TEAM-ANDRO.com

Moderate Dose Short Cycles - - UPDATE SEITE 17.

Fragen anabole Steroide, Insulin, IGF-1, Prohormone u. mehr. Kein Handel !!!

Moderator: Team AAS

V3ng3anc3
 

Moderate Dose Short Cycles - - UPDATE SEITE 17.

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 10:33

Einleitung
Grundsätzliche Vorteile eines MDSC
MDSC zum Masseaufbau
MDSC während einer Diät
PCT
„Substanzen die es nicht Wert sind“





Einleitung

Zunächst möchte ich darauf hinweisen , dass sich die folgenden Informationen auf Moderate Dose Short Cyles (MDSC) beziehen. Darüber hinaus gibt es auch andere Ansätze wie z.b. Heavy Burst Short Cycling die eher auf Wettkampathleten zugeschnitten sind. Informationen hierzu könnt ihr ggf. unter http://forums.steroid.com/showthread.php?t=224569 nachlesen.

MDSCs eignen sich besser für Neulinge im AAS Bereich [wobei ich dennoch darauf hinweisen möchte dass für die erste Kur eine traditionelle 12-wöchige Testosteron Kur immer noch am besten geeignet ist] und Freizeit BB’s wie es ja die meisten von uns seien dürften. MDSCs haben den Vorteil, dass Nebenwirkungen minimiert werden können (bei längeren Kuren treten die Nebenwirkungen meist auch erst später auf) und dass ein Großteil der Zuwächse auch nach dem Absetzen erhalten bleibt.

Auf der anderen Seite wird man durch MDSCs nicht 15kg pro Kur zunehmen. Die Erfolge kommen langsamer aber kontinuierlich und vor allem mit deutlich weniger Nebenwirkungen behaftet.

Grundsätzlich ist es unabdingbar, dass man lernt wie man richtig trainiert und sich ernährt (!!) bevor man überhaupt darüber nachdenken sollte Steroide zu benutzen.

Ein typischer MDSC umfasst für mich 4 bis 6 Wochen mit einer mindestens ebenso langen „OFF“ Periode. Nach zwei aufeinanderfolgenden MSCDs mache ich zumeist eine etwas längere Pause von 8 bis 12 Wochen.

Für all diejenigen die Ihren eigenen Körper noch nicht so gut kennen empfehle ich DRINGEND ein komplettes Blutbild vor der ersten Kur machen zu lassen um die eigenen normalen Blutwerte zu bestimmten. Danach solltet Ihr immer vor der nächsten Kur überprüfen ob eure HPTA sich wieder vollständig erholt hat und alle anderen Werte sich im Normbereich befinden.

Unter keinen Umständen würde ich empfehlen die AAS Dosierungen von Kur zu Kur zu erhöhen. Hohe Dosierungen sind nur dann nötig wenn das Körpergewicht weit über dem eigenen natürlichen Limit liegt ODER wenn nicht genug Zeit zwischen den Kuren gelassen wurde um sich komplett zu erholen ODER man einen sehr hohen KF Anteil hat (was mit geringer Steroid-Sensitivität gleichzusetzen ist). Trifft einer der beiden letzten Fälle zu, so ist nicht sinnvoll eine neue Kur zu starten, vielmehr sollten zunächst die Ursachen für den erhöhten Steroid – Bedarf eliminiert werden (längere Off Periode, Senkung des KF Anteils).

Allgemeine Vorteile eines MDSC

MDSCs haben nur geringen Einfluss auf die Blutfettwerte. Sicherlich können sie die Blutfettwerte für einen kurzen Zeitraum deutlich negativ beeinflussen, aber durch die kurze Zeit, die die Blutfettwerte im suboptimalen Bereich sind wird ebenfalls die potentielle Zeit verkürzt in der sich Arterienverkalkungen bilden können. Schlechte Blutfettwerte sind die Hauptursache für schwere Herzerkrankungen (Infarkt).

Nebenwirkungen die häufig mit Androgenen assoziiert werden (Akne, Haarausfall, Prostatavergrößerung,...) können eingeschränkt werden, da es aufgrund der kurzen Kur Länge nur zu einem geringen „Androgen-Buildup“ kommt.

Nebenwirkungen die häufig mit Östrogenen assoziiert werden (Gyno, Hoher Blutdruck) können eingeschränkt werden, da es aufgrund der kurzen Kur Länge nur zu einem geringen „Östrogen-Buildup“ kommt.


