Ein Erfahrungsbericht

An der Seite eines Wettkampf-Athleten

Absolut toll !!!

Muskulöser Körper, durchtrainiert bis in die Fingerspitzen, gebräunte Haut, kein Fellmonster und mit Sicherheit in 20 Jahren noch kein Fettansatz oder Bierbauch, da die Eitelkeit, das Verlangen nach "mehr" oder einfach die Abhängigkeit nach Training, Eisen und Schmerz ein "aus der Form geraten" verhindern.

Eigentlich beneidenswert - Eigentlich - !!!
Natürlich ist es toll, wenn die Mädels deinen Kerl auffordern eine Extrarunde um den Pool zu laufen, bevor er rein springt.
Und genauso toll ist es, wenn auf den Partys - natürlich nur unter dem nötigen Alkoholeinfluss, der die Schüchternheit hemmt - die Mädels sein Hemd aufknüpfen wollen um die durchtrainierte Brust oder das Sixpack zu grapschen...
In der Regel übrigens die Frauen, die nüchtern meist folgende Aussagen treffen:
Nee, das sind mir schon zu viele Muskeln!
oder
Ooch, mich stört es gar nicht, wenn mein Kerl ein kleines Bäuchlein hat!
... und dann rennen sie los und stürmen unter hysterischem Kreischen die Türen, wenn die Chippendales kommen (Aber das ist ein anderes Thema).

Eigentlich müsste sich nun jede Frau die Finger nach einen Wettkampf-Athleten lecken, wenn da nicht das verfluchte Wörtchen - eigentlich - im Satz auftauchen würde. Klar ist es toll, wenn ein Mann die Frau auch tatsächlich auf Händen tragen kann und absolut männlich, wenn er die Waschmaschine alleine wuchten kann. Vor allem aber ist es klasse, wenn "Frau" sich keine Gedanken machen muss, dass "Mann" die dünneren Beine haben könnte.
Aber habt ihr schon mal die Blicke der Nachbartische erlebt, wenn im Restaurant der Hauptgang vom bereits leicht eingeschüchterten und irritierten Kellner serviert wird (die Vorspeise war auch schon ein Hauptgericht), der Kopf eures Begleiters im Teller versinkt, die durchdringend, tiefe Stimme den ganzen Saal bis auf die Terrasse hinaus beschallt und fragt:

Das Fleisch kommt noch, oder ???

Ebenso harmonisch kann ein Kinobesuch verlaufen. Befindet sich nämlich das Objekt der Begierde gerade in einer Vorbereitung, ist "Tupper Ware" sein bester Freund. Und wer darf die kostbare Ware ins Kino schmuggeln? Richtig, die Frau! Kurz vor Abfahrt die absichernde Frage:

Schatz, nimmst du eine Handtasche mit? Welche? Die Große?

Eine Antwort ist in diesem Fall überflüssig, da "Mann" (der sonst so gerne in modischen Fragen das Weite sucht) bereits gepackt und die Handtasche schon sorgfältig platziert hat, damit sie auf gar keinen Fall vergessen wird.

Richtig behaglich wird es aber erst im Kino. Das Licht geht aus, Werbung läuft. Die Besucher knabbern ihre Nachos und schlürfen die Cola. Alles sind happy. Dann - der Film beginnt. Die meisten haben bereits jetzt ihre Vorräte geleert. Stille. Plötzlich ein Rascheln. Ein Kopf taucht ab. Ein Flüstern:

Schatz, wo ist deine Handtasche.
Pssst, unterm Sitz!

Ein kurzer Blick der Nachbarn. Noch ist alles gut. Dann - ein eigenartiger Geruch. Kalte Frikadellen (natürlich aus Tatar), dazu Gurkensalat. In Windeseile breitet sich der intensive, nicht unbedingt appetitliche Geruch in den Reihen aus. Alle rümpfen die Nase, schauend abwertend herüber.
Nur einer ist glücklich - und der mampft zufrieden seine Mahlzeit zu ende.

Wieso denn dann überhaupt ins Kino? Seid kreativ, es gibt so viele andere Dinge um soziale Kontakte zu pflegen.
Nein, die gibt es nicht!
Im Club feiern? Geht nicht, Tanzen ist Cardio und zuviel Cardio ist schlecht für die Muskeln! Cocktailbar, Diner? Nicht gut. Sollte man nämlich dieselbe Bar zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aufsuchen wollen, sollte man die Kellner mit Bestellungen wie Salat bitte ohne Dressing, keine Avocado, sind eigentlich Oliven drin? Die bitte auch nicht. Das Fleisch bitte in Wasser gedünstet. Kein Salz. Wenn sie den Reis bitte abwiegen könnten? nicht belästigen.

