Weizen von der Spreu trennen

Der Anti Gluten Hype – Fakt oder frei erfunden?

Immer mehr Menschen – und darunter auch ein großer Teil der Bodybuilder und Kraftsportler – schwören auf die glutenfreie Ernährungsweise. Gluten zu meiden, ist mittlerweile mindestens genauso angesagt, wie eine low fat oder eine low carb Ernährungsweise und stellt für viele den heiligen Grahl bezüglich Gesundheit und Leistungsfähigkeit dar. Das viele Vertreter dieser Ernährungsform gar nicht unter der eigentlichen Krankheit Zöliakie bzw. Sprue leiden, ist ihnen egal – Gluten ist der Teufel und verantwortlich für alles Schlechte! Oder ist das etwa doch nicht der Fall?

Handelt es sich hierbei vielleicht nicht einfach nur um andere Nahrungsinhaltsstoffe, welche zu Problemen führen können? Oder ist die neuartige Glutenunverträglichkeit, unter welcher auf TEAM-ANDRO.com im Forum mindestens jeder Zweite zu leiden scheint, überhaupt nur Teil einer Essstörung oder gar Einbildung? Um diese Fragen wissenschaftlich zu beleuchten, schauen wir uns in diesem Artikel einige aktuelle Fakten genauer an.

Was ist Gluten und Zöliakie überhaupt?

Gluten ist eine Mischung aus Proteinen die Gluteline und Gliadine genannt werden. Es kommt im Endosperm von Weizen und anderen Getreidesorten wie Roggen, Dinkel, Kamut, Einkorn, Triticale, Grünkern und Emmer vor. Das Verhältnis von Glutelinen zu Gliadinen in der Proteinmischung ist in etwa 1 zu 1 [Mansueto et al., 2014].


Der Konsum von Gluten im mediterranen Raum liegt in etwa bei 10 bis 20 Gramm pro Tag. In manchen Populationen wird auch noch (deutlich) mehr Gluten konsumiert [Black and Orfila, 2011] [Hyams, 2002]. Bei Personen mit Zöliakie kommt es durch die Aufnahme von Gluten zu einer autoimmun vermittelten Enteropathie, also einer - teilweise schwer verlaufenden - Entzündung der Schleimhaut des Darms [Gasbarrini et al., 2008] [Green and Cellier, 2007].

Die Prävalenz – also das Vorkommen – der Zöliakie beträgt in Europa ca. 1 %. Wobei die Prävalenz in Deutschland bei nur rund 0,3 % liegt, während sie in Finnland bei rund 2,4 % liegt [Mustalahti et al., 2010]. Das die Inzidenz – also das Auftreten neuer Erkrankungsfälle – der Zöliakie in den letzten Jahren permanent ansteigt, liegt aber nicht hauptsächlich daran, dass einfach immer mehr Leute daran erkranken sondern vor allem an anderen Dingen.

Zu nennen sind hier einerseits die verbesserte Aufdeckung von atypischen bzw. asymptomatischen Zöliakieformen [Hadjivassiliou et al., 2010] und andererseits die Verfügbarkeit besserer serologischer Tests [Roma et al., 2009]. Für Patienten mit Zöliakie ist der einzige therapeutische Ausweg bisher ein lebenslanges Verzichten auf glutenhaltige Getreidesorten und alle Produkte, die daraus hergestellt werden [Tack et al., 2010]. Wer also von Zöliakie betroffen ist, muss Gluten in jedem Fall meiden, da es noch keine andere verfügbare Therapieform gibt.
Mittlerweile diagnostizieren sich aber deutlich mehr Personen eine andere Art der Glutenintoleranz selbst und berichten in Folge auch ihren Ärzten davon. Dadurch kam der Verdacht auf, dass es noch eine andere Krankheit im Zusammenhang mit Gluten geben muss. Der Name war schnell gefunden: Non Celiac Gluten Sensitivity (abgekürzt NCGS) – übersetzt also Gluten Sensibilität (ohne Vorhandensein einer Zöliakie).
Ob diese jedoch überhaupt existiert ist bis heute höchst fraglich [Biesiekierski et al., 2013] [Biesiekierski et al., 2013].

Was ist die umstrittene Non Celiac Gluten Sensitivity überhaupt und wie viele Personen leiden darunter?

NCGS wird zurzeit hauptsächlich durch Ausschlusskriterien diagnostiziert. Falls man nach dem Konsum von Gluten also Symptome verspürt, die serologische Überprüfung einen negativen Befund für Zöliakie gibt, die duodenale Biopsie auch kein Ergebnis liefert und die IgE Assays negativ sind, hat man also bereits NCGS [Mansueto et al., 2014].