Eine hohe Beanspruchung für sämtliche Organe – vor allem aber Leber und Niere – kann vermieden werden.

MDSCs haben den Vorteil einer stark verbesserten Regeneration der HPTA nach Kurende. Daher können auch mehr Zuwächse gehalten werden. [Der Hypotalamus ist bereits nach spätestens 2 Wochen in seiner Wirkungsweise beeinträchtigt, aber die Hypophyse benötigt einen längeren Zeitraum um nicht mehr auf eine LHRH Ausschüttung des Hypotalamus zu reagieren. Daher ist es relativ leicht sich von einem MDSC zu erholen solange die Funktion der Hypophyse nicht beeinträchtigt ist.]

Die Zeit mit erhöhten Östrogenwerten NACH der Kur wird verringert.

MDSCs zum Masseaufbau

MDSCs können sehr effektiv dazu genutzt werden solide Muskelmasse aufzubauen, obwohl man nur eine relativ kurze „ON“ Phase hat. Vor der eigentlichen Kur Phase ist es bei einer Kur zum Masseaufbau sehr wichtig den Körper zu „Primen“.

Das Priming sollte mindestens 4 Wochen vor dem eigentlichen Kurstart begonnen werden und aus einer CKD bestehen. Darüber hinaus würde ich ein Ganzkörpertraining mit hohen Wiederholungszahlen und minimalen Pausen (20-30sec pro Satz, wenigstens 6 Sätze pro Muskelgruppe) in der Woche direkt vor dem Kurbeginn ausführen um die Kohlenhydratspeicher der Muskeln zu entleeren.
Anschließende werden die Muskeln alle Nährstoffe wie eine Art Schwamm aufsaugen. Außerdem kann so einer übermäßigen Fettzunahme entgegengewirkt werden.
Während der „ON“ Phase hat sich für mich eine Viel Protein – Moderate KH – Wenig Fett Diät bewährt.

Die injizierbaren Steroide sollte man am Tag vor dem eigentlichen Kurstart frontloaden und anschließend in der gewünschten Dosierung bis 3 Tage vor Kurende spritzen, damit die Metaboliten bei Kurende den Körper größtenteils verlassen haben.

Orale Steroide werden von Tag 1 bis zum Ende der Kur in gleichbleibender Dosierung eingesetzt.

Nun zu den Steroiden die man während eines MDSC zum Masseaufbau verwenden kann:

Testosteron Propionat:
Dieses Steroid sollte die Basis für alle MDSCs sein, da es einen positiven Effekt auf die Sattelitenzellen ausübt. Darüber hinaus beeinflusst es die GH und IGF-1 Ausschüttung sehr positiv.

Nun hat man mehrere Möglichkeiten die Kur zu ergänzen. Nach meinem dafürhalten ist es nicht nötig mehr als 3 verschiedene Substanzen gleichzeitig einzunehmen und das auch nur wenn diese Substanzen ihre Wirkung über unterschiedliche Mechanismen zur Geltung bringen (Nor, DHT,..). Die folgende Liste enthält keine NOR basierenden AAS, demnach bringt es wenig Testosteron mit mehr als einem dieser Steroide zu kombinieren.

Anadrol
D-Bol
Oral Turinabol


Fortgeschrittene könnten noch Insulin hinzunehmen und/oder die GH Dosis während der Kur erhöhen.

Nochmals: Testosteron am Tag vor dem eigentlichen Kurstart frontloaden (2-3x die Menge die man später täglich injiziert). Tesosteron bis 3 Tage vor dem Kurende verwenden. Orale AAS an Tag 1 beginnen und bis zum letzten Tag durchnehmen. Danach PCT.

MDSCs während einer Diät


MDSCs können auch während einer Diät mit sehr großem Erfolg eingesetzt werden. Tatsächlich benutze ich MDSC fast ausschließlich zu diesem Zweck.

Während des typischen MDSC prime ich während des eigentlichen Kurprozesses (siehe oben). Nach Kurende erhöhe ich meine Kalorien knapp über das „Erhaltungniveau“ um meinem Körper sozusagen ein anaboles Signal zu geben. Die Erholung von solch einer Kur ist sehr einfach. Bis heute habe ich wenn überhaupt, dann nur minimalst, Muskelmasse während der PCT verloren.

Sicherlich kann man bei dieser Kur keine großartigen Zuwächse erwarten, aber die Körperzusammensetzung kann sich (korrekte Ernährung und Cardio vorausgesetzt!) dramatisch verändern.

