28.02. bis 03.03. in Columbus, Ohio

Arnold Classic 2019 – die Teilnehmer und Favoriten

Es ist wieder so weit: Von Donnerstag, den 28.02. bis Sonntag, den 03.03.2019 findet in Columbus (Ohio) das „Arnold Sports Festival 2019“ statt. Neben einem umfangreichen Amateur-Wettkampf sind es natürlich vor allem die Entscheidungen in den Profi-Kategorien, die die Fans begeistern. Wer wird hier am Ende oben stehen? Wir werfen einen Blick auf die aussichtsreichsten Kandidaten.

Das erste Wettkampfhighlight des Jahres: Das Arnold Sports Festival vom 28.02. bis 03.03.2019 in Ohio – TEAM ANDRO berichtet live vor Ort

Die Ergebnisse stehen fest! Alle Infos zu allen Klassen


Mit dem Arnold Sports Festival 2019 wird TEAM-ANDRO das Dutzend voll machen: Wir waren seit 2008 jedes Jahr in Columbus vor Ort um von der Arnold Classic zu berichten, also nun zum zwölften Mal. Für die, die mit den Begriffen nicht so gut vertraut sind: Wenn von „Arnold Sports Festival“ die Rede ist, dann ist damit das gesamte Event gemeint. Das besteht mittlerweile aus 80 verschiedenen Sportveranstaltungen plus Expo. Mit „Arnold Classic“ wird streng genommen nur der Profi-Wettkampf in der offenen Männerklasse bezeichnet, der den Höhepunkt der Veranstaltung darstellt. Und dann gibt es noch die „Arnold Amateur“, bei der die Gesamtsieger sich die Pro Card holen können und automatisch eine Einladung für den jeweiligen Profi-Wettberwerb im Folgejahr erhalten.

Interessant in diesem Jahr: Es gibt keine 212 Class, und man darf gespannt sein, ob dieses Beispiel noch bei anderen Events Schule machen wird. Spannend wird aus deutscher Sicht besonders die Arnold Amateur, denn mit Manuel Bauer und Kathleen Streiber sind zwei Athleten am Start, die den TEAM-ANDRO-Usern wohlbekannt sind.

Mit diesem Artikel wollen wir dem Leser mehr bieten als nur eine Teilnehmerliste: Wir haben – mit Fokus auf der eigentlichen Arnold Classic – viele Detailinfos zu den Athleten herausgesucht und betrachten auch das, was von diesen zuletzt in den sozialen Medien zu sehen war.

Men’s Bodybuilding – die offene Klasse bei den Profis


Das Highlight des Wochenendes ist die Entscheidung in der offenen Männerklasse. Wer hier gewinnt, reiht sich in eine Kette mit solch namenhaften Athleten wie Shawn Ray, Flex Wheeler, Kevin Levrone, Ronnie Coleman, Jay Cutler, Dexter Jackson, Kai Greene und Dennis Wolf ein.

In diesem Jahr sind einige der Top-Athleten des letztjährigen Mr. Olympia am Start, darunter der Titelverteidiger William Bonac, der Drittplatzierte in Las Vegas Roelly Winklaar, Brandon Curry, der im letzten Jahr eine enorme Entwicklung zeigte und sich in die Top 5 des Mr. Olympia schob und der Sieger von 2017, Cedric McMillan.

William Bonac – „The Conqueror“ tritt an zur Titelverteidigung


Beim Mr. Olmpia 2017 zeigte sich William Bonac in der bislang vielleicht besten Form seines Lebens.


Kurzprofil William Bonac
Alter: 36
Größe 170cm
Gewicht: 102-107kg (Wettkampf)
Land: Niederlande
Größte Erfolge: 1. Platz EVLS Prague Pro 2016
3. Platz Mr. Olympia 2017
2. Platz Arnold Classic Europe 2017
1. Platz Arnold Classic 2018
Letzter Wettkampf: 4. Platz Mr. Olympia 2018

William hat in den vergangenen Jahren die wohl beachtlichste Entwicklung im professionellen Bodybuilding hingelegt. Vom 212-Athleten aus der zweiten Reihe hin zum Top 3-Contender beim Mr. Olympia und Sieger der Arnold Classic 2018.