Es könnte jedoch auch einfach ein Reizdarm sein, welcher sich durch ähnliche Charakteristika bemerkbar macht.
Was die meisten, die glauben an NCGS zu leiden, machen, ist Folgendes: Sie haben Probleme mit dem Darm oder sonstige gesundheitliche Beeinträchtigungen und schauen im Internet nach. Ein Übeltäter scheint aufgrund eines neuen Trends, der durch diverse Foren und Magazine getrieben wird, schnell gefunden zu sein: das böse, böse Gluten! Auf die Ausschlusskriterien bzw. eine medizinisch bestätigte Diagnose wird einfach verzichtet – wozu denn auch?
Das vielleicht die überdimensionale Menge von 80 Gramm Ballaststoffen am Vortag, der Konsum von 1 Kilogramm Brokkoli zum Mittagessen oder ein zu stressiger Lebensstil zu der Symptomatik führen kann, ist den Leuten egal – denn Ballaststoffe und Brokkoli sind ja gesund, können aber in diesen Mengen sehr wohl auch zu Darmproblemen führen. "Und das bisschen Stress…? – Das macht mich doch nicht krank…"

Viel eher ist das böse Gluten daran schuld! Doch wie viele Personen leiden jetzt wirklich unter der neuartigen Erkrankung NCGS? Die Epidemiologie braucht auf diesem Gebiet zwar noch etwas Zeit, ersten Studien zu Folge handelt es sich aber um 0,55 % bis 6 % der Bevölkerung. Das mittlere Alter beim Auftreten von NCGS beträgt etwa 28 bis 40 Jahre und es kommt 2,5 bis 4 mal öfter bei Frauen zu negativen Beeinträchtigungen des Magen Darm Traktes [Mansueto et al., 2014] [Volta et al., 2012] [Troncone and Jabri, 2011].

0,55 % bis 6 % der Bevölkerung leiden also in etwa unter NCGS, es ernähren sich allerdings – gerade in den USA – weit mehr Personen glutenfrei; und das OHNE dadurch Vorteile zu haben. Nicht zu verachten ist hierbei auch der drastische wirtschaftliche Einfluss der Lebensmittelindustrie, welche glutenfreie Produkte herstellt und sich über saftige Zuwächse freuen kann.

In den USA konnte dieser Sektor seinen Umsatz von 100 Millionen US Dollar im Jahr 2003 auf 1,31 Billionen US Dollar im Jahr 2011 erhöhen. Eine 13-fache Steigerung des Umsatzes innerhalb von etwas über 10 Jahren - nicht schwach [Mansueto et al., 2014].

Vielleicht existiert diese schwache Form der Gluten Intoleranz nicht einmal?

Eine sehr aktuelle Untersuchung lässt den Wind aber in eine andere Richtung wehen. Die Wissenschaftler konnten nach der Durchführung ihrer Studie darauf schließen, dass NCGS in der angenommenen Form nicht mal existiert.

Durchgeführt wurde die doppelt blinde Crossoverstudie im Jahr 2013. Biesierkierski und Kollegen untersuchten dabei 37 Patienten von denen alle unter NCGS und Reizdarmsyndrom litten. Wenn die Patienten auf eine Ernährung umgestellt wurden, die wenig der sogenannten FODMAPs enthielt, zeigte sich kein negativer Effekt durch zugeführtes Gluten [Biesiekierski et al., 2013]. Auch eine weitere Veröffentlichung der selben Arbeitsgruppe lässt durchaus starke Zweifel an der Existenz von NCGS aufkommen [Biesiekierski et al., 2013].
Es ist also viel wahrscheinlicher, dass FODMAPs – welche nebenbei in gebackenem Brot und anderen Backwaren, aber auch in vielen Gemüse- und Obstsorten zu Häufe vorkommen – zu den Symptomen führen. Das Gluten selbst scheint weit weniger auszumachen. Denkbar ist natürlich auch, dass es sich um die Kombination aus FODMAPs und Gluten handelt welche bei sensiblen Personen zu Symptomen führen kann.
Dadurch, dass aber bei NCGS keinerlei Entzündungen, die mit Zöliakie bzw. Gluten in Verbindung gebracht werden, in Biopsie Proben aus dem Darm gefunden werden und auch keine Reaktion des Immunsystems auf Gluten festzustellen ist, gerät die Annahme, dass wirklich Gluten an so vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen schuld sein soll, weiter ins Wanken [Mansueto et al., 2014].

Was sind die sogenannten FODMAPs, die möglicherweise mehr Einfluss als das Gluten selbst haben?

