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10 Gründe für eine Zink-Supplementation

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Die Mehrheit der Bevölkerung leidet unter einer Mangelernährung. Dies hat zur Folge, dass die Entstehung von Krankheiten begünstigt wird und das Energielevel insgesamt abnimmt. Gerade das Spurenelement Zink ist ein wichtiger Faktor. Ein Zinkmangel hat eine verringerte Hormonproduktion bei Männern wie Frauen zur Folge. Das Energielevel, also das Empfinden von Wachheit und Konzentration, wird unter anderem durch Zink beeinflusst.

Weitere Folgen eines Mangels können sein:
  • chronische Müdigkeit
  • Durchfall
  • Konzentrationsschwäche
  • langsame Wundheilung
  • verschlechterte Nervenfunktion
  • geschwächte Immunabwehr
Die einfachste Möglichkeit den persönlichen Zinkbedarf herauszufinden ist via Blutbild beim lokalen Mediziner. Wichtig ist auch nicht mit einer wahllosen Supplementation zu beginnen, da Zink im Übermaß auch negative Auswirkungen hat. Dies kann beispielsweise auch mit einem schwachen Immunsystem in Verbindung gebracht werden.

Nach Beginn der Einnahme steigt das Zinklevel, deswegen prüft man nach 6-8 Wochen erneut die Blutwerte. Außererdem sollte der Test zwei Mal unter gleichen Bedingungen stattfinden. Dies bedeutet, wenn das erste Mal auf nüchternen Magen getestet wurde, sollte dies beim 2. Test auch so sein, um handfeste Referenzwerte zu evaluieren. Hauptsächlich Fleisch und Fisch/Meeresfrüchte liefern Zink für den Körper, da Zink aus Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten vom Körper nicht genauso gut verwertet werden kann.

#1 Testosteron Booster

Zink ist stark an der Testosteron Produktion beteiligt und kann diese bei Einnahme steigern. Testosteron, das männliche Sexualhormon, verbessert die Proteinbiosynthese, wodurch schneller regeneriert und mehr Muskulatur aufgebaut werden kann. Das Spurenelement sorgt für eine schnellere Umsetzung von Androstendion zu Testosteron, was eine schnellere Testosteronproduktion zulässt.

#2 Leistungssteigerung

Beide Geschlechter profitieren von einer Leistungssteigerung durch Zink und gerade leistungsorientierte Sportler wollen diesen Effekt nicht missen. Zink erhöht die Produktion von insulinähnlichen Wachstumsfaktoren (IGF-1 ; Insulin like growth factors), diese haben einen stark steigernden Effekt auf die Produktion anaboler Hormone und damit auch auf reine Muskelmasse und Kraft des Athleten.

#3 Fruchtbarkeit und Libido

Männlein wie Weiblein erfahren bei Zinkmangel eine verringerte Libido sowie eine erhöhte Chance auf Unfruchtbarkeit. Die männliche Prostata braucht viel an Zink, um optimal zu funktionieren. Ein Zinkmangel erhöht das Risiko auf Prostatakrebs, Unfruchtbarkeit und beeinflusst, wie schon beschrieben, den Testosteronspiegel negativ. Gerade im Alter, wenn der Testosteronspiegel zwangsläufig sinkt, ist eine adäquate Zinkzufuhr enorm wichtig.
Zink sorgt außerdem dafür, dass das befruchtete Ei in der Gebärmutter richtig wachsen kann. Ein Zinkmangel wird hier wieder mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht, da das Ei sich nicht richtig entwickeln kann. Außerdem kann Östrogen bei optimaler Zinkversorgung besser abgebaut werden. Gerade in Zeiten der Östrogenüberbelastung durch die Pille, Bisphenol-A und anderen östrogenähnlichen Wirkstoffen, ist der effiziente Östrogenabbau notwendig. (siehe auch: Brokkoli im Bericht Burn fast)

#4 Starkes Immunsystem

Ein Zinkmangel wird in direkte Korrelation mit einem Mangel an T-Zellen gestellt, woraus ein schwaches Immunsystem resultiert. T-Zellen bestimmen die Abwehr von Viren und Bakterien und sind somit lebensnotwendig. Gerade im Alter erhöht sich der Zinkbedarf und sollte für ein funktionierendes Immunsystem beachtet werden.

#5 Krebsprävention und Antioxidans

Einer der führenden Zinkforscher, Ananada Prasad, brachte diverse Krebsarten mit einem Zinkmangel in Verbindung. Hierbei bestätigte er einen Zusammenhang zwischen eines Zinkmangels und Brust-, Darm-, Lungen-, Prostata-, Gebärmutterhals- und Hautkrebs sowie Leukämie. Da Zink durch die antioxidative Wirkung freie Radikale bindet, sind Schäden an Zelle, sowie DNA und damit Mutationen verringert.

