Runter vom Laufband Mädels

Frauen laufen ins Verderben

Ein Artikel von EliteFTS.com
Von John Kiefer

Wenn ich mir den fetten Kerl im Studio anschaue, der seine Zeit vergeudet indem er versucht durch Unterarm-Curls Gewicht zu verlieren, verspüre ich keinerlei Mitgefühl. Der große, harte Kerl, der gerade auf der Bank von 165 Kilo zerquetscht wird, wo er vorher nicht mal 140 bewältigen konnte? Kein Mitleid. Das Mädchen, welches 30 Minuten lang zwischen der Abduktoren- und Adduktoren Maschine hin und her springt und am nächsten Tag nicht laufen kann? Ringt mir kein Tränchen ab. Niemand hat ihnen gesagt sie müssten diese Dinge tun. Aber dann sehe ich meine Freundin Jessica, die tagein, tagaus auf dem Laufband verbringt, Jahr für Jahr läuft wie eine Wahnsinnige und doch nie ihr Ziel erreicht. Ihr Körper scheint mit jedem Kilometer nur schlaffer zu werden und je schlaffer sie wird, desto mehr läuft sie. Ich habe Mitleid mit ihr, denn alle haben ihr erzählt, dass Laufen der Weg ist um schlank und straff zu bleiben.

In jedem Studio gibt es eine Jessica und man erkennt sie sofort. Die Frau die jeden Tag eine Stunde oder länger auf dem Laufband verbringt, die jeden Monat eine neue Bestzeit oder Distanz erreicht. Vielleicht rechtfertigt ihr Ziel sogar das Training auf dem Laufband. Vielleicht will sie an ihrem fünften wohltätigen Marathon teilnehmen oder misst sich mit anderen Läufern in Finnland via Nike®. Das Ziel ist unwichtig, denn nach Jahren auf dem Laufband ist das Ergebnis unverkennbar: sie ist immer noch – ich nehme hier kein Blatt vor den Mund – fett. Vielleicht ist sie sogar noch fetter als früher.

Ich habe versucht meine Jessica aus den Klauen der Cardiosekte zu befreien, ohne Erfolg. Bis sie mich vor einem Monat wegen eines Bluttests anrief, der den Verdacht ihres Arztes bestätigt hatte: sie litt unter Hypothyreose. Das bedeutet, dass ihr Körper nicht mehr genug Schilddrüsenhormone produzieren konnte. Ihr Stoffwechsel verlangsamte sich auf Schneckentempo und das Fett häufte sich an. Nun hatte sie einen Schuldigen: nicht das Cardiotraining verursachte ihre Probleme, sondern ihr rebellierender Körper. Als Jessica mich um Rat fragte, wies ich sie an, zwei Dinge zu tun: sie sollte einen zweiten Test zwei Wochen später beantragen und bis dahin mit dem verdammten Laufen aufhören.

Glaubt bitte nicht ich wollte Frauen veräppeln oder über sie herziehen. Es gibt auch Männer da draußen, die denken, dass Cardiotraining ihren Bierbauch verschwinden lässt, aber im Vergleich sind sie eher selten. Ich spreche hier aus drei guten Gründen über Frauen:
  1. Sie werden oft von Hilfsorganisationen für Charity-Rennen rekrutiert, wobei ihnen nebenbei auch noch versprochen wird, sie würden durch das vorangehende Training einen schlanken und sportlichen Körper entwickeln.
  2. Manche Bodybuilding-Coaches verschreiben ihren Damen 20+ Stunden Cardio pro Woche vor ihren Wettkämpfen (das entspricht einem Teilzeitjob).
  3. Gleichförmiges Ausdauertraining wird den Stoffwechsel einer Frau zu Grunde richten. Es wird auch Männern schaden, aber auf andere Art und Weise.
Es gibt nicht viel, was ich an der Fitness-Welt hasse. Ok, das stimmt nicht. Ich hasse vieles am Status Quo, aber der Cardio Hype führt die Liste ganz klar an. Ich rede nicht über lockeres Gehen oder vernünftig angewandtes HIIT, sondern über das stundenlange Laufen, Radfahren und Treppensteigen bei einem Puls von über 65% der maximalen Herzrate (die anaerobe Schwelle wäre hier zwar ein besseres Maß, eignet sich aber nicht für den täglichen Gebrauch).

