst? das wird so nicht hinhauen.
ich bin bei so etwas immer der meinung, dass es mehr sinn macht zu versuchen, seine schwachstellen durch gezieltes training anzupassen, als seine stärken zu vernachlässigen.
wie hast du das in letzter zeit genau gemacht? arme "nur" bei brust, rücken(,...) mittrainiert? hat sich in den 2jahren keine verbesserung eingestellt? hast du die umfänge kontrolliert?
vielleicht eher am brust-, schulter-,...-training arbeiten. genauer tp wäre interessant zu sehen.


achso, und stört dich diese unausgewogene entwicklung überhaupt so sehr? hast du bühnen-ambitionen? gibt nämlich auch schlimmeres als zu gute arme zu haben ;) (meine meinung)
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Beitragvon Runn12 » 22 Mär 2008 11:44

Ich würde nicht versuchen, auf "Definition " zu gehen, anhand der Schilderung Deines Problems ( Arme wachsen auch ohne Armisos) tippe ich eher darauf, dass Du die Armbeteiligung bei den Übungen verringern solltest.

Dazu gibts verschiedene Möglichkeiten : Gewicht um 10 % verringern, die Bewegung etwas langsamer ausführen und darauf achten dass Du die Arme bei bestimmten Übungen nur als Verlängerung des Torsos nutzt. Oftmals wird mehr mit den Armen gezogen / gedrückt, als mit den primären Zielmuskeln.

Nur als Beispiel: Beim Rücken wird gerne viel mit den Armen gezogen, daher sollte man sich hier bewusst auf eine saubere Technik und eine bewusste Kontration mit dem Rücken konzentrieren.
Ich sehe viel zu oft halbe Hohlkreuze und Bizepszugbewegungen bei relativ bescheidenen Rückepartien.
Beantworte keine PMs mehr - es werden einfach zu viele, sorry.

Andro ist ein tolles Board, da findet ihr sicher eine Antwort. Für kostenlose Expertisen fehlt mir einfach die Zeit.

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Ramon Zerano
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Beitragvon Ramon Zerano » 22 Mär 2008 12:29

hallo Leuts...danke für eure Antworten...zuerst schwierig zu sagen ob mich diese Unausgeglichenheit so sehr stört...wenn man im Shirt rumläuft und die Arme gut Masse haben, macht schon was her, es ist halt dann eher das Problem wenn ich den Körper im ganzen betrachte stehen die Deltas kaum hervor weil einfach der Bi-und Trizeps so groß sind.

ja ich habe bisher die Arme nur bei Rücken, Schulter und Brust eben mittrainiert, aber es gab keine gesonderten Armübungen, wie Curls etc.

Aber der Vorredner hat recht...ich glaube das Problem bei mir ist, dass ich bei vielen Übungen, sei es Rücken oder Schulter, einfach zu viel mit den Armen arbeite und sie dadurch ständig stark trainieren...ich habe gestern Rücken trainiert und hab schon wieder im Bizeps MK (natürlich im Rücken auch) vielleicht sollte ich mich tatsächlich versuchen mehr auf den etwaigen Muskel zu konzentrieren...hat beispielsweise jemand einen Tipp die Deltas besser zu reizen ohne die Arme stark mit zu benutzen?


Mein TP derzeit:

Montag: Beine

Dienstag: Brust, Bauch (KH-Drücken flach, KH-Drücken schräg, LH negativ, Fliegende, Butterfly/kabelzug)

Mittwoch: Pause

Donnerstag:
Rücken, Unterarm (Kreuzheben, Rudern einarmig mit KH`s, Rudern mit engem Griff am Kabelturm, Klimmziehen zur Brust und in den Nacken)

Freitag:Pause
Samstag: Pause

Sonntag:
Schulter, Bauch (LH- Schlulterdrücken im stehen Hinterkopf/VorKopf, KH-Schulterdrücken, Seitheben, Frontheben)

(Übungen für Bauch, Unterarm, Beine habe ich nicht aufgeführt, da sie ja hier nichts zur Sache beitragen.)
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Beitragvon germany2oo7 » 22 Mär 2008 12:50

Ich habe das selbe Problem wie du und wäre für weitere Tipps auch sehr dankbar ! :)

MfG
CrashOverride hat geschrieben:weiß nicht ob du die glücksbärchis (noch) kennst. Jedenfalls erinnerst du mich immer an Brummbärchi ^^. Das war der Blaue mit der Gewitterwolke aufm Bauch.

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Beitragvon TheCutMan » 22 Mär 2008 14:07

Gerade bei dein Schultern eignet sich eine Vorerschöpfung mittels Seithebe-Varianten bzw. mittels Frontheben gut, um die jeweiligen Schulteranteile vorzuerschöpfen. So werden sie dann beim anschließenden Schulterdrücken zum limitierenden Faktor und nicht der Trizeps.