#6 Herz-Kreislauf-System

Zu wenig Zink wird mit einem erhöhten Cholesterinspiegel und Entzündungslevel in Verbindung gebracht, welche das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Auch ist Zink an der Erhaltung von Endothelzellen der Gefäßwände beteiligt, welche die Blutzirkulation fördern. Ist nun die Blutzirkulation verschlechtert und die Cholesterinwerte im Blut erhöht, kann dies ernste Folgen für die Vitalität bedeuten. Auch hier ist besonders im Alter darauf zu achten.

#7 Entgiftung und Prävention

Schwermetalle und Toxine können sich in Körperzellen anlagern und im Laufe der Zeit einen hohen Gehalt in unserem Körper entwickeln. Zink hilft diese aus der Zelle und aus dem Körper zu entsorgen, entgiftet somit unseren Organismus. Gerade die Anlagerung von Schwermetallen im Gehirn beschleunigen die Degeneration von Nervenzellen und damit die Entstehung von Alzheimer.

#8 Verbesserung der Hirnfunktion

Auch das Gehirn braucht Nährstoffe. Zink ist ein wichtiger Faktor beim Aufbau von Fettsäuren in der Gehirnzelle, welche für eine optimale Funktion des Hirns notwendig sind. Auch Neurotransmitter sind maßgeblich von Zink beeinflusst. Beispielsweise wird die Melatonin- und damit die Dopaminproduktion von Zink erhöht bzw. durch einen Mangel reduziert. Auch wurde eine verbesserte Entwicklung kognitiver Fähigkeiten bei Ratten-Nachwuchs beobachtet, wenn das schwangere Muttertier von einer Zink-Supplementation profitierte.

#9 Stimmungsaufheller und Antidepressivum

Die tatsächlichen Effekte von Zink auf Depressionen sind weitgehend unbekannt, unter anderem, weil Ursachen von Depressionen noch nicht klar genug erforscht sind. Jedoch geht man von einem Zusammenhang aus, im Hinblick auf die positiven Auswirkungen von Zink auf energiesteigernde Hormone und Neurotransmitter wie Dopamin. Ein Zinkmangel soll eine Entwicklung von Depressionen beschleunigen, Frauen unterliegen diesen Auswirkungen weit mehr als Männer.

#10 Zink ist essentiell

Der triftigste Grund auf die Versorgung mit gewissen Mikronährstoffen zu achten, ist meist der der Lebensnotwendigkeit. Ein Stoff wird als essentiell bezeichnet, wenn er von außen zugeführt werden muss, da ihn der Organismus nicht selbst produzieren kann. Diese Nährstoffe werden für lebensnotwendige Prozesse benötigt und dementsprechend sollte auf den individuellen Bedarf geachtet werden.

10 Gründe für eine Zink-Supplementation


Natürlich spielen weitere Mikronährstoffe auch eine große Rolle in der Ernährung. Doch gerade Zink zeigt einen großen Anwendungsbereich im Körper und entsprechend lohnt sich die Einnahme bei entsprechender, physischer Belastung besonders.

Quellen

  • Neek, L., Gaeini, A., Choobineh, S. Effect of Zinc and Selenium Supplementation on Serum Testosterone and Plasma Lactate in Cyclist After an Exhaustive Exercise Bout. Biological Trace Element Research. 9 July 2011.
  • Maseregian, N., Hall, S., et al. Low Dietary or Supplemental Zinc is Associated with Depression Symptoms Among Women, But not Men, in a Population-Based Epidemiological Survey. Journal of Affective Disorders. October 2011.
  • Piechal, A, Blecharz-Klin, K., et al. Maternal Zinc Supplementation Improves Spatial Memory in Rat Pups. Biological Trace elements Research. January 2012. Published Ahead of Print.Banudevi, S., Elumalai, P., et al. Chemopreventive Effects of Zinc on Prostate Carcinogenesis Induced by N-Methyl-N-Nitrosourea and Testosterone in Adult Male Spargue-Dawley Rats. Journal of Cancer Research and Clinical Oncology. 201. 137(4), 677-86.
  • Gumulec, J., Masarik, M., et al. Molecular Mechanisms of Zinc in Prostate Cancer. Klinical Onkology. 2011. 24(4), 249-255.
  • Chasapis, C., Loutsidou, A., et al. Zinc and Human Health: An Update. Archives of Toxicology. November 2011.
  • Tian, X., Diaz, F. Zinc Depletion Causes Multiple Defects in Ovarian Function During the Periovulatory Period in Mice. Endocrinology. 2012. 153(2), 873-886.
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Bilder: Matthias Busse

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