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Die natürlichen Krankheitshemmer

Sekundäre Pflanzenstoffe

Marco S., 02.08.2012

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Sekundäre Pflanzenstoffe erfüllen in unserem Organismus wichtige und gesundheitsfördernde Aufgaben. Ich möchte dir einen Einblick in diesen Bereich geben und dir die Wichtigkeit der sekundären Pflanzenstoffe aufzeigen.

Die Wissenschaft entdeckt heute in pflanzlicher Kost immer mehr Substanzen, welche für unsere langfristige Gesundheit unerlässlich sind.

Ihre Bedeutung in der Natur

Schauen wir uns unsere Pflanzen an, so haben diese viel für unseren Organismus zu bieten. Neben Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen und die mögliche Aufnahme von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten aus Pflanzen gibt es noch andere Stoffe, welche Pflanzenkost zu bieten hat. Die viel diskutierten, noch nicht allzu lange entdeckten sekundären Pflanzenstoffe. Es sind rund 30000 bekannt. Wir nehmen etwa 10000 mit unserer Nahrung auf. Für die Pflanze an sich sind diese Stoffe nicht überlebenswichtig und der heutige Stand der Wissenschaft lässt nicht vermuten, dass sie eine größere Rolle im Lebenszyklus einer Pflanze spielen. Die sekundären Pflanzenstoffe werden in besonderen Zellen einer Pflanze produziert. Sie dienen der Pflanze nach dem heutigen Stand der Wissenschaft zur Abwehr von Fressfeinden oder Anlocken von Beutetieren, aber auch zum Schutz von UV-Strahlung oder als mechanische Festigung werden sekundäre Pflanzenstoffe genutzt. Typische toxische sekundäre Pflanzenstoffe sind zum Beispiel Cannabinoide oder Pyrethroide. Sie werden als Schutzsubstrat verwendet. Viele dieser Pflanzenstoffe sind für die Pflanze selbst toxisch, deshalb müssen sich Pflanzen ebenfalls vor diesen schützen. Die Pflanzen schaffen dies, indem sie eigene Gänge für die Substanzen anlegen, die Substrate in extra ausgebildeten Zellen sammeln oder eine Vorstufe der Substanz speichern und bei Einsatz erst in den eigentlichen Stoff umwandeln. Sekundäre Pflanzenstoffe werden auch Sekundärmetaboliten genannt, weil sie in einem Sekundärstoffwechsel produziert werden, welcher jedoch oftmals nicht richtig vom Primärstoffwechsel abgrenzbar ist. [4]

Fassen wir diese Fakten zusammen, ist der Nutzen für die Pflanze eindeutig. Sekundäre Pflanzenstoffe dienen zum Schutz der Pflanze.

Ihre Bedeutung für die Pflanze und den Menschen

Spricht man von sekundären Pflanzenstoffen und bezieht diese auf den Menschen, wird oft von Phytaminen gesprochen, welche in der Heilkunde ihren Namen gefunden haben. Sekundäre Pflanzenstoffe sind in unserer Nahrung nur als Spuren enthalten. Trotz dieser geringen Menge können sie eine starke Auswirkung auf unsere Gesundheit bewirken und entfalten ihre Wirkung im Körper. Viele dieser Stoffe sind, wie oben genannt giftig, dies gilt auch für den Menschen. Meist sind jedoch die Dosen dieser Stoffe für den Menschen zu gering. In kleinen Mengen und im natürlichen Verbund der Pflanze können sekundäre Pflanzenstoffe jedoch ihre meist positiven Eigenschaften entfalten. Neben diesen positiven Eigenschaften gibt es für Menschen wie auch für Tiere bestimmte Stoffe, welche giftig sind und dies auch schon in kleinen Dosen. Beispiel hierfür wären die Alkaloide des Schlafmohns. Unter diese Alkaloide fällt zum Beispiel das bekannte Morphin (Opiat), welches wir in der Medizin als stärkstes bekanntes Schmerzmittel einsetzen. Der wohl bekannteste negative sekundäre Pflanzenstoff ist Nicotin. Auch diese, für den Menschen toxischen Pflanzenstoffe, haben wie wir sehen, den Nutzen in unserer Welt gefunden. Viele dieser Stoffe sind noch nicht entdeckt und könnten auch zur Heilung von Krankheiten beitragen.

Wie schon erwähnt gibt es tausende sekundäre Pflanzenstoffe und die meisten bekannten Pflanzenstoffe haben eine positive Auswirkung auf unseren Organismus. Ich werde daher im nächsten Abschnitt auf die bekanntesten Substrate der Stoffklasse eingehen.