Natürlich dauert eine Wettkampfvorbereitung nicht unbedingt das ganze Jahr. So hat man zumindest auch mal Zeit in den Urlaub zu fliegen. Bei der Auswahl des Urlaubsortes ist "Frau" noch relativ frei gestellt. Die Hotelauswahl wird dann schon etwas eingeschränkter:

Schatz, ich hab ein traumhaft schönes Hotel gefunden, 5 Sterne, direkte Strandlage, Jacuzzi,...

Spätestens jetzt wird die Hotelbeschreibung unterbrochen:

Haben die ein Fitnesscenter?
Hm, ich glaub nicht!
Dann nicht. Du findest bestimmt ein anderes, ein noch schöneres, aber mit Fitnessstudio!


All inclusive darf natürlich auch nicht fehlen. Eventuell lässt sich unser muskulöses Prachtstück
noch zur Vollpension überreden. Halbpension hingegen ist nicht zumutbar. Ein absolutes Ausscheidungskriterium für jedes Hotel. Ist die Wahl dann getroffen, am besten gleich noch im Reisebüro die Sitze am Notausgang reservieren, dann ist wenigstens schon mal für mehr Beinfreiheit gesorgt. Interessant wird es aber erst bei der Ankunft im Hotel. Bereits beim Check-in erkennt man in den Gesichtern des Personals einen leicht überraschten Ausdruck. Dicht gefolgt wird dieser von einem leicht beschämten, da man sich ja nichts anmerken lassen soll. An den Zimmern ist in der Regel nichts auszusetzen. Lediglich die Badewanne sollte eventuell gemieden werden, da hier ein akutes "Feststeck-Risiko" besteht.

Am schönsten ist es aber zu den Mahlzeiten. Der erste Gang bleibt von den Hotelgästen meist noch unbemerkt. An der "Eierstation" geht der Spaß dann in die erste Runde. Mit einem gekochten Ei in der Hand werden erst mal 3 Spiegeleier bestellt. Überraschte Blicke des Kochs. Klar, er muss sich verhört haben, und fragt zielsicher nach:

Zwei Eier wollten Sie?
Nein, drei bitte!
Drei Eier?
Ja drei!


Der Koch bleibt freundlich, lässt sich seine Verwunderung nicht anmerken und bereitet die Eier höflich grinsend zu. Da unser Bodybuilder in der Regel kein Fan von großen Fußmärschen ist, wird an der benachbarten Rühreistation gleich noch ein Omelette bestellt. Das bleibt unserem Spiegeleizubereiter natürlich nicht unbemerkt und spätestens jetzt sieht er in unserem Muskelmann eine Person von einem anderen Planeten und lässt seiner Verwunderung freien Lauf.
Auch die Hotelgäste haben mittlerweile bemerkt das hier etwas "anders" läuft.
Während die einen still in sich hinein zählen, wie viele Eier er da gerade wirklich zu Tisch trägt, diskutieren die anderen schon längst darüber ob das überhaupt gesund sein kann. An manchen Tischen gehen die Spekulationen los:

Der ist bestimmt Hammerwerfer!
Ne, eher ein Kugelstoßer.
Also ich habe neulich im Fernseher unsere Ringer gesehen,...


Die Runde wird unterbrochen vom Sohnemann, der anhand des T-shirt Aufdrucks vermutet, dass es sich bei unserer "Eiervernichtungsmaschine" um die Spezies Bodybuilder handelt. Während die Erwachsenen fleißig weiter spekulieren, läuft der tapfere Sohn zielstrebig und unvoreingenommen auf den großen, starken Mann zu und frag ganz einfach nach. Die Frauen hingegen sind etwas geschickter und warten den richtigen Zeitpunkt ab. Während "Mann" nach Training und Essen also zum Schläfchen übergeht, scheint der perfekte Moment gekommen, "Frau" alleine Anzutreffen:

Oh, da kommt seine Begleitung!
Hallo!
Hallo.
Sind sie nicht die Frau von dem trainierten jungen Mann?
Ja.
Was trainiert er denn? Macht er das beruflich?


Manchmal kommt ein in der Tat recht süßer Kommentar wie:

Hm, komisch. Ich gehe ja auch ins Fitnessstudio. Allerdings ist das Training bei mir nicht so erfolgreich!

Von diesen Geschichten gibt es viele. Schließlich ist das nur ein kleiner Vorgeschmack, ein Auszug aus dem Leben an der Seite eines Wettkampf-Athleten. Doch was tut man nicht alles für einen muskulösen Body neben sich im Bett.

Getreu dem Motto:
Feel save at night? Sleep with a Bodybuilder!

Hinweis: Gerne bieten wir auch eine individuell auf euch zugeschnittene Betreuung an. Alle Informationen hierzu findet ihr unter www.ironhealth.de! Ihr habt Fragen? Dann kontaktiert uns doch einfach unter info@ironhealth.de!

Nach oben