Seine größten Stärken sind sicherlich seine unglaubliche Muskeldichte und die Form, die bei ihm im Grunde immer passt. Obwohl er durch seine Größe in Sachen Muskelmasse limitiert ist, hat er in der Vergangenheit mehrfach deutlich massivere Athleten auf die Plätze verwiesen und sich den Ruf erarbeitet, der beste pound by pound-Bodybuilder der Welt zu sein.

Diese Tatsache ist jedoch auch seine vielleicht einzige Schwäche: William kann nicht noch mehr Muskeln aufbauen, ohne seiner Optik zu schaden, was der Mr. Olympia 2018 eindrucksvoll zeigte. Für seinen Körper, seinen frame, wie man es im Englischen so schön nennt, ist er am Limit, weitere Masse lässt ihn eher gedrungen wirken. Für William wird es daher darauf ankommen, genau den Punkt zu treffen, an dem er mit seiner unglaublichen Fülle bestechen kann, ohne dabei seine Linie zu opfern. Gelingt ihm das, ist er von kaum einem Bodybuilder der Welt zu schlagen.

Die letzten veröffentlichten Bilder lassen auf eine sehr gute Form schließen, man darf gespannt sein.




Roelly Winklaar – „The Beast“ fordert seinen Landsmann heraus


Roelly Winklaar bei seinem letzten Wettkampf, der EVLS Prague Pro 2018, den er souverän gewann.


Kurzprofil Roelly Winklaar
Alter: 41
Größe 172cm
Gewicht: 120-125kg (Wettkampf)
Land: Niederlande
Größte Erfolge: 3. Platz Mr. Olympia 2018
1. Platz Arnold Classic Australia 2018
1. Platz EVLS Prague Pro 2017 & 2018
Letzter Wettkampf: 1. Platz EVLS Prague Pro 2018

Roelly galt lange Zeit als der Bodybuilder mit dem wohl freakigsten Körper, jedoch nicht als Kandidat für die ganz vorderen Plätze, einerseits wegen struktureller Schwächen, andererseits wegen wiederholten Formproblemen. Letztere hat Roelly in den letzten Jahren sehr gut in den Griff bekommen, auch ist es ihm gelungen, seine Mittelpartie, die früher doch häufig einmal ein Problem war, schlank zu halten, was sich wiederum positiv auf seine Linie auswirkt.

Klar ist: Roelly wird niemals der neue Kevin Levrone werden, das gibt sein Körper nicht her. Aber wenn er – wie zuletzt 2018 in Las Vegas oder Prag – in Topform kommt, ist sein Paket aus unglaublicher Masse und ansprechender Härte kaum zu schlagen. Nicht ohne Grund konnte er sich beim Mr. Olympia bis auf Platz 3 vorkämpfen und dabei William hinter sich lassen.

Roellys Siegchancen hängen maßgeblich davon ab, ob es ihm gelingt, erneut die Form auf den Punkt zu bringen. Es scheint aber so, als hätten er und sein Betreuerteam hier die richtigen Schlüsse aus den vergangenen Jahren gezogen und seinen Körper besser verstanden. Oder doch nicht? Ein vergangene Woche veröffentlichtes Video zeigte Roelly bei einem Gastauftritt rund zwei Wochen vor der Show in Columbus. Roelly war dabei gewohnt massiv, hielt jedoch eine sehr große Menge Wasser, sodass er kaum bühnenfertig wirkte. Das kann natürlich täuschen, gerade bei einem Athleten mit seiner Masse. Auf jeden Fall ist für Spannung gesorgt. Bringt er die 2018er Form, gehört er klar zu den Topfavoriten. Eine Meldung, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten werde, wurde zwischenzeitlich von Brandon Curry, der sich mit Roelly in Kuwait befindet, dementiert.



Brandon Curry – „The Prodigy“ greift an


Brandon Curry bei seinem sensationellen fünften Platz beim letztjährigen Mr. Olympia.