Ausgesprochen bedeutet das Wort FODMAPs fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols – auf Deutsch also fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole.
Es handelt sich dabei um eine Gruppe von mehrwertigen Alkoholen und Kohlenhydraten, die in einer Vielzahl von Lebensmitteln vorkommt. Zu den FODMAPs gehören unter anderem auch Lactose, Fructose und Zuckeralkohole wie Sorbitol. Eine Reduktion der FODMAPs führte schon in zahlreichen Studien zu einer drastischen Verbesserung gastrointestinaler Symptome [Gibson and Shepherd, 2010].
So auch bei den Probanden in der zuvor erwähnten Studie, welche glaubten Gluten sei daran Schuld – in Wahrheit kam es aber durch Gluten zu keinen Beeinträchtigungen, solange wenig FODMAPs konsumiert wurden [Biesiekierski et al., 2013].


Wie geht man nun vor, um heraus zu finden, ob Gluten oder FODMAPs einem Beschwerden bereiten?

Falls NCGS tatsächlich existieren sollte, benötigt es, wie gesagt, verschiedene Ausschlusskriterien, um die Krankheit überhaupt zu diagnostizieren.

Wer also unter Problemen mit dem Darm oder sonstigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leidet (und diese womöglich auch noch auf Gluten zurückführt), sollte dringend einen Arzt aufsuchen. NCGS ist in manchen Fällen noch das harmloseste, worunter man leiden könnte. Man muss hier nämlich – ohne jetzt jeden in Panik zu versetzen – auch an chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa oder harmlosere Dinge wie einen Reizdarm denken.

Es gilt in diesem Fall also auch wirklich medizinisch vorzugehen und nicht irgendwelche Experimente mit seinem Körper durchzuführen. Wer sein Leben lang jedoch schon Gluten konsumiert hat und dabei nie Probleme hatte braucht auch nicht darauf zu verzichten.

Auch die Sache mit dem geringen Nährstoffgehalt von Getreide zieht hier nicht.
Wenn die Ernährung zu 80 % oder gar 90 % aus nahrhaften, guten Lebensmitteln besteht, dann macht es leistungs- und gesundheitstechnisch überhaupt nichts aus, wenn die restlichen 10 % bis 20 % aus Nudeln, einem frisch gebackenem Stück Brot oder ein paar leckeren Keksen zum Nachtisch bestehen.
Wenn du schon 200 % aller Nährstoffe intus hast, werden dir die 15 % extra auch keinen nennenswerten Vorteil mehr bringen. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen möchte kann testweise 2 Wochen kein Gluten zu sich nehmen und dann wieder probieren über weitere 2 Wochen Gluten zu konsumieren. Man darf hierbei jedoch nicht in die Placebo Falle geraten – also irgendwelche Sachen hineininterpretieren, die auf reiner Einbildung basieren. Diese Methode ist also nur bei höchster Objektivität der Durchführenden anwendbar.

Möglich – und noch sicherer – wäre auch ein serologischer Test in einem Labor bzw. beim Arzt. Weiterhin gilt es zu erwähnen, dass traditionell hergestellte Getreideprodukte wie zum Beispiel Sauerteigbrot oder fermentierter Reis eindeutig, die besten Getreideprodukte sind. Die Antinährstoffe werden durch solche Zubereitungsmethoden minimiert [Liang et al., 2008] und eine Studie kommt sogar zu dem Ergebnis, dass Sauerteigbrot mit 30 % Weizen sogar von Zöliakie Patienten vertragen wird [Di Cagno et al., 2004]. Normalerweise würden Zöliakiekranke durch ein Stück Brot mit 30 % Weizen schlimmste Symptome bekommen

Möglicherweise sogar negative Effekte eines Verzichts auf Gluten?

Durch einen Glutenverzicht als gesunder Mensch schränkt man sich aber nicht nur in gesellschaftlicher Hinsicht deutlich ein. Es konnten auf wissenschaftlicher Ebene negative Effekte einer glutenfreien Ernährung beobachtet werden. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Studie von De Palma und seinen Kollegen aus dem Jahre 2009.

Sie untersuchten, wie sich eine glutenfreie Ernährungsweise auf die Darmbakterien auswirkt. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Anzahl an Bifidobakterien und Laktobazillen während der Zeit der glutenfreien Ernährung abnahm, während andere eher negative Bakterienstämme sich vermehrten [De Palma et al., 2009]. Wenn man sich also, ohne wirklich krank zu sein, einfach so glutenfrei ernährt, schießt man sich damit sozusagen selbst ins Bein, da es dadurch gleichzeitig auf Darm und somit auch auf Gesundheitsebene zu negativen Effekten kommen kann.

