Bund-Länder Beschluss ergibt 5-Schritte-Plan - Hessen prescht vor!

Öffnungsschritte für Fitnessstudio-Sport beschlossen - Start noch im März?

Die bis spät in die Nacht dauernde Bund-Länder-Konferenz über die weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergab einen fünf Schritte umfassenden Öffnungsfahrplan.

Dieser sieht auch - bei entsprechender Entwicklung des Inzidenzwertes - eine Rückkehr zum "kontaktfreien Sport innen" noch im März vor. Dazu dürfte nach unserem Kenntnisstand auch das Individualtraining in Fitnessstudios zählen. Für Studiobetreiber und Trainierende also die lange erwartete Wiedereröffnungsperspektive.

Update 15:40: Hessens Ministerpräsident Bouffier erklärte soeben auf einer Pressekonferenz, dass Fitnessstudios in Hessen bereits ab Montag, den 08.03. wieder öffnen können. Neben diversen Hygieneregeln soll ähnlich zum Einzelhandel das "Click-and-Meet"-Prizip angewandt werden, also eine vorherige Terminvergabe und beschränkte Personenanzahl im Gym. Diese soll sich auf eine Person pro angefangene 40 m² Gym-Fläche belaufen. Diese Regelung soll zunächst bis 28.03. gelten.

Die Öffnungschritte im Überblick - rot markiert die Regelungen zum "kontaktlosen Sport innen". Quelle: bundesregierung.de

Die wichtigsten bekannten Punkte zum Fitnessstudiosport:
  • "Kontaktfreier Sport innen" soll ab dem 4. Öffnungsschritt möglich werden und damit frühestens ab 22.03.
  • Ab frühestens 22.03. soll bei einer Inzidenz unter 50 individuelles Training in Innenräumen wieder möglich sein
  • Ab frühestens 22.03. und bei einem Inzidenzwert zwischen 50 und 100 soll individuelles Training in Innenräumen möglich sein, aber nur bei Vorlage eines tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttests
  • Die Vorlagepflicht eines tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttests entfällt dann im 5. Öffnungsschritt, auch wenn die Inzidenz noch zwischen 50 und 100 liegen sollte
Der 4. Öffnungsschritt wird gegangen, wenn "sich die 7-Tage-Inzidenz nach dem dritten Öffnungsschritt in dem Land oder der Region 14 Tage lang nicht verschlechtert hat".

Da die dazugehörigen Länderverordnungen erst noch ausgebarbeitet werden müssen und daher nicht bekannt sind, ist noch unklar, ob der Inzidenzwert des jeweiligen Bundeslandes oder der Inzidenzwert des Landkreises entscheidend ist.

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