Injezirbare Steroide und Orale Steroide werden genau so angewendet wie oben bereits beschrieben. Die verwendbaren Substanzen ändern sich allerdings:

Testosterone Propionate or Masteron:
siehe oben.


Nun hat man mehrere Möglichkeiten die Kur zu ergänzen. Nach meinem dafürhalten ist es nicht nötig mehr als 3 verschiedene Substanzen gleichzeitig einzunehmen und das auch nur wenn diese Substanzen ihre Wirkung über unterschiedliche Mechanismen zur Geltung bringen (Nor, DHT,..). Die folgende Liste enthält keine NOR basierenden AAS, demnach bringt es wenig Testosteron mit mehr als einem dieser Steroide zu kombinieren.

Masteron
Testosteron Propionat
Anavar
Oral Turinabol
Winstrol
Halo


Fortgeschrittene könnten noch Insulin hinzunehmen und/oder die GH Dosis während der Kur erhöhen.

PCT

Natürlich ändert sich nichts am PCT Protokoll im Vergleich zu einer Standard 12 Wochen Kur. Meine PCT sieht i.d.R. folgendermaßen aus.


Tag 1: 200mg Clomid / pflanzlicher Testosteron Booster / 11b-HSD-1 Blocker
Tag 2-4: 100mg Clomid / pflanzlicher Testosteron Booste/ 11b-HSD-1 Blocker
Tag 5-21: 50mg Clomid / pflanzlicher Testosteron Booste / 11b-HSD-1 Blocker

Ich benutze Clomid anstatt Nolvadex, da es bei mir besser zu wirken scheint (ich habe beides ausprobiert). Außerdem benutze ich keinen AI wie z.b. Letro während der PCT, da ein sehr niedriger Östrogen Spiegel die Erholung nach einer Kur negativ beeinflussen kann. Desweiteren kann es nach dem absetzten des AI zu einem Östrogen Rebound kommen, was man natürlich verhindern möchte.

Darüber hinaus benutze ich einen 11b-HSD-1 Blocker um den erhöhten Cortisol wert im Anschluss an die Kur in den Griff zu bekommen. Cortisol Managment nach der Kur ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt und wird leider all zu oft übersehen.

Nach den 21 Tagen PCT bleibe ich meist noch 3 Wochen “off” bevor ich wieder einen neuen MDSC starte.

”Substanzen die es nicht wert sind”

Trenbolone: Ein NOR-basierendes Steroid. Ich habe bemerkt, dass die Erholungsphase nach der Kur signifikant verlängert und die HPTA deutlich stärker mitgenommen ist im Vergleich zu anderen Substanzen. Da eine schnelle Erholung der HPTA und des gesamten Körpers eines der Hauptziele von MDSC ist halte ich es für nicht angebracht Tren während eines MDSC zu benutzen. Außerdem sind die Resultate mit Tren nicht sehr viel besser als beispielweise die von Winny um eine längere „Off“ Phase zu rechtfertigen.

NPP : siehe Trenbolone

Lange Esther : Wenn jemand lang verestherte Steroide benutzen wollte, müsste es die Menge die normalerweise in 4-6 Wochen gebraucht würde in einen Zeitraum von 2-3 Wochen quetschen, damit alle Metaboliten bei Kurende wieder aus dem Körper verschwunden sind. Das würde natürlich massive Hormonspitzen verursachen, was wiederum die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen würde. Durch die variierenden Hormonkonzentrationen würden darüber hinaus die erzielbaren Zuwächse beeinträchtigt.


HCG: HCG wird nicht benötigt, da eine Hodenathrophie während eines MDSC ausbleiben sollte.

IFG-1: Ich habe IGF-1LR3 während der PCT und während einer Kur ausprobiert. Meiner Meinung nach ist es das Geld was es kostet nicht Wert. Sicherlich bekommt mach wirklich sehr nette Pumps beim Training und man kann seinen KF Anteil minimal(!) senken, aber dem entgegen stehen eine ganze Reihe möglicher Nebenwirkungen die ich nicht bereit bin in Kauf zu nehmen.

Finasteride: MDSC basiert darauf die AR zu schocken. Finasteride verhindert die DHT Umwandlung was unter diesem Aspekt natürlich nicht wünschenswert ist. Außerdem sind androgene Nebenwirkungen durch die kurze „ON“ Phase ohnehin selten. Wenn jemand wirklich einen DHT Blocker nehmen möchte würde ich zu Nizoral Shampoo o.ä. tendieren.