Kurzprofil Brandon Curry
Alter: 36
Größe 173cm
Wettkampf-Gewicht: 115-120kg
Land: USA
Größte Erfolge: 1. Platz Arnold Classic Brasil 2013
1. Platz Arnold Classic Australia 2017
5. Platz Mr. Olympia 2018
Letzter Wettkampf: 5. Platz Mr. Olympia 2018


Brandon hatte lange Jahre den Ruf des ewigen Talents inne. Ohne Zweifel hat er einen der vielleicht besten Oberkörper der aktuellen Pro League und auch die Beine wurden in den letzten Jahren immer besser. Was Brandon jedoch immer wieder um eine gute Platzierung brachte, waren Formprobleme. Seitdem er sich in Kuwait auf seine Wettkämpfe vorbereitet, scheinen diese jedoch Geschichte zu sein.

Beim Mr. Olympia 2018 war er die vielleicht größte Überraschung und schob sich absolut verdient an Athleten wie Big Ramy und Dexter Jackson vorbei in die Top 5. Damit ist Brandon nun endlich dort angekommen, wo ihn viele Experten perspektivisch schon lange gesehen haben. Für Brandon gilt es jetzt, Konstanz in seine Form zu bringen und punktuelle Verbesserungen vorzunehmen, dann ist er in jedem Wettkampf ein Kandidat für die Top 3.

In Columbus zählt er wohl nicht zu den absoluten Topfavoriten; das sind William und Roelly. Aber in Topform ist Brandon in der Lage, beide hinter sich zu lassen, sollten die beiden sich Schwächen erlauben.

Die letzten Bilder lassen eine gute Form erahnen, wobei in der Vergangenheit schon oft zu sehen war, dass das Licht in den kuwaitischen Gyms häufig sehr anabol ist.



Cedric McMillan – kommt „The One“ diesmal in Topform?


Immer für einen Spaß zu haben: Cedric McMillan bei seinem größten Triumph, dem Sieg bei der Arnold Classic 2017, gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger.


Kurzprofil Cedric McMillan
Alter: 41
Größe 186cm
Wettkampf-Gewicht: 125-130kg
Land: USA
Größte Erfolge: 2. Platz Arnold Classic 2016
1. Platz Arnold Classic 2017
Letzter Wettkampf: 9. Platz Mr. Olympia 2018


Würde Cedric einmal in absoluter Topform kommen, es gäbe in der aktuellen Pro League wohl niemanden, der ihn schlagen könnte. Diese Aussage hört man sehr oft, wenn man sich über Cedric unterhält. Genetisch ist er gesegnet: schöne Muskelformen, eine fantastische Symmetrie, ansprechende Proportionen und bedingt durch seine Größe und seine Schulterbreite ein imposanter und gleichzeitig eleganter, beinahe klassischer Look. Ein Look, den Arnold höchstpersönlich in der Vergangenheit mehrfach lobte und der weltweit viele Fans hat.

Warum also zählt ein solch begnadeter Athlet, der 2017 bereits die Show gewinnen konnte und den nicht wenige auch 2016 vor einem Kai Green sahen, dennoch nicht zu den Topfavoriten? Aufgrund seiner Unbeständigkeit. In absoluter Topform hat man Cedric noch nie gesehen. War sie gut, wie 2016 und 2017 bei der Arnold Classic, ist er brandgefährlich. Aber außer bei diesen beiden Wettkämpfen hat er die Form zumeist nicht getroffen und wurde dafür deutlich bestraft.

Was dürfen wir also in diesem Jahr von ihm erwarten. Traditionell ist Cedric im Frühjahr besser in Form als im Herbst, sodass durchaus davon auszugehen ist, dass er William, Roelly und Brandon einen heißen Tanz liefern wird. Ein Video, das Cedric Ende Januar mit angeblich 290 Pfund Körpergewicht online stellte, schaute auf jeden Fall sehr vielversprechend aus.



Weitere aussichtsreiche Kandidaten - für eine Überraschung gut?


