Bericht Europa Super Show 2008

Die Europa Super Show 2008 wird als den Profi Wettkampf mit den meisten Startern in die Geschichte des Profisports eingehen. Alleine 50 Athleten standen bei den Männern auf der Bühne, davon etwa 20 in der 202 Pfund Klasse. 9 Athleten nahmen bereits bei der Mister Olympia teil und wie bei den meisten kleineren Shows qualifizierte sich die Top3 für die diesjährige Mister Olympia am 27ten September.

Als ich vor 2 Jahren zum ersten Mal zur Europa Super Show reiste war ich vom Wettkampf enttäuscht. Die groß angekündigte Expo entpuppte sich als eher bescheiden mit nur wenigen Ständen und ohne nennenswerte Highlights. Das Hotel hingegen war gut gewählt, der Wettkampfort war nur wenige Meter vom Hotel entfernt.

Dieses Jahr jedoch war ich überrascht was Ed und Betty Pariso alles unternommen hatten, um diesen Wettkampf umfangreicher und besser zu machen. Das Hotel ist das Hyatt Regancy, was man ruhig als sehr luxuriös und gepflegt bezeichnen kann. Der Veranstaltungsort selbst, das Dallas Convention Center, ist zwar im Gegensatz zu 2006 nicht ans Hotel angeknüpft, jedoch haben die Veranstalter dieses Problem aus der Welt geschafft indem jederzeit ein Bus bereit stand, der die Fans, Athleten sowie die Presse zum Convention Center hin und auch wieder zurückbrachte.

Zu der Expo muss man sagen, dass diese enorm gewachsen war und auf dem besten Weg ist, in ein paar Jahren die Ausmaße eines Mr Olympias anzunehmen. Die Anzahl der Stände hatte sich gegenüber 2006 fast verzehnfacht, von BSN bis Gaspari Nutrition über Optimum Nutrition waren alle vertreten.

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Der Wettkampf selbst war gut organisiert, es gab viele Plätze und die Sicht auf die Bühne war von überall aus gesehen in Ordnung. Auch an die Presse wurde gedacht, normalerweise gibt es nur wenig Plätze und wenn man nicht gerade zu MD oder Flex Amerika gehört, sitzt man recht außen und kann nur Fotos von der Seite machen. Zum Glück waren drei Reihen für die Presse vorgesehen, was uns ermöglichte für euch viel an Bild und Video Material zu sammeln.

Hinter der Bühne war sehr viel Platz für die Athleten vorgesehen und dies trotz der enormen Anzahl an Teilnehmern. Vor dem Wettkampf sorgten Mitarbeiter von Jan Tana für das Auftragen der Farbe sowie des Öls und das alles kostenlos.

Nach dem Prejudging sowie dem Finale gab es ein Buffet für die Athleten, also war wirklich an alles gedacht.

Da es in Amerika oft Stress für die Athleten ist, ihr Essen in gewünschter Art und Weise zubereitet zu bekommen, verschaffte das Hyatt Hotel eine gewisse Erleichterung. Das Restaurant Personal war gebriefed und es verlangte nur weniger Erklärungen, um das gewünschte Essen zu bekommen. Für 1.5 kg Pute wurden 45 Dollar verlangt, was 30 Euro entspricht und als durchaus fair zu bezeichnen ist, zudem hatte das Restaurant bis Mitternacht geöffnet.

Platz 1: Toney Freeman

Nachdem Freeman 2007 eine sehr erfolgreiche Frühjahrssaison absolvierte, enttäuschte er späterhin im Herbst.

Die Zusammenarbeit mit Dave Palumbo, der dafür bekannt ist seine Athleten die gesamte Vorbereitung über auf sehr wenig Kohlenhydraten zu halten und am Wettkampftag nicht zu laden, wurde beendet, was sich in der Form und in den Platzierungen wiederspiegelte.

Viele schrieben Freeman ab und sahen ihn nicht mehr als Bedrohung für die vorderen Plätze an. Es kam jedoch anders als erwartet und Freeman nahm die Arbeit mit Palumbo wieder auf und gewann entsprechend seinen 2ten Profiwettkampf für diese Saison, indem er an seine alte Topform anknüpfte.

