TEAM-ANDRO.com

Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Nebenwirkungen von AAS und anderen Substanzen.

Moderator: Team AAS

Benutzeravatar
Grenzgänger
TA Power Member
 
Beiträge: 2244
Registriert: 14 Sep 2010 21:19
Körpergewicht (kg): 105
Körpergröße (cm): 187
Körperfettanteil (%): 15
Trainingsbeginn (Jahr): 1985
Bankdrücken (kg): 145
Kniebeugen (kg): 235
Kreuzheben (kg): 270
Oberarmumfang (cm): 46
Brustumfang (cm): 123
Oberschenkelumfang (cm): 67
Wadenumfang (cm): 41
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Sonstiges
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Dips
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Ja
Kampfsportart: Boxen
Ziel Gewicht (kg): 105
Ziel KFA (%): 10
Studio: hier und dort
Fachgebiet I: Training
Fachgebiet II: Ernährung
Ich bin: entspannt

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon Grenzgänger » 13 Nov 2010 10:27

Guten Morgen Ingo,
das kann ich sehr gut nachvollziehen, Deine beiden Racker haben Dich heute Morgen sicherlich schon gut auf Trab gehalten, aber wie Du schon geschrieben hast - gibt es was Schöneres? :)

Mich würde mal interessieren, wie Du die Entwicklung des natural BB betrachtest und ob Du vorhast, Dich in diesem Bereich stärker zu engagieren...
"A day without laughter is a day wasted." Charlie Chaplin

"For a man to conquer himself is the first and noblest of all victories." Plato

"Sports do not build character. They reveal it." Heywood Broun

Mein Log - jetzt mit ALLEN Bildern der gesamten, verdammten Historie :D


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinem Profil ausschalten.
 


Benutzeravatar
sin.bas
TA Elite Member
 
Beiträge: 8576
Registriert: 18 Feb 2010 15:31

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon sin.bas » 13 Nov 2010 10:37

Ingo würdest du dir wünschen, dass deine Kinder auch mit Bodybuilding anfangen?

bb@cham
 

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon bb@cham » 13 Nov 2010 10:46

sin.bas hat geschrieben:Ingo würdest du dir wünschen, dass deine Kinder auch mit Bodybuilding anfangen?


die frage war hier ungefähr 3x und sogar eine seite davor *sonstsmilie*

bb@cham
 

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon bb@cham » 13 Nov 2010 10:47

ingo bolz hat geschrieben:
ManuelMMM hat geschrieben:Hey Ingo,

wirst du deinen Sohn/deine Söhne auch an den Sport heranführen, wenn sie mal älter sind?
Ob sie den Sport dann auch mögen ist ja eine andere Sache.

Wenn sie dann nicht natural bleiben würden, wäre das wirklich nicht mehr nachzuvollziehen.
Obwohl so etwas kann man ja öfters beobachten: Eltern rauchen, haben eventuell schon gesundheitliche Folgen dadurch und verbieten ihren Kindern das Rauchen ("das ist so schlecht!") und die Kinder scheren sich einen Dreck darum und rauchen was das Zeug hält.

Eine Bitte hätte ich noch: Könntest du eventuell noch ein paar Bilder von deiner aktiven Zeit posten? WK-Bilder in allen Grundposen, Offseason Bilder, Bilder von deiner zwischenzeitlichen off-steroid-zeit, etc. Das wäre echt super :)


Hallo ManuelMMM,

wenn die beiden den Sport einmal mögen werden, warum nicht. Gott sei Dank habe ich noch viel Zeit, bis es vielleicht mal soweit ist, da die beiden noch sehr jung sind. Natürlich würde ich unseren Sport nur "clean" akzeptieren und alles in meiner Macht stehende unternehmen, um den Wahnsinn, den ich vor meiner Erkrankung für normal hielt, zu verhindern.

Fotos kommen noch!

