Zum 100. Geburtstag

Joe Weider: Die Geschichte des Master Blaster

Ohne ihn würde es den Bodybuildingsport, wie wir ihn heute kennen, nicht geben: Josef Edwin Weider, genannt Joe, gründete nicht nur die IFBB, rief den Mr. Olympia ins Leben und wurde mit seinen Magazinen wie FLEX und Muscle & Fitness zum Medienmogul, er professionalisierte einen ganzen Sport und schuf ein Lebenswerk, das bis über seinen Tod hinweg überdauert. Am 29. November wäre Joe 100 Jahre alt geworden.

Joe Weider 1982 in Los Angeles neben seinem in Metall gegossenem Ebenbild.
Quelle: Los Angeles Times

Eine schwere Kindheit

Joe wuchs gemeinsam mit seinem Bruder jüngeren Bruder Ben als Sohn jüdischer Eltern, die zuvor aus Polen nach Kanada emigriert waren waren, in einem rauen Viertel der Großstadt Montreal auf.

Es war die Zeit der großen Depression, die Wirtschaft lag im Argen und so verließ Joe im Alter von gerade einmal zwölf Jahren die Schule, um zum Lebensunterhalt der Familie beizusteuern. Er belieferte mit einem kleinen Wagen einen Markt mit Obst und Gemüse, bis zu zehn Stunden täglich.

Ein Knochenjob, insbesondere für den damals schmächtigen Jungen. Omnipräsent war die Gefahr, das mühsam verdiente Geld von älteren und stärkeren Jungen abgenommen zu bekommen. Um sich für die körperlichen Auseinandersetzungen zu wappnen, suchte er eine Wrestlingschule auf, doch wurde abgelehnt, da der Trainer fürchtete, der zierliche Junge könne sich verletzen.

Er schuf aus dem Nichts ein Imperium: Joe Weider beim Joggen mit Frank Zane und Arnold Schwarzenegger
Quelle: Joeweider.com

Joe weigerte sich jedoch, sich seinem Schicksal zu fügen und erwarb für einen Penny zwei gebrauchte Zeitschriften, die ihn dazu inspirierten, mit dem Krafttraining zu beginnen. Aus einer alten Achse und zwei Schwungrädern, die er sich von einem Bahnhof besorgte, baute er sich seine erste Hantel und trainierte fortan besessen. Mit Erfolg: Er baute Muskeln auf und aus dem schwächlichen Jungen wurde ein muskulöser Teenager, der sich schon bald keinen Schikanen durch andere mehr ausgesetzt sah.

Erste sportliche Erfolge

Seine Entwicklung blieb auch einem Talentscout des ansässigen Verdun Berbell Club nicht unbemerkt, der ihn daraufhin einlud, sich dem Club anzuschließen und das Krafttraining weiter zu intensivieren.

Zwei Jahre später nahm Joe an seinem ersten Wettkampf teil. Mit 35 Kilogramm Vorsprung gewann er dort souverän seine Klasse und überragte sogar die Gewinner der höheren Gewichtsklassen, was ihm einen Eintrag in die nationale Rangliste einbrachte.

Aus dem kleinen schmächtigen Jungen formte Joe Weider einen muskulösen Körper.
Quelle: Greatestphysiques.com

"Your Physique" – das erste Magazin

Krafttraining war in den späten 30er Jahren alles andere als en vogue, vielmehr wurden die Kraftsportler skeptisch beäugt und fanden öffentlich kaum Anerkennung. Das ohnehin spärlich vorhandene Trainingswissen wurde über Magazine und Briefe geteilt, die Joe jedoch als unzureichend und häufig fehlerhaft empfand.

So wuchs der Gedanke, der ihm bereits beim Erwerb der beiden Magazine, die ihn überhaupt zum Kraftsport brachten, gekommen war: ein eigenes Magazin gründen.

