Leberwerte - Fachklinik Hepatologie -> Bridgen oder Abset

Nebenwirkungen von AAS und anderen Substanzen.

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Karsan
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Leberwerte - Fachklinik Hepatologie -> Bridgen oder Abset

Beitragvon Karsan am 11 Jul 2007 15:18

Hallo Sportsfreunde!


Vielleicht kann sich ein kundiger Mensch mal meine Geschichte durchlesen und mir sagen, ob meine Werte tatsächlich (individuell) unbedenklich und "gesund" sind.


Laut meiner Hausärztin sind meine mehr oder minder permanent erhöhten Leberwerte nicht besorgniserregend. Mein Cholesterinwert sei auch noch in Ordnung, solange der Triglyceridwert im Rahmen bleibt. Beides sei schlicht auf genetische Disposition zurückzuführen.

Mehrmaliges Abtasten über die Jahre ergab keine Auffälligkeiten, Test auf Hepatitis war negativ. Meine Blutbilder waren ansonsten immer in Ordnung, hin und wieder kleine Erhöhungen im weißen Blutbild wegen Infektionen, seit ich auf Stoff bin geringfügige Erhöhung der Erythrozyten. (~6 T/l, Hämatokrit am oberen Grenzwert, aber normal)


Mit konkreten Blutwerten kann ich erst ab '04 aufwarten, aber seit jeher war mein Cholesterinwert grenzwertig oder leicht erhöht.
Meine Leberwerte wurden erst ab '04 gemessen, und machen seitdem meist aus mir unerfindlichen Gründen Berg- und Talfahrten. Alle Werte waren noch nie im Referenzwert!


Seit 2006 habe ich Erfahrungen mit Steroiden gesammelt, max. 700mg TestoE/Woche, max. 460mg DrostaE/Woche. Zweimal 3 Wochen 30mg Dianabol ed.


Kleine Übsicht über meine Werte: (leider wurden nicht ALLE regelmäßig gemessen)

15.03.2004:

GOT: 167 u/l (<35)*
GPT: 81 u/l (<45)*
GGT: 27 u/l (<55)
Cholesterin: 177 mg/dl
Triglyceride: 51 mg/dl

(schlechte Ernährung, -hin und wieder- zu viel Alkohol)

16.02.05:

GGT: 17 u/l (<55)
Cholesterin: 228 mg/dl*
Triglyceride: 82 mg/dl


04.04.2005:
GOT: 121 u/l (<35)*
GPT: 105 u/l (<45)*
GGT: 44 u/l (<55)

(hier führe ich die Werte auf Psychopharmaka zurück die ich damals kurzfristig genommen habe, seitdem bewusst gesündere Ernährung!)

24.08.05:

GPT: 45 u/l (<45)
GGT: 39 u/l (<55)
Cholesterin: 222 mg/dl*
LDL Chol.: 144 mg/dl
HDL Chol.: 43 mg/dl
Triglyceride: 51 mg/dl


Ab hier auf Steroiden:

13.09.2006

GOT: 54 u/l (<35)*
GPT: 79 u/l (<45)*
GGT: 20 u/l (<55)

23.10.2006 + 31.10.2006 (zweifache Messung)

GOT: 40 u/l (<35)*
GPT: 75 u/l (<45)
GGT: 19 u/l (<55)

(Lustigerweise trat diese geringe Werteverbesserung NACH 2 Wochen Dianabol ein! Wohlgemerkt erstmalige Anwendung eines oralen Steroids)

16.11.2006

Cholesterin: 199 mg/dl
LDL Chol.: 146 mg/dl
HDL Chol.: 38 mg/dl*
Triglyceride: 73 mg/dl

11.07.2007:

GOT: 65 u/l (<35)*
GPT: 78 u/l (<45)*
GGT: 14 u/l (<55)
Cholesterin: 203 mg/dl*
LDL Chol.: 146 mg/dl
HDL Chol.: 39 mg/dl*
Triglyceride: 88 mg/dl

(Cholesterin erklärt sich wohl durch 20 Wochen Drostanolon + 12 Wochen Low-Carb Diät, einziges Medikament: Roaccutan 20mg e2d (Erhaltungsdosis seit ca. 1/2 Jahr))



Alles Verhältnismäßig in Ordnung?
Bedenklich: keine oralen Steroide (1-2mal im Jahr für 4 Wochen) ?
Bedenklich: selbst Aspirineinnahme sollte ich mir gründlich überlegen?


