Eventuell hat der rantanplan dafür ja Studien..
Ich bastle gerade an einem Artikel. Der wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen...
Ich muss natürlich sagen, dass ich persönlich die GI-Geschichte und die in diesem Zusammenhang diskutierten Risiken doch etwas ernster nehme als manch anderer hier. Meine Sympathie für das GI/GL-Konzept, für "Insulinmanagement" und LowCarb ist ja kein Geheimnis. Und wenn man einmal eine vorgefertigte Meinung hat, pflegt man die natürlich gerne.
Grundsätzlich habt Ihr aber Recht! Es gibt drei wesentliche
Hauptrisikofaktoren für Diabetes:
genetische Veranlagung,
Bewegungsmangel und
Übergewicht (ich würde übrigens noch Stress dazu zählen).
Das Thema
glykämischer Index/glykämische Last spielt da definitiv nur eine
untergeordnete Rolle und ist vor allem für Personen von Relevanz, die bereits über die typischen Risikofaktoren verfügen (wobei man sich im Klaren darüber sein muss, dass es auch normalgewichtige Personen gibt, die eine gewisse Veranlagung mitbringen).
Ein sportlicher, schlanker Mensch hat grundsätzlich das geringste Diabetesrisiko und hat in der Regel sicherlich keinen Grund panische Schweißausbrüche zu bekommen, wenn er aufgefordert wird Dextrose zu trinken.
Ich bin nun zwar der Auffassung, dass auch der idealtypische Hobby-Bodybuilder gut beraten ist auf den GI zu achten, aber was die PWN-Carbs angeht, sehe ich keine größeren Probleme. Solange man sich nicht den ganzen Tag mit hochglykämischen Sachen vollstopft, sollten die PWN-Carbs
kein ernsthaftes Problem darstellen.
Allerdings bin ich auch der Meinung, dass die Wichtigkeit bzw. die anabole Wirkung des PWN-Carbs in der Regel doch etwas überschätzt wird.