tut/wdh theorie

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tut/wdh theorie

Beitragvon promifucka am 26 Dez 2006 14:59

habe in letzter zeit bei dem einen oder anderen in diversen posts gelesen,dass o.g. theorien für den muskelaufbau aller 8-12wdh nicht mehr up to date sein sollen.
ich würde gern wissen warum? und ob es belege dafür gibt!?
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Beitragvon Inci am 26 Dez 2006 23:46

Das Problem an der Unterteilung des Trainings in unterschiedlich Wiederholungsbereiche ist, dass letztenendes nicht die Anzahl der Wdh. sondern die Satzdauer entscheidend ist, ob nun Maixmalkraft, "Hypertrophie" oder Kraftausdauer trainiert wird! 12 schnelle Wiederholungen wirken gänzlich anders als 12 langsame ausgeführte Wiederholungen!

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Beitragvon WKM am 27 Dez 2006 01:41

Inci hat geschrieben:Das Problem an der Unterteilung des Trainings in unterschiedlich Wiederholungsbereiche ist, dass letztenendes nicht die Anzahl der Wdh. sondern die Satzdauer entscheidend ist, ob nun Maixmalkraft, "Hypertrophie" oder Kraftausdauer trainiert wird!


Interessant.
Woher dieser Ansatz?
Könntest Du diesen Gedanken etwas präzisieren, ausweiten?


Gruß

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Beitragvon Kjoe am 27 Dez 2006 11:15

Er meint, das nich die Wdh. Zahl sondern die Dauer der Belastung entscheidend ist, wie soll man das anders erklären #05#
Also so gesehen ist es nach dieser These egal wieviele Wdh. man macht, solange die Satzdauer im gewünschten Bereich ist(HT,KA,MK)

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Beitragvon WKM am 27 Dez 2006 11:39

Kjoe hat geschrieben:Er meint, das nich die Wdh. Zahl sondern die Dauer der Belastung entscheidend ist, wie soll man das anders erklären #05#
Z.B. warum er dieser Ansicht ist - oder wer dieser Ansicht ist und warum er sich dem anschließt...


Also so gesehen ist es nach dieser These egal wieviele Wdh. man macht, solange die Satzdauer im gewünschten Bereich ist(HT,KA,MK)
Ich sehe das anders...



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Beitragvon sky34 am 27 Dez 2006 11:42

Gibt es neue Erkenntnisse?
Gilt für tut nicht mehr,
<20s Maximalkraft
40-70s Hypertrophie
>120s Muskelausdauer?
Habe ich da was verpasst?

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Beitragvon WKM am 27 Dez 2006 11:50

Wenn ich mir die Erfolge des Trainings nach Clustern so anschaue war das
immer "Unfug". Ein reinn theoretisches Modell - genauso wie das Modell der
Erde als flache Scheibe, später als kreisrunde Kugel. Ein reines Hilfsmittel um
die Realität - versuchen - zu erklären.
Wie auch immer - eine derart scharfe Trennung, so wie sie traditionell in Lehr-
büchern nach WH oder Zeitintervallen vorgenommen wurde - ist mit absoluter
Sicherheit nicht sehr realitätsnah.
Oder will allen Ernstes noch jemand behaupten, dass mit 5 WH nur die Kraft
größer wird und erst bei 6 WH die Muskulatur zu atrophieren anfängt? #05#


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Beitragvon sky34 am 27 Dez 2006 12:02

WKM hat geschrieben:Wenn ich mir die Erfolge des Trainings nach Clustern so anschaue war das
immer "Unfug". Ein reinn theoretisches Modell - genauso wie das Modell der
Erde als flache Scheibe, später als kreisrunde Kugel. Ein reines Hilfsmittel um
die Realität - versuchen - zu erklären.
Wie auch immer - eine derart scharfe Trennung, so wie sie traditionell in Lehr-
büchern nach WH oder Zeitintervallen vorgenommen wurde - ist mit absoluter
Sicherheit nicht sehr realitätsnah.
Oder will allen Ernstes noch jemand behaupten, dass mit 5 WH nur die Kraft
größer wird und erst bei 6 WH die Muskulatur zu atrophieren anfängt? #05#