Ausgewählte sekundäre Pflanzenstoffe und ihr Bedeutung für den Menschen

Wie du schon erfahren hast, gibt es unzählige bekannte und wahrscheinlich auch unbekannte sekundäre Pflanzenstoffe. Deshalb werde ich mich auf einige aussagekräftige Obergruppen beschränken, um dir einen guten Überblick zu geben. Ich werde dir im nächsten Abschnitt folgende sekundäre Pflanzenstoffe erläutern: Carotinoide, Flavonoide, Sulfide, Phytoöstrogene, Phytosterine, Phenolsäure, Saponine.

Beginnen wir mit der Gruppe der Carotinoide. Carotinoide sind natürliche Farbstoffe, welche eine gelbe bis rötliche Färbung verursachen. Generell kann man sagen, dass die meisten carotinreichen Nahrungsmittel meist gelbfleischige Frucht- und Gemüsesorten sind. Typische Beispiele sind Möhren, Mangos und Marillen, jedoch auch grünes Blattgemüse wie Spinat oder Brokkoli. Es sind ca. 6000 verschiedene Arten bekannt, wobei das Beta-Carotin am besten erforscht ist. In unserem Körper finden wir überall Carotinoide, die höchsten Konzentrationen sind jedoch in Leber, Haut, in den Augen und im Fettgewebe vorhanden. Es wird davon ausgegangen, dass sie eine gewisse Schutzfunktion erfüllen, deshalb sollten Carotinoide verzehrt werden. Beta-Carotin ist eine Vorstufe des Vitamin A und wird deshalb auch als Provitamin A bezeichnet. Es kommt hauptsächlich in der Schale von Tieren (z.B. Krabben) oder in den Chromoplasten der Pflanzen vor. Es wird jedoch auch in anderen Teilen von Tier und Pflanze gefunden. Beta Carotin wirkt antioxidativ und hemmt im Organismus sauerstoffhaltige, zellschädigende freie Radikale. Das am stärksten oxidative Carotinoid ist das Lycopin, welches zum Beispiel in großen Mengen in der Tomate enthalten ist. Es wurde nachgewiesen, dass in Ländern, in welchen vermehrt Tomaten verzehrt wurden, die Prostatakrebsrate deutlich niedriger ist, als bei uns in Deutschland. [2] [3]

Flavonoide sind ebenso wie die Carotinoide natürliche Farbstoffe. Sie kommen meist in Blütenfarbstoffen vor, aber auch direkt unter der Schale von Früchten. Im Gegensatz zu den Carotinoiden sind sie im Tierreich nicht angesiedelt, jedoch sind die im Pilzreich ebenfalls verbreitet. Sie dienen der Pflanze oft zum Anlocken von Bestäubern oder als toxisches Mittel gegen Insekten. Flavonoide können verschiedene Färbungen auslösen. Hierbei kann nicht nur ein Gelbton auftreten, sondern ebenfalls eine weißliche oder bläuliche Färbung ist möglich. Sie sorgen zum Beispiel für das kräftige Violett des Rotkohls, der Weintrauben oder die Färbung von Kirschen. Ihre Wirkung ist antioxidativ und krebsvorbeugend. Flavonoide sind synergetisch, somit unterstützen und verstärken sie viele andere sekundäre Pflanzenstoffe, ebenso wie Vitamine. Bestes Beispiel hierfür ist die deutliche Verstärkung von Vitamin C. [6] [7]

Zudem gibt es viele sehr effektive sekundäre Pflanzenstoffe in Sachen Krebsschutz. Zu diesen gehören auch die Sulfide. Sulfide gehören zu der Gruppe der Metall-Schwefel-Verbindungen werden in der organischen Klasse als Tioether bezeichnet. Sulfide und Senfölglycoside verleihen den scharf würzigen Gemüsesorten wie Rettich, Zwiebeln, Lauch und vor allem Kohl ihr typisches Aroma. Man kann sagen, dass ausgerechnet das Kohlgemüse, welches in der heutigen Zeit zwar einen Relaunch erlebt, aber oft in unserer modernen Zeit nicht auf den Tisch kommt, so ziemlich das gesündeste ist, was man in den Kochtopf werfen kann. [8]

Das in Soja, Sojaprodukten und Vollkornprodukten enthaltene Phytoöstrogen ähnelt dem weiblichen Geschlechtshormon, welches den monatlichen Zyklus regelt. Die Wirkung des Pflanzenstoffes ist dem des Hormons sehr ähnlich, jedoch um ein vielfaches schwächer. Es wird davon ausgegangen, dass Phytoöstrogene möglicherweise homonabhängige Tumore wie Brustkrebs bremsen. [5]

Ebenfalls eine ähnliche Wirkung eines uns bekannten Stoffes haben Phytosterine. Phytosterine gehören zu der Gruppe der Sterine und kommen meist in fettreichen Pflanzenstoffen vor. Sie sind stark in Nüssen und kaltgepressten Ölen vorhanden und ähneln sehr stark Cholesterin aus tierischen Nahrungsmitteln. Der große Vorteil bei der Aufnahme von Phytosterinen ist jedoch, dass sie nicht die negativen Auswirkungen des Cholesterins besitzen. Neben diesem Effekt reduzieren sie sogar den Cholesteringehalt des Blutes, indem sie die Resorption hemmen. [9]

Phytosterinversetzte Lebensmittel stehen jedoch im Verdacht negative Einflüsse auf unseren Organsimus zu haben, weitere zukünftige Studien und Experimente werden Aufschlüsse bringen.