Die Erstausgabe von Your Physique
Quelle: Classicphysiquebuilder

Keine leichte Aufgabe mit einem Startkapital von gerade einmal sieben Dollar, doch Joe nahm alle Widrigkeiten in Kauf und arbeitete fieberhaft an der ersten Ausgabe von "Your Physique", die dann im August 1940 erschien. Schon damals zeigte sich der Geschäftssinn Joes. Er kaufte sich eine Ausgabe von Bob Hoffmans Magazin "Strength and Health" und notierte alle Namen und Adressen aus der Kategorie Brieffreunde gesucht. All diesen Kraftsportler schickte er eine Postkarte, in der er sein neues Magazin, von dem zu dieser Zeit noch nicht mehr als ein grobes Konzept existierte, bewarb. Für 75 Cent konnten die Empfänger sechs Ausgaben erwerben, die zweimonatlich erscheinen sollten. Von dem Geld, das er so erhielt, mietete er eine Schreibmaschine und begann, den Traum vom eigenen Magazin wahr werden zu lassen.

Die Erstausgabe bestand aus 22 Seiten, die er händisch nachts am elterlichen Esstisch zusammenfügte und mit selbstgemalten Abbildungen illustrierte. Einzig die Coverseite ließ er professionell drucken.

Eine Werbeanzeige für das Iron Master Barbell and Dumbbell-Set.
Quelle: Joeweider.com

Sein Engagement sollte sich auszahlen, denn schnell wurde das Magazin vom einem Geheimtipp zu einem Bestseller in der Kraftsportgemeinde. Joe gelang es, binnen 18 Monaten einen Profit von unglaublichen 10.000 Dollar zu erwirtschaften, damals ein Vermögen. Schon die zweite Ausgabe konnte er professionell setzen und drucken lassen. Bis 1952 sollten insgesamt 17 Ausgaben erscheinen.

Motiviert durch diesen Erfolg und seine anfänglichen Probleme, überhaupt an Trainingsgeräte zu kommen, gründete er zwei Jahre später den Versandhandel Weider Barbell & Co. und vertrieb nun über sein Magazin auch Hanteln, Gewichte und anderes Trainingsequipment sowie ein damals noch sehr rudimentäres Sortiment an Nahrungsergänzungen.

Die Gründung der IFBB

Auch wenn Kraft für Joe in jungen Jahren Triebfeder seines Handelns war, entwickelte er schnell eine Begeisterung für die optischen Effekte des Hanteltrainings und daraus eine Liebe für den Bodybuildingsport, die sein Leben lang anhalten sollte.

Joe Weider mit dem Mr. America Mike Katz, dem Mr. World Dave Draper und dem Mr. Olympia Arnold Schwarzenegger
Quelle: joeweider.com

1946 veranstaltete er gemeinsam mit seinem Bruder Ben im Montreal Monument National Theatre den ersten Mr. Canada-Wettkampf. Ein folgenreicher Wettbewerb, denn direkt im Anschluss gründeten die beiden Brüder die International Federation of Bodybuilders, kurz IFBB, mit damals nur zwei Mitgliedsländern: Kanada und den USA. Bis zum mitgliederstärksten Sportverband der Welt sollte es jedoch noch ein steiniger Weg werden, denn der Bodybuildingsport wurde in den USA zu dieser Zeit von Bob Hoffman beherrscht, eben diesem Bob Hoffman, dessen Leser der damals siebzehnjährige Joe anschrieb, um sie für sein Magazin zu gewinnen.

Im Wettstreit mit Bob Hoffman

Bob Hoffman hatte bereits 1924 den ersten amerikanischen Wettkampf im Gewichtheben veranstaltet und als Trainer das US-Gewichtheberteams bei den Olympischen Spielen zu ungeahnten Bestleistungen angetrieben, wodurch sich die öffentliche Wahrnehmung des Kraftsports deutlich zum Positiven wandelte. Er entdeckte John Grimek, der 1948 der erste Mr. Universe wurde und gründete noch vor Joe seine eigenen Magazine.

Bodybuilding als Lebensgefühl
Quelle: Oldtimestrongman.com

Anders als Joe, für den die optischen Effekte des Trainings im Vordergrund standen, legte Bob besonderen Wert auf Kraft und Performance. Dennoch wandte er sich bald ebenfalls dem Bodybuilding zu, da hier das größere wirtschaftliche Potenzial vorzufinden war, was Bob und Joe endgültig zu Konkurrenten machte. Von einer gegenseitigen Antipathie zu sprechen, ist sicher weit untertrieben.

