tut/wdh theorie

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sky34
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Beitragvon sky34 am 19 Mär 2007 09:34

2Strong4U hat geschrieben:Also sollte man versuchen die TUT bezüglich der exzentrischen Phase zu weit wie möglich zu optimieren, am besten mit einem Overload der in der konzentrischen Phase durch den/einen Partner gestützt wird. Da hierbei die meisten Muskeltraumen hevorgerufen werden, welche zu einer Maximierung der Hypertrophie, als auch Hyperplasie führen.

Das würde also bedeuten, das an dem guten alten Sprichwort: "TAKE IT SIMPLE , TAKE IT HEAVY"; mehr dran ist, als gedacht. Sofern ausreichend Erholungsphasen und eine optimierte Proteinsynthese ermöglicht wird.


Tja, da differieren die Meinungen stark.
Schon vor ein paar Dekaden vertrat Arthur Jones die Meinung, dass gewisse Übungen wie Dips oder Klimmzüge nur negativ ausgeführt werden sollen. Mentzer und Yates waren auch der Ansicht, dass der exzentrischen Phase besondere Bedeutung beigemessen werden soll. So hat beispielsweise Yates konzentrisch explosiv jedoch exzentrisch kontrolliert Trainiert. Eine gewisse mindest tut eingehalten werden. Ich persönlich halte meine tut zwischen 40 und 100 Sekunden.
Ich habe auch schon Studien gelesen, ich glaube sogar der Link zu dieser findet sich in diesem Thread, aus denen deutlich hervor geht, dass alle drei Belastungen (konzentrisch, exzentrisch und isometrisch) durchlaufen werden müssen.

Leider bin ich zumindest nicht in der Lage, dir eine konkrete Antwort zu liefern. Mittelfristig wird wohl dies auch niemand anders abschliessend beantworten können, da leider noch immer nicht geklärt ist, wie Muskelzuwachs zu Stande kommt.
Des Weitern werden viele Erkenntnisse über Training durch den Medikamentenmissbrauch total verfälscht. Mit anderen Worten und etwas überspitzt formuliert, auch wenn ich nun einigen Leuten hier auf den Schlips trete, schluckst du was kannst du Trainieren wie du willst, die Muskeln wachsen. Sie wachsen dann auch ohne Training, was belegt ist.

sky

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zamal
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Beitragvon zamal am 07 Aug 2007 22:03

sky34 hat geschrieben:
promifucka hat geschrieben:http://www.myogenic.de/forum/viewtopic.php?t=475

zusammenfassung: für den muskelaufbau ist die bloße TUT egal, es kommt nur auf die akkumulierte muskelspannung an. man kann mit 3 schnellkraftwiederholungen bestens aufbauen, genauso wie mit 8 leichteren, mittelschnellen wdh, oder superslow im 60er TUTbereich.


Ist ja interessant, nur fehlen mir etwas die Begründungen.
Weiter müsste man noch wissen, bei welchem RM die Threshold Tension erreicht wird. Damit könnte man das Trainingsgewicht bestimmen. Und nun sehr entscheidend, wie viel mal muss der Threshold überschritten werden. Genügt es einmal oder besser mehrmals? Zudem, Superslow sagt nichts über die Anzahl Wiederholungen und über die tut aus. Wer sagt dann das man bei Superslow 6 Widerholungen machen muss? Die tut soll ja ein Massstab sein. Eigentlich ist es nicht ratsam einen Satz in Wiederholungen zu messen, da sich die Ausführungsgeschwindigkeit individuell Unterscheiden und auch von Training zu Training variieren können. Hingegen die tut zu messen ist viel aussagekräftiger. Den die tut impliziert ein konkretes Gewicht. Eine tut von 10s bedeutet ein Gewicht irgendwo zwischen 1-3RM, je nach Kadenz.

Zwei Fragen neben fehlender Begründung bleiben offen:
1)Ab welchem Gewicht ausgedrückt in RM (bei welcher konkreten Kadenz) wird die Threshold Tension erreicht?
2)Wie viele mal muss die Threshold Tension möglichst lange oder möglichst weit überschritten werden (einfach so das die Fläche gross wird), um ein Optimum an Wachstum zu generieren (ist eigentliche eine Frage nach der Satzzahl)?
sky

PS: ...und somit stehen wir wieder vor dem genau gleichen Problem.......
PS2: Nach diesen Erkenntnissen ist Training bis MV dem Training ohne MV vorzuziehen, da die Zeit der Tension länger wird und somit die grössere Fläche entsteht.



Die Muskelspannung akkumuliert sich ja über die Sätze. Es ist ja letztendlich von Mikrotraumata die Rede. Und da ist eine konstante Muskelspannung (nehm ich an) weniger wichtig. Die Mikrotraumata, die durch:
a.) hohes Gewicht
b.) hohe Beschleunigung
verursacht werden, "verschwinden" ja nicht.

Nun muss man sich aber im klaren sein, dass in Zykos Artikel von der myofibrillären Hypertrophie die Rede ist (Reiz - Spannungstheorie).
Für den 2. wichtigsten Hypertrophiefaktor, der metabolischen Belastung, ist hingegen eine lange Belastungsdauer (Satzdauer, TUT) wichtig, da die Energiespeicher sich recht schnell wieder auffüllen. Der Reiz wird nunmal über eine Kraftausdauerleistung erbacht. Die Speicher werden erschöpft...und da sich die Speicher (zumindestens Kreatinphosphatspeicher (7 - 8 min)) schnell wieder auffüllen, ist ne lange TUT sinnvoll....

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