Wichtig: Grundlagen für das HIT Training

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Inci
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Wichtig: Grundlagen für das HIT Training

Beitragvon Inci am 10 Nov 2006 13:38

Nach dem sich das HIT-Training hier im Forum wieder etwas größerer Beliebtheit erfreut, habe ich mal einen Text zu den Grundlagen verfasst, die zum einen aus persönlichen Erfahrungen resultieren, sowie durch Anregungen von anderen Quellen (Dr. Darden, HitKappa, Thorus, etc.) ergänzt sind. Viel Spaß beim Lesen!

Einleitung

Viele Trainierende haben seit Monaten oder Jahren den gleichen Entwicklungsstand und wundern sich über ausbleibende Fortschritte im Training, obwohl sie bei weitem noch nicht an ihrem genetischen Limit angekommen sind. Anstatt sich mit der Trainingstheorie intensiver auseinanderzusetzen greift der ein oder andere dann zu anabolen Steroiden oder findet sich mit seinem Schicksal ab.

Mit diesem Text möchte ich zeigen, dass man durch eine durchdachte Trainingsplanung und die Berücksichtigung gewisser Prinzipien seine Trainingserfolge auch ohne Steroide deutlich steigern.

Kadenz (Wiederholungsgeschwindigkeit):

Die Kadenz beschreibt die Zeit, die man für die Durchführung einer Wiederholung benötigt. Hierbei empfehlen sich langsame und kontrollierte Bewegungen! Ich rate hierbei zu einer Kadenz von 4-2-4! Das heißt 4 Sekunden für die positive Phase, dann 2 Sekunden halten und anschließend wieder 4 Sekunden für die negative Phase! Beim Maximalkrafttraining kann man aufgrund der geringeren Satzdauer auch auf eine Kadenz von 2-1-2 wechseln. Gerade Anfänger sollten hierbei gedanklich bewusst mitzählen (21, 22, 23, 24,…). Des Weiteren sollten die Trainierenden beachten, jeglichen Schwung während der Bewegungsausführung zu vermeiden, um einerseits sicherzustellen, dass der Muskel konstant unter Spannung ist (da sonst der Stimulus reduziert wird) und andererseits die Entlastung von Sehnen, Bändern und Gelenken. Kadenzen, die länger als 10 Sekunden dauern, sollten nur kurzfristig (3-4 Wochen) eingesetzt werden, da sie auf Dauer mental zu belastend sind.

TUT oder die optimale Satzzeit:

Was die ideale Anzahl an Wiederholungen je Satz anbelangt kursieren in der Trainingslehre viele unterschiedliche Auffassungen. Der eine hält 4 Wiederholungen für optimal, der nächste empfiehlt 12 Wiederholungen. Doch wer hat Recht? Keiner, da eine bestimmte Anzahl langsam ausgeführter Wiederholungen komplett anders wirkt, als die gleiche Wiederholungszahl schnell ausgeführt. Deswegen sollte man die Sätze nach der dafür benötigten Zeit festlegen!

• Satzzeit 5-30 Sekunden: In diesem Bereich wird die Maximalkraft trainiert. Hierbei werden vorwiegend die Phosphatspeicher genutzt.

• Satzzeit 30 – 120 Sekunden: Hier wird die Kraftausdauer, im HIT Muskelhypertrophie genannt, trainiert. Die Energie wird vorwiegend aus der Verbrennung von KH gewonnen.

• Satzzeit > 120 Sekunden: Dieser Bereich ist für das Krafttraining weniger interessant, da hier die lokale Muskelausdauer trainiert wird. Der Körper zieht hierbei vor allem Fettsäuren und Pyruvat zur Energiegewinnung heran.

Hierzu möchte ich noch anmerken, dass die Muskeln im Bereich von 40-60 Sekunden optimal wachsen und Satzzeiten von über 80 Sekunden sich nur beim Beintraining eingebaut werden sollten. Für die anderen Muskelgruppen sind 80 Sekunden das Maximum. Das wichtigste an der Sache ist, dass ihr jeden Satz mit voller Intensität bis zum positiven Muskelversagen ausführt, nur dann schöpft ihr das volle Potential aus diesem Satz.

Die optimale Pausenzeit je nach Trainingsschwerpunkt:

Um maximale Erfolge durch sein Training zu erzielen, ist es wichtig auch die Pausenzeiten zu standardisieren, da jeder Energiepfad unterschiedliche Erholungszeiten hat.
Hierbei haben sich in der Trainingstheorie folgende Pausenzeiten als ideal herausgestellt:

Satzzeit: Pausendauer:

5-30 Sekunden 4-7 Minuten
30- 120 Sekunden 2-4 Minuten
>120 Sekunden <15 Sekunden

Wie lange sollte ein Training idealerweise dauern?

Vorneweg sollte jedem Trainierenden klar sein, dass im Training nur der Wachstumsreiz für die Muskeln gesetzt wird. Das tatsächliche Muskelwachstum findet während der Erholungsphase statt. Viele Trainierende gehen wöchentlich 4-5 mal 2 oder noch mehr Stunden trainieren. Dabei vergessen viele, dass bereits nach ca. 30 min der Anteil an Stresshormonen wie Adrenalin, Noradrenalin, etc. drastisch ansteigen. Daher sollte eine Trainingseinheit maximal 45 min dauern. Jetzt denken sicher einige von euch, dass diese kurze Zeit gar nicht ausreicht für ein intensives Training. Falsch, den je intensiver das Training ist, desto kürzer ist die Dauer! Und wer nach 45 min nicht deutliche Erschöpfungszeichen hat, der trainiert nicht intensiv genug! Hierbei ist zu beachten, dass Anfänger aufgrund des geringeren Entwicklungsstands mehr Sätze als ein weit fortgeschrittener Athlet vertragen kann.

Periodisierung – wie kann ich konstant Fortschritte erzielen?