LG

Ingo

Benutzeravatar
Grenzgänger
TA Power Member
 
Beiträge: 2244
Registriert: 14 Sep 2010 21:19
Körpergewicht (kg): 105
Körpergröße (cm): 187
Körperfettanteil (%): 15
Trainingsbeginn (Jahr): 1985
Bankdrücken (kg): 145
Kniebeugen (kg): 235
Kreuzheben (kg): 270
Oberarmumfang (cm): 46
Brustumfang (cm): 123
Oberschenkelumfang (cm): 67
Wadenumfang (cm): 41
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Sonstiges
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Dips
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Ja
Kampfsportart: Boxen
Ziel Gewicht (kg): 105
Ziel KFA (%): 10
Studio: hier und dort
Fachgebiet I: Training
Fachgebiet II: Ernährung
Ich bin: entspannt

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon Grenzgänger » 13 Nov 2010 11:22

stefanco hat geschrieben:Ja, als er dann die Verlockungen des "Nachtlebens und des Milieus" für sich entdeckte, war er oft in Saarbrücken.
Der Hellste war er wohl nicht und leicht beinflussbar.


Naiv passt am Besten. Ja, Roland ist wirklich ganz tief abgesunken und ein trauriges Beispiel dafür wo man landen kann, wenn man sich mit den falschen Leuten umgibt und Niemanden hat, der einen unterstützt. Das Letzte, was ich von ihm gehört habe war ein Artikel zu seinem Drogenprozess 2005, bei dem er mit einem blauen Auge davongekommen ist, danach scheint er wieder Fuss gefasst zu haben. Tatsächlich habe ich ihn aber schon 15 Jahre vorher aus den Augen verloren, ergo als sein Aufstieg begonnen hatte. Ich habe an ihn nur gute Erinnerungen und wünsche ihm von Herzen, dass sein Leben weiterhin in geordneten Bahnen verläuft.
"A day without laughter is a day wasted." Charlie Chaplin

"For a man to conquer himself is the first and noblest of all victories." Plato

"Sports do not build character. They reveal it." Heywood Broun

Mein Log - jetzt mit ALLEN Bildern der gesamten, verdammten Historie :D

Benutzeravatar
ingo bolz
TA Member
 
Beiträge: 177
Registriert: 07 Aug 2009 18:32
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 170
Trainingsbeginn (Jahr): 1988
Bankdrücken (kg): 170
Kniebeugen (kg): 250
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Ja
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Volumen
Lieblingsübung: Kniebeuge
Fachgebiet I: Steroide
Fachgebiet II: Wettkampf
Ich bin: immernoch dabei

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon ingo bolz » 13 Nov 2010 11:27

Grenzgänger hat geschrieben:Guten Morgen Ingo,
das kann ich sehr gut nachvollziehen, Deine beiden Racker haben Dich heute Morgen sicherlich schon gut auf Trab gehalten, aber wie Du schon geschrieben hast - gibt es was Schöneres? :)

Mich würde mal interessieren, wie Du die Entwicklung des natural BB betrachtest und ob Du vorhast, Dich in diesem Bereich stärker zu engagieren...


Hallo Grenzgänger,

meine beiden Racker haben heute Morgen noch tief und fest geschlafen. Ich hänge seid 6.15 bis 12.15 im Krankenhaus an der Maschine.

Die Entwicklung im Bereich natural Bodybuilding sehe ich sehr positiv. Ich glaube und hoffe, dass sich zukünftig da noch viel mehr tun wird.

Die ansteigenden Teilnehmerzahlen beim GNBF sprechen ja für sich! *upsmilie*

Wenn ich den ein oder anderen angehenden Athleten mit meinem Thread dazu ermutigen könnte, natural zu starten....... #10# :)

LG

Ingo
Ingo Bolz "KRANK DURCH DOPING"

Benutzeravatar
ingo bolz
TA Member
 
Beiträge: 177
Registriert: 07 Aug 2009 18:32
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 170
Trainingsbeginn (Jahr): 1988
Bankdrücken (kg): 170
Kniebeugen (kg): 250
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Ja
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Volumen
Lieblingsübung: Kniebeuge
Fachgebiet I: Steroide
Fachgebiet II: Wettkampf
Ich bin: immernoch dabei

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon ingo bolz » 18 Nov 2010 09:55

Hallo Zusammen,

ich habe ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass so viele User, doch sehr sachlich und korrekt geblieben sind.

