Schwachstellen wirklich immer nur trainingsabhängig?

Allgemeine Fragen zum Thema Bodybuilding- und Fitnesstraining.

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Schwachstellen wirklich immer nur trainingsabhängig?

Beitragvon Senderson » 19 Mär 2008 15:51

sers trainingsheinis ;) ,

so gut wie jeder hat schwachstellen, seis die brust oder die arme oder beine rücken waden was auch immer.....

aber liegt das wirklich immer nur daran dass man noch nicht den richtigen weg gefunden hat die schwachstelle durch eine entsprechende trainingsumstellung zu beseitigen? Kann es nicht einfach sein , dass man einfach tun kann was man will man hat einfach muskelgruppen für die man sich kaum anstrengen muss um sie zum wachsen zu bringen und bei anderen rackert man sich einfach erfolglos ab. Ich mein sind schwachstellen wirklich von grund aus behebbar? oder hat man sie einfach und muss sich damit aufgrund genetischer veranlagung zufriedengeben?

würd mich freuen wenn erfahrene leute antworten würden, die schon einiges in ihrer trainingserfahrung erlebt haben.

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Beitragvon TheCutMan » 19 Mär 2008 15:57

Vollkommen klar ist, dass beinahe jeder Mensch Schwachstellen besitzt.
Aber ich denke, man sollte es sich nicht zu einfach machen und sagen, man könne nichts dagegen tun. Daran glaube ich nicht und das entspricht auch nicht meiner Trainingserfahrung.
Jeder besitzt Schwachstellen und muss demnach sein Training einfach auch individuell anpassen.
Ob sich dann jede Schwachstelle zu 100% beseitigen lässt, kann man zumindest anzweifeln.
Aber man kann alles dafür tun, um die Diskrepanz zu vermindern und somit das Gesamtbild in Proportion halten.

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Beitragvon Runn12 » 19 Mär 2008 16:01

über das thema haben mein TP und ich letzte woche gefachsimpelt.

bei mir wars so, dass sich bestimmte muskelgruppen erst im laufe der zeit entwickelt haben, obwohl ich meinen plan nie verändert habe.

meine schultern beispielsweise hinkten früher fein hinterher und waren nicht gerade stark, nach ein paar jahren gabs dann einen sprung.
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Beitragvon TheCutMan » 19 Mär 2008 16:08

Runn12 hat geschrieben:meine schultern beispielsweise hinkten früher fein hinterher und waren nicht gerade stark, nach ein paar jahren gabs dann einen sprung.


Vielleicht auch ein Hinweis darauf, dass man mit zunehmender Trainingserfahrung einfach auch ein besseres Körpergefühl bekommt und somit die jeweiligen Bewegungen gezielter und bewusster mit der jeweiligen Zielmuskulatur ausführt.

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Beitragvon Runn12 » 19 Mär 2008 16:16

TheCutMan hat geschrieben:
Runn12 hat geschrieben:meine schultern beispielsweise hinkten früher fein hinterher und waren nicht gerade stark, nach ein paar jahren gabs dann einen sprung.


Vielleicht auch ein Hinweis darauf, dass man mit zunehmender Trainingserfahrung einfach auch ein besseres Körpergefühl bekommt und somit die jeweiligen Bewegungen gezielter und bewusster mit der jeweiligen Zielmuskulatur ausführt.


das gehört mit ziemlicher sicherheit dazu ! anfangs "fühlt" man den muskel wirklich noch nicht so , wie im späteren stadium.
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Beitragvon Senderson » 19 Mär 2008 17:38

also was ich doch sehr seltsam finde, mein bizeps scheint irgendwie zu wachsen obwohl ich den schon seit langer zeit, seit über nem jahr gar nicht mehr isoliert trainier, weil er einfach viel zu gut wächst. Meinen Trizeps trainier ich wie ein verrückter jeden zweiten tag und da geht einfach gar nichts. Mein Bizeps steht schon ohne dass ich ihn isoliert trainier um einiges besser da wie mein Trizeps #05# , alles wo ich ihn beanspruch sind die typischen rückenübungen, irgendwie scheint das auszureichen, der wächst und wächst , jetzt frag ich mich grad ob ich mal das ganze zusätzliche trizepstraining mit french press, enges bd, seilzugvarianten mal weglassen soll. #05#

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Beitragvon zerreissen...zerbeissen » 19 Mär 2008 17:57

Senderson hat geschrieben: jetzt frag ich mich grad ob ich mal das ganze zusätzliche trizepstraining mit french press, enges bd, seilzugvarianten mal weglassen soll. #05#


Bin der selben Situation wie du und ich glaube nicht, dass Isolationsübungen wegzulassen der Weisheit letzter Schluss ist.
Wird hier zwar immer angepriesen - und ist phasenweise, z.B. in HST-Zyklen - sicher sinnvoll, aber durch das Weglassen an sich wächst mit Sicherheit nicht plötzlich mehr.

Ich würde ich sagen, es ist (für die meisten) schwer zu differenzieren, ob eine Schwachstelle hauptsächlich 'Genetik'- oder Trainingsbedingt existiert.
Wer einmal die Woche nach dem Beintraining 3 Sätze sitzendes Wadenheben macht, muss genetisch bevorzugt sein, wenn er dadurch gute Waden bekommt. Deswegen ist man aber noch lange kein genetisches Wrack, wenn man so mit Storchenbeinen rumläuft.
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Beitragvon TheCutMan » 19 Mär 2008 19:55

zerreissen...zerbeissen hat geschrieben:Wird hier zwar immer angepriesen - und ist phasenweise, z.B. in HST-Zyklen - sicher sinnvoll, aber durch das Weglassen an sich wächst mit Sicherheit nicht plötzlich mehr.

Komplett weglassen vielleicht nicht, aber etwas reduzieren und auf wesentliche Übung(en) beschränken.
Ich denke schon, dass oft - gerade für die Arme - schlichtweg zuviel gemacht wird.



Wer einmal die Woche nach dem Beintraining 3 Sätze sitzendes Wadenheben macht, muss genetisch bevorzugt sein, wenn er dadurch gute Waden bekommt. Deswegen ist man aber noch lange kein genetisches Wrack, wenn man so mit Storchenbeinen rumläuft.

Hierbei kann ich nur zustimmen! Absolut richtig!
Es wird immer über schlechte Waden gejammert, aber die wenigsten trainieren ihre Waden dementsprechend.


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Beitragvon zerreissen...zerbeissen » 19 Mär 2008 20:01

TheCutMan hat geschrieben:Ich denke schon, dass oft - gerade für die Arme - schlichtweg zuviel gemacht wird.


Ja, das denke ich auch.
Das Problem an der Sache ist, dass sich nicht auf das Wesentliche konzentriert wird und stundenlang Kabelcurls und Trizepsstrecken am Seil ausgeführt werden anstatt sich mal Zusatzgewichte umzuschnallen und Klimmzüge und Dips zu machen.
Das halte ich für das eigentliche Problem, nicht die Arm-Isos an sich.
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