von Daniel Hill am 01 Aug 2008 15:46
Ich wende mich gerne an diejenigen, die wenigstens unter wahrem Namen und Identität ihre Meinung äußern. Jene kann ich ernst nehmen und respektiere diese auch.
Meine Einstellung manche Dinge hier nicht zu kommentieren, ist letztendlich ein Folge von direkten Anfeindungen und Angriffen teils unter die Gürtellinie.
Ich bin nicht der erste Fall bei dem dies hier geschehen ist.
Ich erinnere einmal an den Rückzug von Markus Becht aus diesem Forum.
Damals versuchte schon Moni sich gegen Anfeindungen gegen Markus zu wehren, jedoch ohne Erfolg. Ich habe diesen Schritt des Rückzugs nicht gewählt. Denn nach wie vor bin ich dardurch greifbar und eben auch angreifbar.
Ich bin mir sehr bewusst, dass ich in Deutschland einige „Fans“ wie auch „Feinde“ habe, aber das bringt es eben nun einmal mit sich, wenn man in der Öffentlichkeit steht.
Viele vergessen scheinbar auch, dass sich die Welt nicht um Team-Andro dreht.
Für „Fans“ war und bin ich nach wie vor da, dennoch habe ich sehr gut daran getan, mich nie auf „Andro-Schlammschlachten“ einzulassen.
Allein schon bei diesem Thema ist schon wieder klar erkennbar, dass Einige „Feinde“ nicht ein positives Statement stehen lassen können, ohne dies mit einer noch größeren Provokation zu übertrumpfen müssen.
Solange eine solche Situation in Internetforen vorherrscht, sehe ich keinen Sinn zu diskutieren (und dies hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern einfach nur mit Sinnlosigkeit)
Es ist für manchen User scheinbar einfach ein tolles Gefühl einem Athleten, mit dem er sich nie sportlich messen konnte, auf der Nase herum zu tanzen.
Zudem muss man differenzieren, was sportliches Verhalten ist:
Mir wird vorgeworfen ich sei unsportlich. Worauf ich mich fragen muss, warum ich meine Zeit dazu nutzen soll mit einem User, der von vorneherein entweder nur die Absicht eines Streits hat, oder von vorneherein in seiner Meinung festgefahren ist, zu diskutieren?
Da muss man eben die Zeit dann eher sportlich nutzen und sich von Jahr zu Jahr weiterentwickeln und ich denke das ist mir die letzten vier Jahre gelungen.
In keinster Weise schade ich irgendeinem Hobby-, Amatuer- oder gar Profiathleten durch das, was ich tue.
Es mag sein, das in Deutschland einige Amateur-Athleten massiger und wahrscheinlich auch im direkten Vergleich gewinnen würden. Dennoch wurde meine Entscheidung zur Profilizenz offiziell genehmigt. Diese Lizenz wird nicht jedem erteilt, der sie beantragt.
Sowohl für das Nichterteilen, wie auch für das Erteilen gibt es wohl Gründe (Alter, Potential, etc).
Ein Anrecht hat man ja bekanntlich nie darauf.
Jedem der sie beantragen kann, gönne ich dennoch diese Lizenz.
Denn was man daraus macht, bleibt jedem letztendlich selbst überlassen.
Man könnte diese Lizenz mit einem Vogue-Vertrag für Modells vergleichen:
Man kann etwas ganz großes daraus machen, aber auch genauso gar nichts.
Mir eröffnet die Lizenz eine völlig andere Arbeitsgrundlage und für die kurze Zeit, die sie mir zur Verfügung steht bisher, wurden viele Dinge erreicht, die mir sonst unerreichbar geblieben wären.
Zum Thema Arroganz möchte ich abschließend sagen:
Ich hatte das Glück viele Amateure aus Deutschland und auch bekannte Größen des Bodybuildings in Amerika kennenzulernen, denen Arroganz nachgesagt wurde und wird. Nahezu ausnahmslos waren sie mir symphatisch, obwohl meine Meinung vorher durch eben diesen Rufmord negativ geprägt war. Alle hatten eines gemeinsam: Sie waren erfolgreich.
Ob man jetzt argumentieren möchte, dass ich arrogant sei, eben weil ich mit ihnen gut klarkomme, sei nun dahin gestellt.
Ich bilde meine Meinung aber garanitiert nicht mehr durch das, was in irgendwelchen Foren behauptet wird, ohne diese Leute persönlich zu kennen.
Dan