Aus diesem Grund möchte ich mich zwischendurch mal bei allen hier recht herzlich bedanken! #04# #03#

Da ich ja mittlerweile seid fünf Jahren dialysepflichtig bin, wird wohl irgendwann in naher Zukunft meine Nierentransplantation auf dem Programm stehen. Dies spreche ich kurz an, da einige Patienten die auf ein Transplantat warten, oft zwischen dem fünften uns achten Jahr, der Wartezeit ein Transplantat erhalten. Es ist natürlich möglich, dass es noch dauert, da die durchschnittliche Wartezeit hier in Deutschland acht Jahre beträgt, aber wenn ich mich so bei einigen Bekannten umschaue, geht’s doch hin und wieder mal schneller.

Na gut, ich wollte damit nur sagen, wenn es bei mir plötzlich und unerwartet mal so weit sein sollte, werde ich Euch hier auf dem laufendem halten und versuchen über die Erlebnisse im Krankenhaus zeitnah zu berichten.

Es werden selbstverständlich einige Veränderungen auf mich zukommen, die ich leider nicht nur positiv sehe.

Da wäre z. B. eine hoch dosierte Kortison Medikation, eine dauerhafte Einnahme der üblichen Immunsuppression und die daraus resultierenden Folgen, wie eine erhöhte Infektanfälligkeit und natürlich die eigentliche OP usw.

Vielleicht wäre das für den ein oder anderen hier auch eine interessante Thematik.

LG

Ingo
Ingo Bolz "KRANK DURCH DOPING"

Benutzeravatar
stefanco
Mod Team Bodybuilding & Training
 
Beiträge: 8898
Registriert: 29 Jan 2010 14:45
Körpergewicht (kg): 107
Körpergröße (cm): 178
Körperfettanteil (%): 15
Trainingsbeginn (Jahr): 1982
Bankdrücken (kg): 200
Kniebeugen (kg): 270
Kreuzheben (kg): 340
Oberarmumfang (cm): 47
Brustumfang (cm): 137
Oberschenkelumfang (cm): 72
Wadenumfang (cm): 42
Bauchumfang (cm): 100
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Ja
Trainingsort: Zu Hause
Trainingsplan: Sonstiges
Trainingslog: Ja
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Nein
Ziel Gewicht (kg): 120
Ziel KFA (%): 12
Fachgebiet I: Training

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon stefanco » 18 Nov 2010 16:17

Sicherlich, da schließt sich ja in einem gewissen Sinne der Kreis bei der Bekämpfung der Nebenwirkungen Deiner Dopingvergangenheit.
Bei meinem ehemaligen Trainingspartner wird es auch mal soweit sein, aber es ist jetzt gerade mal ein Jahr seit der Nierenerkrankung vergangen bei ihm.

Benutzeravatar
Wtfacow
TA Stamm Member
 
Beiträge: 575
Registriert: 13 Aug 2010 13:47
Körpergewicht (kg): 97
Körpergröße (cm): 178
Trainingsbeginn (Jahr): 2009
Bankdrücken (kg): 155
Kniebeugen (kg): 160
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Volumen
Trainingslog: Nein
Ziel Gewicht (kg): 100
Ziel KFA (%): 10
Fachgebiet I: Ernährung
Ich bin: Nett ?

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon Wtfacow » 18 Nov 2010 23:15

ingo bolz hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich habe ehrlich gesagt, nicht damit gerechnet, dass so viele User, doch sehr sachlich und korrekt geblieben sind.

Aus diesem Grund möchte ich mich zwischendurch mal bei allen hier recht herzlich bedanken! #04# #03#

Da ich ja mittlerweile seid fünf Jahren dialysepflichtig bin, wird wohl irgendwann in naher Zukunft meine Nierentransplantation auf dem Programm stehen. Dies spreche ich kurz an, da einige Patienten die auf ein Transplantat warten, oft zwischen dem fünften uns achten Jahr, der Wartezeit ein Transplantat erhalten. Es ist natürlich möglich, dass es noch dauert, da die durchschnittliche Wartezeit hier in Deutschland acht Jahre beträgt, aber wenn ich mich so bei einigen Bekannten umschaue, geht’s doch hin und wieder mal schneller.