AIs: Es gibt eigentlich keinen Grund warum man Ais während eines MDSC brauchen würde. Der Östrogen Buildup ist nur minimal. Außerdem hilft Östrogen beim Muskelaufbau. Östrogen so weit wie möglich zu senken (Letro) ist daher kontraproduktiv. Wenn man sehr gynoempfindlich ist kann man niedrig dosiertes Arimidex nehmen.
Zuletzt geändert von V3ng3anc3 am 29 Mai 2007 11:55, insgesamt 2-mal geändert.


Wer die Werbung nicht mag, der kann sie in seinem Profil ausschalten.
 


Benutzeravatar
Tender_Bender
TA Elite Member
 
Beiträge: 5820
Registriert: 17 Aug 2006 11:04
Körpergewicht (kg): 98
Körpergröße (cm): 190
Trainingsbeginn (Jahr): 1993
Oberarmumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Ernährungsplan: Ja
Ich bin: dediziert

Beitragvon Tender_Bender » 29 Mai 2007 11:04

toll aufgearbeitet, danke.

nur der titel "steroid for health" naja, da bin ich eher anderer meinung ;)

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 11:10

Naja das war der Titel den ich auch in meinem englischen orginal hatte. Irgendwie hänge ich da dran. :-)

Sicherlich sind Steroide nicht "gesundheitsförderlich" aber diese Art eine Kur zu gestalten doch sicherlich weniger gesundheitsschädlich als andere Ansätze.. darum "gut / besser" für die gesundheit. ;)

Benutzeravatar
Tender_Bender
TA Elite Member
 
Beiträge: 5820
Registriert: 17 Aug 2006 11:04
Körpergewicht (kg): 98
Körpergröße (cm): 190
Trainingsbeginn (Jahr): 1993
Oberarmumfang (cm): 43
Wettkampferfahrung: Nein
Steroiderfahrung: Nein
Ernährungsplan: Ja
Ich bin: dediziert

Beitragvon Tender_Bender » 29 Mai 2007 11:11

ah ok, mir kam der test doch bekannt vor - du hattest den auf einem ami-board veröffentlicht, oder?

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 11:20

richtig.. hab hier und da auch schonmal drauf verwiesen. Das problem scheint aber zu sein, dass nicht jeder des englischen mächtig ist (nicht weiter schlimm) und darum hab ich das ganze einfach nochmal in deutsch gepostet damit es jeder versteht.
Zuletzt geändert von V3ng3anc3 am 29 Mai 2007 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

malo
 

Beitragvon malo » 29 Mai 2007 11:31

Herzlichen Dank.
Mein Englisch ist ziemlich dürftig. *g*

Mal was anderes interessantes zum lesen.

Benutzeravatar
-Sascha-
TA Premium Member
 
Beiträge: 11996
Registriert: 14 Mai 2006 12:11

Beitragvon -Sascha- » 29 Mai 2007 11:52

Anstatt "Steroids for Health" klänge "Steroids as healthy as it gets" vllt. zutreffender. Bin momentan in Eile und werde mir den Artikel vermutlich erst später durchlesen, daher gerade nicht mehr von mir dazu :)
The trouble with opportunity is that it always comes disguised as hard work.

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 11:57

ich habs umbenannt in "Reasonable Steroid use". Klingt auch ok und so wird wenigstens niemand zu falschen gedanken verleitet.

Jan-
TA Premium Member
 
Beiträge: 15756
Registriert: 19 Mär 2006 23:12
Ich bin: keine Angabe

Beitragvon Jan- » 29 Mai 2007 15:35

Interessanter Ansatz. Wie lange führst du das schon praktisch durch? Aus dem Text entnehme ich, dass du mit den Erfolgen zufrieden bist. Kannst gerne noch ein paar Worte zu deiner persönlichen, praktischen Erfahrung sagen, würde die Allgemeinheit sicher auch gerne hören wollen. :)

Darüber hinaus benutze ich einen 11b-HSD-1 Blocker um den erhöhten Cortisol wert im Anschluss an die Kur in den Griff zu bekommen. Cortisol Managment nach der Kur ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt und wird leider all zu oft übersehen.