Vielen vielen Dank im Voraus!

Karsan
Zuletzt geändert von Karsan am 25 Jul 2007 18:09, insgesamt 2-mal geändert.

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Beitragvon Markus M. am 11 Jul 2007 15:28

15.03.2004:

GOT: 167 u/l (<35)*
GPT: 81 u/l (<45)*
GGT: 27 u/l (<55)
Cholesterin: 177 mg/dl
Triglyceride: 51 mg/dl

(schlechte Ernährung, -hin und wieder- zu viel Alkohol)


Das sieht eher nach was anderes aus als nach hin und wieder zu viel Alkohol. Dann wäre lediglich der GGT wert erhöht...

Ich würde mal zum Facharzt für Innere Medizin gehen und der soll mal schauen. Ständig Erhöhungen der GPT und GOT werte um da 2-4 x ist denke ich NICHT normal.

Alles Gute!

Gruss,
Markus

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Beitragvon kockie am 11 Jul 2007 15:34

Als erstes mal ab damit ins AAS-Forum...

Solche Werte können normal sein, gibt es.
Aber sie können sehr wohl auch andere Ursachen haben, und die bekommt man mit Kontrollen und Abtasten nie und nimmer mit!

Du gehörst eigentlich schon vor längerer Zeit zum Hepatologen (Internisten)! Das 'genetisch' kann man dann behaupten, wenn der Rest sicher ausgeschlossen ist. Dazu gehört aber ein wenig mehr als das, was bisher war...

Und vorher natürlich auch keine Roids, ist wohl logisch.

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Beitragvon Karsan am 11 Jul 2007 15:41

Danke für euere Antworten! Noch dazu in dem Tempo :-)


Werd dann wohl mal einen Internisten aufsuchen und weiter berichten!


@Markus:

War definitiv nur hin und wieder Alkohol. Habe ich dem Arzt damals auch wahrheitsgemäß gesagt. Seine Vermutung damals: Muss eine Leberentzündung gewesen sein, da die Werte aber kurze Zeit später am Fallen waren ist dem nicht genauer nachgegangen worden.

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Beitragvon holgiheftig am 11 Jul 2007 15:41

Roa würde ich auch mal sein lassen
Gruß,
holgi

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Beitragvon Markus M. am 11 Jul 2007 15:46

Ich würde alles sein lassen was die Leber belastet. Keine AAS, Medikamente(Roa etc.), Alkohol, Drogen. Dazu gesund ernähren. Die erhöhten Leberwerte + Cholesterinwerte hängen wohl irgendwie miteinander zusammen.

Auf jedenfall zum Facharzt. Der Hausarzt ist definitiv die falsche Anlaufsstelle!

Gruss,
Markus

PS: Hin und wieder Alkohol im Rahmen erhöht niemals die Leberwerte so! Schonmal gar nicht ein GPT und GOT.

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Beitragvon Karsan am 20 Jul 2007 16:23

Jetzt wird es kurios!

Bin jetzt in Behandlung bei einem Facharzt für Innere Medizin (ein Primar), hat gleich eine weitere Blutuntersuchung angeordnet und eine Oberbauchsonographie.


Ergebnis Blutbefund:
Blutsenkung normal.

alkalische Phosphatase: 94 U/l (30-120)
GOT: 97 u/l (<35) !
GPT: 102 u/l (<45)*
GGT: 13 u/l (<55)
LDH: 272 u/l (<248)

Gesamteiweiß: 6.9 g/dl (5.85-8.13)
Albumin: 70.0 rel% - 4.8 g/dl
Alpha-1-Globulin: 2.4 rel% - 0.2 g/dl
Alpha-2-Globulin: 6.3 rel% - 0.4 g/dl
Beta-Globulin: 10.3 rel% - 0.7 g/dl
Gamma-Globulin: 11.0 rel% - 0.8 g/dl

TSH: 1.79 mU/l (0.35-4.94)

Tumormarker:
AFP: 2.34 ng/ml (<10.0)

Serologische Befunde:
CRP quantitativ 0.2 mg/dl (<0.5)

