Hi leute!
Welcher Wirkstoff im Asthmaspray sorgt denn dafür, dass ihr es als Wettkampfbooster benutzen könnt ?! Und was für eine Wirkung hat er?
Bin selbst Asthmatiker, deswegen frage ich.
greetz
Moderator: Team Kampfsport
-Sascha- hat geschrieben:Ich bin kein Asthmatiker und nach meinen Selbstversuchen mit Salbutamol und Beclometason bin ich der Meinung, dass das Zeug jedenfalls in diesem Kontext (Mißbrauch) überbewertet ist - konnte weder bei Krafttraining noch Kampfsport eine verbesserte Ausdauer oder ähnliches bestaunen.
zylar hat geschrieben:ich setz n hunni auf lars, sieg via submisson in unter 1minute
Iluminkas hat geschrieben:-Sascha- hat geschrieben:Ich bin kein Asthmatiker und nach meinen Selbstversuchen mit Salbutamol und Beclometason bin ich der Meinung, dass das Zeug jedenfalls in diesem Kontext (Mißbrauch) überbewertet ist - konnte weder bei Krafttraining noch Kampfsport eine verbesserte Ausdauer oder ähnliches bestaunen.
Damit kommste auch nicht weit, ich bin Asthmatiker und ich hab n Kumpel auch schon mal mit rumexperimentieren lassen, mit Formoterolhemifumarat kommt man weiter aber es ist trozdem nicht der Renner der Unterschied.
virion hat geschrieben:Ich vermute, durch die Sympathikusaktivierung im Zuge der sportlichen Belastung hat man die ß2-Aktivierung womöglich bereits endogen weitgehend ausgeschöpft und die Bronchialmuskulatur ist bereits deutlich relaxiert. Eine zusätzlicher ß-Agonismus bringt also bei bereits weitgestellten Bronchien nur noch eine geringe Erweiterung, die Hobbysportler ja scheinbar kaum wahrnehmen.
Beim Asthmapatienten hingegen ist ja durch die pathologische spastische Enge der Bronchien die Ausgangslage eine ganz andere und die Medikamente imitieren die Sympathikusaktivität, die ein Sportler bereits selbst herbeigeführt hat.

virion hat geschrieben:Habe es mit Terbutalin probiert, die Ausdauerleistung (Laufen) war kaum merklich verbessert, die ersten Atemzüge nach Inhalation kam es mir vor, ein größeres Zugvolumen zu haben - kann aber auch plazebobedingt gewesen sein. Einen eindeutigen, verwertbaren positiven Effekt auf die Ventilation kann ich aber auch nicht bestätigen.
Ich vermute, durch die Sympathikusaktivierung im Zuge der sportlichen Belastung hat man die ß2-Aktivierung womöglich bereits endogen weitgehend ausgeschöpft und die Bronchialmuskulatur ist bereits deutlich relaxiert. Eine zusätzlicher ß-Agonismus bringt also bei bereits weitgestellten Bronchien nur noch eine geringe Erweiterung, die Hobbysportler ja scheinbar kaum wahrnehmen.
Beim Asthmapatienten hingegen ist ja durch die pathologische spastische Enge der Bronchien die Ausgangslage eine ganz andere und die Medikamente imitieren die Sympathikusaktivität, die ein Sportler bereits selbst herbeigeführt hat. Gelangt man vom verengten Bronchus hin zum maximal dilatierten ist natürlich der Effekt viel deutlicher, für den Pat. eine spürbare Verbesserung -und es ist ein auch von außen betrachtet beeindruckend wirkendes Medikament, weil es die Symptomatik sehr schnell bessert, aber eben nur wenn vorher ein pathologischer Zustand herrschte....
Anders kann ich mir das im Moment nicht erklären, aber vllt weiß ein Asthmatiker dazu etwas....
Maximus. hat geschrieben:virion hat geschrieben:Habe es mit Terbutalin probiert, die Ausdauerleistung (Laufen) war kaum merklich verbessert, die ersten Atemzüge nach Inhalation kam es mir vor, ein größeres Zugvolumen zu haben - kann aber auch plazebobedingt gewesen sein. Einen eindeutigen, verwertbaren positiven Effekt auf die Ventilation kann ich aber auch nicht bestätigen.
Ich vermute, durch die Sympathikusaktivierung im Zuge der sportlichen Belastung hat man die ß2-Aktivierung womöglich bereits endogen weitgehend ausgeschöpft und die Bronchialmuskulatur ist bereits deutlich relaxiert. Eine zusätzlicher ß-Agonismus bringt also bei bereits weitgestellten Bronchien nur noch eine geringe Erweiterung, die Hobbysportler ja scheinbar kaum wahrnehmen.
Beim Asthmapatienten hingegen ist ja durch die pathologische spastische Enge der Bronchien die Ausgangslage eine ganz andere und die Medikamente imitieren die Sympathikusaktivität, die ein Sportler bereits selbst herbeigeführt hat. Gelangt man vom verengten Bronchus hin zum maximal dilatierten ist natürlich der Effekt viel deutlicher, für den Pat. eine spürbare Verbesserung -und es ist ein auch von außen betrachtet beeindruckend wirkendes Medikament, weil es die Symptomatik sehr schnell bessert, aber eben nur wenn vorher ein pathologischer Zustand herrschte....
Anders kann ich mir das im Moment nicht erklären, aber vllt weiß ein Asthmatiker dazu etwas....
Ich bin da anderer Meinung. Es wird schon einen Grund haben, warum z.B. Clenbuterol bei vielen Ausdauersportlern beliebt ist. Man kann ja einfach auch mal vergleichen, und ein Training mit und ein Training ohne Clen zu machen. Auch beim Kraftsport ist das Gefühl ein ganz anderes, wenn man mit Xanthinderivaten trainiert oder ohne. Würde aber selbst die Tablettenvariante einem Aerosol vorziehen.

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