Mit Steve Benthin uvm.

Alle Mr. Olympia 2021 ERGEBNISSE vom Freitag

Startschuss zum Mr. Olympia 2021 - mit den ersten Ergebnissen und Eindrücken von der Bühne! Hier findest du alle Prejudgings und Finals zum Freitag. Unter anderem mit Steve Benthin in der 212 und dem Prejudging der Offenen Männerklasse!



Übersicht des Freitags-Programms (Abendshow):

  • 212 Olympia - Finals
  • Fitness Olympia - Finals
  • Figure Olympia - Finals
  • Women's Physique Olympia - Finals
  • Ms. Olympia - Finals
  • Mr. Olympia - Prejudging


Fitness Finals


Die Küren der Fitness-Athletinnen eröffnen die Finalshow am Abend.

Oksana Grishina zeigt beinahe schon traditionell eine Joker-Kür und beweist dabei einmal mehr ihr Ausnahmetalent.

Whitney Jones musste die Arnold Classic aufgrund einer Corona-Infektion aussetzen und brennt darauf hier anzutreten, was man ihrer kraftvollen Kür anmerkt.

Ariel Khadr überzeugt vor allem mit einer unglaublichen Athletik. Ariel ist sicherlich die Zukunft in dieser Klasse, ob es heute schon ganz nach vorne reicht, wird sich zeigen.

Aurika Tyrgale zeigt wie schon bei der Arnold Classic ihre Puppen-Kür, mit der sie auch hier überzeugen kann. Für sie geht es um die Top 5.

Und dann die amtierende Titelträgerin Missy Truscott, die erst vor zwei Wochen die Arnold Classic gewinnen konnte. In ihrer Kür gedenkt sie dem verstorbenen John Meadows, zeigt dabei aber eine hoch anspruchsvolle und kraftvolle Kür. Missy will ihren Titel verteidigen, soviel ist klar.

Eine schwere Entscheidung. Den Sieg dürften wohl Missy und Whitney unter sich ausmachen. Wer von beiden hier vorne liegt, ist schwer zu sagen.

Die Top 5:

  1. Whitney Jones

  2. Missy Truscott

  3. Oksana Grishina

  4. Ariel Khadr

  5. Jaclyn Baker


  6. Da ist es passiert: Whitney holt sich den Titel von Missy zurück.



    Figure


    Weiter geht es mit der Figurklasse.

    Ein starkes Feld, aber alles andere als ein Sieg von Cydney wäre eine faustdicke Überraschung, dafür ist sie zu dominant. Ihre größte Konkurrentin dürfte heute Abend Natalia Soltero sein, die eine überragende Performance zeigt. Ebenfalls vorne mit dabei: Stephanie Gibson und Jessica Reyes Padilla.

    Die Top 5:

    1. Cydney Gillon

    2. Natalia Soltero

    3. Stephanie Gibson

    4. Jessica Reyes Padilla

    5. Nicole Zenobia Graham



    Klarer und verdienter Sieg für Cydney, die sich damit ihren fünften Titel holt.

    Women’s Physique


    In der Women’s Physique ist Sarah Villegas das Maß aller Dinge und auch in diesem Wettkampf die Athletin, die es zu schlagen gilt. Dahinter dürfte sich Natalia Abraham Coelho einreihen. Insgesamt ein sehr starkes und leistungsdichtes Feld.


    Die Top 5:

    1. Sarah Villegas

    2. Natalie Abraham Coelho

    3. Brooke Walker

    4. Barbara Menage

    5. Ana Harias


    Women’s Bodybuilding


    Schnell wird klar, dass wir hier einen Zweikampf zwischen Andrea Shaw und Helle Trevino sehen. Die beiden setzen sich klar vom restlichen Feld ab und liefern sich einen sehr spannenden Zweikampf.



    Die Top 5:

    1. Andrea Shaw

    2. Helle Trevino

    3. Margie Martin

    4. Mona Poursaleh

    5. Irene Andersen


    Keine Überraschungen hier! Andrea verteidigt souverän ihren Titel.


