Unser traditioneller Ausblick

Ausblick auf die Internationale Deutsche Meisterschaft 2014

Mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft 2014 steht am Wochenende der krönende Saisonabschluss der Herbstsaison des DBFV e.V. bevor. Wie jedes Jahr werfen wir einen Blick auf die aussichtsreichen Titelkandidaten aller Klassen, die auf den Regionalmeisterschaften in besonderem Maße auf sich aufmerksam gemacht haben.

Bikiniklasse bis 165cm

Die Herbstsaison startete am 08.11. mit dem Rhein-Neckar-Pokal. Die erst 18jährige Sandra Dobrunz sicherte sich vor Michelle Buchele den Klassensieg.

Es ging weiter am 15.11. mit der NRW-Meisterschaft. Die hübsche Sara Meshoul, zuletzt 3. auf der DM, zeigte sich mit einer verbesserten Präsentation und sicherte sich neben dem Klassen- auch souverän, nämlich einstimmig den Gesamtsieg vor Silvia Rosa aus BaWü.

Am 22.11. standen gleich drei Landesmeisterschaften auf dem Zeitplan: Niedersachsen, Ostdeutsche und Bayern.

Bei dem erstmals stattfindenden Niedersachsen-Cup eröffnete ein starkes Feld die Finalveranstaltung. Marianna Ovlach sicherte sich mit ihrem grazilen Look den Klassensieg vor der athletischen Nira Mählmann und der muskulösen Kirsten Thienelt. Erwähnen wollen wir an dieser Stelle auch die viertplatzierte Helene Fiedler, die nach unseren Erkenntnissen auch bei der DM mit dabei sein wird.

In Bayern strahlte Johanna Fischer über ihren 2. Klassen –und Gesamtsieg nach der Süddeutschen vor Jolanda Poznan.

In Gera gewann Janine Pylypchak den Klassen- und Gesamtsiegertitel souverän.

Am 23.11. fand nun die letzte Landesmeisterschaft statt, Rheinland-Pfalz und Hessen. Kathrin Larsen gewann hier ihre Klasse vor Beata Evans und holte im Anschluss auch den Gesamtsieg.

Bikiniklasse über 165cm

Aus Baden-Württemberg kommt die Überfliegerin dieser Herbstsaison: Ellina Schmidt. Nachdem sie sich noch im Frühjahr mit einem 4. Platz in BaWü zufrieden geben musste, reist sie nun mit zwei Gesamtsiegen an (Süddeutsche und Rhein-Neckar-Pokal). Beim letzteren konnte sie die mehrfache Vize-Deutsche Meisterin Xenia Minnich auf Platz 2 verweisen. Es wird spannend, sie in Bochum auf der Bühne zu sehen.

Dominika Heuchert holte einstimmig den Klassensieg in NRW. Nach einem 5. Platz bei der DM im Frühjahr 2014 präsentierte sie sich mit einer beeindruckenden Form und Präsenz, Hausaufgaben gemacht. Platz 2 errang die bezaubernde Stephanie Wagenpfeil aus Bayern.

Nach ihrem Gesamtsieg bei der Newcomer-Meisterschaft konnte sich die hübsche Adrienne Kolezár auch in Niedersachsen den eindeutigen Klassen- und Gesamtsieg sichern vor Anje Kleen und Lana Leonie Wilde.

In Bayern gewann die hübsche die hübsche Stephanie Wagenpfeil dann vor Newcomerin Spophia Thiel.

In Gera sicherte sich Heidi Koch den Klassensieg. Bei der RLP- und Hessen-Meisterschaft konnte sich die grazile Alessya Baumtrog den Klassensieg sichern.

Und dann ist da noch die Deutsche Meisterin der Frühjahres Claudia Czornitzek, die sich den zweiten Titel in einem Jahr holen möchte.

Figurklasse bis 165cm

Die 3. der Deutschen Meisterschaft im Frühjahr 2014 sicherte sich dieses Mal in BaWü den Titel: Janine Weingärtner. Leicht verbessert zum Frühjahr verwies sie Barbara Wiesenhüter auf den 2. Platz Diana Petryund wurde auch Gesamtsiegerin.