The worst thing that ever happened to a sport.
Bob Hoffman über Joe Weider

Sein Ziel war es, aus den besten Bodybuildern des Landes, Vorbilder für alle Männer zu formen, nicht nur körperlich, sondern auch mit Hinblick auf Moral und Wertvorstellungen:

Joe Weiders ärgster Konkurrent: Bob Hoffman
Quelle: Pinterest

Let’s co-opt bodybuilding, clean it up, make it respectable, create a male version of the ever-popular Miss America competition, complete with a talent portion (athletic points) and points for ‘good grooming.
Bob Hoffman über Bodybuilding

Ganz anders Joe:

Forget about being a fantastic representative of establishment values and morals – let’s build some bad-ass freaky-ass muscles! Let’s live on the beach and get a tan and score with the hottest beach babes, let’s fuck the cheerleaders and beat up the guys that bullied you when you were a nobody nerd. Let’s party all night long and sleep until two…
Joe Weider über Bodybuilding

Joe Weider am Strand mit Frank Zane und Arnold Schwarzenegger
Quelle: joeweider.com

Unschwer zu erraten, dass Joes Ansatz bei den meisten jungen Männern besser ankam und ihm, der mittlerweile in die USA übersiedelt war, im Wettstreit mit Hoffman einen großen Vorteil brachte. Dazu kam, dass Hoffmans Amateur Athletic Union (AAU), die seit 1939 den Mr. America-Wettkampf austrug, immer wieder mit Rassismusvorwürfen konfrontiert wurde. Sowohl George Paine als auch Sergio Oliva wurde der Titel trotz klarer körperlicher Überlegenheit verwehrt, zum Teil mit schon skurril anmutenden Begründungen wie einer nicht akkuraten Rasur. Doch derartige Episoden passten ins Leben des Bob Hoffman, der für den Kraftsport unglaublich viel geleistet hatte und durch ihn zum Millionär wurde, aber stets an alten Idealen und Wertvorstellungen festhielt. Weider und dessen lockere Art war für ihn eine ähnlich große Bedrohung für die Werte Amerikas wie der Kommunismus, was er mehrfach betonte.

Joe Weider mit Dave Draper
Quelle: davedraper.com

Für den cleveren Joe war diese totalitäre Haltung Hoffmans geradezu eine Einladung. Nach einem Zwischenstopp in New Jersey zog er in den frühen 1960er mit seinem Unternehmen nach Kalifornien und präsentierte in seinen Magazinen das lockere, ungezwungene Leben. Im Grunde reichte es, einfach immer nur das Gegenteil dessen zu sagen und schreiben, was Hoffman sagte und schrieb. Bei seinen Lesern, zumeist junge Männer, kam das gut an. Man könnte sagen, Joe hatte ein äußerst gutes Gespür für den Zeitgeist der 60er Jahre in den USA und war mit seinem Unternehmen nun im Epizentrum des amerikanischen Bodybuildings, aber auch eines Lifestlyes geprägt durch Surfen, Partys und Rock and Roll, angekommen und während Hoffman stets weiter versuchte, die Bodybuilding- und die Gewichtheberfraktionen auseinanderzutreiben, rief Joe sie dazu auf, sich zu vereinen und letztlich hatte er Erfolg. Nach langen Jahren der Konkurrenz und Feindschaft gab Bob Hoffman in den 70er Jahren auf, nachdem die IFBB die AAU klar überflügelt hatte.

Joe Weider gemeinsam mit seiner Frau Betty, Franco Columbu und Arnold Schwarzenegger im Jahr 1973
Quelle: Joeweider.com

Mr. Olympia

Auch der bedeutendste Wettkampf im professionellen Bodybuiling entstand letztlich als Konsequenz der Fehde zwischen Weider und Hoffman. Joe wollte in seinem Verband den größten und bedeutendsten Wettkampf des Sports vertreten sehen. Zu diesem Zeitpunkt dominierte die AAU immer noch die Bodybuildingszene in den USA, aber Joes unentwegtes Sticheln gegen Bob und dessen AAU zeigte Wirkung: Obwohl die IFBB damals kaum 100 Athleten umfasste, ließ Hoffman alle Sportler, die an einem IFBB-Wettkampf teilnahmen, für die AAU sperren. Umso bestrebter war Joe, Wettkämpfe zu veranstalten, die an Strahlkraft Hoffmans Veranstaltungen in den Schatten stellten.