Gleichförmiges Cardiotraining zu verwerfen ist nichts Neues und die besseren "Bodybuilding
Gurus" haben es bereits vor langer Zeit herausgefunden, wenden ihr Wissen aber auch nur auf die Wettkampfvorbereitung an. Die Coaches welche sich gegen Cardio wenden, vergessen oft den verheerendsten Effekt von Cardiotraining zu nennen, welcher vor allem für Frauen gilt und dafür verantwortlich zeichnet, dass viele Neulinge in der Bikini- oder Figurklasse nach ihrem Wettkampf rapide an Körpergewicht zunehmen, wenn sie zu ihrer alten Ernährung zurückkehren. Es ist der gleiche Grund, warum die Jessicas dieser Welt Stunde um Stunde auf dem Laufband schuften und dabei nur negative Ergebnisse erzielen. Studien zeigen ohne Fehl, dass viel Cardiotraining bei Frauen die Produktion des Schilddrüsenhormons T3 zum erliegen bringt [1-11].

T3 ist der vorherrschende Stoffwechselregulator des Körpers, welcher die Effizienz der Zellen zu drosseln vermag [12-19]. T3 kann auf verschiedenem Wege die Wärmeproduktion beeinflussen [20-21]. Wie ich bereits in meinem Artikel "Logic Does Not Apply: A Calorie Is A Calorie" feststellte, ist das der Grund dafür, dass statische Diät-Berechnungen nach der Art von “Kalorienzufuhr-Kalorienverbrauch“ nicht funktionieren. Wenn die T3-Level normal sind, verbrennt der Körper genug Energie um warm zu bleiben und die Muskeln arbeiten mit moderater Effizienz. Ein Überschuss an Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose), macht den Körper ineffizient und eine Gewichtszunahme wird quasi unmöglich. Zu wenig T3 (Hypothyreose), macht den Körper sehr effizient darin, Körperfett anzulegen, was von körperlicher Aktivität kaum beeinflusst werden kann.

Frauen versetzen sich oft ungewollt in den Zustand der Hypothyreose, indem sie so viel gleichförmiges Cardiotraining absolvieren. Im Streben nach einer schlankeren Figur kann T3 für Erfolg oder Niederlage verantwortlich sein, da es andere Hormone beeinflusst, welche ebenfalls für die Fettregulation zuständig sind [22-31]. Zusätzlich treten bei Frauen noch weitere negative Effekte auf, die ich später erwähnen werde. Ihr solltet nicht überrascht oder erstaunt sein. Es handelt sich um eine einfache, kluge Anpassung des Körpers, vor allem eines Körpers, der einen Großteil der Belastung bei der Fortpflanzung tragen muss.

Seht es mal so: der Körper ist eine wachsame, adaptive Maschine, gemacht um zu überleben. Wenn man regelmäßig läuft, bemerkt der Körper einen exzessiven Energieverbrauch und passt sich an, um diesen zu kompensieren. Denkt immer daran, dass wir uns so viel träumerischen Quatsch über die Funktionsweise des Körpers ausdenken können wie wir wollen, im Endeffekt geht es immer ums Überleben. Verbraucht zu viel Energie beim Laufen und der Körper passt sich an, indem er den Stoffwechsel verlangsamt, um Energie zu sparen. Den Energieverbrauch zu minimieren ist biologisch gesehen äußerst klug vom Körper: so kann er länger überleben, während er diese, aus seiner Sicht nutzlose und belastende, Aktivität weiterführt. Die Produktion von T3 zu verringern führt eine schnelle Verlangsamung des Stoffwechsels herbei und macht damit den Körper effizienter.

Nichts stellt diese erhöhte Effizienz besser dar, als die Art wie der Körper anfängt Treibstoff zu verbrennen. Indem man längere Zeit bei über 65% des Maximalpulses trainiert, gewöhnt man den Körper daran, so viel Körperfett wie möglich zu speichern. Ihr habt richtig gehört. Nach dem Training werden die Fettzellen aufhören, bei moderaten, alltäglichen Aktivitäten Fett freizusetzen, wie sie es früher taten [32-33]. Die Energie welche von gespeichertem Körperfett gestellt wird, verringert sich um 30 Prozent [34-35]. Zu diesem Zweck aktiviert der Körper eine Reihe an Mechanismen, die es den Muskeln erschweren, überhaupt Fett zu verbrennen [36-41]. Anstatt Fett zu verbrennen, bemüht sich der Körper sogar darum, so viel Fett wie möglich zu erhalten. Glaubt Ihr immer noch, dass Cardio der beste Weg zu einem schlanken Körper wäre?

