tut/wdh theorie

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Moderator: Team Bodybuilding & Training

sky34
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Beitragvon sky34 am 08 Jan 2007 15:35

zane100 hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:
zane100 hat geschrieben: Frag 3 Sportmediziner zu irgendetwas; und du erhälst 5 verschiedene Meinungen.


...erzähle diese 5 Meinungen einem BB, er wird 0 davon glauben :-)

sky


Ja, beim gemeinen BB'ler ist dies leider wirklich so.

Zum Aspekt Forced-Reps und MV möchte ich anfügen, dass es durchaus Satzerweiternde Techniken gibt, wo man nicht zuvor bis zum Punkt des MV geht. Ich denke das z.b. an die Methode der Teilwiederholungen zum Ende eines Satzes.

Auch bei Reduktionssätze gehe ich im ersten Teil des Satzes nicht bis zum Punkt des MV. Ich beende den ersten Satz an dem Punkt, wo ich denke, dass mit dem gegebenen Gewicht max. bloss noch 1-3 Wiederholungen möglich wären. Dann reduziere das Gewicht um ca. 30% und führe ohne Pause die weiteren Wiederholungen aus.

Gruss
Zane


Erreicht man so eine höhere Gesamtbelastung, wenn man erst am Schluss in den PmM reinfährt? Zumindest wird dies so mit der PITT Theorie rüber gebracht.

Bei meiner obligaten Nachlektüre gestern habe ich von einer Studie gelesen, welche Ausdrücklich den Vorteil von Training mit PmM gegenüber welchem ohne Aufzeigen konnte. Leider war diese quasi herauszögern nicht Bestandteil. Wäre sicher interessant. Hast du vielleicht etwas Geschriebenes zu diesem herauszögern? Scheint ne gute Sache zu sein…

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zane100
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Beitragvon zane100 am 08 Jan 2007 16:11

sky34 hat geschrieben:
zane100 hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:
zane100 hat geschrieben: Frag 3 Sportmediziner zu irgendetwas; und du erhälst 5 verschiedene Meinungen.


...erzähle diese 5 Meinungen einem BB, er wird 0 davon glauben :-)

sky


Ja, beim gemeinen BB'ler ist dies leider wirklich so.

Zum Aspekt Forced-Reps und MV möchte ich anfügen, dass es durchaus Satzerweiternde Techniken gibt, wo man nicht zuvor bis zum Punkt des MV geht. Ich denke das z.b. an die Methode der Teilwiederholungen zum Ende eines Satzes.

Auch bei Reduktionssätze gehe ich im ersten Teil des Satzes nicht bis zum Punkt des MV. Ich beende den ersten Satz an dem Punkt, wo ich denke, dass mit dem gegebenen Gewicht max. bloss noch 1-3 Wiederholungen möglich wären. Dann reduziere das Gewicht um ca. 30% und führe ohne Pause die weiteren Wiederholungen aus.

Gruss
Zane


Erreicht man so eine höhere Gesamtbelastung, wenn man erst am Schluss in den PmM reinfährt? Zumindest wird dies so mit der PITT Theorie rüber gebracht.

Bei meiner obligaten Nachlektüre gestern habe ich von einer Studie gelesen, welche Ausdrücklich den Vorteil von Training mit PmM gegenüber welchem ohne Aufzeigen konnte. Leider war diese quasi herauszögern nicht Bestandteil. Wäre sicher interessant. Hast du vielleicht etwas Geschriebenes zu diesem herauszögern? Scheint ne gute Sache zu sein…

sky


Leider nein, lieber Sky.

Nach meinem Verständnis sind Reduktionssätze dafür da, die Spannungszeiten (TUT) zu verlängern. Wenn nun schon vor dem satzverlängertem Part eine Übersäuerung des Muskles eintritt oder bis zum Punkt des MV gegangen wird, werden die nachfolgenden Wiederholungen m.E. allenfalls die Laktaktoleranz bzw. die muksläre Ausdauer fördern, da die mit dieser Methode einhergehenden geringen Gewichte des extended-Set, nicht den notwendigen mechanischen Reize für eine Muskelhypertrophie auslösen.

Bei der PITT-Methode verhält es sich in sofern anders, dass durch die Pausen zwischen JEDER Wiederholung, ein übersäuern des Muskels Vorhalt geboten werden soll.

Gruss
Zane

sky34
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Beitragvon sky34 am 08 Jan 2007 16:20

zane100 hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:
zane100 hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:
zane100 hat geschrieben: Frag 3 Sportmediziner zu irgendetwas; und du erhälst 5 verschiedene Meinungen.


...erzähle diese 5 Meinungen einem BB, er wird 0 davon glauben :-)

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Ja, beim gemeinen BB'ler ist dies leider wirklich so.

Zum Aspekt Forced-Reps und MV möchte ich anfügen, dass es durchaus Satzerweiternde Techniken gibt, wo man nicht zuvor bis zum Punkt des MV geht. Ich denke das z.b. an die Methode der Teilwiederholungen zum Ende eines Satzes.