Beim Brust-Workout ist ebenfalls eine Vorerschöpfung denkbar. Hierbei bevorzuge ich aber, mich schlichtweg dadurch mehr auf die Brust zu fixieren, indem ich bei den LH- Drückbewegungen die Arme nicht durchstrecke im oberen Punkt der Bewegung. So hält man einerseits Spannung auf dem Brustmuskel und reduziert die Trizepsbelastung, der - je näher der Arm der Streckung kommt - immer stärker miteinbezogen wird.

Im Rückentraining würde ich bei Rudervarianten raten, das Gewicht nicht zu weit nach oben zu ziehen. Bei Übungen wie LH Rudern oder KH Rudern das Gewicht eher gen Bauchnabel ziehen. Dadurch wird der Oberarm nicht so sehr gebeugt und somit weniger der Bizeps beansprucht.

Generell vor allem bei den Aufwärmsätzen gezielt auf die Zielmuskulatur konzentrieren. So erreicht man einen schnell einen guten Blutfluss in die Zielmuskulatur und es fällt leichter, die mind-muscle-connection herzustellen.

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Beitragvon Ramon Zerano » 22 Mär 2008 14:53

gute ideen bisher...also meinst du bei Schulter eher mit Seitheben anzufangen und dann beim Drücken nicht ganz bis durchzudrücken sondern eher etwas abzufälchen wenn man so will um den Trizeps nicht mit einzubeziehen...ich habe tatsächlich bei jeder Übung bisher immer einen vollen Bewegungsradius ausgeführt und die Arme stets ganz durchgestreckt.
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Beitragvon TheCutMan » 22 Mär 2008 15:05

Man kann durchaus auch mal eine Kombination aus Seitheben + Seitheben in Vorbeuge + Frontheben anwenden, um die Schultern etwas vorzuermüden.

Bei der eigentlich Drückbewegung dann aber nicht "abfälschen". Kontrollierte Bewegung mit speziellem Fokus auf die Schultermuskulatur. Beim Schulterdrücken ist die Streckung allerdings weniger einflussreich in Bezug auf die Trizepsbelastung als beim Bankdrücken.

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Beitragvon Ramon Zerano » 22 Mär 2008 15:30

ok dann versuch ich beim bankdrücken mal nicht ganz durchzudrücken was evtl. sogar eine gewichtsreduktion mit sich zieht, da man so nicht mehr die möglichkeit hat, sich mit durchgestreckten armen kurz zu erholen.

wenn du vom vorermüden sprichst, meinst du dann die sätze seit bzw frontheben bis zur erschöpfung trainieren oder nur zur erwärmung diese übungen vorher absolvieren?
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Beitragvon TheCutMan » 22 Mär 2008 15:34

Ramon Zerano hat geschrieben:ok dann versuch ich beim bankdrücken mal nicht ganz durchzudrücken was evtl. sogar eine gewichtsreduktion mit sich zieht, da man so nicht mehr die möglichkeit hat, sich mit durchgestreckten armen kurz zu erholen.

Das sollte man meines Erachtens generell beim Bankdrücken machen. Dieses oben durchschnaufen nimmt die Belastung vom Muskel und man kann ebenso gut die Hantel wieder ablegen. Das hat nichts mit einem Satz zu tun, sondern es sind Einzelwiederholungen, bei denen die time under tension dann stets nur einige Sekunden beträgt.
Vielleicht etwas übertrieben diese Ansicht, aber so sehe ich das...


wenn du vom vorermüden sprichst, meinst du dann die sätze seit bzw frontheben bis zur erschöpfung trainieren oder nur zur erwärmung diese übungen vorher absolvieren?

Es sollten schon Arbeitssätze sein, allerdings musst du dabei nicht zwingend zum Versagen gehen. Einfach ausprobieren, womit du zurechtkommst.

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Beitragvon Runn12 » 22 Mär 2008 17:18

sehr guter vorschlag, cutman ! vorerschöpfung ist auch was gang feines ! alternativ kann man auch die bewegungsamplituden bei einigen übungen verkürzen, um bestimmte muskeln "aussen vor" zu halten.
Beantworte keine PMs mehr - es werden einfach zu viele, sorry.

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Beitragvon Ramon Zerano » 22 Mär 2008 20:48

Hier noch mal ein Bild was ich noch gefunden habe...ich glaube hier wird schon gut deutlich wovon ich rede...
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon maffin » 22 Mär 2008 20:55

Bei Dir sticht vor Allem der Trizeps sehr heraus. Dieser ist im Verhältnis schon sehr stark, jedoch post Du auch nicht richtig, Du ziehst die Schulterblätter zusammen, der Lat wird garnicht ausgefahren. Mit dem Lat draussen wirkt das schon anders. Um das besser beurteilen zu können, wäre ein Frontpic gut geeignet.
Dennoch würde ich froh sein, dass ich so starke Arme habe, andere müssen um jeden CM kämpfen #04#

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