In NRW siegte die erfahrene Katarzyna Pagowska nach einem 3. Platz bei der DM im vergangenen Herbst deutlich vor Svenja Gehrke, die einen erfolgreichen Wechsel aus der Bikiniklasse absolvierte. Kasia sicherte sich später auch den Gesamtsieg der Figurklasse.

In Niedersachsen gewann Newcomerin Svenja Siewert vor Valentina Nachtigall.

Auch für die muskulöse Nora Lobjanidze gab es in Bayern nach der Süddeutschen Meisterschaft den 2. Klassen- und Gesamtsieg vor Dana Elling, in Bad Ems siegte Alexandra Weis.

Figurklasse über 165cm

Bei der Süddeutschen noch 6. konnte Sandra Löcherer beim Rhein-Neckar-Pokal die Klasse für sich entscheiden, dicht gefolgt von einer strahlenden Kristina Stöver, die aus der Bikiniklasse einen guten Sprung in die Figur gemacht hat.

In NRW siegte Stephanie Szesny einstimmig vor Roumani Oberreich aus Erfurt. Stephanie wurde auch noch Vize-Deutsche Meisterin der Masters, wir sind gespannt auf die sympathische Athletin bei der DM.

Beim Niedersachsen Cup errang die athletische Reka Lajgut nach dem Wechsel aus Bikini in die FIgurklasse souverän Klassen- und Gesamtsieg vor Katharina Drüke.

In Bayern wiederholte eine strahlende Kathrin Vetterl ihren Klassensieg aus dem Vorjahr vor Claudia Franz-Reinfelder. Bei der Ostdeutschen sicherte sich Roumani Oberreich den Klassen- und Gesamtsieg der Figurklasse vor Kathleen Kramer.

Die Vize-Deutsche Meisterin Diana Petry zeigte sich in Bad Ems verbessert und strahlte über ihren Klassensieg vor Susanne Schramm und den späteren Gesamtsieg. Wir sind uns sicher, dass sie in Bochum eine heiße Anwärterin auf den Titel ist.

Frauen Physique

Auf der Süddeutschen noch in der Figur angetreten, wechselte Lisa Marie Schleifer zum Heimgrandprix in die Physique-Klasse – eine gute Entscheidung. Lisa besticht mit einer hervorragenden Linie und tollen Bühenausstrahlung und konnte damit sogar die mehrfache Deutsche Meisterin Ute Ueberschär auf Platz 2 verweisen. Ute, die uns 2013 nach ihrem Sieg bei der DM noch ihren Rücktritt bekannt gab, scheint die Physiqueklasse dann doch gereizt zu haben – wir freuen uns auf ein starkes Damenfeld bei der DM, wozu auch Sandra Griffin beitragen dürfte. Die Drittplatzierte des Vorjahres wird nach ihrer Teilnahme an der Arnold Classic Europe in Bochum die Saison abschließen.

In NRW siegte Tanja Schröder, im Frühjahr 4. der DM, vor Rebecca Fusari und wurde parallel auch Masters-Deutsche Meisterin der Klasse. Beim Niedersachsen Cup war leider keine Athletin in der Physiqueklasse angetreten. Auch in Bayern leider nur ein schwaches Feld mit nur einer Starterin: Simone Schönweiß sicherte sich leider ohne Konkurrenz den Titel. In Gera bei der Ostdeutschen gewann Franziska Lyla leider auch konkurrenzlos. Bei der RLP und Hessen-Meisterschaft siegte Giana Cortese leider ohne weitere Teilnehmerinnen.

Frauen Bodybuilding

Wer wird die letzte Deutsche Meisterin in der Frauen-Bodybuildingklasse? Dieser Fragen müssen wir uns im Herbst stellen. Özcan Akcesme

Lediglich bei der RLP- und Hessen-Meisterschaft gab es zwei gut bekannte Starterinnen, hier siegte Sabine Knieriemen vor Michaela Schaar.