Sollten keine Wunder geschehen, dürften die vier zuvor vorgestellten Athleten die Top 3 unter sich ausmachen. Dennoch sind noch einige weitere spannende Athleten am Start, die in der Lage sind, einen oder mehrere dieser Athleten hinter sich zu lassen, sollten diese ihre Leistung am Wettkampftag nicht bringen.

  • Josh Lenartowicz - Platz 3 Arnold Classic 2016Zum einen ist da Josh Lenartowicz. Der 35-Jährige Australier setzte nach dem Mr. Olympia 2017, bei dem er einen guten neunten Platz holte, ein Jahr aus und will nun gestärkt wieder angreifen. Josh gehört zu den massiveren Athleten, die zumeist auch eine gute Form auf die Bühne bringen, hat jedoch durchaus strukturelle Probleme, die er nur schwer verbergen kann. Eine Wiederholung seines bislang wohl größten Erfolges neben seinen beiden Pro-Siegen in San Marino 2015 und Tampa 2017, dem dritten Platz bei der Arnold Classic 2016, erscheint jedoch eher unwahrscheinlich.
    Josh Lenartowicz holte seinen bisher wohl größten Erfolg mit dem dritten Platz bei der Arnold Classic 2016.

  • Steve Kuclo - Platz 5 Arnold Classic 2018Steve Kuclo holte im vergangenen Jahr in Columbus einen sehr guten fünften Platz und bestätigte damit eine aufsteigende Tendenz. Später im Jahr gewann er noch in die Indy Pro und wurde beim Mr. Olympia 10., sein bestes Ergebnis seit seinem ersten Mr. Olympia im Jahr 2014, wo er 9. wurde. Seine Steigerung lag vor allem in einer höheren Konstanz in Sachen Form. Dennoch gehört auch Steve zu den Athleten, die bislang noch nie wirklich in Topform kamen. Will er seine Vorjahresplatzierung wiederholen, wird er diese aber vermutlich brauchen.
    Mit Platz fünf bei der Arnold Classic 2018 gelang Steve Kuclo der vielleicht größte Erfolg bislang.

  • Mit Victor Martinez ist dann noch ein sehr erfahrener Athlet mit dabei, der jedoch in den letzten Jahren nie an die frühen Erfolge seiner Karriere anknüpfen konnte. Victor fehlte es doch deutlich an Masse und auch die Form stimmte in den seltensten Fällen. Die Folge: Der von Ronnie Coleman höchstpersönlich als sein Nachfolger beschriebene Ausahmeathlet hatte in den letzten Jahren mit den Topplatzierungen selbst in kleineren Wettkämpfen nichts mehr zu tun, sodass es doch sehr verwunderlich wäre, würde er hier wieder angreifen können (@ifbbvictormartinez 4 weeks out).

  • Der Brasilianer Rafael Brandão gab 2017 sein Debüt als Profi und holte sich im vergangenen Jahr bei der California State mit Platz 3 das beste Ergebnis seiner Karriere. Rafaels Körper ist durch eine sehr ansprechende Linie gekennzeichnet. Seine aktuellen Bilder sehen durchaus vielversprechend aus, sodass man gespannt sein darf (@rafabrandaopro am 22.Februar 2019).

  • Akim Williams holte 2018 zwei zweite Plätze bei der Toronto Pro und der Muscle Mayhem Pro, wobei die Konkurrenz dort im Vergleich zur Arnold Classic natürlich von ganz anderer Qualität war (@ifbbproakimwilliams crushing abs and shoulders).

  • Luke Sandoe erreichte bei seinem Profidebüt 2017 einen starken 8. Platz bei der Arnold Classic, zeigte sich zuletzt bei der California Pro Men’s Bodybuilding jedoch keineswegs in guter Form und holte nur den 15. Platz. Seine letzten Bilder sehen jedoch sehr vielversprechend aus (@lukesandoe 6 days out).

