Die artgerechte Ernährung des Homo Sapiens

Im Land von Milch und Honig (V)


Milch in der Diät?

Im Bodybuilding hat sich der Glaube durchgesetzt, dass Milchprodukte "aufschwemmen", die Muskelkonturen reduzieren und "dicker" machen. In der Tat dient Milch dazu, ein Kind, ein Baby, schnell wachsen zu lassen. Das haben wir schon gesehen. Und Milchzucker, erinnere dich an die Probiotika und den "Stuhl", bindet tatsächlich Wasser. Aber wie kommt Milchzucker in die Blutbahn?

Im Land von Milch und Honig!


Im Darm wird, wenn das Enzym Laktase (Betagalaktosidase) vorhanden ist, Milchzucker (Laktose) in Glukose und Galaktose gespalten. Bei normaler Darmfunktion und Laktoseverträglichkeit dürfte Milchzucker nicht unverdaut ins Blut gelangen. Die meisten Leute haben allerdings Darmprobleme und viele Menschen besitzen eine "versteckte" Milchzuckerintoleranz. Viele Menschen essen Getreide oder konsumieren Milch von getreidegefütterten Tieren und andere entzündliche Nahrungsmittel und weisen dadurch ein "Leaky gut" auf, wie wir im #Getreideartikel besprochen haben, wodurch Milchzucker in die Blutbahn gelangen könnte. Könnte.

Ich kenne dazu keine Untersuchung. Welchen Wissenschaftler würde diese Thematik auch interessieren und wer würde das finanzieren? Zusätzlich ist Milch sehr insulinogen. Das hilft beim Muskelaufbau und dem Transport von Aminosäuren und Creatin in die Zelle, bis zu einem bestimmten Grad zumindest, jedoch hält Insulin auch Natrium zurück.

Natrium, also Salz, wird im Interzellularraum gespeichert, also zwischen den Zellen. Unter der Haut. Zu dem Ganzen "Übel" kann, wenn ein Nahrungsmittel nicht vertragen wird, wieder bei etwaiger Laktoseunverträglichkeit, das Immunsystem und die Stressachsen aktiviert werden.

Im #immunologischen Teil dieser Artikelreihe, jetzt brauchen wir das wieder, habe ich gezeigt, wie diese Aktivierung adaptive Insulinresistenzen auslösen kann. Und Milch gehört, leider auch, neben dem Milchzuckerproblem, zu den allergenen Lebensmitteln.

Um das Ganze zuzuspitzen können aktivierte Stresssysteme das Hormon Vasopressin ("anti diuretisches Hormon") erhöhen. Vasopressin erhöht unter anderem die Rückresorption von Flüssigkeit in der Niere. Das gesamte Spiel können wir auch mit Weizen oder anderen "pro-entzündlichen" Lebensmitteln durchgehen. Vielleicht ist es interessant, dass eine zu extreme Kalorienrestriktion, Stress im Privaten, Beruf oder zu exzessives Training diesen Mechanismus genauso aktivieren kann?
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    Zieht Milch denn nun Wasser? Kann sein, unter bestimmten Bedingungen.
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Da ist also, mit großer Wahrscheinlichkeit, etwas dran. Im Wettkampfbodybuilding, in der letzten Phase der Diät, können Milchprodukte also gut und gerne mal gestrichen werden.

Aber Calcium kann aus der Milch nicht aufgenommen werden? Oder?

Wird Laktose wie beschrieben verdaut, dann entsteht Galaktose und Glukose. Der Mechanismus scheint nicht genau bekannt zu sein, jedoch erhöhen beide die Calciumabsorption im Darm. Bei Laktosetoleranten Personen erhöht Milchzucker die Calciumresorption und bei Laktoseintoleranten hingegen vermindert sich die Calciumabsorption (Cochet B et al 1983, Sheikh MS et al 1987).
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    Da Calcium über aktive und passive Transporter im Darm aufgenommen wird, ist die Calciumaufnahme auch von der Serumkonzentration ("Calcium im Blut") abhängig und von dem "gebotenen" Calcium in der Nahrung.
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Wenn Milch vertragen wird, wird Calcium von der Milch also auch sehr gut aufgenommen. Bevor jetzt jeder, sei es zur Diätunterstützung, oder zum anheben seines Testosteronspiegels, Unmengen an Calcium supplementiert, sei noch folgendes erwähnt: Calcium als Supplement kann das Risiko, an Herzkreislauferkrankungen zu erkranken, erhöhen. Anders sieht es bei hohen Calciummengen in der Nahrung aus. Nahrungscalcium vermindert dieses Risiko (Lutsey PL, Michos ED. Et al 2013).

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Die Milchmädchen-Abrechnung?