Wie immer im Herbst ist unsicher, welche Starterinnen aus dem Ausland zu uns kommen werden.

Die Süddeutsche hat uns einen kleinen Einblick gegeben, z.B. mit der Siegerin der Figurklasse 2, Tatjana Tymoshenko aus der Schweiz, aber uns liegt zum momentanen Zeitpunkt keine komplette Anmeldeliste vor – wir müssen uns also überraschen lassen.

Men’s Physique 1

Die Klasse boomt, wenngleich die Teilnehmerzahlen etwas geringer ausfallen als in der großen Klasse, bewiesen die Athleten der Men’s Physique 1 durchweg starke Leistungen und konnten sich auf einer Mehrzahl der Meisterschaften im Gesamtsiegerstechen gegen die Konkurrenz aus der großen Klasse durchsetzen.

Özcan Akcesme sicherte sich in starker Form den Gesamtsieg in Erlangen. Dabei ließ er in seiner Klasse Simon Schreiter hinter sich, der sich ebenfalls in Topform präsentierte, aber der nahezu perfekten Symmetrie Özcans nichts entgegenzusetzen hatte.

Ähnlich stark präsentierte sich Arthur Abdamitow in Bad Ems. In einer starken Konkurrenz verwies er Badr Moufid auf den zweiten Platz und sicherte sich damit den Klassen- und später auch den Gesamtsieg. In Salzgitter hieß der Sieger Niklas Nerger, Johannes Falke gewann in Gera seine Klasse und wurde später auch noch Gesamtsieger.

Auch Alessandro Greco konnte sich nach seinem überzeugenden Klassensieg in Hockenheim auch noch den Gesamtsieg sichern. Auf Platz 2 landete hier Marius Gürga. Sehr stark in Duisburg: Sebatian Mansla, der den ebenfalls äußerst starken Vitali Schick auf den zweiten Platz verwies.

Aufgrund der beschriebenen Leistungsdichte erwarten wir einen spannenden Wettkampf in einer Klasse, in der es schwer fällt Prognosen zu stellen.

Men’s Physique 2

Bei vielen Meisterschaften war die Men’s Physique 2 die Klasse mit dem größten Teilnehmerfeld, der Zulauf ist ungebrochen. Wie auch in der kleinen Klasse boten die Athleten durch die Bank gute Leistungen und machten es den Kampfrichtern nicht leicht einen Sieger zu bestimmen. Die Athleten, die es letztlich schafften die Kampfrichter von sich zu überzeugen, dürften als klare Favoriten nach Bochum fahren, doch sicher sein sollte sich hier niemand.

In Hockenheim gewann Caspar Trost vor Sebastian Daxeder. Beide zeigten dabei nicht nur eine sehr gute Form, sondern auch eine äußerst gekonnte Präsentation.

Maik Thies überzeugte die Kampfrichter in Gera, Leonardo Seher die selbigen in Salzgitter. Ein Finalplatz in Bochum wird also für beide das Ziel sein und betrachtet man sich ihre gezeigte Leistung, ist das auch absolut realistisch. Klarer Gesamtsieger in Duisburg wurde Alexis Kauth, nachdem er sich in seiner Klasse nur knapp mit einem Punkt gegen Giuseppe Loto durchsetzen konnte.

Sehr stark präsentierte sich auch Michael Bier in Bad Ems. In einem knappen Duell ließ er Peter Christmann hinter sich. Für beide heißt es nun noch einmal alle Kräfte für das Saisonhighlight zu mobilisieren. Auch in Erlangen ging es sehr eng zu: Sebastian Daxeder gewann mit nur einem Punkt Vorsprung vor Friedrich Neumann.

Wie auch in der kleinen Klasse ist hier aus unserer Sicht alles offen. Zu eng beisammen sind die Leistungen der Athleten, sodass es nicht undenkbar scheint, dass am Ende doch jemand ganz anderes ganz oben auf dem Podest stehen wird. Wir sind gespannt!

