habe in letzter zeit bei dem einen oder anderen in diversen posts gelesen,dass o.g. theorien für den muskelaufbau aller 8-12wdh nicht mehr up to date sein sollen.
ich würde gern wissen warum? und ob es belege dafür gibt!?
Moderator: Team Bodybuilding & Training
Inci hat geschrieben:Das Problem an der Unterteilung des Trainings in unterschiedlich Wiederholungsbereiche ist, dass letztenendes nicht die Anzahl der Wdh. sondern die Satzdauer entscheidend ist, ob nun Maixmalkraft, "Hypertrophie" oder Kraftausdauer trainiert wird!
Kjoe hat geschrieben:Er meint, das nich die Wdh. Zahl sondern die Dauer der Belastung entscheidend ist, wie soll man das anders erklären![]()
Z.B. warum er dieser Ansicht ist - oder wer dieser Ansicht ist und warum er sich dem anschließt...
Also so gesehen ist es nach dieser These egal wieviele Wdh. man macht, solange die Satzdauer im gewünschten Bereich ist(HT,KA,MK)
Ich sehe das anders...
WKM hat geschrieben:Wenn ich mir die Erfolge des Trainings nach Clustern so anschaue war das
immer "Unfug". Ein reinn theoretisches Modell - genauso wie das Modell der
Erde als flache Scheibe, später als kreisrunde Kugel. Ein reines Hilfsmittel um
die Realität - versuchen - zu erklären.
Wie auch immer - eine derart scharfe Trennung, so wie sie traditionell in Lehr-
büchern nach WH oder Zeitintervallen vorgenommen wurde - ist mit absoluter
Sicherheit nicht sehr realitätsnah.
Oder will allen Ernstes noch jemand behaupten, dass mit 5 WH nur die Kraft
größer wird und erst bei 6 WH die Muskulatur zu atrophieren anfängt?![]()
Gruß
Wolfgang
sky34 hat geschrieben:Doch kommt man nun wirklich total weg von diesen Bereichen, wo diese auch immer liegen mögen?
WKM hat geschrieben:Wenn ich mir die Erfolge des Trainings nach Clustern so anschaue war das
immer "Unfug". Ein reinn theoretisches Modell - genauso wie das Modell der
Erde als flache Scheibe, später als kreisrunde Kugel. Ein reines Hilfsmittel um
die Realität - versuchen - zu erklären.
Wie auch immer - eine derart scharfe Trennung, so wie sie traditionell in Lehr-
büchern nach WH oder Zeitintervallen vorgenommen wurde - ist mit absoluter
Sicherheit nicht sehr realitätsnah.
Oder will allen Ernstes noch jemand behaupten, dass mit 5 WH nur die Kraft
größer wird und erst bei 6 WH die Muskulatur zu atrophieren anfängt?![]()
Gruß
Wolfgang

WKM hat geschrieben:sky34 hat geschrieben:Doch kommt man nun wirklich total weg von diesen Bereichen, wo diese auch immer liegen mögen?
Provukant geantwortet: Ja.
So zumindest meine Meinung.
Auch PITT geht den Weg des Clusterns - sogar noch extremer -> nur Einzel-WH!
Entwickelt wurde diese Strategie an der Ruhr-Uni Bochum unter Mitwirkung von
Herrn Pitzenreuter, dem Gatten der einzigen IFBB-Profi-BBlerin Nicole Pfitzenreuter.
(Ich hoffe beide sind mit meiner "Art der Formulierung" einverstanden).
Gruß
Wolfgang
WKM hat geschrieben:Inci hat geschrieben:Das Problem an der Unterteilung des Trainings in unterschiedlich Wiederholungsbereiche ist, dass letztenendes nicht die Anzahl der Wdh. sondern die Satzdauer entscheidend ist, ob nun Maixmalkraft, "Hypertrophie" oder Kraftausdauer trainiert wird!
Interessant.
Woher dieser Ansatz?
Könntest Du diesen Gedanken etwas präzisieren, ausweiten?
Gruß
Wolfgang
Inci hat geschrieben:Dieser Ansatz stammt aus dem Leistungssportbereich und basiert darauf welcher Energiepfad während der Satzdauer hauptsächlich beansprucht wird!
Und was bitte hat die Energiebereitstellung für die Muskelarbeit
damit zu tun welche "Kraftarten" trainiert werden?
Bei einer Satzzeit von 5-30 Sekunden wird die Maximalkraft trainiert. Hier werden vorwiegend die Phosphatspeicher genutzt.
...und wenn nicht die Phosphatspeicher genutzt werden können -
weil sie leer sind, vorherschon stark geleert waren oder oder oder -
dann wird nicht (mehr) die Kraft trainiert?
Bei einer Satzzeit von 30 – 120 Sekunde wird die Kraftausdauer oder Hypertrophie trainiert. Die Energie wird vorwiegend aus der Verbrennung von KH gewonnen.
Aha - und unter 30 Sekunden Belastung wird also demnach kein
Muskel hypertrophieren...?!?
Weil ja die Energie über Phosphate bereit gestellt wird - oder?
Demnach dürfte niemand, der gemäß HST clustert oder nach PITT
extrem clustert, mit Muskelhypertrophie rechnen dürfen - jedoch -
interessanterweise - hypertrophieren die aber besonders gut...!?!
Bei einer Satzzeit von über 120 Sekunden wird die lokale Muskelausdauer trainiert. Der Körper zieht hierbei vor allem Fettsäuren und Pyruvat zur Energiegewinnung heran.
...und damit können Muskelzellen dann nicht hypertrophieren?
Wie willst Du dann die Hypertrophie über die Mitrochondrien erklären?
(Das schreibt man bestimmt anders, aber zu dieser Zeit suche ich
nicht mehr nach genauen Schreibweisen...)
Das hier soll nicht heißen, dass es nicht auch andere Wege gibt die funktionieren! Allerdings halte ich den Ansatz für logisch und schlüssig!
Ich nicht - ganz im Gegenteil!
Die Energiebereitstellung scheint - für mich - keine , absolut keine
Bedeutung für die Muskelhypertrophie zu haben. Ich kenne keinen
Beweis dafür und es gibt eigentlich auch keine (logische) Erklärung
dafür.
Welche sollte das sein?
Dass die Übergänge flüssig sind ist auch klar, allerdings gibt es halt gewisse Zeitbereich an denen ein Schnitt gezogen wird!
Bei mir dauert kein Cluster über 20 sekunden - und ich habe seither
gute 20 Kg Muskulatur aufgebaut.
Laut Deiner Einteilung ginge das gar nicht - ich hätte demnach lediglich
Kraft entwickeln dürfen. Aber genau das habe ich nur in geringem Maße
getan...
?? Pferdefuß ??
promifucka hat geschrieben:aber das zum beispiel einzel whd mit einer gut von sagen wir 8sec. accumuliert den gleichen effekt hat die 10wdh am stück, ist schon eine behauptung...
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