Na gut, ich wollte damit nur sagen, wenn es bei mir plötzlich und unerwartet mal so weit sein sollte, werde ich Euch hier auf dem laufendem halten und versuchen über die Erlebnisse im Krankenhaus zeitnah zu berichten.

Es werden selbstverständlich einige Veränderungen auf mich zukommen, die ich leider nicht nur positiv sehe.

Da wäre z. B. eine hoch dosierte Kortison Medikation, eine dauerhafte Einnahme der üblichen Immunsuppression und die daraus resultierenden Folgen, wie eine erhöhte Infektanfälligkeit und natürlich die eigentliche OP usw.

Vielleicht wäre das für den ein oder anderen hier auch eine interessante Thematik.

LG

Ingo


Na, da wünsche ich dir natürlich das beste das es vielleicht doch schneller als die üblichen 8 Jahre geht.

Im bezug auf die veränderungen die auf dich zukommen denke ich das du damit gut umgehen kannst /wirst.
Ich erlebe dich hier im internet als eine starke person.
und ich denke das schlimmste hast du bereits überstanden. (die diagnose/das berufliche aus).
Korrigiere mich bitte wen dem nicht so ist.
Ausserdem hast du eine tolle familie die hinter dir steht *upsmilie*

Ich werde auf jedenfall mitlesen wenn du über den verlauf berichten wirst!

lg
Bitte unterlasst die Stoffanfragen.PNs diesbezüglich werden gemeldet und ignoriert!

Ziel bis Ende 2014:

99Kilo auf ca.13% KFA
Flachbankdrücken: 1x170 Kilo

Wir alle gegen die "Fernsehsteuer" 2013 : http://online-boykott.de/de/unterschriftenaktion

Benutzeravatar
mystery_07
TA Member
 
Beiträge: 181
Registriert: 02 Feb 2010 16:09
Körpergewicht (kg): 82
Körpergröße (cm): 178
Körperfettanteil (%): 13
Trainingsbeginn (Jahr): 2006
Bankdrücken (kg): 105
Oberarmumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Klimmzüge
Kampfsport: Ja
Ziel Gewicht (kg): 85
Ziel KFA (%): 9
Ich bin: isobar

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon mystery_07 » 20 Nov 2010 14:24

Ein Bekannter von mir Hat die selbe Geschichte durchmachen müssen...nicht auf das Bodybuilding bezogen.......

Als auf die Dialyse angwiesen war konnte man mit ihm kaum richtig kommunizieren da er immer sehr stark geschwächt war und man im förmlich angesehen hat das er es nicht mehr lange mit macht!!!!!

Nach seiner Nierentransplantation war er wie ausgewechselt und hat eine enorme Gesundheitliche Veränderung gespürt.....vom äußerlichen konnte man es auch deutlich sehen.......

Er musste übrigens 5 1/2 Jahre warten......

Ich wünsche dir das Beste.......und hoffe das alles so gut verläuft wie bei meinem Bekannten und du die selbe positve veränderung erfährst!!!!!!!!!!!!
Geht niemals in der Massephase Jeans kaufen

Gute Ergebnisse basieren auf maximalem Einsatz

Benutzeravatar
ZuckenderBlitz
TA Stamm Member
 
Beiträge: 400
Registriert: 26 Sep 2009 16:49
Körpergewicht (kg): 95
Körpergröße (cm): 184
Körperfettanteil (%): 12
Trainingsbeginn (Jahr): 2006
Bankdrücken (kg): 110
Kniebeugen (kg): 150
Kreuzheben (kg): 180
Oberarmumfang (cm): 44
Brustumfang (cm): 113
Oberschenkelumfang (cm): 67
Wadenumfang (cm): 45
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: HIT
Trainingslog: Ja
Lieblingsübung: Rücken.....
Ziel Gewicht (kg): 115
Ziel KFA (%): 12
Fachgebiet I: Training
Ich bin: depremiert