Auffällig in beiden Klassen war aber, dass mittlerweile eine klare Tendenz bezüglich der Wertungen erkennbar ist: Die Kampfrichter belohnten fast durchweg die Kombination aus Linie und Form, Muskelmasse muss selbstverständlich vorhanden sein, ist jedoch nicht das absolute Nr. 1-Kriterium.Jamal Mala

Junioren 1

Die Anzahl der Junioren ist konstant hoch, was sehr erfreulich ist, da ohne sie die Zukunft unseres Sports nicht denkbar ist. Dabei haben es die Athleten dieser Klasse im Gesamtsiegerstechen häufig schwer sich gegen die deutlich massiveren Konkurrenten der Junioren 2 durchzusetzen, nichtsdestotrotz ließen viele der Klassensieger diese richtig schwitzen.

Alexander Mejuto siegte in Salzgitter, sehr stark präsentierten sich Cemros Bag in Hockenheim und Marius Motsch in Bad Ems: gefällige Linie, gleichmäßige Muskelmasse und gute Form brachten Letzterem den Sieg. In Erlangen siegte Patrick Schmidt vor Matthias Abraham. Beide bewiesen dabei ihre Klasse und reisen mit Ambitionen nach Bochum.

Diese dürfte auch Philipp Jendreieck haben, der sich in Duisburg souverän gegen den ebenfalls starken Ebubekir Öztürk durchsetzte. In Gera fand keine Konkurrenz in der Junioren 1 statt.

Insgesamt erwarten wir auch in dieser Klasse einen engen Kampf um die vorderen Plätze, klare Favoriten sind kaum zu benennen.

Junioren 2

Die große Juniorenklasse war in den letzten Jahren ein Garant für außerordentliche Leistungen und genau diese bekamen wir auch in diesem Jahr bereits zu sehen. Es wird also wieder spannend in Bochum!

Alexander Westermeier will nach dem zweiten Platz im Frühjahr nun endlich den Titel holen. In Erlangen konnte er sich dank einer unglaublichen Form und überzeugender Präsentation bereits gegen den äußerst massiven Daniel Müller durchsetzen, dem letztlich die Endhärte fehlte, um Alexander ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Sollte er dies bis Bochum ändern, muss man aber auch mit Daniel rechnen.

Einer der härtesten Konkurrenten der beiden Bayern wird sicherlich Jamal Mala, der sowohl in Bad Ems als auch in Duisburg souverän den Gesamtsieg holte. Jamal überzeugte dabei durch seine schöne Linie und eine sehr gute Konditionierung. Auf beiden Meisterschaften musste sich Kevin Gebhardt Jamal geschlagen geben. Kevin ist aber dank seiner beeindruckenden Masse sicherlich ein Athlet, den man in Bochum auf dem Plan haben muss.

Der Sieger in Gera hieß Tony Leopold, in Salzgitter trat Tobias Wiekhorst ohne Gegner an, zeigte aber nichtsdestotrotz, dass man ihn auf dem Zettel haben sollte. Justin Uhl hieß der Gesamtsieger in Hockenheim. Dabei setzte sich Justin gegen Marvin Luceri durch.

Es wird auf jeden Fall spannend in dieser Klasse. In der Vergangenheit wurden wir immer wieder von der unglaublichen Leistung der jungen Athleten begeistert und das wird auch in diesem Jahr der Fall sein. Ohne die anderen Athleten unterschätzen zu wollen, erwarten wir aber einen Dreikampf zwischen Jamal, Alexander und Daniel.

Classic Bodybuilding

Die Classic Bodybuilding hatte in den letzten Jahren etwas an Glanz verloren. Trotz des angehobenen Gewichtslimits erreichen die Konkurrenzen zumeist nicht mehr ganz das Niveau früherer Jahre, doch damit sollte in diesem Herbst Schluss sein.

Kim Belz gewann in Hockenheim und verwies dabei Fatih Cunsiz auf den zweiten Platz. Sehr stark in Gera: Aristide Mbommi-Tiam, der mit seiner sehr ausgewogenen Muskulatur und starker Form überzeugen konnte. In Salzgitter sicherte sich Dominik Woywat den Sieg gegen sieben Konkurrenten und fährt damit mit reichlich Rückenwind nach Bochum.