  • Charles Dixon - Platz 2 in der 212er im Vorjahr.Charles Dixon, genannt The Tank, tritt gewöhnlich in der 212 an, die in diesem Jahr in Columbus jedoch nicht ausgetragen wird. In dieser Klasse holte er sich im Vorjahr in Columbus einen starken zweiten Platz und gewann später noch die Indy Pro. Beim 212 Showdown in Las Vegas war Charles jedoch weit von seiner Topform entfernt und kam nur auf Platz 14. Inwieweit sich der Sprung in die offene Klasse für ihn auszahlt, ist fraglich, da der nur 162cm große Athlet bereits in der 212 seinem Spitznamen nicht selten alle Ehre machte und einen recht gedrungenen Look zeigte.

  • Traditionell ist auch jedes Jahr der Gesamtsieger der Amateure aus dem Vorjahr dabei, in diesem Jahr also Mikhail Volinkin aus Usbekistan. Auf den letzten Bildern von Anfang Februar wirkt Mikhail zwar deutlich schwerer als im Vorjahr, vom Gesamtpaket her ist eine Spitzenplatzierung jedoch äußerst unwahrscheinlich (@volinkin_m am 11. Februar).

  • Lionel Beyeke hat seine Teilnahme aufgrund von Problemen mit der Einreise in die USA abgesagt.

Expertenrunde vor Ort: Einschätzung zu den Top 6


Manuel Bauer ist gemeinsam mit Birk Luther und Dirk Kau vom NAC vor Ort in Columbo, und sie haben ihre Einschätzung zu den Favoriten bei der Arnold Classic 2019 in einem Interview am 27.02.2019 abgegeben.



Classic Physique


2018 wurde die Kategorie erstmals in Columbus ausgetragen, den Sieg holte sich der zweimalige Mr. Olympia in der Classic Physique Breon Ansley, der in diesem Jahr jedoch aussetzen wird. In dessen Abwesenheit dürfte George Peterson, der im vergangenen Jahr in Las Vegas Dritter wurde, zum Topfavoriten werden. Die letzten Eindrücke, die er via Social Media teilte, bekräftigen diesen Eindruck (Video-Compilation von @georgep_dabull).

Einen sehr starken Eindruck hinterließ zuletzt auch Keone Pearson, der von Flex Wheeler vorbereitet wird und vor allem durch seine klassische Linie zu überzeugen weiß. Bei seinem bislang einzigen Profiwettkampf wurde er 2018 in Tampa 2., nun schickt er sich an, ganz vorne anzugreifen (@keone_prodigy in klassischer Pose).

Nicht zu unterschätzen ist auch Steve Laureus, der im letzten Jahr beim Mr. Olympia den siebten Platz holte und erst kürzlich auf Instagram ein Vergleichsbild mit Arnold postete (@steve.laureus vs. Arnold Schwarzenegger).

Courage Opara wurde im letzten Jahr Dritter in Columbus und dürfte sich vorgenommen haben, diese Platzierung 2019 zu toppen. Die letzten Bilder sahen auf jedenfalls Fall sehr vielversprechend aus (@courageopara 18 days out).

Interessant wird sicher auch der Auftritt von Wesley Vissers, der bei seinen bisherigen Wettkämpfen als Pro zwar nur bedingt überzeugen konnte, mit seinem Arnold-like-Look aber vielleicht in Columbus gut ankommen könnte (@wesleyvissers 10 days out).

Men’s Physique


In Abwesenheit des amtierenden Mr. Olympia in dieser Klasse Brandon Hendrickson muss Vorjahressieger und Fünfter beim Mr. Olympia 2018 Andre Ferguson als einer der Favoriten gelten (@luckylibra213 5 days out).

Sein vermutlich ärgster Konkurrent dürfte Raymont Edmonds sein, der sich im Vorjahr in Las Vegas auf einen starken zweiten Platz vorkämpfen konnte (@raymontedmonds im Kurz-Video).

Pro Wheelchair


Seit die Klasse eingeführt wurde, dominiert Harold Kelley sie nach Belieben. In Columbus holte er in den vergangenen drei Jahren stets den Titel und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn er diese Reihe 2019 nicht fortsetzen könnte.