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon ZuckenderBlitz » 20 Nov 2010 15:23

guter thread
@ingo paar fragen
1. wussten die bekannten(enger familienkreis) eigentlich schon bevor du zur dialyse musstest ueber den einsatz mit anabolikas?
wenn ja, was ham die dazu gemeint?
2. da du ja im krankenhaus gesagt hast dass du anabolikas genommen hast usw .. uebernimmt die krankenkasse die kosten fuer die dialyse behandlungen, die sind bestimmt nicht so billig oder?
3. was hat die gyno operation damals gekostet?
4.hab ich das richtig gelesen das du zeitweise 2 ie wachse genommen hast? kommt mir etwas wenig vor, wenn leute wie coleman usw am ende deer diaet bis zu ueber 30 ie nehmen.( hab ich so innem thread mal gelesen, wenns nicht stimmt bitte verbessern)
5. was war deine schwaechste muskelgruppe, und was haste gemacht damit die genauso gut wird wie der rest?
Besser als der eigene Erfolg, ist der Misserfolg seiner besten Freunde.

"The King of Juice"Ich wurde unempfindlich und rücksichtslos. Ich hatte diesen verrückten Hunger nach Macht und ich gab einen Scheiß auf die Konsequenzen, da ich dachte, dass es keine gäbe. Schließlich war ich 1,90 Meter groß und wog solide 118 Kilo. Ich war der Mann. Bei einer Party, die ich schmiss, brachte eine Fitnessstudio Hure ihre kleine Schwester mit, die vielleicht gerade einmal 14 Jahre alt war. Ich unterhielt mich mit der 14 jährigen und fickte sie dann auf meinem Billardtisch in den Hintern. Warum? Weil ich es verdammt nochmal konnte! Ich hatte einen auf nationaler Ebene antretenden Bodybuilder aus Florida, der mich anbettelte ihm Wachstumshormone im Wert von 10.000 Dollar vorzuschießen. Dieser Typ ist heute ein IFBB Profi. Ich sagte ihm, dass ich ihm das Zeug im Voraus geben würde, wenn er meinen Schwanz lutschte. Ich musste ihn nicht zweimal fragen mir einen zu blasen. Ich bin kein verdammter Homo. Es was ganz einfach ein Machttrip. Ich besaß diesen Typen und er wusste es. Fuck, wenn er meinen Schwanz für Wachstumshormone lutschte, dann gab es nichts, was er nicht für mich tun würde. Meine Mannschaft ging in Striplokale und wir taten, was immer wir wollten. Ich weiß nicht mehr, wie viele flotte Dreier ich mit Stripperinnen aus allen möglichen Clubs hatte.

Benutzeravatar
ingo bolz
TA Member
 
Beiträge: 177
Registriert: 07 Aug 2009 18:32
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 170
Trainingsbeginn (Jahr): 1988
Bankdrücken (kg): 170
Kniebeugen (kg): 250
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Ja
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Volumen
Lieblingsübung: Kniebeuge
Fachgebiet I: Steroide
Fachgebiet II: Wettkampf
Ich bin: immernoch dabei

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon ingo bolz » 23 Nov 2010 10:05

mystery_07 hat geschrieben:Ein Bekannter von mir Hat die selbe Geschichte durchmachen müssen...nicht auf das Bodybuilding bezogen.......

Als auf die Dialyse angwiesen war konnte man mit ihm kaum richtig kommunizieren da er immer sehr stark geschwächt war und man im förmlich angesehen hat das er es nicht mehr lange mit macht!!!!!

Nach seiner Nierentransplantation war er wie ausgewechselt und hat eine enorme Gesundheitliche Veränderung gespürt.....vom äußerlichen konnte man es auch deutlich sehen.......

Er musste übrigens 5 1/2 Jahre warten......

Ich wünsche dir das Beste.......und hoffe das alles so gut verläuft wie bei meinem Bekannten und du die selbe positve veränderung erfährst!!!!!!!!!!!!


