Maltodextrin

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Micha K
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Beitragvon Micha K am 25 Jun 2008 17:09

Zusammenfassung: Das Blutzucker- und Insulinverhalten von Glukose und Malto ist weitgehend ähnlich - ich sehe keine relevanten Unterschiede über einen Zeitraum von 2h.
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HighBrow
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Beitragvon HighBrow am 25 Jun 2008 17:15

Dann lässt sich gemäss deiner Schlussfolgerung sagen, dass das Kosten/Nutzen-Verhältnis für Dextrose spricht.
"Quis custodit custodes?"

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Micha K
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Beitragvon Micha K am 25 Jun 2008 17:18

Hinsichtlich der Kosten/Nutzen ja - ein Plus für Glukose. Angenehmer im Alltag ist Malto.

So, ich mache mich mal langsam zu Fußball auf...

Bissel rumprollen. Bild
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Beitragvon HighBrow am 25 Jun 2008 17:20

Micha K hat geschrieben:Angenehmer im Alltag ist Malto.


wobei das dann auch nicht mehr viel ausmacht, wenn man ne 8%-ige Lösung zugrunde legt.
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Beitragvon maddox am 25 Jun 2008 23:14

Das kann ich aber nicht ganz glauben.

Ich habe jetzt mal noch nicht die Links angeschaut aber die von Ranti reinweg angezweifelten Kurven aufgrund seiner Gefühle kann ich alleine wenn ich von der gängigen Praxis im Radsport, Laufsport und der medizinischen Anwendung an Mucoviscidose -, Darmkranken oder sogar bei Säuglingen nicht ganz nachvollziehen.

Denn dort wird ein schneller hoher Insulinanstieg mit der entsprechenden Hungerast bzw. den danach stark absinkenden BZ nicht gewünscht.

Das wäre für einen Radprofi fatal der benötigt einen langen gleichbleibende Energiezufuhr genau wie Tabellen von Highbrow eigentlich auch darstellen, hoher kurzer Insulinanstieg ist da unerwünscht. Dies wurde mir von dem Malto Produzenten SHS auch so telefonisch bestätigt. Nur weil Micha das in Frage stellt sorry das ist mir die reale Anwendung und die Aussage der SHS aber etwas glaubwürdiger.

100 gr Malto 6 enthält lediglich 0,1 gr Glucose, 0,9 gr. Maltose 2,1 gr. Trisaccharide und 94,5 gr höhere Glucose Saccharide.

#05#

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Micha K
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Beitragvon Micha K am 26 Jun 2008 12:55

Während des Sportwettkampfes wird aber regelmäßig in kleinen Schlucken "nachgefüttert", oder nicht?

http://www.gssiweb.com/Article_Detail.a ... icleid=437
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Beitragvon maddox am 29 Jun 2008 17:30

Das wird unterschiedlich gehandhabt hat aber nichts mit dem ersten direktem Insulinausstoß zu tun , wie gesagt ein hoher Insulinausstoß mit dem dazu gehörigem Heißhungerattacken und dem danach unter Wert absinkendem BZ ist für Ausdauersportler nicht geeignet .

""Nachgefüttert "wird wenn überhaupt alle 40-60 min und liegt eher an der Aufnahmemöglichkeit des individuellen Sportlers dem Malto 19 teilweise in hohen Mengen zu süß ist und der begrenzten Aufnahmefähigkeit der Glykogenspeicher für reine kohlenhydratgetränke.

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Beitragvon grrrr am 30 Jun 2008 10:26

mohltiet!

hmmm, nach einer reihe sehr interessanter exkursionen in die fachwelt, stellt sich für mich weiterhin die frage, was nehme ich denn jetzt postworkout mässig in verbindung mit creatin am besten, dextro oder malto?
wenn malto, welches da am besten, 6, 12 oder 19'er?

vielen dank und sonnige grüsse

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Beitragvon HighBrow am 05 Jul 2008 10:23

im BB ist der hohe Insulinausstoss (welcher durch die Dextrose signifikant höher ausfällt) bzw das Insulin als anaboles Hormon gewünscht.

Bei der Glykogenresynthese ist der Faktor Zeit und Regeneration ausschlaggebend für die Wahl von Malto oder Dextro.
Die Phase 1 der Resynthese (also die ersten 60 mins) läufen über die erhöhte Zell-Permeabilität bei vollständig leeren Speichern ab (hierzu ist die Anwesenheit von Insulin nicht zwingend nötig).
Siehe auf hier auf Seite 3: http://www.nbinw.ethz.ch/education/old_ ... el2002.pdf

Mein Fazit: für maximale Ausreizung des Trainingsreizes bezüglich Muskelwachstum ist Dextrose die 1. Wahl
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Beitragvon Micha K am 10 Jul 2008 20:56

So, mal kurzes Zwischenfazit von mir: Ich habe mich per e-mail an Prof. Dr. Busse vom Institut für Sportmedizin der Uni Leipzig und an die SHS gewendet. Von der SHS habe ich bisher keine Antwort bekommen. Dr. Busse war aber so freundlich mir zu antworten. Er sagte mir, dass das Malto nach seiner Erfahrung bezüglich Blutverfügbarkeit und Insulineffekten gleich ist, aber er selbst keine direkten Vergleichsuntersuchungen zum Insulinverhalten durchgeführt habe. Grundsätzlich setzen sie aber bei Studien zur Glykogensuperkompensation immer Malto ein, weil es subjektiv angenehmer zu trinken ist.
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Beitragvon HighBrow am 11 Jul 2008 05:37

Micha, ruf bei SHS an sonst kannste ewig auf ne Antwort warten.