Davon höre ich zum ersten Mal. Auch noch nie von dem Blocker in einer Ulab-, geschweige RS-Liste gesehen. Wo gibts das zu erwerben und wie ist der Wirkstoff- oder Handelsname? Wie ist der genaue Wirkmechanismus des Blockers?

Gruß
Jan

PS: Den Artikel könnte man auch ins Portal aufnehmen. #04#

Benutzeravatar
Don Killuminati
TA Elite Member
 
Beiträge: 8211
Registriert: 18 Apr 2006 10:13
Körperfettanteil (%): 6
Kniebeugen (kg): 170
Kreuzheben (kg): 230
Bauchumfang (cm): 78
Wettkampferfahrung: Ja
Trainingsort: Studio
Ernährungsplan: Ja
Kampfsport: Nein
Ziel Gewicht (kg): 125
Ziel KFA (%): 8
Fachgebiet I: Steroide
Fachgebiet II: Ernährung

Beitragvon Don Killuminati » 29 Mai 2007 16:19

@Jan: 11b-HSD-2 Blocker sollen noch effektiver sein und intrazelluläres Cortisol um bis zu 90% reduzieren. Einige Supplementfirmen haben es in ihrem Programm, aber fast nur in den USA und paar in England. ;)

Bei Ulabs wirst du sowas eher nicht finden.
Helgon hat geschrieben:... immer wen mir langweilig ist guck ich in den Roid bereich um mich zu belustigen. Kein scheiß. Die Mods tun mir echt leid. Ich kanns nicht glauben wie verblödet einige Menschen sind *smashsmilie* #01#

abergau hat geschrieben:Zum Absetzen kaufst du dir am besten einen Hut [..]

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 20:46

Jan- hat geschrieben:Interessanter Ansatz. Wie lange führst du das schon praktisch durch? Aus dem Text entnehme ich, dass du mit den Erfolgen zufrieden bist. Kannst gerne noch ein paar Worte zu deiner persönlichen, praktischen Erfahrung sagen, würde die Allgemeinheit sicher auch gerne hören wollen. :)

Darüber hinaus benutze ich einen 11b-HSD-1 Blocker um den erhöhten Cortisol wert im Anschluss an die Kur in den Griff zu bekommen. Cortisol Managment nach der Kur ist einer der wichtigsten Punkte überhaupt und wird leider all zu oft übersehen.

Davon höre ich zum ersten Mal. Auch noch nie von dem Blocker in einer Ulab-, geschweige RS-Liste gesehen. Wo gibts das zu erwerben und wie ist der Wirkstoff- oder Handelsname? Wie ist der genaue Wirkmechanismus des Blockers?

Gruß
Jan

PS: Den Artikel könnte man auch ins Portal aufnehmen. #04#


Den Ansatz verfolge ich schon in verschiedenen Formen seit 4 Jahren. Vorher hab ich natürlich wie die meisten anderen auch die herkömmlichen 10-12 wochen kuren gemacht. meine erste kur vor etwa 7 Jahren war testo/deca. Hab natürlich massiv an gewicht zugenommen aber nach den 12 wochen gings mir wirklich schlecht. Die PCT war die reinste Qual - lustlos usw..

Danach hab ich testo / EQ versucht. War schon besser aber wieder nach den 12 wochen bzw natürlich auch schon zum ende der kur lethargie, usw.. Irgendwann bin ich dann in einem amiforum auf einen Post von Realgains gestoßen. Es ging um 2 On 4 Off. Hörte sich für mich zunächst plausibel an. Hab damals mit Realgains und Karl "nandi" hoffman (RIP) relativ viel PM kontakt zu dem thema gehabt. Also entschloß ich mich diese Art des Kurens selbst mal auszuprobieren.
Ab zum Arzt Blutwerte Checken und und und. Meine erster Short cycle wäre damals testo P / Dianabol gewesen. Das Problem war dass ich in den 2 Wochen zwar etwas zunahm, aber gerade als es sozusagen richtig losging war alles schon wieder vorbei. Die PCT verlief natürlich problemlos und auch sonst hatte ich mit keinerlei nebenwirkungen zu kämpfen...
Damit stand für mich fest. Das system funktioniert aber müsste - wenigstens für meine bedürfnisse - noch etwas verändert werden.