    212


    Es hat sich schon im Prejudging angedeutet und es bestätigt sich im Finale: Die 212 läuft auf ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen Derek Lunsford und Shaun Clarida hinaus. Auch Kamal Elgargni, immerhin Gewinner dieser Klasse im Jahr 2019, kann trotz sehr guter Form gegen die beiden nichts ausrichten.

    Doch wer setzt sich hier durch? Shaun hat eine unglaubliche Muskeldichte und bringt die gewohnt pralle und zeitgleich super harte Form. Starkes Paket! Derek hat deutlich einen Größenvorteil, der ihn auch optisch mehr Wucht verschafft. Gerade in den Frontposen ist sein Frame einfach deutlich breiter als der von Shaun. Und: Endlich einmal bringt Derek die Form, die sich so viele schon lange von ihm gewünscht haben. Im Oberkörper wirkt er zwar dennoch minimal soft, aber insgesamt sitzt die Form.

    Hinter den beiden dürfte sich klar Kamal einordnen, der einmal mehr eine super Leistung zeigt und sich in der gewohnt starken Form und mit einem wunderschönen Posing präsentiert. Das Finale komplettieren dürften Angel Calderon Frias, der extrem massiv, aber nicht wirklich in Form ist und Nathan Epler, für den das Erreichen des Finales ein riesiger Erfolg in seiner noch recht jungen Karriere sein dürfte. Er ist klar ein Athlet, auf den man künftig aufpassen muss.


    Die Top 5:

    1. Derek Lunsford

    2. Shaun Clarida

    3. Kamal Elgargni

    4. Angel Calderon Frias

    5. Nathan Epler


    Derek stößt tatsächlich Shaun vom Thron und holt sich den Titel. Nicht wenige hätten ihm das kaum noch zugetraut, nachdem er zuletzt zuverlässig die Form verpatzt hatte. Aber nicht so heute!


    Men’s Bodybuilding


    Nick Walker präsentiert erneut eine brutale Form. Der Arnold Classic-Sieger macht direkt klar, dass er hier ist, um um den Sieg mitzukämpfen.

    Andre Presti kann nicht mit Nicks Niveau mithalten, bringt aber dennoch ein gutes Paket, wenngleich ihm dann doch die Masse fehlt, um in die vorderen Regionen des Klassements vorzustoßen.

    Patrick Moore hat auf jeden Fall seine Hausaufgaben gemacht: sehr gute Konditionierung, grandiose X-Form, starke Leistung.

    Es folgt William Bonac: sehr prall, gute, aber nicht seine beste Form. Dennoch: Absolut starkes Paket, klar auf Finalkurs.

    Mohamed Shaaban hat unglaubliche Quadrizeps, trifft die Form aber nicht genau und hat mit strukturellen Problemen zu kämpfen.

    Akim Williams war die positive Überraschung des Vorjahres und auch in diesem Jahr zeigt er eine starke Leistung und lässt den eher enttäuschenden Auftritt bei der Arnold Classic vergessen machen.

    Regan Grimes hat eine sehr schöne Linie, ihm fehlt aber das Fleisch, um hier vorne mitzuspielen. Plus: Die Konditionierung ist wie so oft nicht auf den Punkt.

    Der nächste Kanadier: Ian Valliere. Super massiv, aber leicht off.

    Ganz anders Hadi Choopan, der einmal mehr eine top Form zeigt. Hadi ist ganz klar hier, um zu gewinnen, das macht er eindrucksvoll deutlich.

    Hunter Labrada hat es nach einem solchen Schwergewicht nicht leicht, zeigt aber eine absolut solide Leistung.

    Justin Rodriguez zeigt nicht ganz die Form, die man von ihm schon gesehen hat. Das dürfte ihn Plätze kosten.

    Roelly Winklaar massiv wie gewohnt, aber leider nicht wirklich in Form.

    James Hollingshead ebenfalls sehr massiv. Seine Rückansicht sieht sehr gut aus, von vorne verliert er aber.

    Und dann Brandon Curry und Brandon ist ganz klar bereit, sich den Titel zurückzuholen: Fantastische Form, pralle Muskeln. Brandon ist bereit!