Benjamin Jewko gewann in Duisburg mit nur einem Punkt Vorsprung vor Robert Röder. Beide bewiesen eine gute Definition und ansprechende Muskelmasse und werden auch in Bochum um den Sieg mitreden wollen.

Das will sicherlich auch Krzysztof Milewski, der in Erlangen Igor Luzius auf den zweiten Platz verwies. In einem starken Feld von neun Athleten stachen die beiden klar heraus und sollten auch in Bochum vorne mitspielen.Jury Kruber

Topfavorit dürfte aber Marcel Schlegel sein. Marcel wurde im Frühjahr 2013 Deutscher Meister, nun greift er auch nach dem Titel des Internationalen Deutschen Meisters und die Form, die er in Bad Ems zeigte beweist, dass er es ernst meint. Dabei wurde ihm der Sieg in Bad Ems nicht geschenkt, denn mit Bartholomäus Mortka reist ein weiterer Topfavorit aus der Mitte Deutschlands nach Bochum.

Nicht vergessen sollte man aber auch Manuel Plachner, der aus Österreich anreist und als Finalist der diesjährigen Arnold Classic Europe sicherlich auch ein ernsthafter Titelanwärter ist.

Männer 1

Die leichteste Männerklasse ist beinahe schon traditionell nicht so stark besetzt, dafür überzeugen die wenigen Athleten mit Qualität. Wir freuen uns auf einen spannenden Wettkampf.

Ein Favorit ist sicherlich Andreas Jall, der als Titelträger diesen auch verteidigen möchte. In Erlangen zeigte er bereits, dass er es ernst mit der Titelverteidigung meint.

In Duisburg siegte Marco Schmidt vor Philipp Venek, in Salzgitter war Dimitri Schulmeister ohne Konkurrenz und wie in Hockenheim mit der Männer 2 zusammengelegt, in Gera war Enrico Emmerling erfolgreich. In Bad Ems setzte sich Fatih Terzioglou gegen ein starkes Teilnehmerfeld durch. Er wird sicherlich auch in Bochum am obersten Podestplatz kratzen.

Männer 2

Die Männer 2 ist in diesem Jahr sehr stark besetzt, Prognosen sind entsprechend schwierig.

Zu nennen ist da natürlich Eddi Derzapf, der mit seinem fünften Platz auf der Weltmeisterschaft bewies, wie stark er in Form ist, sodass er in Bochum klar zum Favoritenkreis zählt.

Zu diesem gesellt sich auch Jury Kruber, der sich in Hockenheim in extrem guter Form zeigte und darauf brennt in diesem Jahr den Titel zu holen. Julian Dülfer siegte in Bad Ems vor dem erfahrenen Stefan Günzel, beide zeigten dabei eine top Konditionierung.

Aus Bayern kommen Alex Kropp und Nils Treml. Nils zählt sicherlich zu den Athleten mit der schönsten Linie, hatte in Erlangen aber nicht die Form um Alex zu schlagen. Sollte er sich bis zum Samstag verbessern, ist aber mit ihm zu rechnen.

In Salzgitter siegte Mario Schicker mit einem beeindruckenden Oberkörper, in Duisburg setzte sich Ali Daher, der später in Salzgitter auch die Männer 3 gewinnen konnte, gegen Youssef Khanroubi durch und in Gera holte sich Mathias Eichler den Titel.Sascha Zalman

Männer 3

Auch die Männer 3 ist traditionell stark besetzt, so auch in diesem Jahr.

Achim Weitz konnte sich bereits zweimal den Titel sichern und wird auch in diesem Jahr Ansprüche auf den Titel stellen, das zeigte er bei seinem Auftritt in Hockenheim. Achims Stärken liegen dabei sicherlich in seiner Muskulösität und seinem Kampfgeist auf der Bühne. In Duisburg musste sich Achim jedoch Waldemar Zimbelmann geschlagen geben, der sich auch im Gesamtsiegerstechen mit 6:1 Stimmen durchsetzen konnte. In Bad Ems hingegen war Waldemar derjenige, der sich mit dem zweiten Platz begnügen musste: Hier setzte sich Ali Elias Subet dank sehr guter Konditionierung und gefälligen Muskelformen durch.

