das Phänomen des trainingsinduzierten Kopfschmerzes scheint nach einem Blick auf vergangene Posts hier im Forum hinlänglich bekannt zu sein; insbesondere bei schweren Übungen wird man schlagartig von einem pochenden, nahezu unerträglichen Kopfschmerz heimgesucht der ausgehend vom Nackenbereich in die seitlichen und vorderen Bereiche des Kopfes ausstrahlt, eine Fortführung des Trainings meist unmöglich macht und sich auch noch nach Wochen bemerkbar machen kann (bei mir wurde bisweilen sogar Sex zu einer Qual
)
Innerhalb meiner zwei Jahre Training hat es mich drei mal erwischt. An richtig hartes Training, insbesondere Bankdrücken und Kniebeugen, war für jeweils 3-4 Wochen nicht zu denken. Interessanterweise befand ich mich jedesmal in einer Creatin-Kur. Zwar waren die Effekte beeindruckend (immer 4-5 Kilo mehr auf der Waage, 10 kg mehr beim Drücken, 15 beim Beugen und Ziehen), die oben erwähnten Nebenwirkungen machten die positiven Wirkungen allerdings gänzlich zunichte.
Nun meine eigentliche Frage: Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht und wenn ja, wie seid ihr damit umgegangen? Auf der einen Seite wirkt Creatin bei mir sehr gut, auf der anderen Seite kann ich den mit der Substituierung verbundenen Kraftzuwachs nur kurzzeitig ausnutzen, da es bei mir, wie gesagt, zu diesen Kopfschmerzen führt, die letztlich einen Trainingsfortschritt behindern.
Es sei noch anzumerken, dass ich immer auf eine saubere Atemtechnik achte, so dass ein durch bspw. Pressatmung (sieht man mal von heavy Beugen ab) bewirkter exorbitanter Blutdruckanstieg bei mir als Ursache der Beschwerden weitestgehend ausgeschlossen werden kann.