Bis heute ziert Joe Weider das Logo des Mr. Olympia
Quelle: ifbbpro.com

1959 veranstaltete die IFBB erstmals einen eigenen Mr. Universe-Wettkampf als direkte Konkurrenz zum etablierten Mr. Universe der NABBA, den schon Athleten wie John Grimek, Steve Reeves, Reg Park und Bill Pearl gewonnen hatten und der für einen gewissen Arnold Schwarzenegger 1968, als er ein Jahr nach seinem sensationellen Sieg als Amateur auch als Profi den Titel holte, das Sprungbrett in die USA darstellte. Eben dieser Arnold Schwarzenegger sollte bereits später eine bedeutende Rolle in Joes Leben einnehmen.

Joe Weider und Arnold Schwarzenegger in Miamia (1968)
Quelle: joeweider.com

Das Universum war Joe Weider aber nicht genug. Es wird erzählt, dass Joe bei einem Post-Workout-Bier nach dem Namen für einen Wettkampf suchte, an dem nur Gewinner des Mr. Universe teilnehmen dürften. Nachdem Mr. Galaxy und Mr. Cosmos aus verschiedenen Gründen ausschieden, soll die Namensgebung der Marke von Joes Bier zu verdanken sein: Mr. Olympia.

1965 fand dieser Wettkampf dann zum ersten Mal statt und endete mit einem Sieg von Larry Scott, einen von Joes Schützlingen. Schon nach wenigen Jahren und den Siegen von Sergio Oliva war sein Wettkampf zu genau dem herangewachsen, was Joe sich erhofft hatte: dem wichtigsten Wettkampf im Sport.

Joe Weider mit Jay Cutler
Quelle: Weider

Arnold Schwarzenegger

Joe didn’t just inspire my earliest dreams; he made them come true the day he invited me to move to America to pursue my bodybuilding career. I will never forget his generosity.
Arnold Schwarzenegger über Joe Weider


Der junge österreichische Bodybuilder Arnold Schwarzenegger war derweil in Deutschland zu einer Sensation innerhalb der Bodybuildingszene herangereift und erregte in den USA durch kräftige Mithilfe von Arnolds Förderer Albert Busek Aufmerksamkeit. Nachdem Arnold 1968 den Sieg beim Mr. Universe in der Profikategorie geholt hatte, lud ihn Joe in die USA ein. Früh erkannte er Arnolds Talent, nicht nur auf sportlicher Ebene, sondern vor allem dessen Charakter: ehrgeizig, humorvoll, einnehmend.

Meister und Schüler: Joe Weider beim Posing mit Arnold Schwarzenegger
Quelle: military.com

Schon früh hatte Joe damit begonnen, Sportler mit Potenzial, aber vor allem auch mit der nötigen Ausstrahlung an sich zu binden, um seine Philosophie von Bodybuilding zu vermarkten. Larry Scott, Dave Drapper, später dann natürlich Arnold und Franco Columbu, sie lebten ihren Traum vom unbeschwerten Bodybuildingleben und Joe wusste das gezielt zu vermarkten. Und so wuchs Arnold binnen weniger Jahre zum absoluten Superstar heran, der genau das Zugpferd für die IFBB wurde, die Joe sich erhofft hatte.

Wenngleich beide sehr stark voneinander profitierten und sich dessen auch bewusst waren, entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, die bis zu Joes Tod anhalten sollte.

Eine Freundschaft fürs Leben: Joe Weider und Arnold Schwarzenegger
Quelle: n-tv.de

Erfolge und Kontroversen

Joes Aufstieg war nicht mehr aufzuhalten. Er selbst stieß ins Olymp vor, baute ein ganzes Firmenimperium auf, widerstand einigen Konkurrenten und war bis zuletzt der große Mann in seinem Verband und seinen Unternehmen.