Es ist außerdem das zweite Mal in Folge, dass er Dennis James auf den 2ten Platz versetzt.

Freeman, der nicht gerade über eine extrem pralle Muskulatur verfügt, kann jedoch mit einer schönen Linie glänzen sowie mit dicken, ausladenden Oberschenkel und einem breiten Rücken. Seine Schwächen sind sein linker Brustmuskelabriss, der seine Spuren klar hinterlassen hat, sowie, dass er nicht gerade über tiefe Einschnitte sowie Streifen verfügt.

Nichtsdestotrotz sorgt Freeman jedes Mal für ein imposantes Escheinungsbild, für einen großen Athleten diese Masse und zugleich Breite zu bringen ist schon beeindruckend.

Platz 2: Dennis James

Dennis James war für mich der Sieger der Europa Super Show, da er in Natura definitiv beeindruckender als Freeman war. James konnte, wie im Vorfeld angekündigt, das 2003 Olympia Paket zurückerlangen, er war knüppelhart, prall ohne Ende, seine Taille war deutlich schmaler und der Schultergürtel extrem breit.

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Das Problem für James war wahrscheinlich, dass Freeman über den besseren Rücken und Quadrizeps verfügte. James hatte den Nachteil, dass er in einigen Pflichtposen verblasst, seine Most Muscular hingegen gehört zu den besten des Sports.

James ist back und wird dieses Jahr auch ein ernstes Wörtchen in den Top10 des Mister Olympia mitzureden haben.

Platz 3: Fouad Abiad

Dem von Muscletech gesponserten Kanadier gelang es in seiner zweiten Pro Saison die begehrte Olympia Quali zu ergattern und dies völlig verdient. Fouad und sein Trainer Chad Nicholls hatten die Form auf den Punkt gebracht.

Die Rückenansicht ist klar seine Schokoladenseite, da er hier eine extreme Härte reinbekommt. Des Weiteren ist Fouad ein kompletter Athlet ohne größere Schwächen, der nie in schlechter Form antritt. Er ist noch sehr jung, verkauft und präsentiert sich gut und man kann davon ausgehen, dass er sich demnächst dauerhaft in der Elite des Sports einnisten wird.

Wird er bei der Mister O teilnehmen? Fouad verkündete in einem Interview, dass er es sich in den nächsten Tagen überlegen wird.

Platz 4: Will Harris

Einige Tage vor der Europa Super Show lichtete Bodybuilding.com Fotograph Isaac Hinds Will Harris ab. Laut eigenen Aussagen wäre es ein leichtes für Harris, die ESS zu gewinnen, dabei schien es, dass er in der Vergangenheit von seinen Fehlern gelernt hätte. Wie heißt es so schön: Ein Esel stößt sich doch nur einmal.

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Der Vampir ist kein Esel, denn bei seinem Profidebut 2005 kündigte er einen Sieg bei der New York Pro und Top6 bei der Olympia an, was jedoch tatsächlich eintraf war eine Plazierung außerhalb der Top15 und keine O Quali (später in Toronto konnte er sich auch nicht platzieren).

Harris verfügt über einen breiten und detaillierten Rücken jedoch waren seine Beinbizepse sowie der Gluteusbereich weeeeeeeiiitt vom Profihärtestandart entfernt. Die Beine von vorne zeigten null Teilung auf und auch hier war von Härte keine Spur.

Es hätte sich niemand gewundert, wenn Tarek vor Harris gelandet wäre.

Platz 5: Tarek El Sethoui

Tarek geniesst ohne Zweifel einen derben Aufstieg bei den Profis. Erst im Frühjahr erhielt El Sethoui seine Pro Card, indem er den Gesamtsieg gegen einen ebenfalls starken Robert Piotrkowicz für sich endscheiden konnte. Bei der New York Pro nur wenige Monate später belegte er einen respektablen 12ten Platz bei seinem Pro Debut.

Letzte Woche dann in Tampa, konnte er sich auf Platz 6 vorkämpfen, bei der ESS dann gab es erneut eine Verbesserung in der Plazierung.

Beim Prejudging wirkte Tarek noch recht weich, erreichte dann aber im Laufe der Vergleiche seine gewohnte Form. Gegenüber seiner Amateurzeit gelang es Tarek in Zusammenarbeit mit Milos Sarcev starke Fortschritte im Rückenbereich zu machen, was ihm auf jeden Fall zu Gute kommt.

Eine O Quali in Atlantic City wäre durchaus realistisch.

Platz 6: Darrem Charles

Darrem Charles, auch der König der 10.000 Dollar Shows genannt, konnte bei der Europa Super Show nicht recht überzeugen. Zwar war Darrem in guter Form und erreichte beim Finale seine beste Form, was die Härte betrifft, jedoch wies er zu viele Defizite auf, um bei diesem Wettkampf unter die ersten 5 zu kommen.

Seine Beine fallen einfach zu stark vom Oberkörper ab, da hilft es auch nicht, dass sie von vorne durchgestreift sind. Der Rücken zeigt so gut wie keine Teilung/Details auf.

Mit dem 6ten Platz haben es die Wettkampfrichter gut gemeint, denn Darrem hat wesentlich bessere und komplettere Athleten hinter sich gelassen.

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Platz 7: James "Flex" Lewis

Lewis kann einen starken Start bei den Profis vorweisen. Der 24 jährige Brite weiß, wie man sich im Profigeschäft gut vermarktet und präsentiert.

Seine Stärken sind vor allem seine Präsentation und eine gute Härte, zu bemängeln ist, dass er verschiedene Schwächen hat, wie z.b. die seitliche Beinansicht. Ich kann diesbezüglich die Euphorie der Amerikaner nicht ganz teilen, denn jedermann ist von der Masse seines Beinbizeps angetan.

Es haben Athleten am Wettkampf teilgenommen, die bei der seitlichen Brustpose einen dickeren Arm hatten als Lewis bei der seitlichen Beinansicht. Auch erschienen mir die Beine von vorne in der Vergangenheit wesentlich massiger als bei seinen letzten Meisterschaften. Hinzu kommt, dass er in den Schultern sehr schmal wirkt und sein Rücken noch immer nicht die Masse und Breite verfügt die bei den Profis als Standart gelten.

Lewis Härte hingegen war sehr gut, unterer Rücken und Gluteus gehörten zu den härtesten des Wettkampfes. Des Weiteren hat Flex auch große Fortschritte im Armbereich gemacht, früher zählten diese zu seinen Schwachstellen.

Die 202 Pfund Klasse scheint wie für ihn gemacht und in Zukunft werden er, Dave Henri und Lee Priest mit Sicherheit diese dominieren.

Platz 7: Johnnie Jackson

Jackson trat im Frühjahr mit besserer Härte an, bei ihm kann man diesbezüglich die Beine als Maßeinheit nehmen: Diese wirken nur gut, wenn Johnnie richtig hart ist, und dies war in Dallas nicht der Fall.

Die Waden sind leider noch immer nicht existent, wohingegen sein Rücken zu den gewaltigsten im Profigeschäft zählt. Er schien insgesamt schwerer als in der Vergangenheit zu sein, zu seinem Nachteil merkte man dies, da das Schultern/Taille Verhältnis immer mehr ins Schwanken kommt.

Wenn er unter die ersten fünf kommen will, muss er richtig hart sein, denn seine extrem pralle Muskulatur sticht jedes Mal heraus und wenn er dies mit der richtigen Härte kombiniert, ist er bei jedem Wettkampf ein ernstzunehmender Gegner.

Platz 9: Mark Dugdale

Dugdale gehört zu den ästhetischen Athleten im Profigeschäft und zeigte sich wie gewohnt in guter Form, wenn auch nicht in Topform. Beinbizeps und Gluteus Bereich waren nicht so hart wie in der Vergangenheit, auch schienen die Quadrizeps etwas an Masse verloren zu haben.

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Nichtsdestotrotz ist Mark wesentlich ausgeglichener als Darrem Charles und er hätte in der Plazierung auf jeden Fall vor ihn gehört.

Platz 10: Erik Fankenhouser

Erik gab bei der ESS sein Profi Debut und seine gewaltigen Oberschenkel stachen sofort ins Auge. Seine Waden sind ohne Zweifel die dicksten im gesamten Profigeschäft, auch hat er enorme Fortschritte im Armbereich gemacht. Eine weitere Stärke ist zweifelsohne eine gute Linie.

Als große Schwäche kann man bei Erik nur die Brust feststellen, sowie dass er über eine flache Muskulatur verfügt.

Er ging wohl mit anderen Erwartungen in diesen Wettkampf als nur einen 10ten Platz zu belegen. Als er nicht gleich am Anfang herausgerufen wurde, zeigte er sich sichtlich beleidigt....

Platz 10: Jaroslav Horvath

Ich kann weder seine Platzierung im Open noch in der 202 Pfund Klasse verstehen. Horvath war meeeeeeilenweit von Härte entfernt.

Die hintere Beinansicht sah aus, als würde er sich 10 Wochen vor dem Wettkampf befinden, man suchte vergebens nach irgendetwas was auch nur im entferntesten nach Teilung aussah.

Sehr schwache Vorstellung für einen Profiwettkampf, was jedoch noch merkwürdiger ist, dass sich ein Athlet mit einer solchen Form auch noch platzieren kann.

Platz 12: George Farrah

Seine Rückenansicht war sehr gut, die Härte war in Ordnung, seine Präsentation war auch gut. Das war’s aber auch schon.

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Farrah hat enorm in Punkto Masse im Beinbereich eingebüsst, den Bauch hatte er zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle und die Bizepse schienen suspekt.

Farrah wäre die letzten 10 Jahr bei der deutschen Meisterschaft regelrecht zerlegt worden, unverständlich, dass er sich platziert hat.

Platz 13: Frédéric Sauvage

Mit Abstand der härteste Teilnehmer, keine herausragenden Schwächen (außer den Bauch unter Kontrolle zu halten), Präsentation war für seine Verhältnisse verbessert, sehr pralle Muskulatur und gute Ausstrahlung.

Dass Sauvage den 13ten Platz im Open und den 6ten in der 202 Pfund Klasse gemacht hat, zeigt ganz klar die Bewertungsqualität seitens der Kampfrichter bei diesem Wettkampf. Man kann fest davon ausgehen, dass Stevie Wonder hier besser gewertet hätte, denn die Platzierung von Sauvage ist eine Riesenfrechheit. Das Publikum war der gleichen Meinung sowie auch viele Journalisten mit denen ich im Laufe des Wettkampfes geredet habe. Jeder war hier fassungslos.

Platz 14: Joel Stubbs

Es ist Schade dass Stubbs durch eine frühere Verletzung bedingt seine Beine nicht verbessern konnte, denn dies ist der einzige Faktor, der ihn davon abhält Profimeisterschaften zu gewinnen, sowie sich ein Abonnement auf die Top6 bei der Olympia zu sichern.

Zwar war Joel in der Vergangenheit schon mal härter, trotzdem präsentierte er den massivsten Oberkörper und mit großem Abstand den besten Rücken der Meisterschaft.

Bei den Beinen ist es vor allem die Vorderansicht, die ihm zu schaffen macht, da sein Beinbizeps gut entwickelt ist, fallen die Beine in den seitlichen sowie hinteren Posen nicht so eklatant ab, wie es von vorne der Fall ist.

Platz 15: Steve Namat

Steve ist, was seine Linie betrifft, ein sehr schöner Athlet mit einer professionellen Präsentation. Seine Beine gehören ganz klar zu seinen Stärken.

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Um bei Profimeisterschaften weiter vorne zu landen, muss er noch ein paar Kilo draufpacken und etwas härter antreten. (Dass er dessen fähig ist, hat er ja schon in der Vergangenheit gezeigt.)

Seine Beine sind sehr gut und obwohl er nicht in Topform antrat, konnten diese Streifen aufweisen. Fakt ist, dass Namat noch sehr jung ist und über ein Riesenpotenzial verfügt. Seine Zeit, wenn er in die Profielite aufsteigen wird, wird mit Sicherheit kommen.

Nicht platziert:

Tommi Thorvildsen:

Der ehemalige Mr Olympia Teilnehmer und seinerzeit als Riesenpotenzial gefeiert, kann leider nicht mehr an die vergangene Glanzzeit anknüpfen.

Zwar trat Tommi besser an als bei seinen letzten Meisterschaften, jedoch scheint er die Härte, für die er bekannt war, nicht mehr hinzubekommen. An den Beinen hat er stark abgenommen. Des Weiteren macht ihm eine Brustverletzung zu schaffen.

Quincy Taylor:

Quincy hatte wie in Tampa schon seine Bestform weit verfehlt. Er wies null Härte auf. Zudem war er wesentlich dünner und flacher als in der Vergangenheit. Es war von vorne rein klar, dass ihm diese Form keine Top15 Platzierung einbringen wird.

Gian Enrico Pica:

Pica sieht in der Most Muscular von vorne recht gut aus, aber vor allem sein Rücken hält ihn zurück. Bei der Doppelbizeps von hinten scheint sein Latissimus nicht existent, auch fehlte der letzte Härtefeinschliff.

Markus Becht:

Markus hatte das gleiche Problem wie in Tampa: die Härte. Hätte er die Form von der WM vom letzten Jahr gebracht, hätten die Wettkampfrichter ihm mit Sicherheit mehr Beachtung geschenkt.

Clarence DeVis:

Wenn wir die Wettkämpfe 2007 als Maßeinheit nehmen, wo er 100 Prozent brachte, hatte Clarence in Tampa 50% und bei der Europa Super Show 80%.


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Da Clarence jedoch Europäer ist, und noch dazu kommt dass er Neuprofi ist, hätte er 110% bringen müssen, damit ihn die Wettkampfrichter sich auch nur anschauen. Es war leider nicht der Fall, auch wenn er gegenüber Tampa stark verbessert war und extrem prall war.

Clarence selbst weiß, welche Fehler er gemacht hat und was er machen muss, damit er in Topform antreten kann.

Sein nächster Wettkampf wird Atlantic City sein und laut eigener Aussage gibt er sich nicht zufrieden bis er die 2007 Form erreicht hat und noch mal verbessern kann.

Am vergangenen Dienstag hatte er ein Photoshooting mit Chris Lund für die Flex und am Mittwoch mit Alex Ardenti für Musclemag, was sehr ungewöhnlich für einen Neuprofi ist.

Beide Fotografen bestätigten sein enormes Potenzial, er muss es nur in Zukunft ausschöpfen und dann steht einer erfolgreichen Profikarriere nichts mehr im Wege.

210 Pfund Klasse

Nach der Abwesenheit von Dave Henry, der am Tag des Wettkampfes sein zwei jähriges Hochzeitsjubiläum feierte, lag es beinnahe auf der Hand, dass Flex Lewis diesen Wettkampf für sich entscheiden wird.

Mit perfekter Punktzahl setze sich Lewis gegen einen harten Roc Shabazz durch, gefolgt von Jaroslav Horvath.

Wo hat sich denn jetzt Frédéric Sauvage plaziert, fragen sich einige? Der war doch im ersten Callout? Steve Wonder die Zweite, kann man dazu nur sagen!

Der kompletteste und härteste Athlet der 210 Pfund Klasse belegte den 6ten Platz und wurde von einem Offseason Horvath und sehr bescheidenem Farrah geschlagen. Die Logik der Wertungskriterien hat sich auch hier wieder bestätigt. Roc Shabazz belegte in dieser Klasse den 2ten Platz, Steve Namat den 11ten. Im Open hingegen belegte Namat Platz 15 und Shabazz konnte sich nicht plazieren.

Nach der Europa Super Show liess Bob Chicherillo, der Athletensprecher der IFBB Männer Profisektion, verkünden, dass er sich dafür einsetzen wird, dass Athleten die vorhaben in der 210 Pfund Klasse zu starten, nur in dieser Klasse teilnehmen dürfen, sprich sie müssen sich vor dem Wettkampf entscheiden in welcher Klasse sie teilnehmen möchten.





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