Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

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fresh_75
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Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon fresh_75 » 06 Nov 2008 15:20

Hallo Leute!

Ich habe Probleme mit meinem AC-Gelenk (Arthritis). Orthopäde sagt, das ist vom Bankdrücken und ich will ihm das mal so glauben, da hier der Schmerz am teuflischsten ist. Hab ein Knochenmarködem und das muss von alleine ausheilen. Im schlimmsten Fall muss operiert und ein Stück vom Schlüsselbein entfernt werden. Aber erstmal wird konservativ behandelt. Daher ist meine linke Schulter nur begrenzt belastbar.

Ich kann weiter trainieren, allerdings nur solange ich absolut schmerzfrei bin. Deswegen habe ich mein Training komplett umgestellt und die Gewichte drastisch reduziert. Bankdrücken z.B. von 140kg (10WH) auf max 55kg dafür aber so um die 20WH (3 Sätze). Diese Variante (viel WH, wenig Gewicht) betrifft jetzt alle Muskelgruppen. Solange bis meine Schulter wieder o.k. ist.

Soviel zur Vorgeschichte, jetzt meine Frage an Euch:

Macht es Sinn, bei dieser Art des Trainings Roids oder auch Prohormone einzunehmen? Ich frage deshalb, weil ich in den letzten 3 Monaten ziemlich abgebaut habe und gerne wieder ein wenig mehr wäre. Mir schwebt jetzt kein Äußeres wie Ronnie Coleman oder so vor, eher so in richtung Mens Health Cover plus ev. ein klein wenig mehr (je nachdem wer gerade abgebildet ist ;) )

danke schonmal für Eure Hilfe

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Nightmare77
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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon Nightmare77 » 06 Nov 2008 15:25

Wenn du scheisse Trainierst (weil du´s aufgrund der verletzung nicht anders kannst) bringt dir stoff total garnix.

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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon -Sascha- » 06 Nov 2008 15:57

Mit so einem Training setzt du (im Vergleich zum bereits kürzlich erreichten Ist-Stand) in meinen Augen keinerlei nennenswerte Wachstumsreize, der Vorteil liegt in erster Linie in der Kapilarisierung. Da ist Stoff wenig bis gar nicht erfolgversprechend. Und so ein Men's Health Coverbursche (jedenfalls die überwiegende Mehrheit) kannst du auch ohne Stoff werden.
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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon fresh_75 » 06 Nov 2008 16:31

Naja, die Überlegung wa,r ob 10 WDH mit sagen wir z.B. 120kg der Muskulatur genausoviel Energie abverlangen wie 20 WDH mit 60kg? Wird dadurch nicht auch ein Wachstumsreiz gesetzt?

Mag der Muskel denn nicht wachsen, wenn ich mich von z.B. 60kg/20WDH/3 Sätze auf 75 kg steigere (sofern die Schulter es zulässt)?

Ich hab beim aktuellen Training nur 1 min Pause zwischen den Sätzen. Der 3. Satz ist dann gegen Ende schon recht heavy. Danach bin ich noch am Butterfly und dann am Kabelzug. Und obwohl die Gewichte nicht besonders hoch waren, ist meine Brust nach dem Training komplett leer und ausgepowert.

Und das ist bei allen Muskelgruppen so.

Meinen Trainingsplan (3er Split) hab ich beibehalten, nur Gewichte und WDH angepasst.

Hab gleich mal ein paar alte Mens Health Cover begutachtet. Ist doch nicht mehr so wirklich das Gelbe vom Ei. Hatte die irgendwie "besser" in Erinnerung...

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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon Nightmare77 » 06 Nov 2008 20:01

Natürlich kannst du mit "weniger" Gewicht als früher auch Intensiv genug Trainieren.
Kurze Pausen, Lange Sätze und so.

Musst du ausprobieren bis wohin du beschwerdefrei trainieren kannst und dann entscheiden.
(Wenn du mit 55kg Trainierst, und vor deinen beschwerden mit 140x10 gemacht hast, ist das noch nichma aufwärmprogramm, das kannste knicken egal was du machst denk ich).

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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon fresh_75 » 07 Nov 2008 19:39

Danke für die Antworten!

Dann werd ich's, bis meine Schulter wieder o.k. ist, bleiben lassen.

Regards
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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon Regards » 09 Nov 2008 09:00

Würde es lassen. Vielleicht haben Roids Einfluss auf dein Knochenmarködem? Und OP unter Roid-Einfluss ist auch eher unangenehm.
Das einzige, das unter Ausdauertraining bei Roids hypertrophieren wird, ist evtl. dein Herz. Das willst du doch nicht....

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Re: Roids auch bei Ausdauer Training sinnvoll?

Beitragvon Solid_Snake » 12 Nov 2008 15:17

fresh_75 hat geschrieben:Naja, die Überlegung wa,r ob 10 WDH mit sagen wir z.B. 120kg der Muskulatur genausoviel Energie abverlangen wie 20 WDH mit 60kg? Wird dadurch nicht auch ein Wachstumsreiz gesetzt?

Mag der Muskel denn nicht wachsen, wenn ich mich von z.B. 60kg/20WDH/3 Sätze auf 75 kg steigere (sofern die Schulter es zulässt)?



Ganz klar nein....warum glaubst unterteilt man in Kraftausdauer- und Hypertrophytraining!
mit 20 Wdh´s ist die Belastung der verschiedenen Muskelfasern einfach anders!

Hypertrophy: vermehrt FT-Fasern
Kraft-Asudauer: vermehrt ST-Fasern

Wenns nachdem ginge, dass man viele Wdh´s machen muss, um den Muskel zu hypertrophieren, dann hättest du das sicher schon mal irgendwo gelesen oder gehört! Außerdem ist das Basiswissen! *smashsmilie*

mfg Solid_Snake  :D


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