Aber wir sind noch nicht fertig. Wenn Ihr jetzt weiter macht, könntet Ihr zusätzlich noch Muskelmasse einbüßen. Ihr habt richtig gehört. Keine Muskelzuwächse mehr, da zu viel gleichförmiges Cardio den Verlust von Muskelmasse anstößt [42-45]. Das scheint ein Mechanismus mit zwei Faktoren zu sein: ein langanhaltend erhöhter Cortisonspiegel löst Muskelschwund aus [46-56], wodurch die Produktion von Myostatin erhöht wird, welches wiederum Muskelzellen zersetzt [57]. Ach ja, von Eurer Knochendichte könnt Ihr euch auch gleich verabschieden, diese sinkt zusammen mit Muskelmasse und Kraft [58-64]. Und langanhaltende Gesundheit? Vergesst es! Der Anteil der Muskelmasse am Körpergewicht ist ein wichtiger Indikator für optimale Gesundheit [65]. Muskeln, Knochen und Gesundheit verlieren, alles in einem Rutsch.

Zusammengefasst dirigieren diese Phänomene eine wahre Symphonie der Fettzunahme bei vielen weiblichen Wettkämpferinnen, nach ihrem Figurwettkampf. Nach ein bis drei Monaten, in denen regelmäßig ein Wochenpensum von 20 Stunden Cardio (oder mehr) durchexerziert wurde, ist die Fettverbrennungsrate unglaublich gering und die Fettzellen lauern nur auf eine Gelegenheit, sich einen Haufen Kalorien unter den Nagel zu reißen [66-72]. Das Schlimmste was man jetzt tun könnte, wäre einfach alles zu essen was man gerne möchte und davon so viel wie man will. Die Kombination aus erhöhtem Insulin und Cortisol würde einen nicht nur fett machen, sondern auch neue Fettzellen ins Leben rufen, so dass man fetter werden könnte als jemals zuvor [73-80].

Ich will hier niemanden anschwärzen, aber ich wurde bereits Zeuge von unglaublicher Völlerei, beobachtet bei den kleinsten, schlankesten Frauen. Ganze Pizzen lösen sich in Luft auf, Vorspeisen, Hauptgänge, Cocktails und Desserts verschwinden im Nirvana, sobald die verängstigte Bedienung die Teller auf dem Tisch absetzt. Beim Buffet wird auf Teller gepfiffen, die hungrigen Damen packen einfach ihren Löffel und ziehen damit an die Front des Fressgefechts. Sie machen keine Gefangenen, kein Krümel wird übrig gelassen. Manche Frauen kommen früh genug zur Vernunft und stoppen den Wahnsinn, andere wiederum quellen weiter auf und schon bald wird der "Offseason" Look zum alltäglichen Anblick. Und was glaubt Ihr tun sie, um dem entgegen zu wirken? Eine Stunde Cardio am Morgen und eine weitere Abends, um die Dinge zu beschleunigen.....

Der "Cardio Wahnsinn" - und es ist tatsächlich eine Form des Wahnsinns – befindet sich auf meiner schwarzen Liste und ich bin fest entschlossen, ihn zur Strecke zu bringen. Ich weiß nicht, was ich dazu noch sagen kann. Es gibt bessere Wege um Fett zu verbrennen, um ein Leben lang schlank und sexy zu sein, bessere Wege, um sich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Die Frauen sollten sich vom verdammten Laufband fern halten. Mir ist egal, worauf Ihr euch vorbereitet. Hört auf zu denken, ein heißer Bikinikörper würde am Ende des nächsten Marathons auf Euch warten, oder auf der anderen Seite der Bühne. Dies ist nicht der Fall, wenn Ihr versucht mit gleichförmigem Cardiotraining dorthin zu gelangen – ganz im Gegenteil. Wenn die Show vorüber ist, Ihr die Ziellinie überquert habt, dann fangen die Probleme mit Eurem Stoffwechsel erst richtig an.

Wenn Ihr nicht mit dem Laufen aufhören wollt, meinetwegen. Dann dürft Ihr euch aber nicht beschweren, dass Ihr dieses widerspenstige Fett an Hüften, Beinen und Arsch nicht loswerdet. Ihr gebt Euch größte Mühe, es dort zu halten.

Jetzt fragt Ihr euch vielleicht, was mit Jessica passiert ist, meiner Freundin, die Anstoß für diesen Artikel war? Glücklicherweise nahm sie meine Anweisung an und hörte mit dem Cardiotraining auf. Zwei Wochen später hatten sich ihre T3-Level normalisiert. Wer hätte das gedacht?

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