Der Gerbstoff Phenolsäure lässt sich am leichtesten am Beispiel des Schwarztees aufzeigen. Jeder der schon einmal einen Schwarztee getrunken hat wird den leicht herben Nachgeschmack des Tees kennen, welches auch die Phenolsäure hinweist. Aber auch in Rotwein oder Walnüssen kann man Phenolsäure leicht herausschmecken. Phenolsäure kommt in fast jeder Samenpflanze vor und ist wohl der am meisten aufgenommene sekundäre Pflanzenstoff überhaupt. Phenolsäure schützt die Pflanze vor Mikroorganismen und anderen Schädlingen, ist für den Menschen jedoch ein antioxidativer und antimikrobieller Stoff und daher in natürlichen Dosen für uns gesundheitsfördernd. [1]

Saponine sind Bitterstoffe, welche der Pflanze zum Beispiel gegen Pilzbefall helfen sollen. Sie können bei Wassermischung eine Art Schaum bilden und kommen in höheren Pflanzenarten vor, beispielsweise in Gemüse wie Erbsen, Spinat oder Tomaten. Für den Menschen sind sie speziell hilfreich bei der Prävention von Dickdarmkrebs. Lange Garzeiten können ihnen nichts anhaben. Jedoch gehen sie in das Kochwasser über, welches dann nicht weggeschüttet werden sollte. Alternativ ist aus Gemüsefond der beim Kochen entstanden ist immer eine mögliche Gemüsesuppe eine gute Wahl, um sekundäre Pflanzenstoffe zu nutzen.

Zusammenfassung und Blick in Zukunft der sekundären Pflanzenstoffe

Wie ihr sehen könnt, haben sekundäre Pflanzenstoffe meist positive und gesundheitsfördernde Wirkung auf unseren Körper. Die Forschung wird in diesem Gebiet immer weiter voranschreiten und uns neue Möglichkeiten in der Medizin und der Prävention von Krankheiten geben können. Auch die Industrie hat die Vorteile dieser Pflanzenstoffe entdeckt und bietet diese in Pillenform an. In der Zukunft wird es diese sicherlich vermehrt zu kaufen geben.

Hier sollte man darauf achten, dass die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe meist an vielen zusätzlichen Unbekannten hängt und es auch, wie bei den Vitaminen, oft auf den natürlichen Cocktail ankommt, damit die Wirkung dementsprechend auftritt. Deshalb solltest du lieber zu natürlichen Lebensmitteln greifen. Nahrungsergänzungen sollten ebenso wie in jedem anderen Bereich eine "Ergänzung" sein und nicht mehr.

Sekundäre Pflanzenstoffe wirken im natürlichen Verbund von Obst und Gemüse, Getreide oder Öl am besten und entfalten so ihre optimale Wirkung, welche du dir, durch zum Beispiel eine vollwertige Ernährung, zu nutzen machen kannst.

Quellen

  1. Bernhard Watzl, Gerhard Rechkemmer: Phenolsäuren, Ernährungs-Umschau 48(2001) Heft 10
  2. BIESALSKI, H.K. u. a.: Ernährungsmedizin. Thieme, Stuttgart 1995
  3. BUB, A.; STAHL, W.: DGE-Arbeitstagung "Sekundäre Pflanzenstoffe". Karlsruhe 20.20.1998
  4. Deutschlandfunk, Sprechstunde, 12. Oktober 2010, Radiolexikon, Renate Rutta: Sekundäre Pflanzenstoffe (http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/1294097/)
  5. Gesellschaft Deutscher Chemiker (2000): Genistein - Modellstoff zur Beschreibung endokriner Wirkungen von Phytoöstrogenen. BUA-Stoffbericht 222, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft , Hirzel, Stuttgart
  6. J. B. Harborne: Introduction to Ecological Biochemistry. Dritte Auflage, Academic Press, London 1988, S. 47-53, 95
  7. Molecular Nutrition and Food Research 2010; 54: 1-10
  8. Tatjana Hildebrandt, Manfred K. Grieshaber: Tödlich und doch lebensnotwendig: Die vielen Seiten des Sulfids. In: Biologie in unserer Zeit. 39, Nr. 5, 2009, S. 329 – 332
  9. W. Ling, P. J. Jones: "Dietary Phytosterols, A Review of Metabolism, Benefits and Side Effects", in: Life Sciences 1995, 57 (3), 195–206

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