Joe Weider und Lou Ferrigno
Quelle: Lou Ferrigno Facebook

Auf diesem Weg machte sich Joe aber auch viele Feinde. Bereits erwähnt wurde die Fehde mit Hoffman, die jedoch gut geeignet ist, um zu zeigen, wie aggressiv Joe sein Marketing betrieb. Schon sehr früh hatte er es verstanden, mit reißerischen Versprechen und dem Einsatz bekannter Sportler seine Produkte an den Mann zu bringen. Das brauchte ihm mehrfach auch Ärger ein. Auch waren seine Magazine, einst mit dem Anspruch gestartet, umfassende Information zu liefern, mittlerweile überwiegend Werbeträger für Joes Produkte. Dennoch gelang es ihm, den Status als Magazin zu erhalten. Bob Hoffman selbst soll angeblich die Finanzverwaltung auf die Idee gebracht haben, Joes Magazine künftig als Kataloge einzuordnen, was zu deutlich höheren Steuern geführt hätte, jedoch ohne Erfolg.

Kein Ziel war Joe Weider zu groß.
Quelle: Greatestphysiques.com

Denn Joe Weider war nicht nur ein cleverer Verkäufer, sondern auch sehr wissbegierig und gut darin, Erlerntes schnell und zielführend umzusetzen. So studierte er Taktiken von charismatischen Führern wie Winston Churchill, Moses, Benito Mussolili, Josef Stalin und auch Adolf Hitler. In einem Interview mit der Times im Jahr 1989 erklärte Joe, dass er natürlich weiß, dass er von nicht jedem gemocht wird, das ihn das aber wenig störe.

You think anybody says negative things about Jesus? About Moses? You get a lot of atheists and devil worshipers that hate God. Why should I be loved by everybody?
Joe Weider

Ein Leben auf der Überholspur

Joe Weider war ein Mann der Tat, die Sorte Mensch, die nie wirklich zur Ruhe kommt, deren intrinische Motivation schier unendlich scheint. So wurde aus dem kleinen schmächtigen Jungen, der um den schwer verdienten Lohn seiner Anstrengungen bangen musste, ein überaus erfolgreicher Unternehmer, der einen ganzen Sport professionalisierte.

Joe mit seiner Frau Betty am Silvesterabend 2001.
Quelle: Joeweider.com

Dabei war er auch stets ein Mann der großen Worte.

Joe Weider
Quelle: Joeweider.com

Bodybuilders don’t walk on their poweful legs – they float. They actually feel a little sorry for the average person, struggling to feel worthwile, wasting his vitality, watching his body deteriorate.
Joe Weider

In seinen berühmt gewordenen Trainingsprinzipien hielt er nicht nur Trainingstipps und Marketingbotschaften bereit, sondern auch eine grundlegende Haltung:

Joe was the godfather of fitness who told all of us to be ‘Be Somebody with a Body’. He taught us that through hard work and training we could all be champions.
Arnold Schwarzenegger über Joe Weider

Joe hatte zeitweise über 50 Athleten unter Vertrag und Joes Verträge waren zu der Zeit die am besten bezahltesten. Einen Weider-Vertrag zu bekommen, war der Traum eines jeden Athleten.

Joe Weider mit Ronnie Coleman
Quelle: Pinterest

Anders als vielen erfolgreichen Unternehmern gelang Joe der Absprung zum richtigen Zeitpunkt. Der Verkauf seines Imperiums soll ihm rund 250 Millionen Dollar gebracht haben.

Joe beim Posing mit einer Skulptur von ihm.
Quelle: Joeweider.com

Einzig ein Erfolg blieb ihm verwehrt: Mehrfach setzte er sich mit seinem Bruder Ben dafür ein, Bodybuilding olympisch zu machen – ohne Erfolg.

Joe Weider verstarb am 23. März 2013 in Folge einer Herzinsuffizienz in Los Angeles.

Joe Weider aka the Master Blaster
Quelle: Greatestphysiques.com

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