Wesley Vissers nur Dritter

Platz 6 für David Hoffmann, Platz 5 für Fabian Mayr bei Portugal Pro

Die Classic Physique der Portugal Pro 2021 war aus deutscher und österreicher Sicht überragend besetzt: David Hoffmann, Abdelkarim Ammari, Mohamad Al Baghdadi, Fabian Mayr und Kevin Stütz sind alle dabei. Ihr wohl größter Gegner an diesem Abend auf dem Papier: Der Niederländer Wesley Vissers.

Hier findest du alle Ergebnisse aller Klassen auf einen Blick



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So lief der Wettkampf für David Hoffmann, Fabian Mayr und Co


Erster Eindruck: Vor allem David und Fabian mit einem überzeugenden Gesamtpaket, wobei Fabian an manchen Stellen einen Ticken schärfer wirkte. Wesley Vissers machte ebenso deutlich, dass man mit ihm an diesem Abend rechnen musste: Seine Form saß, dazu wirkte er vor allem im Oberkörper enorm prall. Das sollte spannend werden!


Wir bitten die Bildqualität zu entschuldigen, sobald qualitativ bessere Aufnahmen zur Verfügung stehen, werden wir diese verwenden.

Ab in die Vergleiche: Von den deutschsprachigen Athleten wurden David Hoffmann und Fabian Mayr in den sechs Mann starken ersten Vergleich gerufen. Ein kurzer Aufschrei im Publikum, als die in der Mitte stehenden David und Fabian nach ganz außen gestellt wurden, auch Wesley wurde nicht in die Mitte geholt. Auffälliges Bild: Die drei kleinsten Athleten des ersten Callouts bildeten die Mitte, flankiert von den deutlich größeren David, Fabian und Wesley. Dabei bleib es vorerst, es folgte der zweite Vergleich. Dort eroberte Abdelkarim Ammari die Mitte, auch Kevin Stütz stand mittig. Noch einmal der vermutliche Top 6-Vergleich im Anschluss: Keine Änderung an der Aufstellung, gefolgt von einer kurzen Pause für die Fitness-Choreographien und Ergebnisse.

Noch die Küren der Top 6, dann die Resultate.

10. Platz: Mohammad al Baghdadi
9. Platz: Kevin Stütz
8. Platz: Abdelkarim Ammari
7. Platz: Eduardo Dejacy Oliveira
6. Platz: David Hoffmann
5. Platz: Fabian Mayr
4. Platz: Alex dos Anjos
3. Platz: Wesley Vissers
2. Platz: German Pastor
1. Platz: Jose Maria Mete Bueriberi



Unsere Einschätzung zum Ergebnis


Das war auch ohne Fanbrille im Vorfeld so nicht unbedingt zu erwarten. Der Zehnt- und der Elftplatzierte des letzten Classic Physique-Olympia müssen sich gleich drei Athleten geschlagen geben, für Fabian Mayr ist es mit Platz 5 ein vielversprechendes Profidebüt, auch die anderen deutschsprachigen Starter finden sich alle in der Top 10, was sehr gut ist. Die Wertungen sind aufgrund der deutlichen Größen- und Masseunterschiede erstmal schwierig nachzuvollziehen, doch muss man anerkennen, dass etwa beim Erstplatzierten Bueriberi die Form auf den Punkt und Linie und Symmetrie einfach top waren. Sicher dürfte auch sein, dass in diesem starken Feld heute Nuancen den Ausschlag gegeben haben und auch der Geschmack der Judges eine Rolle spielte. Eines ist sicher: Ein Ergebnis, das noch viel diskutiert werden dürfte und im Andro-Forum bereits diskutiert wird.

Wie divers eine Classic Physique-Top 3 ausfallen kann, zeigte wiederum auch der letzte Mr. Olympia: Der Sieger Chris Bumstead machte einen Entwicklungssprung und konnte den Titel halten, während der viel kleinere Terrence Ruffin den mehrmaligen Classic Physique-Olympia Breon Ansley hinter sich ließ und auch dieses Jahr Chris Bumstead gefährlich werden könnte.

So viel zu diesem unerwarteten Ausgang - doch war es nur eine Show von potenziell einigen noch kommenden. Wir hoffen auf eine Revanche in Spanien oder Polen später im Sommer!

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