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retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Das Forum für medizinische Fragen bezüglich typischen Problemen im Bodybuilding.

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realfizzy
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retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon realfizzy » 08 Jan 2010 01:43

Hallo,

seit vielen Jahren habe ich probleme mit meinem recten Kniegelenk. Ich habe zwei neue Kreuzbänder (2mal vorne nach erneutem riss), einen teilabriss im aussenmeniskuss und einen Knorpelschaden der schon einmal mit einer mikrofrakturierung behandelt wurde.
Vor 8 Wochen wurde mir dann retropatellar, femurseits eine neue mikrofrakturierung gemacht und eine Bakerzyste entfernt.
Aufgrund der letzten Jahre habe ich eine atrophie von 6 cm gegenüber dem gesunden Bein. Z.Zt. trainiere ich seitengleich mit der gleicher Belastung. Ich habe 6 Woche KA-Training gemacht und bin jetzt seit 2 Tagen erneut auf Hypertrophie umgestiegen. Leider kann ich mein Knie nicht über die Fußspitze hinausbeugen. Also fallen einbeinige Kniebeuge weg, da der Anpressdruck der Patella zu groß ist. Kniebeugen allgemein natürlich auch nicht weil ich zu sehr nach links verlagere.
Beinpresse geht, allerdings ist mein Gluteus zu stark. Ich drücke links und rechts gleich. Danach spüre ich im linken(gesunden) Quad einen leichten Muskelkater, rechts aber nichts im Quad.
Der Beinstrecker bleibt also als einziges übrig. Nur ist da sowohl der Hebel wie auch der Anpressdruck sehr groß.
Hat irgendjemand eine idee wie ich diesen hartnäckigen Quad endlich wieder aufbauen kann?. Mit 1-2 cm differenz kann ich leben, aber nicht mit 6 :-|

PS: Ich habe natürlich die letzten Jahre auch Hypertrophie trainiert und nicht erst 2 Tage wie aus dem Text zu entnehmen ist ;)

Ich bin für jede Hilfe dankbar. Am besten wenn jemand erfahrung mit ähnlichem gemacht hat.
Der Koerper ist eine Anpassungsmaschine. Man muss ihn lediglich manchmal zur Adaption zwingen!


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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon realfizzy » 14 Jan 2010 15:27

So, ich habe eine Lösung gefunden: Isometrisches training. Am Beinstrecker geht das wunderbar und ich spüre endlich das der Muskel mal wieder arbeitet......... :p
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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon juliank » 14 Jan 2010 19:03

Isometrische Übungen mache ich auch wegen erheblicher Knieprobleme. Die Isos bauen, entgegen früherer Meinungen, sehr wohl Muskelmasse auf, nicht nur Kraft. Es gibt noch eine sehr gute Eigengewichtsübung, brauchst kein Studio dazu - Wandsitzen. Der Rücken lehnt an der Wand und Du bildest einen rechten Winkel in der Hüfte und den Knien, als wie wenn Du auf einem Stuhl sitzt. Vorteil gegenüber Beinstrecker: Du kannst den Winkel verändern und damit den Muskel umfassender trainieren. Die Übung ist tierisch anstrengend, Profis schaffen einige Minuten in dieser Position.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon Platysma » 14 Jan 2010 19:10

juliank hat geschrieben:Isometrische Übungen mache ich auch wegen erheblicher Knieprobleme. Die Isos bauen, entgegen früherer Meinungen, sehr wohl Muskelmasse auf, nicht nur Kraft.


Na die Studie möchte ich gern mal sehen!!!!
Geht rein Muskelphysiologisch schon gar nicht in dem Maß, dass es als Alternative genutzt werden könnte.
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abergau hat geschrieben:In dem Musterplan sind die Übungen Kreuzheben, Klimmzüge und Langhantelrudern enthalten - mit diesen kannst du deinen Rücken so "geil" machen, dass das T-Shirt schon beim Überstreifen feucht wird. Mehr Übungen brauchst du nicht.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon juliank » 14 Jan 2010 19:20

Mit einer Studie kann ich nicht dienen, das waren Infos im Internet, seriöse Quellen. Vor allem aber kann ich es für mich bestätigen. Ich habe damit Masse aufbauen können. Sonst hätte ich den Tip nicht so sicher hier weitergegeben.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon Platysma » 14 Jan 2010 19:29

Der Muskel befindet sich im statischen Train in einem tetanisierten Zustand dieser... Das ist im Grunde nur ein Arbeiten der Neurologie.
Kraft ist absolut keine Thema denn diese basiert auf dieser Grundlage nur kann ich auf keinen Fall bei einer merklichen Massezunahme mitgehen. Meine nächste frage wäre dann an dich was du sonst noch außer dieser Statik für deine Beine machst.
Das wird ja nicht alles gewesen sein, oder??