Die klare Nummer 1 in der Klasse Pro Wheelchair: Harold Kelley, hier bei seinem Sieg in Columbus im Vorjahr.


Mit Spannung dürften viele Zuschauer auch die Rückkehr von Kris Dim auf die Wettkampfbühne erwarten. 2007 musste sich Kris einer Herz-Op unterziehen, nachdem er einen Riss der Aorta erlitt. Trotz einer Überlebensrate von nur rund 20 Prozent kämpfte sich Kris zurück und konnte sich 2009 bis zum Mr. Olympia vorkämpfen. Bei einer 2012 durchgeführten Routine-Op, bei der ein Stent ausgetauscht werden sollte, kam es zu schweren Komplikationen, in Folge derer Kris eine Querschnittslähmung erlitt. Damals gab er sich noch kämpferisch, dass er bald wieder laufen können werde, dies war aber leider nicht der Fall. Umso gespannter darf man aber nach all diesen Rückschlägen auf sein Comeback sein. (@ifbbprokrisdim kurz vor dem Wettkampf)

Bikini International


Nachdem Angelica Teixeira, die in den beiden vergangenen Jahren nicht zu schlagen war, 2019 nicht antritt, werden die Karten neu gemischt. Eine der Topfavoritinnen dürfte in jedem Fall Ashley Kaltwasser sein, die hier 2014 und 2015 gewann und sich nun ihren dritten Titel holen will (@ashleykfit im kurzen Posing-Video).

Janet Layug blieben bislang Siege bei den beiden Großevents verwehrt, ihre Beständigkeit in den Topplätzen macht sie jedoch immer zu einer Favoritin.

Kann Janet Layug in diesem Jahr erstmals eine der ganz großen Shows gewinnen?


Lauralie Chapados überraschte beim vergangenen Mr. Olympia und wurde Zweite. Nun gilt es zu beweisen, dass sie kein One Hit Wonder ist.

Kann Lauralie Chapados in Columbus ihren zweiten Platz von Las Vegas bestätigen?


Wie Lauralie überraschte auch Elisa Pecini beim vergangenen Mr. Olympia mit ihrem vierten Platz. Diesen zu bestätigen dürfte in dem starken Feld kein Leichtes werden (Kurzes Video mit @isapecini).

Figure International


In der Figurklasse ging es in den vergangenen Jahren stets knapp zu, das ist in diesem Jahr jedoch nicht zu erwarten, da mit Latorya Watts, der Siegerin von 2016 und Candice Lewis-Carter, der Siegerin der beiden Vorjahre zwei der absoluten Topathletinnen der Klasse nicht dabei sind. Alles andere als ein Sieg von Cydney Gillon, die in den vergangenen beiden Jahren jeweils den Sieg in Las Vegas holen konnte, wäre eine faustdicke Überraschung.

Nach zwei Siegen in Las Vegas will Cydney Gillon nun auch den Titel Figure International für sich gewinnen.


Fitness International


Als Vorjahressiegerin und amtierende Siegerin beim Mr. Olympia geht Whitney Jones als klare Favoritin ins Rennen und muss wohl primär von Ryall Graber Konkurrenz erwarten.

Nach dem Rücktritt von Oksana Grishina holte sich Whitney Jones 2018 die Siege in Columbus und Las Vegas.


Women’s Physique


Shanique Grant dominierte die Klasse im Vorjahr, ist in diesem Jahr jedoch nicht dabei. Die Favoritenrolle dürfte damit an Natalia Abraham Coelho übergehen, die 2018 in Las Vegas Zweite wurde (@ifbbpronataliacoelho am 14. Februar).

Auf eine spannende Arnold Classic 2019!


Für Spannung ist auch im Jahr 2019 beim "Arnold Sports Festival" sicher gesorgt. TEAM ANDRO ist natürlich für euch live vor Ort! Wir werden sowohl von den Wettkämpfen der Profis als auch von denen der Amateure ausführlich berichten. Es wird auch einen umfangreichen Livestream aus Columbus geben, über 70 Stunden sollen übertragen werden: Alle Infos zum Livestream von der Arnold Classic 2019 im Überblick.

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