Auch bei Reduktionssätze gehe ich im ersten Teil des Satzes nicht bis zum Punkt des MV. Ich beende den ersten Satz an dem Punkt, wo ich denke, dass mit dem gegebenen Gewicht max. bloss noch 1-3 Wiederholungen möglich wären. Dann reduziere das Gewicht um ca. 30% und führe ohne Pause die weiteren Wiederholungen aus.

Gruss
Zane


Erreicht man so eine höhere Gesamtbelastung, wenn man erst am Schluss in den PmM reinfährt? Zumindest wird dies so mit der PITT Theorie rüber gebracht.

Bei meiner obligaten Nachlektüre gestern habe ich von einer Studie gelesen, welche Ausdrücklich den Vorteil von Training mit PmM gegenüber welchem ohne Aufzeigen konnte. Leider war diese quasi herauszögern nicht Bestandteil. Wäre sicher interessant. Hast du vielleicht etwas Geschriebenes zu diesem herauszögern? Scheint ne gute Sache zu sein…

sky


Leider nein, lieber Sky.

Nach meinem Verständnis sind Reduktionssätze dafür da, die Spannungszeiten (TUT) zu verlängern. Wenn nun schon vor dem satzverlängertem Part eine Übersäuerung des Muskles eintritt oder bis zum Punkt des MV gegangen wird, werden die nachfolgenden Wiederholungen m.E. allenfalls die Laktaktoleranz bzw. die muksläre Ausdauer fördern, da die mit dieser Methode einhergehenden geringen Gewichte des extended-Set, nicht den notwendigen mechanischen Reize für eine Muskelhypertrophie auslösen.

Bei der PITT-Methode verhält es sich in sofern anders, dass durch die Pausen zwischen JEDER Wiederholung, ein übersäuern des Muskels Vorhalt geboten werden soll.

Gruss
Zane


Da habe ich mich vielleicht unverständlich ausgedrückt. Meine Annahme war, durch stoppen vor dem MV und anschliessender Reduktion der Trainingsgewichte, wird die Gesamtlast höher sein als bis MV und anschliessender Reduktion.

Siehst du das auch so?

PS: Meine Erfahrungen decken den Bereich mit MV ab...
Zuletzt geändert von sky34 am 08 Jan 2007 20:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon zane100 am 08 Jan 2007 17:02

Ja denke auch das die Gesamtlast (Summe aus Satz*Wdh*Gewicht) mit dieser Methode höher liegen müsste, als bei MV nach dem 1 Satz.

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Beitragvon Erzengel am 09 Jan 2007 10:14

Man könnte das ganze ja auch einfach mal in die Praxis umsetzen und schauen, bei welcher Methode man tatsächlich die höhere Gesamtlast bewegen kann.

Aber nochmal der Vollständigkeit halber zum Thema Muskelfaserteilung/Regeneration:

In dem mir vorliegendem Histologiestript steht es wie folgt beschrieben:

Myoblasten, also die angesprochenen Satellitenzellen, wandern durch Chemotaxis an den Ort der Verletzung und beginnen sich zu teilen. Sie reihen sich dann kettenförmig aneinander, verschmelzen und bilden Myotuben, welche sich dann wiederum zu voll funktionsfähigen Muskelfasern differenzieren.

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Beitragvon promifucka am 09 Jan 2007 13:36

http://www.myogenic.de/forum/viewtopic.php?t=475

zusammenfassung: für den muskelaufbau ist die bloße TUT egal, es kommt nur auf die akkumulierte muskelspannung an. man kann mit 3 schnellkraftwiederholungen bestens aufbauen, genauso wie mit 8 leichteren, mittelschnellen wdh, oder superslow im 60er TUTbereich.
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Beitragvon sky34 am 09 Jan 2007 21:06

promifucka hat geschrieben:http://www.myogenic.de/forum/viewtopic.php?t=475

zusammenfassung: für den muskelaufbau ist die bloße TUT egal, es kommt nur auf die akkumulierte muskelspannung an. man kann mit 3 schnellkraftwiederholungen bestens aufbauen, genauso wie mit 8 leichteren, mittelschnellen wdh, oder superslow im 60er TUTbereich.


Ist ja interessant, nur fehlen mir etwas die Begründungen.
Weiter müsste man noch wissen, bei welchem RM die Threshold Tension erreicht wird. Damit könnte man das Trainingsgewicht bestimmen. Und nun sehr entscheidend, wie viel mal muss der Threshold überschritten werden. Genügt es einmal oder besser mehrmals? Zudem, Superslow sagt nichts über die Anzahl Wiederholungen und über die tut aus. Wer sagt dann das man bei Superslow 6 Widerholungen machen muss? Die tut soll ja ein Massstab sein. Eigentlich ist es nicht ratsam einen Satz in Wiederholungen zu messen, da sich die Ausführungsgeschwindigkeit individuell Unterscheiden und auch von Training zu Training variieren können. Hingegen die tut zu messen ist viel aussagekräftiger. Den die tut impliziert ein konkretes Gewicht. Eine tut von 10s bedeutet ein Gewicht irgendwo zwischen 1-3RM, je nach Kadenz.

