Schicht-im-Schacht hat geschrieben:Es ist schon paradox, dass die aktuellen Lebensumstände und der Zeitgeist diese neue Sorte Mann - den "netten" Mann - fördern, und dieser auf der anderen Seite völlig lebensuntauglich scheint.
Wenn ich da an meine Schulzeit denke, in der ich ungelogen zu 100 % von Frauen, weichgespülten, und / oder offensichtlich homosexuellen Männern unterrichtet wurde, ist es nicht verwunderlich, dass Eigenschaften, die einen Mann als solchen auszeichnen, weder gefördert noch entwickelt werden. Sie werden vielmehr gewünscht unterdrückt.
Ja, ich denke auch, dass -einmal abgesehen von den individuellen Persönlichkeitsmerkmalen- die frühe Sozialisation im Rahmen der Erziehung dabei eine wichtige Rolle spielt. Ein veränderter Erziehungsstil der Einzelnen aber auch Veränderungen in der Gesamtgesellschaft wie zum Beispiel das Aufholen (oft bereits Überholen) der Mädchen bzw Frauen in vielen Bereichen und die zunehmende Zahl alleinerziehender Mütter tragen wohl dazu bei.
Welches Verhältnis ein Sohn später einmal zu Frauen hat lässt sich natürlich nicht planen bzw steuern. Aber ihm Respekt und "würdevollen Umgang" mit dem anderen Geschlecht zu vermitteln aber gleichzeitig auch den Selbstwert zu, den es braucht um nicht zum "Schoßhündchen" zu werden, das ist imho eine schwierige
Gemeinschaftsaufgabe beider Elternteile.
Meine Meinung über die enorme Bedeutung der Vaterrolle lass ich jetzt aber lieber mal weg - aus Rücksicht auf die hier präsenten alleinerziehenden Mütter.
Cancun hat geschrieben:Für Männer ist Stillstand ein perfekter Aggregatzustand, für uns Frauen nicht. Meinungen?
Für mich schon. Nichts schöner als eine gefestigte Beziehung in die Ruhe eingekehrt ist und die den ganzen seifenoperartigen Schnickschnack nicht nötig hat.