Wenn nicht ist diese Theorie schon nicht mehr verwertbar. Da du mit deiner Technik deine IK verbessest hast du für andere Übungen auch eine bessere Rekrutierung uns somit einen Massezuwachs...
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abergau hat geschrieben:In dem Musterplan sind die Übungen Kreuzheben, Klimmzüge und Langhantelrudern enthalten - mit diesen kannst du deinen Rücken so "geil" machen, dass das T-Shirt schon beim Überstreifen feucht wird. Mehr Übungen brauchst du nicht.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon klabauter » 15 Jan 2010 00:09

hab selber auch (als Folge einer Sportverletzung) eine Retropatellararthrose... gottseidank ist der Patellaknorpel selber recht dick...aber bei dir kommen ja noch einige andere unangenehme dinge hinzu. Kniebeugen würde ich mir wegen des hohen Drucks auf die Kniescheibe nicht getrauen...
ich würde wenn am ehesten noch Beinstrecker machen.. niemals über die schmerzgrenze.. und moderates ausdauertraining dazu, um die Ernährung des Knorpels zu fördern, um es mal trivial auszudrücken.

Zudem würde ich einen Orthopäden/ Sportmediziner/ Physiotherapeuten (oder alles zusammen ;) ) aufsuchen, der sich mit sowas auskennt.
wenn die Muskulatur an dem Bein unterschiedlich ausgeprägt ist, kann das die Beschwerdeproblematik ja auch noch verstärken.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon mike22 » 15 Jan 2010 01:04

Irgendwie sehe ich keinen grund, wieso man mit isometrischen bewegungen keine hypertrophie der myozyten erreichen sollte. Je mehr ich es durchdenke, desto wahrscheinlich kommt mir ein wachstum vor. Selbst bei einer isometrischen kontraktion ist die biochemie im muskel voll aktiv (lactat, Titinsignalling, IGF-1, mTOR etc).

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon Platysma » 15 Jan 2010 09:17

mike22 hat geschrieben:Irgendwie sehe ich keinen grund, wieso man mit isometrischen bewegungen keine hypertrophie der myozyten erreichen sollte. Je mehr ich es durchdenke, desto wahrscheinlich kommt mir ein wachstum vor. Selbst bei einer isometrischen kontraktion ist die biochemie im muskel voll aktiv (lactat, Titinsignalling, IGF-1, mTOR etc).


Richtig, dises alles ist aktiv...
Der Wachstumsstimulus wird aber eher durch die kon/exzentrik erzeugt. Bei der Statik bleibt der Muskel jedoch in einer festen Position und es kommt nicht zu den bisher weit vernachlässigten mechanischen Pathways die initial für die Sarkomesplittung wichtig sind.
Wo Isometrie wirkt ist ganz klar die Rehabilitation. Wenn ich einen "atrophierten" Muskel postoperativ o.ä. mit Isometrie bearbeite verbesser ich natürlich die Innervation und demzufolge die Versorgung. Du wirst also evtl bis zum Ausgangslevel kommen.
Will ich aber weiter Masse aufbauen damm muss ich die Sarkomeranzahl, Sarko und Endoplasmatische Retikuli, sämtliche anderen Zellorgenellen, Bindegewebsstrukturen, usw vermehren. Dieses ist in der Form nicht durch Isometrie möglich.

Wir als BB habens doch auch perfektioniert... Oder sieht man einen BB statische Übungen ausführen??
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abergau hat geschrieben:In dem Musterplan sind die Übungen Kreuzheben, Klimmzüge und Langhantelrudern enthalten - mit diesen kannst du deinen Rücken so "geil" machen, dass das T-Shirt schon beim Überstreifen feucht wird. Mehr Übungen brauchst du nicht.

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Re: retropatellarer Knorpelschaden- 6cm atrophie

Beitragvon maddox » 15 Jan 2010 09:47

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