Schlusswort zum Thema Gluten und einer möglichen Intoleranz

Abschließend kann also gesagt werden: Wer gesund ist und Gluten verträgt, kann es ruhig zu sich nehmen und braucht es nicht ohne Grund zu fürchten und zu verteufeln.

Es entstehen bei Gesunden und sogar bei NCGS-Patienten keine Entzündungen durch Gluten im Darm und es gibt auch keine Immunreaktion auf Gluten – wie zur Hölle soll es also schädlich wirken? Wer wirklich an Zöliakie oder anderem erkrankt ist – und damit meine ich medizinisch diagnostiziert krank, nicht irgendeinen Bullshit a la: "Ja aber ohne Gluten fühle ich mich irgendwie besser!" – muss Gluten natürlich meiden.

Für alle Personen die bereits die Diagnose Reizdarm (oder NCGS) vom Arzt erhalten haben, kann es außerdem sehr sinnvoll sein, den wahren Übeltäter auszuschalten und die Aufnahme an FODMAPs zu begrenzen.


Quellen:

  • Biesiekierski J, Muir J, Gibson P. Is Gluten a Cause of Gastrointestinal Symptoms in People Without Celiac Disease? Curr Allergy Asthma Rep 2013;13(6):631-8.
  • Biesiekierski JR, Peters SL, Newnham ED, Rosella O, Muir JG, Gibson PR. No Effects of Gluten in Patients With Self-Reported Non-Celiac Gluten Sensitivity After Dietary Reduction of Fermentable, Poorly Absorbed, Short-Chain Carbohydrates. Gastroenterology 2013;145(2):320-8.e3.
  • Black JL, Orfila C. Impact of coeliac disease on dietary habits and quality of life. Journal of human nutrition and dietetics : the official journal of the British Dietetic Association 2011;24(6):582-7.
  • De Palma G, Nadal I, Collado MC, Sanz Y. Effects of a gluten-free diet on gut microbiota and immune function in healthy adult human subjects. The British journal of nutrition 2009;102(8):1154-60.
  • Di Cagno R, De Angelis M, Auricchio S, Greco L, Clarke C, De Vincenzi M, Giovannini C, D'Archivio M, Landolfo F, Parrilli G et al.,. Sourdough bread made from wheat and nontoxic flours and started with selected lactobacilli is tolerated in celiac sprue patients. Applied and environmental microbiology 2004;70(2):1088-96.
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  • Gibson PR, Shepherd SJ. Evidence-based dietary management of functional gastrointestinal symptoms: The FODMAP approach. Journal of gastroenterology and hepatology 2010;25(2):252-8.
    Green PH, Cellier C. Celiac disease. The New England journal of medicine 2007;357(17):1731-43.
  • Hadjivassiliou M, Sanders DS, Grunewald RA, Woodroofe N, Boscolo S, Aeschlimann D. Gluten sensitivity: from gut to brain. The Lancet Neurology 2010;9(3):318-30.
  • Hyams JS. Diet and gastrointestinal disease. Current opinion in pediatrics 2002;14(5):567-9.
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  • Mansueto P, Seidita A, D'Alcamo A, Carroccio A. Non-celiac gluten sensitivity: literature review. Journal of the American College of Nutrition 2014;33(1):39-54.
  • Mustalahti K, Catassi C, Reunanen A, Fabiani E, Heier M, McMillan S, Murray L, Metzger MH, Gasparin M, Bravi E et al.,. The prevalence of celiac disease in Europe: results of a centralized, international mass screening project. Annals of medicine 2010;42(8):587-95.
  • Roma E, Panayiotou J, Karantana H, Constantinidou C, Siakavellas SI, Krini M, Syriopoulou VP, Bamias G. Changing pattern in the clinical presentation of pediatric celiac disease: a 30-year study. Digestion 2009;80(3):185-91.
  • Tack GJ, Verbeek WHM, Schreurs MWJ, Mulder CJJ. The spectrum of celiac disease: epidemiology, clinical aspects and treatment. Nat Rev Gastroenterol Hepatol 2010;7(4):204-13.
  • Troncone R, Jabri B. Coeliac disease and gluten sensitivity. Journal of Internal Medicine 2011;269(6):582-90.
  • Volta U, Tovoli F, Cicola R, Parisi C, Fabbri A, Piscaglia M, Fiorini E, Caio G. Serological tests in gluten sensitivity (nonceliac gluten intolerance). Journal of clinical gastroenterology 2012;46(8):680-5.
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Bilder: Gluten Free Aisle | Cassidy | Calgary Reviews

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