supraphysiologische GH-Dosen

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maschio
 

supraphysiologische GH-Dosen

Beitragvon maschio » 13 Sep 2006 10:24

C. Ehrnborg, L. Ellegårdt, I. Boaeus, B.-Å. Bengtsson & T. Rosén,
Supraphysiological growth hormone: less fat, more extracellular fluid but uncertain effects on muscles in healthy, active young adults
Clin Endocrin 2005, 62: 449-457.


Zusammenfassung:

Ziel: Untersuchung der Wirkung von supraphysiologischen Dosen von hGH nach einmonatiger Verabreichung auf gesunde, aktive, junge Erwachsene mit normaler GH-IGF-I-Achse.

Methode: 30 gesunde, physisch aktive Freiwillige (15 Männer, 15 Frauen), Durschnittsalter 25,9 Jahre (Intervall 18-35 Jahre), nahmen an der Studie teil, die als nach Zufall zusammengesetzte, placebokontrollierte Doppelblindstudie konzipiert war. Parallele Studie mit 3 Gruppen (n = 10, 5 Männer, 5 Frauen). Die Gruppen umfaßten Placebo (= P), GH 0,1 IE/kg•Tag (0,033mg/kg•Tag) (= GH 0,1) und GH 0,2 IE/kg•Tag (0,067 mg/kg•Tag) (= GH 0,2).

Resultate: In beiden Gruppen mit aktiver GH-Behandlung (n = 20) zeigte sich signifikanter Zuwachs: IGF-I nahm um 134% zu (Vergleich Beginn mit nach 1 Monat), Körpermasse nahm um 2,7%, fettfreie Masse um 5,3%, Gesamtwasser um 6,5% und extrazelluläres Wasser (ECW) um 9,6% zu. Das Körperfett nahm signifikant um 6,6% ab. Es wurde keine signifikante Änderung im intrazellulären Wasser gemessen. Die beobachtete Zunahme an fettfreier Masse von 5,3% wurde mit der Zunahme von ECW erklärt, was auf eine beschränkte anabole Wirkung supraphysiologischer GH-Dosen hinweist. Änderungen waren bei beiden geschlechtern beachtlich, obwohl ausgeprägter bei den männlichen Probanden. Flüssigkeitsretentions-Symptome traten bei der Mehrzahl der Probanden auf.

Schlußfolgerungen: Diese Studie ist nach unserem Wissen die erste placebokontrollierte Untersuchung zum Nachweis der Wirkungen supraphysiologischer GH-Dosen auf die Körperzusammensetzung und den IGF-I-Spiegel in physisch aktiven und gesunden Individuen beiderlei Geschlechts; die Ergebnisse zeigen eine beschränkte anabole Wirkung von GH in diesen supraphysiologischen Dosen. Die Rolle von GH als effizientes Doping-Agens wurde hinterfragt.

Christer Ehrborg, Research Center for Endocrinology and Metabois, Dept. of Internal Medicine, Sahlgrenska University Hospital, Göteborg.


Übersetzung: maschio

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Boom
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Beitragvon Boom » 13 Sep 2006 15:45

Wissenswert wäre zudem die Entwicklung der Probanden nach dem Ende der Studie. Fallen sie wieder auf ihre ursprüngliche Körperzusammensetzung zurück und wenn ja, wielange dauert das?

Trotzden sehr interessant, maschio #04#

komplex
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Beitragvon komplex » 14 Sep 2006 13:09

Untersuchung der Wirkung von supraphysiologischen Dosen von hGH nach einmonatiger Verabreichung


leider etwas kurz ... Dosierung war ja nicht verkehrt :-)

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boby-at
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Beitragvon boby-at » 14 Sep 2006 13:30

komplex hat geschrieben:
Untersuchung der Wirkung von supraphysiologischen Dosen von hGH nach einmonatiger Verabreichung


leider etwas kurz ... Dosierung war ja nicht verkehrt :-)

Die Gruppen umfaßten Placebo (= P), GH 0,1 IE/kg•Tag (0,033mg/kg•Tag) (= GH 0,1) und GH 0,2 IE/kg•Tag (0,067 mg/kg•Tag) (= GH 0,2).

also bei 100 kilo 10 bzw 20 i.e./tag
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komplex
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Beitragvon komplex » 16 Sep 2006 18:33

@ boby

schon klar. siehe den "  :D " hinter meinem satz ...

die studie wurde ja schon diverse Male auf den unterschiedlichsten borards hin und her diskutiert. Sinnvolle Schlussfolgerungen sind - m.E. - daraus nicht ableitbar.

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Beitragvon mrfloppy » 26 Sep 2006 20:43

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Beitragvon maxpayne » 30 Sep 2006 02:47

1. Keine Roidzugabe

2. Zu Kurz

3. Kein training

darum relativ irrelevant für uns #05#
Beim ficken hinterher ist es nie so schön, wie man es sich beim wixen vorher vorgestellt hat!


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