Gruß

Wolfgang


Habe extra etwas provokant genaue Zahlen verwendet. Ich kann mir dies auch nicht plastisch vorstellen. Klar sind die Übergänge fliessend.
Doch kommt man nun wirklich total weg von diesen Bereichen, wo diese auch immer liegen mögen?

sky

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Beitragvon WKM am 27 Dez 2006 12:16

sky34 hat geschrieben:Doch kommt man nun wirklich total weg von diesen Bereichen, wo diese auch immer liegen mögen?



Provokant geantwortet: Ja.
So zumindest meine Meinung.

Auch PITT geht den Weg des Clusterns - sogar noch extremer -> nur Einzel-WH!
Entwickelt wurde diese Strategie an der Ruhr-Uni Bochum unter Mitwirkung von
Herrn Pitzenreuter, dem Gatten der einzigen IFBB-Profi-BBlerin Nicole Pfitzenreuter.
(Ich hoffe beide sind mit meiner "Art der Formulierung" einverstanden).


Gruß

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Zuletzt geändert von WKM am 27 Dez 2006 22:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Kjoe am 27 Dez 2006 12:50

Das man beim BB nicht sagen kann: DAS stimmt, IMMER und bei JEDEM ist klar.
Jeder springt anders auf verschiedene Trainingsmethoden an, ab ums grob zu sagen, konkrete Zahlen sind doch nich immer verkehrt. So hat sich doch Masseaufbau im Bereich von 1-15 bei sehr vielen bewährt ;)

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Beitragvon promifucka am 27 Dez 2006 13:50

WKM hat geschrieben:Wenn ich mir die Erfolge des Trainings nach Clustern so anschaue war das
immer "Unfug". Ein reinn theoretisches Modell - genauso wie das Modell der
Erde als flache Scheibe, später als kreisrunde Kugel. Ein reines Hilfsmittel um
die Realität - versuchen - zu erklären.
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Gruß

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der muskel atrophiert ab 6 wdh? oh nein nie wieder mehr als 5wdh. :-)
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Beitragvon promifucka am 27 Dez 2006 13:53

WKM hat geschrieben:
sky34 hat geschrieben:Doch kommt man nun wirklich total weg von diesen Bereichen, wo diese auch immer liegen mögen?


Provukant geantwortet: Ja.
So zumindest meine Meinung.
Auch PITT geht den Weg des Clusterns - sogar noch extremer -> nur Einzel-WH!
Entwickelt wurde diese Strategie an der Ruhr-Uni Bochum unter Mitwirkung von
Herrn Pitzenreuter, dem Gatten der einzigen IFBB-Profi-BBlerin Nicole Pfitzenreuter.
(Ich hoffe beide sind mit meiner "Art der Formulierung" einverstanden).


Gruß

Wolfgang

genau daruaf wollte ich hinaus!

gut das die übergänge aus der sportwissenschaft fließend sind, dürfte jedem halbwegs intelligentem klar sein.
aber das zum beispiel einzel whd mit einer gut von sagen wir 8sec. accumuliert den gleichen effekt hat die 10wdh am stück, ist schon eine behauptung...
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Beitragvon Inci am 27 Dez 2006 22:16

WKM hat geschrieben:
Inci hat geschrieben:Das Problem an der Unterteilung des Trainings in unterschiedlich Wiederholungsbereiche ist, dass letztenendes nicht die Anzahl der Wdh. sondern die Satzdauer entscheidend ist, ob nun Maixmalkraft, "Hypertrophie" oder Kraftausdauer trainiert wird!


Interessant.
Woher dieser Ansatz?
Könntest Du diesen Gedanken etwas präzisieren, ausweiten?


Gruß

Wolfgang


Dieser Ansatz stammt aus dem Leistungssportbereich und basiert darauf welcher Energiepfad während der Satzdauer hauptsächlich beansprucht wird!

Bei einer Satzzeit von 5-30 Sekunden wird die Maximalkraft trainiert. Hier werden vorwiegend die Phosphatspeicher genutzt.

