Richi88 hat geschrieben:du redest hier wahrscheinlich von einem max. 100 qm gewächshaus...ich denke eher er meint, häsuer in der größenordnung von 100.000 qm o.ä...siehst du denn unterschied?
"Und wenn du hier mit der Chemie argumentierst, dann dürfest du auch keine Nahrungsergänzungsmittel schlucken, denn rate mal wie die hergestellt werden...vollkommen synthetisch"
du verstehts glaube ich nicht was er sagen will. fakt ist , das die pflanzen hochgezüchtet werden, um möglichst schnell groß und damit marktbereit zu sein
zur ausbildung der vielbeschrienen "sekundären pflanzenstoffe" und vitamine bleibt da nicht viel zeit..
und zur eigenen erfahrung: ich finde man shmeckt sehr wohl, den unterscheid zw. z.B nem bioapfel und nem "normalen"
"Und wenn du hier mit der Chemie argumentierst, dann dürfest du auch keine Nahrungsergänzungsmittel schlucken, denn rate mal wie die hergestellt werden...vollkommen synthetisch"
denkst du etwa , whey käme aus dem labor? oder soja? mann das sind alles natürliche stoffe, die durch chemische verfahren z.B aus der milch usw isoliert werden! da wird gar nicht synthetisch hergestellt.
wenn du so argumentiesrt, darfts du acuh keinen zucker und kein mehl mehr essen
Ja klar, hier muss man differenzieren. Das die Präperate nicht alle vollkommen synthetisch hergestellt werden, ist klar. In gewissem Sinne wird ja alles aus der Natur isoliert und dann konzentriert verkauft. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass isolierte Mittel häufig nicht so wirksam sind, wie ihr natürliches Äquivalent. Knoblauch als Beispiel, und das wurde vielfach erwiesen, ist als Antibiotikum viel effektiver als das hochgelobte Penicilin. Es gibt viele Ärzte die ihre Patienten, so absurd es auch klingt, mit Knoblauch behandeln. In Armen Ländern, wo man sich die teuren Medikamente aus den Industrienationen nicht leisten kann, ist das Gang und Gebe.
Klar, ich stimme jedem zu, der sagt, ein Bio-Apfel oder eine Bio-Tomate schmeckt authentischer, als irgendein genverändertes Stück Gemüse. Wer sollte das besser wissen, als ich, der ja selbst in dem Gewerbe für Privat - also Eigenkonsum - tätig ist. Ich weiß, wie die Tomaten gezogen wurden, weil ich sie selbst gepflanzt und bewirtet habe. Was gibt es besseres als das? Aber diese Möglichkeit hat selbstverfreilich nicht jeder. Immerhin ist bisschen Gemüse vom Supermarkt besser als garkein Gemüse, oder etwa nicht? Wenn man danach geht, was schädlich ist, dann dürfte man nur noch Lebensmittel aus Eigenanbau konsumieren. Fleisch und Fisch müsste überwiegend tabu sein, denn die kriegen auch "chemisches Futter" und sei es nur in Form von Soja oder Getreide, welches mit Chemie hochgezüchtet wurde. Aber irgendwo muss man dann ja auch mal den Schlussstrich ziehen. Ich mein, Functional Food ist ja heute sowieso auf dem Vormarsch. Schaut euch doch mal im Supermarkt bei der Joghurtabteilung um - da weiß doch jeder vor lauter Rechts- und Linksdrehender Bakterienkulturen garnicht, was gut und was schlecht ist.