Blutverfügbarkeit und Insulineffekten sind ja nicht mehr von interesse, es geht nun rein darum 'was besser ist'.

Und wie wir schon gesehen haben ist die Insulinkurve bei Malto und Dextro sehr unterschiedlich.
Darum wird Malto gern im Ausdauerbereich genommen, da es einen kontanten Blutzuckerspiegel liefert und keine Peaks welche für die Leistungsfähigkeit kontraproduktiv sind.

Die Thematik Glykogensuperkompensation und Resynthese ist ja auch schon durch.

Die jetzige Frage ist ja was nachm Training 'besser' ist.
Rein vom Standpunkt des anabolen Umfeldes ist es Dextrose.
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Beitragvon Top-Cop am 11 Jul 2008 08:14

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Beitragvon Micha K am 11 Jul 2008 09:48

HighBrow hat geschrieben:Micha, ruf bei SHS an sonst kannste ewig auf ne Antwort warten.
Na mal sehen, ich wollte eigentlich schriftlich mit denen verkehren, weil ich was schwaz auf weiß wollte und ich gehofft hatte, dass die mir eventuell auch ein paar Verweise für Quellenliteratur nennen.
So wie ich die Antwort von Busse verstanden habe, spricht nichts für große Unterschiede zwischen Malto und Dextro.

Und wie wir schon gesehen haben ist die Insulinkurve bei Malto und Dextro sehr unterschiedlich.
Wo? Die einzigen realen, direkten Vergleichskurven habe ich weiter vorn geliefert, und da zeigte sich eben kein wesentlicher Unterschied.

Darum wird Malto gern im Ausdauerbereich genommen, da es einen kontanten Blutzuckerspiegel liefert und keine Peaks welche für die Leistungsfähigkeit kontraproduktiv sind.

Ich halte diese Peak-Geschichte für überbewertet und glaube noch immer nicht ganz, dass das a) tatsächlich so (gravierend) ist und b) der Grund für den Einsatz von Malto ist.

Die Thematik Glykogensuperkompensation und Resynthese ist ja auch schon durch.
Zur optimalen und vor allem möglichst schnellen Resynthese benötigt es aber einen Zucker, der schnell vom Organismus aufgenommen wird und eine hohe Insulinkurve verursacht. Gerade deswegen ist Vitargo als Glycogenauffüller zwischen kurz aufeinander folgenden Wettkämpfen so gut - es geht schnell ins Blut und hat eine starke Insulinreaktion zur Folge und das obwohl Vitargo viel komplexer und langkettiger ist als jedes Maltodextrin. Im Vergleich zu einem niedermolekularen Zuckersirup führt das langkettige Vitargo zu einem höheren Blutzuckerpeak (10% stärker), der schneller einsetzt (der höchste Peak ist bereits 20 min. eher erreicht) und ebenfalls zu einer signifikant stärkeren Insulinreaktion.
Vgl.: Stephens et al.: Post-exercise ingestion of a unique, high molecular weight glucose polymer solution improves performance during a subsequent bout of cycling exercise. Journal of Sports Sciences, 2007; 1 – 6. (die Studie ist bei vitargo.com als fulltext hinterlegt).
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Beitragvon HighBrow am 11 Jul 2008 11:12

resynthese laeuft in der 1. stufe insulinunabhaengig. erst die zweite phase ist insulinabhaengig. auch nachzulesen in der von mir verlinkten wiss. arbeit.

zurinsulinausschuettung: warum wird kranken malto gegeben und kein dextro? wegen des grossen insulinpeaks der bei malto nicht vorliegt und der besseren vertraeglichkeit.

vitargo ist fuer die belastungsphasen im ausdauersport konzipiert (konstanter blutzuckerspiegel) und nicht nach deinem ansatz zur resynthese - hier ist es fuer phase eins aber auch gut nutzbar.

aber egal. wir sollen deine aussagen und kurven akzeptieren aber alles was wir schreiben sol mit sudien belegt werden???
maddox hatte mit shs telefoniert und die fakten hier auch geschrieben. aber nur weil es ein telefonat war und keine schriftliche korrespondenz sind die aussagen von shs nix wert?
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Beitragvon Don T. am 11 Jul 2008 11:19

Egal nun wie, Ihr werdet so oder so, keinen Unterschied feststellen...oder kaum... :-)
MfG Don T.

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