Sehr stark in Gera: Robby Powroznick, der sich nicht nur den Klassen-, sondern auch en Gesamtsieg holen konnte. Alexander Anzer reist aus Bayern an. Er setzt sich nach einem harten Fight gegen Marco Reinhardt durch.

Und dann ist da noch Serkan Cetin, der nach der für ihn unglücklichen WM die Saison mit einem Erfolg abschließen möchte.

Männer 4

Das Schwergewicht wird wohl in diesem Jahr die stärkste Klasse sein. Dafür sorgen reihenweise Topathleten aus allen Bundesländern.

In Erlangen war Gennaro de Riggi unschlagbar. Nach sechsjähriger Pause kehrte Gennaro in beeindruckender Form zurück, was seine elegante Linie sehr gut untermalt. Er wird sicherlich in Bochum ein Athlet sein, den es zu schlagen gilt. Zweitplatzierter in Erlangen: Martin Götz.

Ein Athlet mit einem gänzlich unterschiedlichen Körperbau, Sascha Zalman, war in Bad Ems nicht zu schlagen, obwohl er mit Magenproblemen zu kämpfen hatte. Sascha hat seit dem letzten Jahr, in dem er den zweiten Platz holte, noch einmal deutlich zugelegt. Sollte er seine Magenprobleme in den Griff bekommen, gehört er zu den absoluten Topfavoriten. Daniel König sicherte sich hinter ihm den zweiten Quali-Platz, einen Platz, den er bereits in Duisburg und Gera belegt hatte.

Gleich zweimal erfolgreich war Marco Detlef: Sowohl in Duisburg als auch in Salzgitter konnte sich Marco durchsetzen, in Salzgitter sogar als Gesamtsieger. Auch Marco glänzt vor allem durch seine schöne Linie und die sehr gute Form.

In Hockenheim wurde die Männer 4 mit der Männer 5 zusammengelegt.Tim Budesheim

Es wird also spannend! Gennaro und Marco sind vom Typ her ähnlich: gefällige Linie, schöne Muskelformen, Sascha ist der deutlich brachialere Athlet. Und dann ist da natürlich noch Tim Budesheim, bei dem noch offen ist, ob er in der Männer 4 oder der Männer 5 starten wird. Egal in welcher Klasse Tim letztlich antreten wird: Er ist sicherlich einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel.

Männer 5

Auch hier erwarten wir einen namenhaften Athleten, der auf keiner Regionalmeisterschaft gestartet ist: Markus Hoppe will die Schmach der Arnold Classic Europe vergessen machen und sich den Titel krallen. Doch es gibt einige Athleten, die da etwas dagegen haben dürften.

Da ist zum einen Markus Hausmann, der in Erlangen in Topform gegen Stefan Hauser gewann. Es ist beeindruckend zu sehen, was Markus in den letzten Jahren aufgebaut hat. Trotz seiner Größe wird er ein Titelaspirant in Bochum sein, nachdem er auch schon in Duisburg siegreich war und dort Stefan Kronisch auf den zweiten Platz verwies. Stefan siegte eine Woche später in Salzgitter.

In Bad Ems siegte Mike Sehr, in Hockenheim war Sergej Moser erfolgreich. Auch Sergej hat seit seinem letzten Start vor zwei Jahren enorme Fortschritte gemacht und muss genannt werden, wenn man von den Titelanwärtern spricht. Und dann ist da noch Daniel Wunderlich, der in Gera gewann.

Es wird also spannend! Wir können euch nur ans Herz legen am Samstag nach Bochum zu kommen! All diejenigen, die das nicht schaffen, dürfen sich über unsere Berichterstattung in gewohnter Qualität freuen.

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