Hallo mystery_07,

Diese von Dir beschriebene körperliche Schwäche hängt unteranderem, sehr oft mit der Flüssigkeitsabnahme während der Dialyse zusammen. Eine Restausscheidung ist bei sehr vielen Dialysepatienten nicht mehr vorhanden! Das heißt, es ist somit kein urinieren mehr möglich!

Hier mal ein paar Erläuterungen zu Flüssigkeit, Phosphat, Kalium und Erythropoetin (Epo).

Da die Hämodialyse nicht kontinuierlich stattfindet, sammeln sich zwischen den Dialysen Wasser und Giftstoffe im Blut an. Die Stoffe, die man mit dem Essen und Trinken in den Körper aufnimmt, werden somit nicht mehr ausreichend ausgeschieden und müssen während einer Dialysebehandlung entfernt werden.

Einem Hämodialyse-Patienten ist es nicht erlaubt, beliebige Mengen Flüssigkeit zu trinken. Bei einer Niereninsuffizienz ist der Wasserhaushalt des Körpers gestört, je nach Patient mehr oder weniger. Einigen Patienten ist es gerade einmal möglich, einen Liter Flüssigkeit täglich zu trinken. Man sollte dabei bedenken, dass bereits in vielen Lebensmitteln reichlich Flüssigkeit enthalten ist. Die überschüssige angesammelte Flüssigkeit (Wasser) zwischen zwei Dialysen wird dem Körper bei einer Dialysebehandlung über das Blut entzogen. Damit wird die natürliche Wasserregulation, für die normalerweise die Nieren verantwortlich sind, von einer Dialysemaschine ersetzt. Die Abnahmemenge der Flüssigkeit bei jeder Dialyse wird über das Gewicht des Patienten bestimmt, indem vom behandelnden Arzt oder Ärztin ein sog. Trockengewicht festgelegt wird.

Deshalb wird der Patient vor und nach der Dialyse gewogen. Das Trockengewicht kann man als das Idealgewicht des Patienten betrachten. Das Gewicht, das beim Wiegen vor der Dialyse über dem Trockengewicht liegt, wird – wie schon gesagt – über das Blut bei der Dialysebehandlung entzogen. Je nach Körpergewicht und Größe des Patienten kann eine Abnahmemenge bei einem zu hohen Flüssigkeitskonsum zwischen den Dialysen bis zu fünf Kilogramm oder mehr betragen. Ein zu hohes Körpergewicht über dem festgelegten Trockengewicht ist für den Körper des Patienten sehr belastend und kann zu zusätzlichen gesundheitlichen Problemen führen.

Meine Nieren haben Gott sei Dank noch eine Restfunktion, sodass mir die beschriebene Abnahme der Körperflüssigkeit während meiner Dialyse erspart bleibt. Ich kann täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu mir nehmen, die ich mithilfe von Medikamenten (Diuretika) über den natürlichen Weg (Urin) ausscheiden kann. Dieser Zustand könnte sich aber jederzeit ändern. #05#

Nahrungsmittel, die einen hohen Phosphatgehalt aufweisen, müssen stark reduziert werden. Phosphat ist ein Salzbestandteil und kann mit der Dialyse nicht genügend entfernt werden. Deshalb steigen die Phosphatwerte im Blut an. Aus diesem Grund muss ich Phosphatbinder in Tablettenform zu jeder Mahlzeit einnehmen, in der Phosphat enthalten ist.

Mithilfe der regelmäßigen Einnahme zu den Mahlzeiten wird dieses Salz in der Nahrung gebunden. Ist der Phosphatwert im Blut zu hoch, kann das dauerhaft zu einer Überfunktion der Nebenschilddrüsen oder bis hin zu Gefäß- und Knochenschäden führen. Darüber hinaus kann ein zu hoher Phosphatgehalt zu einem sehr intensiven Juckreiz der Haut führen. Deshalb muss ich phosphatreiche Lebensmittel und vor allem Lebensmittel mit hohem Gehalt an Konservierungsstoffen (E-Stoffe) meiden. Mir ist es nur erlaubt, 100 bis 120 g Protein bei 90 kg Körpergewicht zu konsumieren, weil sehr viele proteinreiche Nahrungsmittel phosphathaltig sind. Um den Phosphatspiegel kontrollieren zu können, sollte ich diese angegebene Menge nicht überschreiten. Diese Menge ist nicht viel für einen ehemaligen Wettkampf-Bodybuilder, der täglich 400 bis 600 g Protein konsumierte. Mittlerweile ist mir aber klar geworden, dass ich meinen Proteinkonsum vor der Erkrankung unnötig übertrieben habe und dieser möglicherweise auch schädlich für meine Nieren war.

Ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut kann zu schwerwiegenden Funktionsstörungen der Muskeln und damit insbesondere des Herzens führen. Deshalb sind Lebensmittel, die sehr viel Kalium enthalten, wie frisches Obst, Obstsäfte, Pommes frites, Gemüse, Nüsse – um nur einige Lebensmittelarten zu nennen –, dringend zu vermeiden. Kranke Nieren sind nicht mehr fähig, Kalium in ausreichender Menge aus dem Blut zu filtern. In den ersten beiden Jahren meiner Erkrankung war das Kaliumproblem für mich noch nicht von großer Bedeutung. Meine Kaliumwerte waren immer noch einigermaßen niedrig. Seit Sommer 2008 hat sich dieser Zustand geändert, sodass ich kaliumreiche Lebensmittel zukünftig reduzieren muss.

Ein weiteres Handicap ist ein Mangel an Erythropoetin (Epo), einem Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark anregt. Bis zu 90 Prozent des Epos bilden unsere Nieren, einen kleinen Teil auch die Leber.
Da meine Nieren nicht mehr voll funktionsfähig sind, habe ich folgerichtig einen Epomangel. Dieser Zustand führt zu einer Verdünnung des Blutes und resultiert in einer Blutarmut (Anämie). Um einer Blutarmut einigermaßen entgegenzuwirken, bekommt man bei einer Niereninsuffizienz Epo als Medikament in Form einer subkutanen oder intravenösen Injektion verabreicht. Damit Epo ausreichend wirken kann, müssen zudem die Eisenspeicher des Körpers gut gefüllt sein. Deswegen bekommen Dialysepatienten zu einer Epo-Medikation nach Bedarf zusätzlich Eisenpräparate verabreicht.

Als vor circa 20 Jahren Epo noch nicht als Medikament zur Verfügung stand, bekam ein nierenkranker Mensch zur Vermehrung der roten Blutkörperchen Bluttransfusionen. Bei jeder Transfusion war die Möglichkeit der Übertragung einer Infektionskrankheit gegeben. Es konnten Erkrankungen wie Hepatitis B und C (Gelbsucht) sowie HIV (Aids) auf einen Patienten übertragen werden. Somit sind die Vorteile einer Epo-Medikation für Patienten bei einem Nierenversagen überzeugend. Die Gefahr einer Übertragung von Infektionskrankheiten wird deutlich gesenkt. Zum anderen nehmen das allgemeine Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit zu, wenn sich das Blutbild bessert. Da kann ich nur sagen: ein Hoch auf die medizinische Forschung und den daraus resultierenden medizinischen Fortschritt.

Das hört sich bis jetzt relativ harmlos an, aber ein weiteres Problem beim Thema Epo gibt es leider doch.

Weil meine Nieren nicht genügend Epo produzieren, habe ich einen Mangel an roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Die roten Blutkörperchen haben die Aufgabe, unseren Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Der prozentuale Anteil der roten Blutkörperchen am Blutvolumen wird im Hämatokrit-Wert gemessen (Hk oder Hkt). Steigt der Hk zu hoch an, so nimmt natürlich die Zähigkeit des Blutes zu. Das hat zur Folge, dass sich der Strömungswiderstand in den Blutgefäßen gefährlich erhöht. Bei einem gesunden Mann beträgt der Hk-Referenzwert zwischen 40 und 53 Prozent und bei der Frau 36 bis 48 Prozent. Bei nierenkranken Menschen wird der Hk mit Unterstützung einer Epo-Medikation konstant zwischen 30 und 40 Prozent gehalten. In Studien wurde festgestellt, dass dieser Hk-Wert zum allgemeinen Wohlbefinden und zudem aus medizinischer Sicht optimal für den Dialysepatienten sei. Ein höherer Hk als 30 bis 40 Prozent könnte je nach Patient mit gesundheitlichen Problemen verbunden sein, wie eine unerwünschte Mehrbelastung des Herzens und einer Blutdruckerhöhung. Außerdem besteht die Gefahr, dass Blutgerinnsel entstehen, die zu Gefäß- oder Shuntverschlüssen führen könnten.