Hepatitisserologie:
Hepatitis-B-S-Antigen, HBc-Antikörper, HAV-Antikörper (IgM), Hepatitis-C-Virus-AK = alles negativ

Cytomegalie Virus IgM AK: 0.1 Index <0.500

Ergebnis Oberbauchsonographie:

Normgroße homogen strukturierte und regulär gelegen Leber. Die Gallenwege normal weit, die Gallenblase dünn- und glattwandig und steinfrei. Pankreas und Retroperitoneum unaufällig. Die Milz regulär gelegen und gut gegen die Umgebung abgrenzbar und homogen strukturiert, sie liegt jedoch größenmäßig im oberen Norm/Grenzbereich.

Größenmäßig im oberen Norm/Grenzbereich gelegen Milz. Im Übrigen keine weiteren Auffälligkeiten. N.B. Doppelniere links nicht auszuschließen.


Mein Fazit: Leberwerte haben sich wiedermal ohne ersichtlichen Grund verschlechtert, innerhalb einer Woche ohne Leberbelastung (seit ~3 Wochen bridge ich mit 150mg TestoE/Woche um mit Clomid und co. keine zusätzliche Belastung reinzubringen, seit 10 Tagen kein Roa, sonst keine Medikamente, Alkohol&Drogen wie auch in den Monaten zuvor garnicht!)

Kommenden Mittwoch habe ich wieder einen Termin beim Facharzt. Bin wirklich gespannt, was dieser zu sagen hat. Seine Vermutung vor den Befunden war schlichtweg eine "leichte Fettleber" genetischen Ursprungs (da alles schließlich vor jedweder Medikamenteneinnahme begonnen hatte). Bei der Sonographie meinte man zu mir, eine Fettleber würde jedoch anders aussehen, meine sei vollkommen normal.

Vielleicht haben kockie&co. ja schon im Vorhinein eine Vermutung :-)

LG+bester Dank,
Karsan[/b]

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Beitragvon Micha K am 20 Jul 2007 19:28

Hi, ist irgendjemand Deiner Ärzte mal auf die Idee gekommen, dass die Werte unter anderem eventuell auf das Training zurückführbar sind?

http://www.jaoa.org/cgi/reprint/101/7/391.pdf

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Beitragvon Valuev am 20 Jul 2007 23:03

Ab in die Fachklinik. Gastroenterilogie

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Beitragvon Karsan am 25 Jul 2007 18:21

Hi!

Mein Internist ist ratlos aufgrund meiner Werte und hat mich an eine Fachklinik für Hepatologie überwiesen zur Abklärung meines Falles.


FOLGENDES PROBLEM

Beruflich muss ich ab und an meine Krankenversicherung wechseln. Darum sollte meine Krankenkasse UNTER KEINEN UMSTÄNDEN von etwaigen Anabolikakonsum erfahren! In dieser Fachklinik würde vermutlich unter Garantie eine Meldung an die KK erfolgen!

Wie soll ich nun vorgehen?

Weiterhin bridgen (150mg TestoE e7d) und zur Untersuchung erscheinen?
Erst Absetzen (~6 Wochen) und 4 Wochen später zur Untersuchung erscheinen?

Wegen meiner momentanen Lebensumstände würde ich Bridgen STARK favorisieren und erst in einigen Monaten komplett absetzen.
Die Frage ist nur, ob dadurch Messwerte (maßgeblich) verfälscht werden bzw. in irgendeiner Weise Hormonwerte (freies Testosteron, FSH usw.) erhoben werden könnten?


Wäre über jede fachkundige Meinung sehr froh! Danke!

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Beitragvon Megagain am 08 Jan 2008 19:01

Karsan hat geschrieben:Hi!


Beruflich muss ich ab und an meine Krankenversicherung wechseln. Darum sollte meine Krankenkasse UNTER KEINEN UMSTÄNDEN von etwaigen Anabolikakonsum erfahren! In dieser Fachklinik würde vermutlich unter Garantie eine Meldung an die KK erfolgen!


dürfen die das überhaupt? gibts da nicht sowas wie ne schweigepflicht?

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Beitragvon breiter am 08 Jan 2008 22:39

Genau da gilt die schweigepflicht meine ich,und ein hormoncheck machen die bestimmt nicht grad so
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