    Hassan Mostafa extrem massiv, aber nicht ganz in Form.

    Als letztes betritt Big Ramy die Bühne. Brutal wie immer, absurd massive Beine. In den Seitposen super tiefe Teilungen, von vorne und hinten wirkt er minimal off.

    Die Callouts:

    • Nick Walker

    • William Bonac

    • Hunter Labrada

    • Hadi Choopan

    • Brandon Curry

    • Big Ramy


    Die Top 6! Hadi und Nick mit der besten Form im Feld, Ramy klar der massivste Athlet, Brandon mit der wohl schönsten Linie. Ein sehr enger Vergleich. Es kommt stark darauf an, was die Judges sehen wollen.

    Es folgen zwei Vergleiche für die weiteren Plätze, dann wird es wieder spannend: Es geht um die letzten Plätze in den Top 10.

    • Roelly Winklaar

    • Akim Williams

    • Mohamed Shaaban

    • James Hollingshead


    Ein sehr knapper Vergleich. Schwer vorherzusagen, wer hier vorne liegt.

    Dann geht es um die Finalplätze:

    • Nick Walker

    • William Bonac

    • Hadi Choopan

    • Hunter Labrada

    • Justin Rodriguez

    • Ian Valliere


    Hadi ist raus aus dem Kampf um den Sieg, das ist sicher eine Überraschung!

    Und dann die Top 2:

    • Brandon Curry

    • Big Ramy


    Schwer zu vergleichen! Ramy lässt die Tür auf jeden Fall offen, denn er ist nicht in der Form des Vorjahres. Selbstverständlich hat er einen klaren Massevorteil gegenüber Brandon, der ist aber besser in Form und hat im direkten Vergleich die schönere Linie.

    In jedem Fall ist hier noch nichts entschieden! Wer von den beiden den Sieg holt, wird sich im morgigen Finale zeigen.


    Übersicht des Freitags-Programms (Morgenshow):

    • Fitness Olympia - Prejudging
    • 212 Olympia - Prejudging mit Steve Benthin
    • Figure Olympia - Prejudging mit Bahar Ayra
    • Women's Physique Olympia - Prejudging
    • Ms. Olympia - Prejudging
    • Wellness Olympia - Prejudging
    Pünktlich um 15:00 mitteleuropäischer Zeit fiel der Startschuss zum Mr. Olympia 2021!



    Prejudging 212 mit Steve Benthin


    19 Athleten treten an, um um den 212-Titel zu posen. Schon beim ersten Eindruck wird klar, dass sowohl der ehemalige Titelträger Kamal Elgargni, als auch der aktuelle Champion Shaun Clarida ihres Hausaufgaben mit Sternchen erledigt haben. Einen verbesserten und extrem starken Eindruck macht - endlich - auch Derek Lunsford, dessen Wechsel zu Coach Hany Rambod Früchte zu tragen scheint. Keone Pearson überzeugt mit seiner wunderschönen Linie, doch wirkt er im Vergleich zur Spitze nicht 100% fertig, was die Form angeht.

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    Steve Benthin macht einen sehr guten Eindruck, in den Vergleichen wird sich zeigen, wo die Judges ihn im besten 212-Starterfeld des Jahres sehen. Bis Platz sieben oder acht scheint die Tür zu, doch bringt Steve mit eingewogenen 211,5 Pfund und einem fast rundum sitzenden Streifenanzug viel von dem mit, was ihn sein Ziel Top 10 erreichen lassen könnte.

    Nach den Einzelpräsentationen geht's direkt in die Vergleiche.
    First Callout:
    2 - Ahmad Ashkanani
    9 - Kamal Elgarni
    15 - Derek Lunsford
    19 - Shaun Clarida

    Keine Überraschungen hier, dafür sind die Platzhirsche des letzten jahres einfach zu gut, bzw. sogar verbessert. Keone Pearsons Fehlen überrascht nach dem ersten Formeindruck - leider - nicht. In den Vergleichposen wird sichtbar, wie sehr sich Derek Lunsford verbessern konnte, was das Conditioning angeht, besonders in den Beinen und im Rücken. Damit macht er neben den beiden knüppelharten Shaun Clarida und Kamal Elgargni eine sehr gute Figur.