Zwei Fragen neben fehlender Begründung bleiben offen:
1)Ab welchem Gewicht ausgedrückt in RM (bei welcher konkreten Kadenz) wird die Threshold Tension erreicht?
2)Wie viele mal muss die Threshold Tension möglichst lange oder möglichst weit überschritten werden (einfach so das die Fläche gross wird), um ein Optimum an Wachstum zu generieren (ist eigentliche eine Frage nach der Satzzahl)?
sky

PS: ...und somit stehen wir wieder vor dem genau gleichen Problem.......
PS2: Nach diesen Erkenntnissen ist Training bis MV dem Training ohne MV vorzuziehen, da die Zeit der Tension länger wird und somit die grössere Fläche entsteht.

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Beitragvon Comeback am 10 Jan 2007 22:06

Habe den thread jetzt mal ins Best of Training verschoben. ;)

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Beitragvon sky34 am 10 Jan 2007 22:23

Nachtrag:
Bein Nachdenken über das Thema stellt sich mir noch eine weitere Frage. Bei einer Abfolge von Wiederholungen entstehen unter Umständen immer Momente, in denen der Threshold unterschritten wird, nämlich beim Übergang von einer Wdh zur andern.
Wie lange darf die Unterbrechung sein, damit man die Flächen addieren kann? Da wird es sicher einen Berich geben. Ist dieser bekannt?

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Beitragvon WKM am 10 Jan 2007 23:47

sky34 hat geschrieben:Nachtrag:
Bein Nachdenken über das Thema stellt sich mir noch eine weitere Frage. Bei einer Abfolge von Wiederholungen entstehen unter Umständen immer Momente, in denen der Threshold unterschritten wird, nämlich beim Übergang von einer Wdh zur andern.
Wie lange darf die Unterbrechung sein, damit man die Flächen addieren kann? Da wird es sicher einen Berich geben. Ist dieser bekannt?

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In diesem Bereich der Theorie stecke ich niocht sehr weit drin,
aber warum sollte es da so etwas wie ein zeitliches Limit geben?


Gruß

Wolfgang
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WKM war schon immer der Meinung, dass es sehr ratsam wäre,
einen Post vor der Beantwortung zunächst einmal genau zu lesen.
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Beitragvon sky34 am 15 Jan 2007 09:28

WKM hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:Nachtrag:
Bein Nachdenken über das Thema stellt sich mir noch eine weitere Frage. Bei einer Abfolge von Wiederholungen entstehen unter Umständen immer Momente, in denen der Threshold unterschritten wird, nämlich beim Übergang von einer Wdh zur andern.
Wie lange darf die Unterbrechung sein, damit man die Flächen addieren kann? Da wird es sicher einen Berich geben. Ist dieser bekannt?

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In diesem Bereich der Theorie stecke ich niocht sehr weit drin,
aber warum sollte es da so etwas wie ein zeitliches Limit geben?


Gruß

Wolfgang


Weil wohl irgendwann die Regeneration beginnt und eine erneute Belastung diese stören würde. Vorstellbar das andere Prozesse schon früher gestört werden.

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Beitragvon Micha K am 15 Jan 2007 12:13

Weil hier u.a. von Hyperplasie die Rede war, möchte ich mal meinen "Lieblingsartikel" von Jose Antonio dazu verlinken (leider mal wieder nur engl.).

-> http://home.hia.no/~stephens/hypplas.htm


Und zusätzlich:

-> http://jap.physiology.org/cgi/content/full/81/5/2004

Fiber number estimated from the above measurements did not change after training (293.2 ± 61.5 × 103 pretraining; 297.5 ± 69.5 × 103 posttraining; n = 8). However, the magnitude of muscle fiber hypertrophy may influence this response because those subjects with less relative muscle fiber hypertrophy, but similar increases in muscle CSA, showed evidence of an increase in fiber number.



-> http://www.hypertrophy-specific.info/cg ... yperplasia

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Beitragvon WKM am 15 Jan 2007 12:20

...Super Artikel!

Aber gibbet davon auch wat in germanischer Sprachkultur? #05#


Gruß

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Beitragvon promifucka am 15 Jan 2007 13:39

auf deutsch gibbet so gut wie keine gescheiten texte...
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Beitragvon 2Strong4U am 18 Mär 2007 15:15

Also sollte man versuchen die TUT bezüglich der exzentrischen Phase zu weit wie möglich zu optimieren, am besten mit einem Overload der in der konzentrischen Phase durch den/einen Partner gestützt wird. Da hierbei die meisten Muskeltraumen hevorgerufen werden, welche zu einer Maximierung der Hypertrophie, als auch Hyperplasie führen.

Das würde also bedeuten, das an dem guten alten Sprichwort: "TAKE IT SIMPLE , TAKE IT HEAVY"; mehr dran ist, als gedacht. Sofern ausreichend Erholungsphasen und eine optimierte Proteinsynthese ermöglicht wird.
mfg da 2Strong4U

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