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Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Nebenwirkungen von AAS und anderen Substanzen.

Moderator: Team AAS

kallix
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Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon kallix » 13 Mai 2012 00:19

Ich habe in nem anderen Thread mal die Nebenwirkungen von Tamoxifen gelesen und die sind ja heftig.
Sowas würde ich mich nicht trauen zu nehmen.
Nun befürchte ich, dass andere Mittel wie Arimidex wohl auch nicht besser sein werden, oder?
Das macht mir jetzt ziemliche Sorgen. Wenn die ganzen Mittel die in Frage kommen alle solche Hämmer sind dann ist das
ein echtes Problem. :(
Gibt es keine Mittel die irgendwie milder sind? Ich kann doch nicht dauerhaft solche aggressiven Mittel nehmen nur
um die Östrogene in Schach zu halten.


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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Vegan Atlas » 13 Mai 2012 00:25

Wer sagt denn was von dauerhafte Einnahme?
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#2 Klaus fan
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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon #2 Klaus fan » 13 Mai 2012 01:55

kallix hat geschrieben:Gibt es keine Mittel die irgendwie milder sind? Ich kann doch nicht dauerhaft solche aggressiven Mittel nehmen nur
um die Östrogene in Schach zu halten.

Zu welchem Zweck willst du denn Antioestrogene dauerhaft nehmen?

Ansonsten: Tamoxifen (Rezeptoren-Anagonist) ist nicht das selbe wie Arimidex (Aromatase-Hemmer), folglich treten auch nicht die selben Nebenwirkungen auf. Weiters treten die meisten gelisteten NWs nur sehr selten auf.

Zudem muss man zwischen der angedachten Einnahme bei Brustkrebspatienten und dem Steroidmissbraucher unterscheiden. Das Ziel von Bodybuildern ist das Senken des Oestrospiegels auf den normalen, physiologischen Wert durch Aromatase-Hemmer, wenn Steroideinnahme den Spiegel unerwuenscht hoch treibt. In dem Fall und bei richtiger Dosierung kann das ganze auch "dauerhaft" durch die Steroideinnahme genommen werden und es treten praktisch keine der gelsiteten NWs auf.
Hingegen wird Tamoxifen beim Absetzen genutzt, allerdings nur fuer einen kurzen Zeitraum, selten auch waehrend der Kur durchgaengig gegen Gynobildung, hier ist jedoch ein Aromatase-Hemmer aufgrund der geringeren NWs eher zu empfehlen.



Wenn du also kein Krebs hast

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon kallix » 13 Mai 2012 10:45

Ich habe Testomangel und zugleich viel zu viel Östradiol was ja eine seltsame Konstellation ist.
Angenommen ich muss Testo zuführen dann würde man doch davon ausgehen, dass das Östradiol dann noch mehr ansteigt.
Das ist das Problem. Ich kann doch nicht dauerhaft auf Testoersatz gehen und dann zusätzlich noch Hemmer nehmen damit
das Testo nicht umgewandelt wird. Das ist doch auf Dauer bestimmt nicht gesund. :(
Es bringt mir ja nichts wenn ich Testo nehmen und dann wird alles umgewandelt.

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Jeri88 » 13 Mai 2012 12:31

Die komplikationen mit Östrogen treten doch erst dann auf wenn Testosteron in sehr hohen Dosen genommen wird, mit sehr hohen Dosen meine ich in Dosen über HRT, was du scheinbar benötigst. Du kannst ja nicht eine BB Dosierung und die dadurch entstehenden NW mit einer HRT Dosis vergleichen.

Allerdings stellt sich mir die Frage wenn du tatsächlich unter einem Testosteronmangel leidest, warum gehst du dann nicht zu Arzt der es festgestellt hat und lässt dich von ihm beraten bzw. behandeln oder zu einem spez. überweißen? Bist du der Meinung ein Internetforum wird dich kompetender Beraten als ein dafür ausgebildeter Arzt?

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Titflicker87 » 13 Mai 2012 12:40

Jeri88 hat geschrieben:Bist du der Meinung ein Internetforum wird dich kompetender Beraten als ein dafür ausgebildeter Arzt?


das ist der Knackpunkt. Geh zu einem Experten und nicht zu einem Allgemeinmediziner. Die Allgemeinmediziner, denen ich bisher begegnet bin, sind eher Statistiker denn Mediziner, deshalb würde ich an deiner Stelle zu einem Experten gehen.

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Jeri88 » 13 Mai 2012 13:30

Falls das nicht deutlich wurde mit einen dafür Augebildeten Arzt mein ich einen Spezialisten danken Titflicker für die ergänzung

kallix
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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon kallix » 14 Mai 2012 15:45

Ich habe aber Testomangel bzw. so gut wie kein Testo und dennoch zuviel Östradiol. Da muss ich ja was gegen machen. Einfach nur Testo nehmen würde in dem Fall wohl kaum reichen. Ich war ja schon beim Urologen der meinte dann das Testo wäre viel zu niedrig aber zu den gigantischen Östradiolwerten hat er nichts gesagt was mich sehr gewundert hat. Scheinbar hat er gar nicht vor dagegen was zu unternehmen.

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon housel » 14 Mai 2012 15:53

kallix hat geschrieben:Ich habe aber Testomangel bzw. so gut wie kein Testo und dennoch zuviel Östradiol. Da muss ich ja was gegen machen. Einfach nur Testo nehmen würde in dem Fall wohl kaum reichen. Ich war ja schon beim Urologen der meinte dann das Testo wäre viel zu niedrig aber zu den gigantischen Östradiolwerten hat er nichts gesagt was mich sehr gewundert hat. Scheinbar hat er gar nicht vor dagegen was zu unternehmen.


Um eine Diät wirst du nicht herum kommen.
im Prinzip ist nicht der absolute Östrogenwert wichtig sondern auch das Testo zu Östro Verhältnis.
Hey, habt ihr mir n Tip wo ich gute Pullover/Sweatshirts(Marken) herbekomm, die den Körper betonen?

Wie wärs mit einem pulloverbetonten Körper?

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Jeri88 » 14 Mai 2012 16:21

kallix hat geschrieben:Ich habe aber Testomangel bzw. so gut wie kein Testo und dennoch zuviel Östradiol. Da muss ich ja was gegen machen. Einfach nur Testo nehmen würde in dem Fall wohl kaum reichen. Ich war ja schon beim Urologen der meinte dann das Testo wäre viel zu niedrig aber zu den gigantischen Östradiolwerten hat er nichts gesagt was mich sehr gewundert hat. Scheinbar hat er gar nicht vor dagegen was zu unternehmen.


Hast du die selben Fragen mal deinem Urologe gestellt? Vllt hat er seine Gründe warum er dagegen nichts machen will!

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Re: Wie gefährlich sind Aromatase-Hemmer?

Beitragvon Maikell » 15 Mai 2012 10:58

Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht pathologisch sein und deswegen nichts unternommen werden. kallix andere Beiträge zeigen ja bereits ein stark hypochondrisches Verhalten. Mit selbst herumdoktoren ists da auch nicht geholfen.

Ich schließe daher auch hier an dieser Stelle. Analog zur Eßstörungsregel im Ernährungsbereich sind wir auch im AAS-Bereich nicht ausgebildet, mit psychischen Störungen umzugehen. Ich empfehle, und das ist beim besten Willen nicht böse gemeint, einen Besuch beim Psychologen.
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