Vor einigen Jahren noch war das Thema Periodisierung im Bodybuilding ein Fremdwort, obwohl in jeder anderen Leistungssportart die Periodisierung bereits Standard ist. Um dauerhaft Fortschritte im Training verzeichnen zu können, ist es unerlässlich sein Training zu periodisieren und hierbei unterschiedliche Entwicklungsschwerpunkte zu setzen.
In der Praxis unterscheidet man 2 Entwicklungsschwerpunkte: Maximalkrafttraining und Hypertrophietraining. Ein Zyklus mit Fokussierung auf einen der beiden Bereiche kann hierbei zwischen 4 und 7 Wochen dauern, wobei Maximalkraftzyklen mit 4-5 Wochen in der Regel kürzer sind. Das liegt daran, dass ein naturaler Athlet nach 4-5 Wochen meistens keine weitere Kraftsteigerunge mehr verzeichnet. Da dieser Text als Grundlagentext gedacht ist, wird hier nur auf die einfachere Periodisierungsmethode, die synchrone Periodisierung eingegangen.
Hier wird lediglich das Verhältnis der 2 Entwicklungsziele verändert. Daher liegt den Schwerpunkt hierbei auf einem Entwicklungsziel, während das andere Ziel nur auf Erhalt trainiert wird.

Beispiel für die synchrone Periodisierung:

Maximalkraftzyklus:

4 Sätze mit je 10-30 Sekunden Satzdauer
1 Satz mit 40-80 Sekunden Satzdauer

Hypertrophiezyklus:

1 Satz mit 10-30 Sekunden Satzdauer
4 Sätze mit 40-80 Sekunden Satzdauer

Natürlich sind die Methoden der Feinabstimmung sehr vielfältig. Beim Schwerpunkttraining müssen nicht zwangsweise 4 Sätze ausgeführt werden, sondern dies muss individuell festgelegt werden.

Das Waving Prinzip – Für Fortgeschrittene Athleten

Für Fortgeschrittene Athleten ist es neben der kontinuierlichen Steigerung der Trainingsgewichts wichtig, auch Phasen der Stabilisierung einzubauen. Diese Phasen sind beispielsweise vergleichbar mit der strategischen Dekonditionierung beim Cluster-HST. Das Prinzip des regelmäßigen Wechsels zwischen Belastungs- und Erholungsphasen nennt man Waving-Prinzip.

Beim Waving-Prinzip unterteilt man den jeweiligen Zyklus in 2 Phasen, die Belastungsphase in der die Trainingsbelastung (Intensität, Volumen) stetig gesteigert wird und die Erholungsphase, in der die Trainingsbelastung reduziert wird um das erreichte Niveau zu stabilisieren.

Ein 7-wöchiger Zyklus würde sich in eine 4-wöchige Belastungsphase und eine 3-wöchige Erholungsphase unterteilen. Bei einem 5-wöchigen Zyklus wären es 3 Wochen Belastungsphase und 2 Wochen Erholung.

Es ist hierbei nicht zwingend erforderlich, erst die Belastungsphase durchzuziehen und dann die Erholungsphase. Man kann das Ganze auch individuell gestalten und nach 2 Wochen Belastungsphase schon eine Woche Erholungsphase einbauen. Das bleibt jedem Athleten selbst überlassen.

Intensitätstechniken

Pausen-, Reduktions- und Supersätze sind hervorragende Möglichkeiten um das Training noch intensiver zu gestalten. Allerdings läuft man hierbei schnell Gefahr ins Übertraining zu kommen, daher sollten diese Techniken bewusst eingesetzt werden.

In meinen Trainingseinheiten setze ich des öfteren Pausen- und Supersätze ein. Supersätze sollten eigentlich jedem ein Begriff sein. Falls nicht, hier noch eine kurze Erklärung am Beispiel des Brusttrainings. Nach der Durchführung eines Satzes Butterfly bis zum positiven Muskelversagen führt ihr ohne Pause einen Satz Dips aus. Dadurch wird der Muskel noch intensiver beansprucht, allerdings erhöht sich dementsprechend auch die Regenerationszeit.
Bei Pausensätzen hingegen wird nach der letzten Wiederholung ca. 10 Sekunden pausiert und anschließend versucht man mit dem gleichen Gewicht noch 1-2 zusätzliche Wiederholungen zu absolvieren.

Cardiotraining:

Da eine genaue Anleitung für erfolgreiches Cardiotraining den Rahmen dieses Textes sprengen würde, möchte ich an dieser Stelle nur kurz darauf eingehen. Als Ergänzung zum Krafttraining empfehle ich jede Woche zusätzlich 1-2 kurze Einheiten Cardiotraining zu absolvieren. Das Ganze vorzugsweise an einem Gerät, das auch den Oberkörper mitbeansprucht (bspw. Rudergerät).

Beispieltrainingsplan (3er Splitt mit Spezialisierung auf Hypertrophie):

Trainingseinheit 1: Brust, Arme, Bauch

1 Satz Bankdrücken 2-3 Wdh.
1 Satz negatives Bankdrücken 4-6 Wdh.
1 Satz Butterfly 5-7 Wdh.
1 Satz Dips 4-6 Wdh.
1 Satz Scott Curls 3-5 +1 Wdh.
1 Satz French Press 3-5 Wdh.
1 Satz Konzentrationscurls 4-7 Wdh.
1 Satz Trizepsdrücken am Kabel 4-7 Wdh.
1 Satz Hammercurls 6-8 Wdh.
1-2 Sätze Crunchesvariation


Trainingseinheit 2: Beine, unterer Rücken, Bauch

1 Satz Kniebeuge 2-3 Wdh.
1 Satz gestrecktes Kreuzheben 4-6 Wdh.
1 Satz Kniebeuge 6-8 Wdh.
1 Satz Beinbeuger 5-7 Wdh.
1 Satz Beinpresse 5-9 Wdh.
1 Satz Beinstrecker 6-8 Wdh.
1 Satz Wadenheben sitzend/stehend 8-10 Wdh.
1-2 Sätze Crunchesvariation

Trainingseinheit 3: Rücken, Schulter, Bauch

1 Satz Rudern vorgebeugt 2-3 Wdh.
1 Satz Frontdrücken 2-3 Wdh.
1 Satz Klimmzüge 3-5 Wdh.
1 Satz Schulterdrücken mit KH 4-6 Wdh.
1 Satz Klimmzüge 4-6 Wdh.
1 Satz aufrechtes Rudern 4-6 Wdh.
1 Satz Rudern am Kabelzug 5-6 Wdh.
1 Satz Seitheben 6-8 Wdh.
1 Satz Überzüge 8-10 Wdh.
1 Satz Shrugs 6-8 Wdh.
1-2 Sätze Crunchesvariation

Dieser Trainingsplan ist natürlich nur ein Beispiel, die Feinabstimmung muss jeder für sich selbst vornehmen. Wichtig ist, dass Grundübungen, dass Grundgerüst des Trainingsplans bilden und durch geeignete Maschinen- bzw. Isolationsübungen ergänzt werden sollten.

Viel Erfolg mit dem Training und viel Spaß beim wachsen ;)

Viele Grüße

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Beitragvon zerreissen...zerbeissen am 10 Nov 2006 14:26

hi, also habs nur überflogen, aber für hit-einsteiger sollte man vielleicht vor- und nachermüdung klären, bzw. das ganze supersatz-/reduktionssatzkapitel etwas ausführlicher machen.
Scratchy hat geschrieben:
Fazcinate hat geschrieben:Ich kann dir sagen warum sich die Leute so anpissen, weil die Verwendung des Hitlergrußes strafbar ist.


Und warum ? Nur weil wir den Krieg damals verloren haben... [...]


:o

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Beitragvon Inci am 10 Nov 2006 14:37

zerreissen...zerbeissen hat geschrieben:hi, also habs nur überflogen, aber für hit-einsteiger sollte man vielleicht vor- und nachermüdung klären, bzw. das ganze supersatz-/reduktionssatzkapitel etwas ausführlicher machen.


Das Kapitel Supersatz-/Reduktionssatz ist zwar relativ kurz, aber zur Technik an sich gibt es nicht viel zu erklären! Das hat jeder relativ schnell verstanden. Der Einsatz dieser Techniken ist nicht leicht handzuhaben und genau deswegen möchte ich hier keine pauschalen Empfehlungen geben.

Wenn jemand mir seine Trainingserfahrung, Trainingsplan, etc. postet gebe ich gerne individuell Tipps dazu. Ich denke das hilft den Meisten mehr!

Viele Grüße

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Beitragvon sky34 am 12 Nov 2006 23:26

@Inci

thx, coole Zusammenfassung.

sky

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Beitragvon SiouX am 12 Nov 2006 23:29

find ich auch, thx a lot für die Mühe.
Wird bestimmt vielen helfen.
Wäre nicht schlecht nen Sticky draus zu machen, damit er nicht untergeht.

Werde mir deinen Text auch nochmal durchlesen sofern ich was mehr Zeit hab #04#
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Beitragvon Inci am 12 Nov 2006 23:51

Danke an euch 2 für euer Lob! Freut mich, dass euch die Zusammenfassung gefällt!

Viele Grüße

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Beitragvon vater am 11 Jan 2007 19:42

Ich hätte da eine Frage zu dem 7-Wochenzyklus. Wie sieht die kontinuierlich steigende Belastung aus in der Belastungsphase? Jedes Training 5% drauf? Jede Woche? Alle 2 Wochen?

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Beitragvon vater am 26 Jan 2007 11:19

sorry, fürs Pushen, aber kann mir wirklich niemand meine Frage beantworten?

Was ich auch nicht genau verstehe ist:

Hierbei ist zu beachten, dass Anfänger aufgrund des geringeren Entwicklungsstands mehr Sätze als ein weit fortgeschrittener Athlet vertragen kann.

Wieso schafft ein Anfänger mehr als ein Geübter? #05#

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Beitragvon sky34 am 26 Jan 2007 12:56

Da gibt es verschiedene Ansätze. Ich persönlich handhabe es so, dass ich mir ein Wdh Bereich für ein konkrete Phase festlege. Also in einem Zyklus, in dem ich mit wenigen Wdh trainiere, wären das 4-6 Wdh pro Satz. Sobald ich 6 oder mehr Wiederholungen unter Einhaltung der Kadenz und Technik erreicht habe, steigere ich das Gewicht.

Warum ein Neuling mehr Volumen verträgt als ein erfahrener Athlet lieg der Tatsache zu Grunde, dass ein Neuling noch nicht so viele Motorsiche Einheiten aktivieren kann wie ein Erfahrener. Deshalb muss ein HIT’er mit fortschreitendem Training kontinuierlich das Volumen runter nehmen.

sky

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Beitragvon wymän am 29 Apr 2007 16:11

hallo erstmal

habe mal eine paarfragen und zwar ich trainiere seit letztes jahr im November im studio

bisher habe ich es immer so gemacht das ich immer 3 Monate lang ein bestimmtes Trainingsprogramm gemacht habe dazu gehört Rücken, Brust, Tailie, Bauch Trizeps, Crosstrainer, Laufband, Rudergerät gehe alle 2 Tage ins Studio trainiere bisher folgendermaßen:
Aufwärmen 10 Min Crosstrainer
danach 2 Übungen a 20 Wdh Rücken
2 sätze a 20 Wdh Nacken
2 Sätze a 20 Wdh Taile usw
nach 3 Monaten habe ich dann auf 3 Sätze umgestellt habe aber das Gewicht nicht verändert und meine Wdh bei den übungen sind auch bei 20 geblieben ist das richtig oder soll ich gleich nach 3 Monaten das Gewicht verändern und bei den 2 Sätzen bleiben?
hätte jetzt vor weiterhin alle 2 tage zu rainieren aber würde es dann so machen zb. Montag Rücken, Bauch
Mitwoch Brust, Bauch
Freitag Bizeps, Trizeps, Bauch
jeweils an den Trainingstagen würde ich die 10 Minuten Crosstrainier und abwechslungsweise zum Schluß des trainings 15 Minuten Laufband- Rudern ist das ok?
ab geht er amok ;-)

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Beitragvon JesusFreak777 am 29 Apr 2007 16:45

@Inci vielen Dank! Ich finds sehr gut! #04# #03#
Bleib sauber!!!



Ich bin sehr gläubig und liebe den Herrn, denn er ist der Schöpfer aller Dinge. Ich kann ohne Scham behaupten, dass er mein Erretter ist.

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Beitragvon zane100 am 29 Apr 2007 16:46

@ wymän
..was hat das mit dem Thema zu tun?
...nicht immer ist die zeit und manchmal auch nicht die lust da, die ettikette zu wahren!

Campino
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Beitragvon Campino am 21 Jun 2007 22:21

Hi Inci,

schön das einer von Thorus´s studio sein System hier vertritt
und weiterentwickelt ( zB Waving), da er selbst leider in den foren
nur noch selten anzutreffen ist ( wahrsch. zu viel Arbeit mit seinem Studio).

ich habe, seitdem er es auf bbszene (2003 glaub ich) vorgestellt hat, immer wieder nach seinem ECT trainiert ( zwischendurch
mal anderes angetestet, wie HST und DC, wie du auch, bin aber
immer wieder zurück zum HIT (wechsle aber ab und zu mit Volumen
ab und schnelleren WH).

hier ein einige Fragen zu deinem super Artikel oben:


- Waving

wie reduzierst du dabei die Trainingsbelastung ?
kein MV mehr, Gewichtssenkung, keine Intensitätstechniken,
nur noch 1 Satz , auch bei grossen Muskeln.... ?

finde ich total wichtig, sehr gut, dass du dies erläutert hast.
viele trainieren monatelang extrem durch,am Schluss sind sie
ausgebrannt, stagnieren seit langem und meinen dann, dass
HIT nicht funktioniert .

leider fehlte dieses sehr wichtige Element in Thorus´ Artikeln.
obwohl ich denke, dass er dies sicher auch anwendet, oder ?
( vielleicht hast du es auch von ihm, trainierst ja bei der Quelle ...)


auch Darden hat dies erkannt und in seinem Buch zB Non-Failure TEs eingebaut.

Doggcrapp hat es auch, heisst halt cruising dort.

welches Waving favorisierst du ? 5 Wo. intensiv -3 Wo. cruising...
oder gar wöchentliche Wechsel ?



- was hältst du von einem Wechsel HIT-Volumen ?
finde ich gut, es ist immer wieder ein Schock für die Muskeln, wenn
die Sätze und die Geschwindkeit erhöht werden.

nach einigen Wochen, wenn der Körper sich wieder anpasst, wird wieder gewechselt.

Andreas Plate wechselt übrigens auch ständig, auch wenn immer viele
meinen, er trainiere nur HIT/ECT.
ebenso wechselt auch Deutscher Meister Werner Gölzer zw. HIT/Volumen.


- Wechsel der Übungen/Reihenfolge

Thorus hat in seinem Artikel im Muscle report mehrfach betont, dass
man das training ständig wechseln sollte, beim ihm zB wäre kein
Training gleich, etwas ändert er immer (ganz neue Übungen oder andere
reihenfolge)

meint er damit nur die Hypertrophie-Phase ?

beim der Kraftphase wäre es doch evtl. besser, wenn man die
7 Trainingseinheiten für eine Muskelgruppe mit immer denselben
Übungen in der gleichen Reihenfolge macht, wie es auch von dir
einmal in einem thread erklärt wurde ( kraftzyklus Brust, wobei
immer 2 gleiche brustübungen in der gleichen reihenfolge für 7 Wochen waren).
obwohl beim DC gerade der ständige Wechsel der Übungen vor einer
Stagnation schützt und somit der Kraftzuwachs konstant ist.

wie machst du es ?
jede TE komplett anders ( viele nennen es Instinktiv-Training) oder
immer gleich ?

ich selbst finde den ständigen Wechsel- wie auch von Thorus empfohlen-
sehr effektiv und hält auch die Motivation hoch.

- wie wichtig ist ein Logbuch im HIT/ECT ?

weder bei dir noch bei Thorus´ Artikeln finde ich einen hinweis,
ob Aufzeichnungen in einem Logbuch sinnvoll wären.

wie hält Thorus das ? du hast ihn ja sicher schon trainieren gesehen.
wie du ?

ich führe ständig Buch über mein Training, auch wenn jede TE anders ist.
somit habe ich einen Überblick über meine Leistungen.
wenn irgendwann irgendeine Übung wieder die erste ist, kann
ich es mit einem älteren Eintrag vergleichen.
(auch Werner Gölzer führt ständig Buch)

aber "Buchführung" scheint aus der Mode zu kommen, macht
kaum noch einer (oder sie merken sich alles und tragen es zuhause
schön ordentlich ein ......)


- HIT und die postworkout nutrition

irgendwo habe ich gelesen, dass du auch ein Fan von
pre- und postwk nutrition bist.

Thorus glaube ich nicht, er halt mal geschrieben, dass die Sache
mit dem Zucker nach dem training nicht sein Ding wäre.

viele meine auch, dass es beim HIT nicht sooo wichtig wäre, wie
zB beim Cluster HST, denn beim HIT - mit nur 2 oder 3 kurzen TEs in der Woche- hat der Muskel eine ganze Woche Zeit, bis er wieder voll regeneriert sein muss, beim Cluster und auch beim tägl. Volumentraining
müssen die Muskeln so schnell wie möglich "aufgefüllt"werden.
Zyko meinte mal, dass man beim HIT den Effekt nicht spüren würde,
aber diese leute machen ja eh keine Fortschritte .... (oder so ähnlich).

ich selbst habe es einige Monate getestet, hat mir absolut Null gebracht,
mir nach jedem Training riesige Mengen Traubenzucker einzuverleiben.

was bringt es dir, bzw. wie merkst du den Effekt ?


- kreuzheben

in deinem Plan oben vermisse ich, wie auch in allen Thorus´Plänen
das Kreuzheben ( das gestreckte hast du und Thorus drin).

an welchem Trainingstag beim 3-er split würdest du es trainieren ?

manche machen es am beintag (oft im Wechsel mit Kniebeugen), andere
sehen es mehr als Rückenübung.
wenn ich es am Rückentag mache, habe ich aber Probleme, wenn
ich 2 tage vorher hart Kniebeugen gemacht habe.
wäre es also am beintag am besten, als Ersatz für KB oder Presse ?

beim 2-er split kann ich es auch nur als Beinübung machen, dafür aber
KB oder presse weglassen. denn KB/Presse und KH in einer TE
würde nicht viel bringen.


- Intensitätstechniken

am effektivsten finde ich Pausensätze ( Doggcrapp!).

Thorus empfiehlt ausserdem noch "Halten".

meint er damit , dass man noch eine WH versucht, aber nur noch
ein paar Zentimeter schafft, dort das gewicht dann versucht noch
5 sec. statisch zu halten.

oder meint er das Halten wie bei Doggcrapp:
nach der letzten (vollendeten) WH das Gewicht in der kontraktierten
Position 1 min. halten.

erste Version wäre was Steve Holman eine STATIC X- Wh nennt.
statt X-reps in der selben Position das gewicht ein paar sec. halten.
im Iron Man mag Jan. 2007 wird ausführlich darauf eingegangen ( leider
stehen in der Sportrevue nicht alle Artikel aus dem iron man mag, so auch dieser nicht).
Laut dem Artikel hat Arthur Jones dies früher bei all seine Probanden gelehrt, leider wurde es schnell vergessen,
Steve Holman meint, dass dies einer der Gründe ist, warum viele
nicht den erhofften Erfolg mit HIT haben. mit diesem Statix-X,
würden laut Studien viel grössere Kraft- und massezuwächse möglich sein.
bei Jones war es damals ein Muss, am Ende des Satzes zu halten.

was hältst du eigentlich von X-reps ?
ich baue sie immer wieder gerne ein, sie geben eine extremen Pump
und sind meiner Meinung nach durchaus effektiv (auch wenn sie immer
belächelt werden, weil sie halt in der Sportrevue stehen).

- Cardio

du erwähnst oben kurz Cardio.
in einigen deiner Beiträge habe ich aber gelesen, dass du HIIT und
MAT bevorzugst.

hast du schon Erfahrungen mit MAT ?

wenn ja welche, mit welchen Übungen ( wie oft am tag , wielange) ?

mir ist beim MAT nur nicht ganz klar, wie intensiv man es machen soll.
es heisst: möglichst schnell den Puls in die Höhe treiben.

dass kann ich, in dem ich sehr schnelle Hampelmänner für 4min. mache, dann habe ich jedenfalls eine sehr hohen Puls und atme
recht heftig.
ich könnte aber auch versuchen, mich in den 4 min. konstant immer
mehr in der Geschwindigkeit zu steigern, also am schluss sind es
extrem superschnelle hampelmänner. dabei brennen und verkrampfen dann allerdings schon die Schultermuskeln und die waden.
solch ganz extremes MAT kann man aber nicht 3x/Tag 5x die Woche machen. selbst bei 1x/Tag kommt man nach ein paar Tagen ins Übertraining, auch bei Übungswechsel.

wie führst du es aus ?

MAT geht immer irgendwie unter, finde ich, obwohl so einfach
zuhause auf engsten Raum auszuführen ist und nur ein paar Minuten dauert. eigentlich müsste es deshalb von sehr sehr vielen gemacht werden.

Vielen Dank !

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Trainingsort: Zu Hause
Kampfsport: Nein
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Fachgebiet I: Training
Fachgebiet II: Ernährung
Ich bin: keine Angabe

Beitragvon Inci am 22 Jun 2007 09:37

Campino hat geschrieben:Hi Inci,

schön das einer von Thorus´s studio sein System hier vertritt
und weiterentwickelt ( zB Waving), da er selbst leider in den foren
nur noch selten anzutreffen ist ( wahrsch. zu viel Arbeit mit seinem Studio).
Das System basiert wie du schon richtig erkannt hast auf Thorus ECT, allerdings habe ich hier noch einige Punkte integriert um es noch weiter zu optimieren.

ich habe, seitdem er es auf bbszene (2003 glaub ich) vorgestellt hat, immer wieder nach seinem ECT trainiert ( zwischendurch
mal anderes angetestet, wie HST und DC, wie du auch, bin aber
immer wieder zurück zum HIT (wechsle aber ab und zu mit Volumen
ab und schnelleren WH).

hier ein einige Fragen zu deinem super Artikel oben:


- Waving

wie reduzierst du dabei die Trainingsbelastung ?
kein MV mehr, Gewichtssenkung, keine Intensitätstechniken,
nur noch 1 Satz , auch bei grossen Muskeln.... ?
Prinzipiell gibt es hier keine festgeschriebene Vorgehnsweise. Der Mesozylus unterteilt sich in 2 Phasen: Erstens die Arbeitsphase, die etwa 3/5 des Zykluses andauert und zweitesn die Stabilisierungsphase die den Rest des Mesozykluses andauert. Ich steigere während der Arbeitsphase Volumen und Intensität kontinuierlich und werden während der Erhaltungsphase wieder entsprechend gesenkt. Die genaue Planung ist allerdings von Athlet zu Athlet unterschiedlich, da nicht jeder das gleiche Volumen ableisten kann. Ein Mesozyklus könnte z.b. so aussehen:

Zykluslänge 7 Wochen:

1. Woche: 2 Arbeitssätze ohne Intensitätstechniken
2. Woche: 2 Arbeitssätze + Intensitätstechniken
3. Woche. 3 Arbeitssätze + Intensitätstechniken
4. Woche: 4 Arbeistssätze + Intensitätstechniken
5. Woche: 2 Arbeitssätze + Intensitätstechniken
6. Woche: 2 Arbeistsätze ohne Intensitätstechniken
7. Woche: 1 Arbeitssatz ohne Intensitätstechniken


finde ich total wichtig, sehr gut, dass du dies erläutert hast.
viele trainieren monatelang extrem durch,am Schluss sind sie
ausgebrannt, stagnieren seit langem und meinen dann, dass
HIT nicht funktioniert . Da hast du Recht! Viele ignorieren hier die Singale die ihr Körper gibt und machen am Schluß das System für ihr Scheitern verantwortlich!

leider fehlte dieses sehr wichtige Element in Thorus´ Artikeln.
obwohl ich denke, dass er dies sicher auch anwendet, oder ?
( vielleicht hast du es auch von ihm, trainierst ja bei der Quelle ...)
Thorus selbst trainiert ohne Anwendung des Waving Prinzips. Seine oberste Maxime lautet: Keep it Simple, sprich keine zu komplizierte Trainingsplanung. Er erhöht bei Übertrainingssymptomen entweder das Trainingsvolumen und/oder die Pausentage. Mittlerweile trainiert er 1 x pro Woche nach einem Ganzkörperplan.

auch Darden hat dies erkannt und in seinem Buch zB Non-Failure TEs eingebaut.

Doggcrapp hat es auch, heisst halt cruising dort.

welches Waving favorisierst du ? 5 Wo. intensiv -3 Wo. cruising...
oder gar wöchentliche Wechsel ?

Für mich ist es wichtig mit meiner Planung flexibel zu sein um auf duie Bedürfnisse meines Körpers eingehen zu können. Daher kann es sein, dass ich nach 2 Wochen Arbeitsphase eine Stabilisierungswoche einbaue und dann erst die Arbeitsphase fortsetze! Wichtig ist nicht in starren Schematas zu denken und auf seinen Körper zu hören.

- was hältst du von einem Wechsel HIT-Volumen ?
finde ich gut, es ist immer wieder ein Schock für die Muskeln, wenn
die Sätze und die Geschwindkeit erhöht werden.

nach einigen Wochen, wenn der Körper sich wieder anpasst, wird wieder gewechselt.

Andreas Plate wechselt übrigens auch ständig, auch wenn immer viele
meinen, er trainiere nur HIT/ECT.
ebenso wechselt auch Deutscher Meister Werner Gölzer zw. HIT/Volumen.

Ich persönlich wechsele auch immer wieder mal das System um etwas Abwechslung in meinen Trainingsalltag zu bringen. Derzeit teste ich einen Wechsel zwischen HIT und HST Cluster aus. Bisher bin ich sehr zufrieden damit.

- Wechsel der Übungen/Reihenfolge

Thorus hat in seinem Artikel im Muscle report mehrfach betont, dass
man das training ständig wechseln sollte, beim ihm zB wäre kein
Training gleich, etwas ändert er immer (ganz neue Übungen oder andere
reihenfolge)

meint er damit nur die Hypertrophie-Phase ?

Ich denke, dass kam in dem Text falsch rüber. Innerhalb eines Zykluses empfiehlt er keine Übungswechsel, nur wenn ein neuer Zyklus gestartet wird sollen die Übungen gewechselt werden.

beim der Kraftphase wäre es doch evtl. besser, wenn man die
7 Trainingseinheiten für eine Muskelgruppe mit immer denselben
Übungen in der gleichen Reihenfolge macht, wie es auch von dir
einmal in einem thread erklärt wurde ( kraftzyklus Brust, wobei
immer 2 gleiche brustübungen in der gleichen reihenfolge für 7 Wochen waren).
obwohl beim DC gerade der ständige Wechsel der Übungen vor einer
Stagnation schützt und somit der Kraftzuwachs konstant ist.

wie machst du es ?
jede TE komplett anders ( viele nennen es Instinktiv-Training) oder
immer gleich ?

ich selbst finde den ständigen Wechsel- wie auch von Thorus empfohlen-
sehr effektiv und hält auch die Motivation hoch.

Bei einem 5-7 wöchigen Wechsel zwischen Hypertrophie- und Kraftzyklen finde ich persönlich, dass die Übungen nicht wöchentlich getauscht werden sollen, da der Muskel erst nach ein paar TE's auf entsprechend auf die Übungen reagiert und adaptiert. Den Kraftzyklus würde ich immer etwas spartanischer gestalten was die Übungsauswahl anbelangt und vorwiegend auf Grundübungen setzen. Beim Hypertrophiezyklus hingegen würde ich ehr auf Abwechslung setzen und auch Maschinenübungen integrieren.

- wie wichtig ist ein Logbuch im HIT/ECT ?

weder bei dir noch bei Thorus´ Artikeln finde ich einen hinweis,
ob Aufzeichnungen in einem Logbuch sinnvoll wären.

wie hält Thorus das ? du hast ihn ja sicher schon trainieren gesehen.
wie du ?

ich führe ständig Buch über mein Training, auch wenn jede TE anders ist.
somit habe ich einen Überblick über meine Leistungen.
wenn irgendwann irgendeine Übung wieder die erste ist, kann
ich es mit einem älteren Eintrag vergleichen.
(auch Werner Gölzer führt ständig Buch)

aber "Buchführung" scheint aus der Mode zu kommen, macht
kaum noch einer (oder sie merken sich alles und tragen es zuhause
schön ordentlich ein ......)

Sowohl Thorus als auch ich finden, dass man unbedingt ein Trainingslog führen sollte um die eigene Entwicklung genau analysieren zu können. Bei jedem neuen Zyklus den ich plane schaue ich meine alten Logs durch und überleg mir wo ich Verbesserungen bzw. Änderungen vornehmen muß. Wie gesagt für mich ist es unabdingbar ein Trainingslog zu führen, egal nach welchem System man trainiert.
- HIT und die postworkout nutrition

irgendwo habe ich gelesen, dass du auch ein Fan von
pre- und postwk nutrition bist.

Thorus glaube ich nicht, er halt mal geschrieben, dass die Sache
mit dem Zucker nach dem training nicht sein Ding wäre.

viele meine auch, dass es beim HIT nicht sooo wichtig wäre, wie
zB beim Cluster HST, denn beim HIT - mit nur 2 oder 3 kurzen TEs in der Woche- hat der Muskel eine ganze Woche Zeit, bis er wieder voll regeneriert sein muss, beim Cluster und auch beim tägl. Volumentraining
müssen die Muskeln so schnell wie möglich "aufgefüllt"werden.
Zyko meinte mal, dass man beim HIT den Effekt nicht spüren würde,
aber diese leute machen ja eh keine Fortschritte .... (oder so ähnlich).

ich selbst habe es einige Monate getestet, hat mir absolut Null gebracht,
mir nach jedem Training riesige Mengen Traubenzucker einzuverleiben.

was bringt es dir, bzw. wie merkst du den Effekt ?

Für mich sind Pre- und Postworkoutnutrition essentielle Bestandteile meines Ernährungsplans da sie meine Regeneration beschleunigen. Allerdings beschränke ich die Zuckerzufur auf die Postworkoutnutrition und konsumiere hierbei auch nie mehr als 50 Gramm Maltodextrin o.ä.! Es ist richtig das Thorus keine Pre- und Postworkoutnutrition konsumiert, was allerdings auch daduch begründet ist, dass er sich durchweg ketogen ernährt!

- kreuzheben

in deinem Plan oben vermisse ich, wie auch in allen Thorus´Plänen
das Kreuzheben ( das gestreckte hast du und Thorus drin).

an welchem Trainingstag beim 3-er split würdest du es trainieren ?

manche machen es am beintag (oft im Wechsel mit Kniebeugen), andere
sehen es mehr als Rückenübung.
wenn ich es am Rückentag mache, habe ich aber Probleme, wenn
ich 2 tage vorher hart Kniebeugen gemacht habe.
wäre es also am beintag am besten, als Ersatz für KB oder Presse ?

beim 2-er split kann ich es auch nur als Beinübung machen, dafür aber
KB oder presse weglassen. denn KB/Presse und KH in einer TE
würde nicht viel bringen.

Kreuzheben gehört leider zu den Übungen die aus meiner Sicht nicht so gut für HIT geeignet sind. Siehe auch den Thread hierzu im Best of Forum! Wenn du es in deinen Plan einbauen willst würde ich nur einen Satz Kniebeugne durchzuführen und dafür Kreuzheben einbauen. Reguläres Kreuzheben absolviere ich gar nicht mehr, nur noch die Variante mit den gestreckten Beinen, da diese besser für HIT geeignet ist!

- Intensitätstechniken

am effektivsten finde ich Pausensätze ( Doggcrapp!).

Thorus empfiehlt ausserdem noch "Halten".

meint er damit , dass man noch eine WH versucht, aber nur noch
ein paar Zentimeter schafft, dort das gewicht dann versucht noch
5 sec. statisch zu halten.

Genau so meint er es!

oder meint er das Halten wie bei Doggcrapp:
nach der letzten (vollendeten) WH das Gewicht in der kontraktierten
Position 1 min. halten.

erste Version wäre was Steve Holman eine STATIC X- Wh nennt.
statt X-reps in der selben Position das gewicht ein paar sec. halten.
im Iron Man mag Jan. 2007 wird ausführlich darauf eingegangen ( leider
stehen in der Sportrevue nicht alle Artikel aus dem iron man mag, so auch dieser nicht).
Laut dem Artikel hat Arthur Jones dies früher bei all seine Probanden gelehrt, leider wurde es schnell vergessen,
Steve Holman meint, dass dies einer der Gründe ist, warum viele
nicht den erhofften Erfolg mit HIT haben. mit diesem Statix-X,
würden laut Studien viel grössere Kraft- und massezuwächse möglich sein.
bei Jones war es damals ein Muss, am Ende des Satzes zu halten.

was hältst du eigentlich von X-reps ?
ich baue sie immer wieder gerne ein, sie geben eine extremen Pump
und sind meiner Meinung nach durchaus effektiv (auch wenn sie immer
belächelt werden, weil sie halt in der Sportrevue stehen).

X-Reps sind für mich eine klasse Möglichkeit um meine Intensität zu steigern. Neben Zusatzwiederholungen meine Lieblingsintensitätstechnik. Allerdings würde ich davon abraten in jeder TE mit Intensitätstechniken zu arbeiten, da man sonst zu schnell ausbrennt!

- Cardio

du erwähnst oben kurz Cardio.
in einigen deiner Beiträge habe ich aber gelesen, dass du HIIT und
MAT bevorzugst.

hast du schon Erfahrungen mit MAT ?

wenn ja welche, mit welchen Übungen ( wie oft am tag , wielange) ?

mir ist beim MAT nur nicht ganz klar, wie intensiv man es machen soll.
es heisst: möglichst schnell den Puls in die Höhe treiben.

dass kann ich, in dem ich sehr schnelle Hampelmänner für 4min. mache, dann habe ich jedenfalls eine sehr hohen Puls und atme
recht heftig.
ich könnte aber auch versuchen, mich in den 4 min. konstant immer
mehr in der Geschwindigkeit zu steigern, also am schluss sind es
extrem superschnelle hampelmänner. dabei brennen und verkrampfen dann allerdings schon die Schultermuskeln und die waden.
solch ganz extremes MAT kann man aber nicht 3x/Tag 5x die Woche machen. selbst bei 1x/Tag kommt man nach ein paar Tagen ins Übertraining, auch bei Übungswechsel.

wie führst du es aus ?

MAT geht immer irgendwie unter, finde ich, obwohl so einfach
zuhause auf engsten Raum auszuführen ist und nur ein paar Minuten dauert. eigentlich müsste es deshalb von sehr sehr vielen gemacht werden.

Vielen Dank !


Ob du Cardio oder MAT/HIIT absolvierst hängt von deiner Zielstezung ab. Durch intelligentes Cardiotraining kannst du deine Regenerationsfähigkeit stark optimieren und mit höherem Volumen/Frequenz trainieren. HIIT/MAT ist eher für die Diät gedacht. Allerdings musst du in Verbindung mit einem HIT Training aufpassen, dass du nicht zu schnell ausbrennst, da die Intensität dieser beiden Programme extrem hoch ist.

Bei MAT bist du was die Ausgestaltung betrifft sehr frei. Ich gestalte MAT immer als Zirkeltraining, z.b.

50 Hamplemänner
30 Liegestützen
1 min Sprint auf dem Fahrrad
20 Strecksprünge

danach das Ganze nochmal von vorne!

Von einer konstanten Steigerung der Geschwindigkeit würde ich dir abraten, aufgrund der von dir oben schon erwähnten Probleme. Zudem denke ich, dass MAT schon ausreichend intensiv ist, auch ohne die Geschwindigkeit noch zusätzlich zu steigern.

Ich hoffe, dass ich dir bei den vielen Fragen helfen konnte!

Viele Grüße
Inci war schon immer der Meinung, dass es sehr ratsam wäre,
einen Post vor der Beantwortung zunächst einmal genau zu lesen.
Eine konträre Aussage bedeutet keinen Angriff auf (D)eine Person!

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Campino
TA Neuling
 
Beiträge: 5
Registriert: 11 Okt 2004 16:13

Beitragvon Campino am 22 Jun 2007 16:33

Vielen Dank für die ausführlichen Antworten !

nur nochmal, ob ich es richtig verstanden habe

- das Waving mit den bis zu 4 Sätzen bezieht sich auf eine grosse
Muskelgruppe. bei Armen fängt man halt nur mit 1 Satz an und
steigert dann auf 2, dann ist mit Satzsteigerung schluss.

- was meinst du mit: Thorus erhöht bei Übertrainingssymptomen das
Volumen ? mehr Sätze ? ich denke du meintest senken, also
weniger Sätze.

du schreibst mittlerweile macht er nur noch 1x/Wo. ein GK training.
macht er dies nur vorübergehend, bis die "Übertrainingsymptome"
vorbei sind ( also seine Art von Waving/Abwechslung), oder trainiert er nur noch so (durchgehend).
dann müsste er irgendwann noch mehr die Pausentage verlängern, irgendwann wäre er dann bei 14 Tage je Muskel, also Mentzers
HD II Consolidation ......


- wieviele HIT (hyper-und kraft-)Zyklen oder Wochen trainierst du ca., bevor du zB HST Cluster machst ( wielange machst du das dann?) ?

ich nehme an, das der Schwerpunkt auf HIT liegt , also schon mehrere
hyper/Kraft-zyklen hintereinander.

kommst du mit den Clustern gut zurecht ? ich hatte zum ersten Male
Gelenkprobleme, trotz niedrigen Volumen und nur 3 TEs.
aber durch das viele KH wurde der Trapez ganz gut ( war auch das einzige).


- das habe ich dann falsch verstanden (Muscle report artikel).
also beim Hypertrophiezyklus alle 7 Wochen neue Übungen oder nur neue Reihenfolge.
aber beim Kraftzyklus kann man ruhig bei den selben Grundübungen
und der gleichen Reihenfolge bleiben, richtig ?

- reguläres KH würdest du also am Beintag machen ( dafür nur 1 Satz KB), richtig ?
ich mache es auch nur sehr selten, am meisten hat es mir wie gesagt beim Clustern für den trapez gebracht.


- gut, dass du das mit der Intensität beim MAT auch so siehst.
manche schreiben, dass man bis zur totalen Erschöpfung gehen muss, sonst bringt es nichts ....

ich denke auch, Puls soll hoch sein und man sollte etwas schwer atmen, dass reicht.

hast du in der Diät damit gute Erfolge gehabt ?

ich habs mal am Übergang von einer langen Diät mit grossem Defizit
jeden tag gemacht: Resultat:
trotz vorigem riesen Kaloriendefizits keine Fettzunahme nach der Umstellung. das hatte ich noch nie.


- noch eine Frage zur Intensität beim HIT:

wie hart sollte die letzte WH sein ?

ich kenne einen, der trainiert zu hart,dh, die letzten beiden WH
dauern in der positiv bewegung ca. 20 sec. ( schaut aus wie
super-super-slow)
dann kämft er noch um eine, evtl. noch eine. dabei läuft vor Anstrengung
sein Kopf rot an. Folge: Blutdruck sehr hoch, auch Ruhepuls, ....
obwohl der Körper schon aufgegeben hat, schafft er immer noch eine
WH mehr.

leider konnte ich bei Thorus seminar vor ein paar jahren nicht dabei sein, gerne hätte ich gesehen, wie er die letzten WH macht.

ich glaube aber nicht dass es ein 20 sec. langer Kampf ist.
er hat nie irgendwo geschrieben, dass die letzte WH nicht im
4-2-4-2 Rhythmus sein sollte.
daraus schliesse ich, dass sie zwar sicher schwerer und anstrengender sein sollte, aber immer noch in 4 sec. machbar.

liege ich da richtig ?
wie händelst du das ?



- was bringt dir die pre/postwk nutri ?
welchen Effekt hast du durch sie ?
braucht man bei 2 oder max. 3 TEs in der Woche unbedingt eine
schnelle regeneration?

- ich glaube DC hast du auch schon getestet, wie war es ?

- weisst du wie es mit Thorus´ Buch über ECT ausschaut ?
vor jahren hies es, es wäre so gut wie fertig......

seine homepage ist auch schon länger deaktiviert ...


Danke schon mal ! du hast mir mit deinen Antworten oben schon
enorm viel geholfen !!!!! sehr nett von dir.

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