Und somit bin ich dann nach einiger Zeit bei exaxt dem angelangt was ihr hier lest. Das ganze ist so ein bisschen Work in Progress. Manche sachen ändere ich mit der zeit und manche kommen hinzu. So z.b. auch die Sache mit den 11b-HSD-1 Blockern. Die gibt es nun ja noch nicht lange auf dem Markt und ich hab sie ende letzten Jahres zum ersten mal ausprobieren dürfen.
Das ergebniss hat mich wirklich beeindruckt. Meine PCT ist noch NIE so gut verlaufen. Kein merklicher muskelverlust auch weniger müdigkeit usw.
Das Produkt was ich damals benutzt habe und noch heute benutze war von Anabolic Xtreme - Retain.

Der Hauptbestandteil ist 17a-methyl-b-androstenetriol. Dazu gibts auf Pubmed zahlreiche Studien die die Cortisol reduzierende Wirkung belegen. Kann ich jedem nur ans Herz legen. Der einizige mögliche nachteil ist, dass sich eine Methyl-gruppe im Wirkstoff befindet. Wie stark eine mögliche leberbelastung hier ausfällt kann ich nicht wirklich sagen.

AleX

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 29 Mai 2007 22:19

Don Killuminati hat geschrieben:@Jan: 11b-HSD-2 Blocker sollen noch effektiver sein und intrazelluläres Cortisol um bis zu 90% reduzieren. Einige Supplementfirmen haben es in ihrem Programm, aber fast nur in den USA und paar in England. ;)

Bei Ulabs wirst du sowas eher nicht finden.


11b-HSD-2 ist das enzym welches Cortisol zu cortison umwandelt. Das würd ich nicht umbedingt blocken wollen ;)

Jan-
TA Premium Member
 
Beiträge: 15756
Registriert: 19 Mär 2006 23:12
Ich bin: keine Angabe

Beitragvon Jan- » 30 Mai 2007 12:11

Danke für die ausführliche Antwort, AleX. #04#

Benutzeravatar
obkfixx
TA Member
 
Beiträge: 310
Registriert: 08 Jun 2005 21:26
Körpergröße (cm): 180
Kampfsport: Ja
Studio: Health Gym / BBC
Fachgebiet I: Ernährung
Fachgebiet II: Training
Ich bin: Kraftsportler

Beitragvon obkfixx » 30 Mai 2007 12:32

Toller Text. Wir hatten ja früher schonmal Kontakt zu deinem englischen Pendant.
Du sagst selber, dass man die Dosierungen nicht von Kur zu Kur steigern sollte. Wie sieht eine typische Kur bei dir aus (Mengenangabe)? Was wären die mildesten Dosierung und Roids, die man einsetzen könnte, um trotzdem einen Aufbau-Kick zu bekommen?

V3ng3anc3
 

Beitragvon V3ng3anc3 » 30 Mai 2007 13:12

ja früher hatte ich schonmal was geschrieben das ist richtig.

Dosierungmäßig kommt es schon drauf an was man erreichen will..
Ich wiege derzeit so 87-88kg bei 7% KF. Mein einziges Ziel ist das gewicht und die form zu halten bzw etwas zu verbessern. Ich will nicht an Masse zunehmen usw..Daher fahre ich relativ niedrig dosierte Kuren.

zb.

Testo Prop 400mg/W + Oxandrolone 80mg/ED
Testo Prop 400mg/W + Winny 50mg/ED
Masteron 400mg/W + Oxandrolone 80mg/ED

das sind meine 3 "lieblingskuren" mit denen ich immer gute ergebnisse erziele.
Zum Aufbau müsste es schon mehr sein. Die Dosierungen sind aber auch hier von verschiedenen faktoren abhängig. Es kommt sehr darauf an wie gut man auf Roids reagiert. Drüben auf steroid.com z.b. gibt/gab es zwei zeitgenossen (Thaiboxa, Pinnacle) die sich 3G Test, 300mg Drol/tag 1.5g Tren die woche gegeben haben (als extrembeispiel!!) weil deren Körper AAS anscheinend nicht besonders verwerten konnte.
Ich hingegen reagiere an sich gut auch auf niedrige dosierungen. Nen bisschen muss das also jeder für sich selbst rausfinden.
Die niedrigste mögliche Dosierung um massemäßig was zu merken denk ich wäre 300mg Testo P / 40mg D_bol.. ´viel weiter runter würd ich nicht gehen.

alex

Nächste

Zurück zu Roids & Prohormone

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: abergau, b0ne999, bsler1, El Gato, IngoDerDingo, IronMetal, Koolschrank, lukas987, Muscle-Tov, x-plosive und 6 Gäste