Weil es wegen der resultierenden gesundheitlichen Probleme nicht möglich ist, den Hämatokrit-Wert eines Nierenkranken dem eines gesunden Menschen anzugleichen, hat ein nierenkranker Mensch erhebliche Nachteile in der Lebensqualität. Denn nur ein mit Sauerstoff ausreichend versorgter Körper ist voll leistungsfähig. Demnach ist ein nierenkranker Mensch trotz einer Epo-Medikation in der Körperleistung und Lebensqualität immer noch eingeschränkt.

LG

Ingo
Ingo Bolz "KRANK DURCH DOPING"

Benutzeravatar
mystery_07
TA Member
 
Beiträge: 181
Registriert: 02 Feb 2010 16:09
Körpergewicht (kg): 82
Körpergröße (cm): 178
Körperfettanteil (%): 13
Trainingsbeginn (Jahr): 2006
Bankdrücken (kg): 105
Oberarmumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Klimmzüge
Kampfsport: Ja
Ziel Gewicht (kg): 85
Ziel KFA (%): 9
Ich bin: isobar

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon mystery_07 » 23 Nov 2010 15:21

Omg...zu viele Medizinischebegriffe musste 2 mal durchlesen.......... :o :o :o

Aber Inofmationsreicherbericht!!!!

Zu welchen speziellen Schädigungen des Knochens kann der zu hohe Phosphatanteil führen???

Wird dadurch das Konchenmark geschädigt????
Geht niemals in der Massephase Jeans kaufen

Gute Ergebnisse basieren auf maximalem Einsatz

Benutzeravatar
ingo bolz
TA Member
 
Beiträge: 177
Registriert: 07 Aug 2009 18:32
Körpergewicht (kg): 90
Körpergröße (cm): 170
Trainingsbeginn (Jahr): 1988
Bankdrücken (kg): 170
Kniebeugen (kg): 250
Wettkampferfahrung: Ja
Steroiderfahrung: Ja
Trainingsort: Studio
Trainingsplan: Volumen
Lieblingsübung: Kniebeuge
Fachgebiet I: Steroide
Fachgebiet II: Wettkampf
Ich bin: immernoch dabei

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon ingo bolz » 24 Nov 2010 13:32

Hallo mystery_07,

ein dauerhaft zu hoher Phosphatgehalt im Körper kann zu einem Entzug von Calcium aus den Knochen und zu einer Knochenerweichung führen, außerdem zu Organ und Gefäßverkalkungen.

Zum Knochenmark muß ich ehrlich gesagt meinen behandelnden Nephrologen fragen. #05#

LG

Ingo
Ingo Bolz "KRANK DURCH DOPING"

Benutzeravatar
mystery_07
TA Member
 
Beiträge: 181
Registriert: 02 Feb 2010 16:09
Körpergewicht (kg): 82
Körpergröße (cm): 178
Körperfettanteil (%): 13
Trainingsbeginn (Jahr): 2006
Bankdrücken (kg): 105
Oberarmumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Trainingsort: Studio
Lieblingsübung: Klimmzüge
Kampfsport: Ja
Ziel Gewicht (kg): 85
Ziel KFA (%): 9
Ich bin: isobar

Re: Ingo Bolz: AAS-Dialyse-Training-Wettkampf-Smalltalk

Beitragvon mystery_07 » 24 Nov 2010 20:32

na dann ist eine Osteoporose vorprogrammiert.....

danke für die schnelle Antwort Ingo
Geht niemals in der Massephase Jeans kaufen

Gute Ergebnisse basieren auf maximalem Einsatz

VorherigeNächste

Zurück zu AAS und Nebenwirkungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast