De Asha schlägt Winklaar

Tim Budesheim Dritter, David in den Top 10 bei der Europa Pro

Zur Europa Pro 2021 reisten Tim Budesheim, David Hoffmann und Paul Poloczek mit höchst unterschiedlichen Vorzeichen an. Tim mit ordentlich Rückenwind nach seinem zweiten Platz in Portugal, David nach seinem Klassenwechsel zurück in die Offene vor einer Art Comeback, während es für Paul Poloczek nach vielen Jahren der Verletzungen das ersehnte Bühnen-Comeback war.

Prejudging: Der Weg führt nur über Roelly Winklaar und Nathan De Asha


Die ersten Eindrücke von den Vorstellungsrunden: Alle drei Deutschen haben ihre Hausaufgaben gemacht und überzeugen mit sehr guter Form. Nathan De Asha wirkt in seinem Vergleich massetechnisch voll überlegen, und zeigt - soweit es zu erkennen ist - bei der Form kaum Zweifel. Roelly Winklaar wirkt im Vergleich zur Chicago Pro deutlich verbessert und voller.

Tim Budesheim in Aktion

Und der erste Callout: Tim ist dabei, David und Paul nicht. Dazu u.a. Roelly, Nathan und Vladyslav Sukoruchko. Roelly und Nathan bekommen die Plätze in der Mitte, Vladyslav und Tim die Plätze links und rechts daneben. Dabei bleibt es auch für's erste.

Im zweiten Callout mit sechs Athleten ist David drin. Er wird nicht mittig gestellt, aber in deren Nähe. Schätzungsweise geht es aktuell für ihn um Platz 8 bis 10. In diesem Feld und so kurz nach seinem Wechsel beachtlich!

David Hoffmann in Aktion

In Callout Nummer drei wird Paul gerufen und außen platziert. Das geht in Richtung 15. Platz, wenn die Judges dabei bleiben. Nach der langen Zeit ein völlig ordentliches Comeback, denn die Form passt.

In einem weiteren Callout geht es um die Top 10, was Davids ungefähre Platzierung bestätigt, er wird es in die Top 10 schaffen.

Dann der Top 4-Callout mit (in dieser Reihenfolge von links nach rechts) Tim, Nathan, Roelly und Vladyslav. Tim kämpft also um einen Podiumsplatz, und dies war der letzte Callout in diesem spannenden und umfangreichen Prejudging! Die Finals versprechen große Spannung.

Tim Budesheim im Vergleich

Viele Punkte oder der Coup - Was wird es für Tim?


Eines steht fest: David hat sichtlich viel Spaß in der Offenen! Egal ob in den Vergleichen oder in der Kür, ist Davids Lockerheit sogar über den Livestream zu spüren. In der Finalrunde wird klar, dass es für einen Top 10-Platz geben wird - eine starke Leistung in diesem Lineup und ohne auf die Offene Klasse zielende Offseason und Vorbereitung. Für Paul Poloczek reicht es (noch) nicht ganz, doch ist es eine große Freude, ihn wieder auf der Bühne zu sehen!

Für Tim Budesheim hingegen geht es nochmal um alles. Es ist der wohl beste Tim aller Zeiten, doch hat er mit Nathan De Asha und Roelly Winklaar zwei Brocken vor sich, die ihre Hausaufgaben für Alicante gemacht haben, so dass es zu keinem Zeitpunkt für einen Platz in der Mitte des Callouts reicht. Zur finalen Bestätigung gibt es zum Abschluss der Finalvergleiche noch einen Top 2-Vergleich zwischen Roelly und Nathan.

Nathan De Asha und Roelly Winklaar im Vergleich

Die Ergebnisse:

Platz 4: Vladyslav Sukoruchko
Platz 3: Tim Budesheim
Platz 2: Roelly Winklaar
Platz 1: Nathan De Asha

Die an diesem Abend bestmögliche Platzierung für Tim! An den beiden erfahrenen Olympians war heute kein Vorbeikommen, da de Asha die Form getroffen hat und Roelly Winklaar deutlich(!) besser als bei der Chicago Pro aussah. Tim holt zwar sieben Punkte, doch ist mit insgesamt 13 Punkten weiterhin außer Reichweite der Top 3 der Punkteliste. Vladyslav Sukhoruchko ist jedoch mit nun 16 Punkten Zweiter der Quali-Liste und gut im Rennen um den begehrten Olympia-Platz. Diesen haben sich Roelly Winklaar und Nathan De Asha heute direkt gesichert. Wir gratulieren Tim, David und Paul zu ihren starken Auftritten und freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison!

Nathan De Asha, der Sieger

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