Der Milchartikel ist der letzte Teil der Artikelreihe welcher sich mit einem einzelnen Nahrungsmittel beschäftigt und ich hoffe, dass deine eigene, persönlich gefärbte, Lebensmittelpyramide etwas inspiriert und optimiert wurde.

In der gesamten Paleo Community werden immer wieder Nischen gesucht, um doch "dies oder das" zuzulassen oder zu "erlauben". Unter uns? Wer verbietet?
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    Wenn du Bock auf Getreide hast, dann benutze MAL Getreide. Mach dir eine Pizza. Milch? Dann gib dir Milch. Wenn du mal Bohnen essen willst, dann iss mal Bohnen. Ich mein, es kommt niemand vorbei, der dich auspeitscht, nur weil du dich nicht 100% an Loren Cordains Vorgaben gehalten hast. Auch ein Vegetarier darf doch mal Fleisch essen? Er ist per Definition dann vielleicht kein Vegetarier mehr. Aber wen interessiert das?
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Bis auf bessere Gesundheit würde sich nicht groß etwas ändern. Wenn du von 20 Mahlzeiten in der Woche 18 perfekt und "artgerecht" gestaltest, dann ist das alles okay. Du sollst, nein du musst, auch genießen. Das was du die meiste Zeit tust, das hat den größten Einfluss auf deine Gesundheit, deine Leistung, dein Wohlbefinden und dein Aussehen.

Das Ziel ist es nicht Dogmen hinterherzulaufen, sondern sich wohlfühlen und Gesundheit. Ein paar Dinge sind notwendig, damit eine Ernährung auch gesund macht und erhält. Deine Leistung steigert und erhält:
  • Die Logi-Methode von Niclai Worm als Beispiel hat positive Effekte auf die Gesundheit und arbeitet sehr viel mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten und konzentriert sich vorwiegend auf die Reduktion der glykämischen Last und einer hohen Nährstoffdichte pro 100g.
  • Die Paleodiät nach Loren Cordain ist sehr streng. Es werden im Grunde genommen alle Nahrungsmittel gestrichen, die allergen sein könnten. Die irgendein noch so kleines Antinutrient enthalten. Es ist mit Sicherheit eine sehr gesunde Ernährungsweise. Jedoch ist es nicht notwendig auf ALLES zu verzichten. Weder für Gesundheit, noch für Leistung, noch für deine Psyche.
  • Dr. Wolfgang Lutz, Autor des Buches "Leben ohne Brot", hat nahezu jede Erkrankung positiv beeinflussen können, indem er die aufgenommene Kohlenhydratmenge stark reduziert hat. Nahrungsmittel spielten, im Gegensatz zur Paleo Diät, weniger eine Rolle, solange diese Kohlenhydratbeschränkung strikt eingehalten wurde.
Es gehört also mehr zur Ernährung als nur die Nahrungsmittelauswahl. Auch die Qualität, ich hoffe, das ist etwas durchgeklungen, kann darüber entscheiden ob ein Nahrungsmittel jetzt besser oder schlechter ist.
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    Ebenso gehört die Mahlzeitenfrequenz, Nahrungsmenge, die Aufnahme essentieller Nahrungsbestandteile und das Bewegungsverhalten mit zur Ernährung!
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Die Aufnahme einer bestimmten Menge an Kalorien war, seit es diesen Planeten gibt, immer mit dem Aufwand wie diese Kalorien beschaffen wurden, gekoppelt. Viel Bewegung, also Jagen, bedeutet, auch mehr Kalorien. Wenn ich heute 10 Minuten Einkaufen gehe, dann habe ich schon 20.000 Weight Watchers Punkte in meinem Einkaufswagen. Hier wird es unverhältnismäßig.

Die evolutionären Aspekte sind immer super interessant, jedoch oft auch sehr hypothethisch und angreifbar, wenn auch logisch und nachvollziehbar. Sind die evolutionären Überlegungen und Funde mit der Genetik, mit heutigen Untersuchungen und Physiologie im Einklang, dann gehe ich von der Richtigkeit dieser Daten aus. Zum Beispiel machen Getreide und Hülsenfrüchte bei so gut wie jedem Menschen, ob gesund oder nicht, Probleme, welche evolutionär, anthropologisch, geschichtlich, biochemisch und durch wissenschaftliche Untersuchungen, nachgewiesen wurden.

Das heißt, die schlechte Verdaulichkeit von vielen pflanzlichen Produkten ist nach wie vor aktuell und hat sich die letzten 40.000 Jahre nicht groß verändert. Milchprodukte auf der anderen Seite werden sehr konträr betrachtet und haben positive, wie auch negative Effekte. Rein von der Verdaulichkeit sind Milchprodukte, sofern genügend Laktase produziert werden kann, unproblematisch. Die Relation von Fett, Protein und Kohlenhydraten entspricht den ethnografischen Daten von Cordain und liegen damit im "artgerechten" Rahmen.

