muhkuh123 hat geschrieben: PS: super Arbeit, die du dir da machst, alles auseinander nimmst, darüber nachdenkst, recherchierst und vorallem andere daran teilhaben lässt

Vielen Dank für die Blumen. Ich denke, dass das Thema Kraftsport/BB/etc. viel zu häufig sehr konservativ gehandhabt wird. Dass die Profis den ganzen Tag am Futtern sind, muss für uns (natural) Normalos nicht konsequent so fort geführt werden.
muhkuh123 hat geschrieben:@SpaceGhost: d.h. du würdest Refeeds jeglicher Art (nicht zu verwechseln mit Cheatdays oder ähnlichem Krams) quasi als verschwendete Zeit ansehen?
Weiterhin: Was sagst du zum abnehmenden Leptin-Level über die Zeit der kcal-Restriktion?
Ich bin seit ersten Januar auf Diät, was bei mir bedeutet, dass ich täglich 16 bis 18 Stunden faste und 4 bis 6 Stunden esse*. Meiner Beobachtung nach sind Plateaus und Wasserretention durch eben genau Refeeds zu umgehen. Inhaltlich funktioniert das bei mir so, dass ich eine Art Zick-Zack-Schema fahre. Ich esse "zuviel" an meinen Trainingstagen (Mo, Mi, Fr) und "zuwenig" an meinen Nicht-Trainingstagen. Protein bleibt an allen Tagen jeweils ungefahr gleich, an den Trainingstagen sind es deutlich mehr KH. Wenn es jetzt noch zu Plateaus kommt, werden die Kohlenhydrate nach und nach gesenkt.
Diese Methode begegnet den Plateaus und der Leptin-Problematik meiner Erfahrung nach recht treffsicher.
Cheatdays/Cheatmeals gibts bei mir überhaupt nicht. Die geplanten und kontrollierten Refeeds dreimal die Woche sind alles, was ich machen würde. Auch im Falle des Aufbaus werden durch diese Refeeds übermäßige Fettanlagerungen weitestgehend vermieden.
*Ich ernähre mich das ganze Jahr mit diesem Schema. Wie beschrieben eignet sich diese Warrior Diät oder Intermittent Fasting oder wie man es nennen will meiner Meinung nach sowohl für Diät als auch für Erhaltung und Aufbau. Zur Erklärung der Refeeds habe ich nur meine aktuelle Situation geschildert.