Bei einer Satzzeit von 30 – 120 Sekunde wird die Kraftausdauer oder Hypertrophie trainiert. Die Energie wird vorwiegend aus der Verbrennung von KH gewonnen.

Bei einer Satzzeit von über 120 Sekunden wird die lokale Muskelausdauer trainiert. Der Körper zieht hierbei vor allem Fettsäuren und Pyruvat zur Energiegewinnung heran.

Das hier soll nicht heißen, dass es nicht auch andere Wege gibt die funktionieren! Allerdings halte ich den Ansatz für logisch und schlüssig! Dass die Übergänge flüssig sind ist auch klar, allerdings gibt es halt gewisse Zeitbereich an denen ein Schnitt gezogen wird!

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Beitragvon WKM am 28 Dez 2006 00:03

Inci hat geschrieben:Dieser Ansatz stammt aus dem Leistungssportbereich und basiert darauf welcher Energiepfad während der Satzdauer hauptsächlich beansprucht wird!
Und was bitte hat die Energiebereitstellung für die Muskelarbeit
damit zu tun welche "Kraftarten" trainiert werden?



Bei einer Satzzeit von 5-30 Sekunden wird die Maximalkraft trainiert. Hier werden vorwiegend die Phosphatspeicher genutzt.
...und wenn nicht die Phosphatspeicher genutzt werden können -
weil sie leer sind, vorherschon stark geleert waren oder oder oder -
dann wird nicht (mehr) die Kraft trainiert?



Bei einer Satzzeit von 30 – 120 Sekunde wird die Kraftausdauer oder Hypertrophie trainiert. Die Energie wird vorwiegend aus der Verbrennung von KH gewonnen.
Aha - und unter 30 Sekunden Belastung wird also demnach kein
Muskel hypertrophieren...?!?
Weil ja die Energie über Phosphate bereit gestellt wird - oder?
Demnach dürfte niemand, der gemäß HST clustert oder nach PITT
extrem clustert, mit Muskelhypertrophie rechnen dürfen - jedoch -
interessanterweise - hypertrophieren die aber besonders gut...!?!



Bei einer Satzzeit von über 120 Sekunden wird die lokale Muskelausdauer trainiert. Der Körper zieht hierbei vor allem Fettsäuren und Pyruvat zur Energiegewinnung heran.
...und damit können Muskelzellen dann nicht hypertrophieren?
Wie willst Du dann die Hypertrophie über die Mitrochondrien erklären?
(Das schreibt man bestimmt anders, aber zu dieser Zeit suche ich
nicht mehr nach genauen Schreibweisen...)



Das hier soll nicht heißen, dass es nicht auch andere Wege gibt die funktionieren! Allerdings halte ich den Ansatz für logisch und schlüssig!
Ich nicht - ganz im Gegenteil!
Die Energiebereitstellung scheint - für mich - keine , absolut keine
Bedeutung für die Muskelhypertrophie zu haben. Ich kenne keinen
Beweis dafür und es gibt eigentlich auch keine (logische) Erklärung
dafür.
Welche sollte das sein?



Dass die Übergänge flüssig sind ist auch klar, allerdings gibt es halt gewisse Zeitbereich an denen ein Schnitt gezogen wird!
Bei mir dauert kein Cluster über 20 sekunden - und ich habe seither
gute 20 Kg Muskulatur aufgebaut.
Laut Deiner Einteilung ginge das gar nicht - ich hätte demnach lediglich
Kraft entwickeln dürfen. Aber genau das habe ich nur in geringem Maße
getan...

?? Pferdefuß ??




Gruß

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Beitragvon WKM am 28 Dez 2006 00:05

promifucka hat geschrieben:aber das zum beispiel einzel whd mit einer gut von sagen wir 8sec. accumuliert den gleichen effekt hat die 10wdh am stück, ist schon eine behauptung...



Wer bitte macht 1 WH in 8 Sekunden?
2,5 - 3 Sekunden dürfte eine gut verwendbare Zeitgröße sein.


Gruß

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