Im Land von Milch und Honig!


Das "aber man trinkt als Erwachsener doch nicht die Milch von anderen Lebewesen, das ist unnatürlich" hinkt etwas. Zum einen trinkt jedes Lebewesen die Milch von anderen Spezies, wenn es die Gelegenheit dazu bekommt, das ist also nicht nur bei uns Menschen so. Zum anderen vertragen Katzen und Hunde Rohmilch auch oft besser als homogenisierte und erhitzte Milch.

Auch essen wir das Fleisch einer anderen Spezies, die Organe und ähnliches und es wird nicht gesagt "Ist es nicht komisch das Fleisch einer anderen Spezies zu speisen?". Ich esse nur Menschenfleisch.

Loren Cordain beschreibt in seinem Arikel über Getreide (Cordain L. 1999), dass dieses stärker mit Erkrankungen assoziiert ist als der Konsum von Milchprodukten. Auch gibt es anekdotenhafte Berichte darüber, dass Personen, welche auf Casein aus der Kuhmilch reagieren, gar kein Problem mit dem Casein aus der Kuhmilch haben. Die Probleme entstehen als Kreuzreaktion, ausgelöst durch Getreide in der Milch.

Die damit assoziierten Beschwerden reduzieren sich oder verschwinden ganz, wenn das Weizen und das Getreide aus der Nahrung eliminiert wird. Und wir haben ja schon gesehen, dass sich bei "getreidegefütterten" Lebewesen Getreidebestandteile auch in der Milch wieder finden können (Chirdo FG 1998).
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    Es geht nicht um die Milch, nicht um Getreide, nicht um die Eliminierung jeglichen Giftes in unserer Nahrung, nicht um ein einziges Nahrungsmittel. Nicht einmal geht’s nur um Kalorien oder Kohlenhydrate. Es geht nicht um "hin und wieder". Es geht um Fehler auf regulärer Basis.
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Und natürlich gibt es wie bei allem auch sehr viele Daten zu den negativen Effekten von Milchprodukten auf die Gesundheit, ebenso wie zu der positiven Seite und leider ist es hier eher eine Frage der Einstellung und des Glaubens als einer sicheren Beweisführung.

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es möglich den Konsum bestimmter Lebensmittel zu reduzieren. Zum Beispiel nicht täglich und nicht ausschließlich von Milchprodukten zu leben. Eine Erkrankung entsteht allerdings auch nicht durch einen einzigen Faktor. Eine Erkrankung ist ein multifaktorieller Prozess, wozu eine falsche Ernährung und ein falsches Bewegungsverhalten einen riesigen Teil, eventuell den größten Teil, beisteuern. Aber nicht ein einziges Nahrungsmittel!

Warum ich ständig von Gesundheit spreche? Weil du im Krankenhaus oder im Rollstuhl keine Muskeln aufbaust. Weil krankheitsbedingte Trainingsausfälle nicht stärker machen. Weil Gesundheit und körperliche Leistung auf hohem Niveau direkt miteinander gekoppelt sind.

Milch?

Wenn jemand keine Probleme mit seinem Insulinstoffwechsel hat, keine Autoimmunerkrankungen (auch nicht in der Familie), Laktose vertragen kann, keine Akne hat und Körpermasse (vor allem Muskulatur) zulegen möchte, dem kann Milch guten Gewissens empfohlen werden. Gute Milch. Das beste Milchprodukt ist Rohvollmilch von Schafen mit naturbelassenem Fettgehalt, nicht homogenisiert, frisch verzehrt. Ansonsten kann auch, wenn obige Dinge berücksichtigt werden, Milch anderer Tierarten verzehrt werden.

Im Land von Milch und Honig!

Quellen: Im Land von Milch und Honig

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  2. Gastrointestinal absorption of calcium from milk and calcium salts.
  3. Effects of lactose on intestinal calcium absorption in normal and lactase-deficient subjects.
  4. Protein choices targeting thermogenesis and metabolism.
  5. The effects of whey protein on cardiometabolic risk factors.
  6. Biochemical and metabolic mechanisms by which dietary whey protein may combat obesity and Type 2 diabetes.
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  8. Protein ingestion prior to strength exercise affects blood hormones and metabolism.
  9. Cow's milk and immune-mediated diabetes.
  10. Cow's milk and type 1 diabetes: the real debate is about mucosal immune function.
  11. Antibodies to bovine beta-casein in diabetes and other autoimmune diseases.
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  13. Supplementation with undenatured whey protein during diabetes mellitus improves the healing and closure of diabetic wounds through the rescue of functional long-lived wound macrophages.
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  17. Milk Protein Polymorphisms In Cattle: Effect On Animal Breeding And Human Nutrition
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      Bilder: Andrew Magill | John Haslam | Tim Lcuas | canon.fodder

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