    Im zweiten Callout wird Ahmad Ashkanani vorne behalten und Kerrith Bajjo, Nasser Mohammed, Angel Calderon Frias und John Jewett dazugeholt. Nach ein paar Posen auch noch Nathan Epler. Diesen Vergleich dominiert Angel Calderon Frias, der Ashkanani aus der Mitte verdrängen kann, auch John Jewett wird mittig gestellt.

    Der dritte Callout, bei dem es um den letzten Platz für Abendshow geht, muss leider ohne Steve Benthin auskommen - und ohne Keone Pearson! Die erste etwas größere Überraschung des Vormittags. Beide finden sich im vierten Callout wieder. Steve verkauft sich bestens und dürfte vier bis fünf Athleten hinter sich lassen, was ihm möglicherweise eine Platzierung bringen könnte und damit eine Verbesserung gegenüber 2019. Starke Vorstellung! Keone Pearson hingegen dürfte sich sein 212-Olympia-Debüt anders ausgemalt haben, doch fällt bei aller Symmetrie und Ästhetik die Form im Vergleich zu seinen Kollegen zu stark ab.

    Damit werden wir Steve in den 212 Finals nicht mehr sehen können, doch hat er sich mit diesem Auftritt erneut unseren Respekt und viel Anerkennung erpost. Auf ein angemessenes Post-Olympia-Festmahl!



    Figure mit Bahar Ayra


    Bahar Ayra macht bei ihrem Olympia-Debüt einen sehr sehr starken ersten Eindruck, das Paket kann sich sehen lassen!

    First Callout:

    6 - Stephanie Gibson
    7 - Nicole Zenobia Graham
    12 - Jessica Reyes Padilla
    14 - Larhannah Robinson
    16 - Natalia Soltero
    21 - Cidyney Gillon, die Titelverteidigerin

    Cydney Gillons Präsenz ist einfach Sonderklasse! Es sieht leicht aus, rund, souverän. Der Sieg führt hier nur über sie, was auch der mittige Platz im First Callout klarmacht.

    Im dritten Callout ist Bahar Ayra mit dabei! Das wird wohl (noch) kein Top 10 -Platz, aber mit diesem Auftritt kann sie mehr als zufrieden sein.



    Women's Physique


    Der First Callout:
    4 - Natalia Abraham Coelho
    18 - Sarah Villegas
    16 - Brooke Walker
    9 - Barbara Menage

    Die zu erwartenden Favoritinnen unter sich. Natalia Abraham Coelho und und Sarah Villegas werden den Sieg unter sich ausmachen, wenn nichts Verrücktes passiert.

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    Fitness


    Die Fitness-Athletinnen waren zwar gleich als erstes um 15:00 dran, doch der Livestream war leider noch nicht so weit, so dass wir hier leider keine eigenen Eindrücke zu berichten haben.

    Women's Bodybuilding


    Der First Callout:

    8 - Margie Martin
    12 - Mona Poursaleh
    14 - Helle Trevino
    16 - Andrea Shaw, die Titelverteidigerin

    Das sieht gut aus für die Titelverteidigerin, die sich optisch mit ihren ausladenden Schultern und Armen aus dem Teilnehmerinnenfeld heraushebt.

    Wellness


    Die Olympia-Premiere für die Wellness-Klasse! Welche Athletin wird sich den begehrten ersten Wellness-Titel und damit den Eintrag in die Bodybuilding-Geschichte sichern?

    Der erste Callout:
    1 - Sunny Andrews
    2 - Yarishna Ayala
    3 - Angela Borges
    6 - Julia Chitarra
    11 - Francielle Mattos
    13 - Isabelle Nunes

    Die Plätze in der Mitte und damit die Pole Position für die Finals gehen an Angela Borges und Francielle Mattos. Definitiv eine sehr spannende neue Klasse auf der Olympia-Bühne mit einem aus dem Stand starken Teilnehmerinnenfeld.

    So viel zum Prejudging am Freitag!

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